21/09/2026
Aus für Eibetex - SPÖ fordert konkrete Perspektiven für die Betroffenen.
Das sozialökonomische Beschäftigungsprojekt Eibetex in Waidhofen an der Thaya wird mit 31. Dezember 2026 endgültig beendet. Das AMS Niederösterreich stellt die reguläre Förderung ein.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits über die Entscheidung informiert.
Für die SPÖ im Bezirk Waidhofen an der Thaya ist damit eine wichtige Einrichtung für Menschen, die am regulären
Arbeitsmarkt besonders schwer Fuß fassen, vor dem Aus.
„Warum stellt man ein erfolgreiches und bewährtes Projekt jetzt endgültig ein?
Die Menschen, die bei Eibetex Unterstützung bekommen haben, brauchen Chancen und Perspektiven. Mit der Schließung darf für sie nicht einfach eine Lücke entstehen“,
erklärt SPÖ-Bezirksvorsitzender Dipl.-Kfm. (FH) Christian Kopecek.
Eibetex unterstützt seit Jahrzehnten insbesondere Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderungen und Personen
mit mehrfachen Einschränkungen beim Einstieg beziehungsweise Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt.
Gleichzeitig werden wichtige Dienstleistungen für Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen in der Region erbracht.
Gemeinderat Franz Pfabigan, Fraktionsvorsitzender Georg Schlager und Gemeinderätin Doris Widhalm schließen
sich der Forderung nach einer tragfähigen Lösung an.
„Wir erwarten, dass die angekündigten Alternativen nicht nur am Papier entstehen. Für die betroffenen Menschen braucht
es konkrete Angebote, persönliche Begleitung und eine Perspektive. Gerade im ländlichen Raum sind solche Einrichtungen besonders wichtig.“
„Wir wollen keine politischen Schuldzuweisungen zwischen Bund, AMS und Land. Wir wollen Lösungen. Aber dafür
müssen die politisch Verantwortlichen jetzt auch Verantwortung übernehmen. Landesrätin Rosenkranz muss erklären, wie es für
die Menschen in Waidhofen an der Thaya weitergeht“, betonen Kopecek, Pfabigan, Schlager und Widhalm.
„Wir werden genau darauf achten, was jetzt an die Stelle von Eibetex tritt. Eine Veränderung der Förderlandschaft darf nicht dazu führen, dass jene Menschen auf der Strecke bleiben, die unsere Unterstützung am dringendsten brauchen“, so Bezirksvorsitzender Christian Kopecek abschließend.