28/05/2026
Zeit für eine Abkühlung! ☀️💦
Auch in den späten 1950er-Jahren zog es die Menschen in der Städteregion Aachen an heißen Sommertagen ins Freibad. Hier sehen wir das ehemalige Freibad in Merkstein – ein Ort, an dem viele ihre Sommerferien, Nachmittage mit Freunden und unbeschwerte Stunden im Wasser verbracht haben dürften.
Damals wie heute galt: Wenn die Sonne brennt, gibt es kaum etwas Schöneres als einen Sprung ins kühle Nass.
Wer von euch kann sich noch an das Freibad in Merkstein erinnern?
28/05/2026
Damals in Oche:
🍫 Trumpf Schokolade aus Aachen
Viele kennen Trumpf heute vor allem von Klassikern wie Aero, Edle Tropfen in Nuss oder früher den Schogetten. Aber die Geschichte dieser Marke beginnt nicht irgendwo – sie beginnt mitten in Aachen.
Im Jahr 1857 übernahm der Aachener Apotheker und Kaufmann Leonard Monheim die Apotheke seines Vaters am Hühnermarkt. Dort verkaufte er nicht nur Arzneien, Kolonialwaren und Südfrüchte, sondern bald auch etwas, das damals noch als kostbares Luxusgut galt: Schokolade.
Mit Hilfe eines italienischen Chocolatiers stellte Monheim die ersten Tafeln her – zunächst noch in reiner Handarbeit. Bis zu 400 Tafeln täglich sollen damals entstanden sein. Verkauft wurde die Schokolade als sogenannte Gesundheitsschokolade unter dem Namen „Trumpf“. Schokolade war zu dieser Zeit nämlich nicht nur Genussmittel, sondern wurde auch mit Gesundheit, Kraft und Wohlbefinden verbunden.
Die Nachfrage stieg schnell. Schon 1865 stellte Monheim von Handarbeit auf maschinelle Produktion um. Die Maschinen kamen aus Frankreich und ermöglichten eine deutlich größere Herstellung. Aus der kleinen Aachener Apothekenproduktion wurde Schritt für Schritt ein industrielles Schokoladenunternehmen.
Ein wichtiger Meilenstein folgte 1903: In Aachen-Süsterfeld nahm Hermann Joseph Monheim, der Sohn des Gründers, eine große Schokoladenfabrik in Betrieb. Dort wurden nicht nur Tafelschokoladen, sondern auch feine Pralinen in größerem Umfang hergestellt. Ab etwa 1910 wurden die Produkte unter dem Markennamen Trumpf verkauft.
Nach dem Ersten Weltkrieg war Aachen von alliierten Truppen besetzt. Um Kunden auf der rechten Rheinseite besser beliefern zu können, gründete die Familie Monheim ein weiteres Werk in Berlin-Weißensee, das 1921 in Betrieb ging. Im selben Jahr kamen mit den „Praletten“ neue Pralinentafeln auf den Markt, die schnell beliebt wurden.
Trumpf war nicht nur in der Produktion innovativ, sondern auch in der Werbung. Schon 1924 warb das Unternehmen mit Flugzeugen am Himmel für seine Schokolade. Ab 1929 kamen sogar Werbe-Luftschiffe hinzu. In den 1950er-Jahren baute Trumpf ein eigenes Reklame-Luftschiff: Die D-LEDA, ein 57 Meter langes Prallluftschiff. Später folgte ein weiteres Zeppelin-Werbeluftschiff aus Friedrichshafen, das bis 1972 unterwegs war. Man kann sich gut vorstellen, wie spektakulär das damals gewirkt haben muss: Trumpf-Schokolade schwebte buchstäblich über den Städten.
Auch international spielte die Aachener Schokoladengeschichte eine Rolle. 1936 schloss Monheim einen Lizenzvertrag mit Lindt & Sprüngli zur Produktion von Lindt-Schokolade in Deutschland. Später übernahm Lindt die Fertigung selbst und produziert bis heute in Aachen nahe dem Westbahnhof. Das dortige Werk gilt besonders als Kompetenzzentrum für Hohlfiguren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Leonard Monheim neben Stollwerck in Köln zu einem der führenden deutschen Schokoladenhersteller. Neue Standorte entstanden unter anderem in Quickborn, Saarlouis-Fraulautern und Saarwellingen. In Spitzenzeiten arbeiteten allein in Quickborn bis zu 2.000 Beschäftigte.
In den Jahrzehnten nach dem Krieg kamen weitere bekannte Marken und Produkte hinzu. 1958 wurde die Traditionsmarke Mauxion übernommen. 1962 kamen die Schogetten auf den Markt – portionierte Tafelschokolade in kleinen Stücken, eine echte Innovation. 1966 folgte mit Edle Tropfen in Nuss ein Klassiker, der bis heute im Sortiment ist.
Auch die bekannte Kaubonbon-Marke Fritt, die Kakaomarke Tropengold sowie Marken wie Novesia, Regent und Mauxion gehören zur weiteren Unternehmensgeschichte. Unter Trumpf wurden außerdem Produkte wie Aero Luftschokolade bekannt.
Eng verbunden ist die Geschichte auch mit Peter Ludwig, der 1951 Irene Monheim heiratete und in die Unternehmensleitung eintrat. Ludwig wurde nicht nur Unternehmer, sondern später auch als großer Kunstsammler und Mäzen bekannt – in Aachen natürlich vor allem durch das Ludwig Forum.
In den 1970er- und 1980er-Jahren geriet das Unternehmen wirtschaftlich zunehmend unter Druck. Ein großer Teil der Produktion ging in den preisgünstigen Handels- und Discounterbereich. 1986 wurde die Firmengruppe teilweise verkauft. Aus dem Markenartikelgeschäft entstand die Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG, die seit 1998 zur Krüger-Gruppe mit Sitz in Bergisch Gladbach gehört.
Heute sitzt Trumpf Schokolade also nicht mehr in Aachen. Produziert wird unter anderem in Saarlouis, Saarwellingen, Tuczno und Skoczów. Doch der Ursprung dieser Marke liegt eindeutig hier: in einer Aachener Apotheke am Hühnermarkt.
Was bleibt, ist ein Stück Aachener Industrie- und Genussgeschichte. Von der Gesundheitsschokolade aus der Apotheke über Schokoladenfabriken, Luftschiffwerbung, Pralinen, Schogetten und Edle Tropfen bis hin zu einem der bekanntesten Namen der deutschen Süßwarenwelt:
Trumpf war einmal ein echtes Aachener Schokoladenkapitel.
Und wer heute durch Aachen geht, denkt bei Schokolade vielleicht zuerst an Lindt am Westbahnhof. Aber lange davor begann hier schon Leonard Monheim mit einer Idee, die Aachen für viele Jahrzehnte zu einem bedeutenden Ort der deutschen Schokoladengeschichte machte.
🍫 Wusstet ihr, dass Trumpf Schokolade ursprünglich aus Aachen kommt?
27/05/2026
Heimatliebe ❤️
📍Sauerbratenpalast
27/05/2026
Was für eine Saison. Was für eine Reise. Und was für ein Ergebnis für unsere Alemannia Aachen. 💛🖤
Diese Spielzeit hatte wirklich alles: Hoffnung, Rückschläge, Diskussionen, Emotionen und unzählige Momente, in denen am Tivoli gezittert, gelitten und gefeiert wurde. Trainerteam, Management und Mannschaft standen dabei nicht selten lautstark in der Kritik. Entscheidungen wurden hinterfragt, Ergebnisse diskutiert und so mancher hatte zwischenzeitlich Zweifel am eingeschlagenen Weg.
Doch genau deshalb verdient diese Saison am Ende umso mehr Respekt.
Denn trotz aller Turbulenzen haben Trainer, Spieler und Verantwortliche geliefert – und zwar gewaltig. Mit Ruhe, harter Arbeit und echtem Zusammenhalt wurde eine Saison zu Ende gebracht, deren Ergebnis sich absolut sehen lassen kann. Dafür kann man einfach nur Danke sagen.
Danke an das Trainerteam.
Danke an das Management.
Danke an jeden einzelnen Spieler, der Woche für Woche für das Trikot gekämpft hat.
Und natürlich auch Danke an die Fans, die den Tivoli wieder zu dem gemacht haben, was er sein muss: eine Festung voller Leidenschaft. 🫶
Jetzt haben sich Mannschaft und Trainer den Urlaub mehr als verdient. Nach dieser intensiven Saison darf einmal durchgeatmet werden. Doch eines ist klar: Die Vorfreude auf mehr ist längst da.
Denn die kommende Saison verspricht wieder absolute Fußballromantik in NRW. Rot-Weiss Essen bleibt uns in der 3. Liga erhalten – und damit dürfen wir uns erneut auf emotionale NRW-Duelle freuen. Dazu kommen mit dem Abstieg von Fortuna Düsseldorf sowie dem Aufstieg eines weiteren Kölner Teams weitere spannende Rheinland-Derbys hinzu. Die Liga wird heiß.
Und jetzt seid ihr dran:
Freut ihr euch schon auf die Testspielphase?
Werdet ihr euch eine Dauerkarte für den Tivoli holen – oder eure bestehende verlängern? 💛🖤
27/05/2026
Wunderschöne Kaiserstadt Aachen 🖤💛
26/05/2026
Auch zu später Stunde ist das immer eine gute Option: das Krebsloch 🥙
26/05/2026
Der Marienturm – auch Marienburg genannt – ist einer der wenigen erhaltenen Wehrtürme der alten Aachener Stadtbefestigung. Er wurde 1512 errichtet und verstärkte die äußere Stadtmauer, die bereits im Mittelalter entstanden war.
Sein Name geht auf die Grundsteinlegung zurück: Sie fand am 14. August 1512 statt, am Vorabend von Mariä Himmelfahrt. Gebaut wurde der Turm nicht mehr als hoher Aussichtsturm, sondern als massives Bollwerk. Seine Mauern sind bis zu vier Meter dick – angepasst an eine Zeit, in der Kanonen die Kriegsführung veränderten.
Im Jahr 1638 wurde der Turm bei Kämpfen gegen spanische Truppen beschossen. Noch heute erinnern Einschlagspuren in der Außenmauer daran.
1933 wurde im Inneren eine Gedenkstätte für die Opfer des Ersten Weltkriegs eingerichtet. Später wurde sie auf die Opfer beider Weltkriege bezogen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Marienturm 1944 schwer beschädigt und zwischen 1950 und 1955 wiederhergestellt.
Heute steht der Turm direkt beim Ponttor und erzählt auf engem Raum viele Kapitel Aachener Geschichte: Mittelalterliche Stadtbefestigung, frühe Kanonentechnik, Kriegsschäden und Erinnerungskultur.
26/05/2026
Wir reisen in die Vergangenheit: Das Bild wurde wohl in den frühen 1960er-Jahren aufgenommen. Wir schauen durch die Überdachung der damals innovativen Unterführung am Kaiserplatz. Wer kann sich noch an diese Unterführung erinnern?
25/05/2026
Unterwegs in Oche 👀
📍Großkölnstraße