AfD-Fraktion Bergheim

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Warum ich die CO2-Pipelines DRC und Ruhbens ablehne!Als Mitglied des Regionalrats Köln und der zuständigen Kommission fü...
27/10/2026

Warum ich die CO2-Pipelines DRC und Ruhbens ablehne!

Als Mitglied des Regionalrats Köln und der zuständigen Kommission für Regionalplanung frage ich: Standortpolitik oder Symbolpolitik? Warum soll NRW Milliarden für CO₂-Leitungen ausgeben, die global nichts ändern? Die geplanten Pipelines DRC und Ruhbens sollen maximal 20 bis 22 Millionen Tonnen im Jahr transportieren. Das sind 0,06 Prozent der weltweiten fossilen Emissionen. China emittiert diese Menge in weniger als einem Tag‼️

Die Kosten der Kette liegen bei 150 bis 300 Euro je Tonne, der Emissionshandelspreis bei rund 85 Euro. Die Differenz zahlen am Ende Steuerzahler und Industrie. Gleichzeitig hat die energieintensive Industrie von 2022 bis 2026 bereits 15,2 Prozent Produktion verloren. In den Vorlagen der Bezirksregierung fehlen die Gesamtkosten. Kosten und Nutzen müssen auf den Tisch, bevor weitere Milliarden fließen.

Günther Federlein
Stadtrat der AfD-Fraktion Bergheim
Kreistagsmitglied Rhein-Erft-Kreis · Regionalrat Köln

Den vollständigen Artikel gibt es hier:
https://afd-fraktion-bergheim.de/presse/161-standortpolitik-oder-symbolpolitik-warum-ich-die-co2-pipelines-drc-und-ruhbens-ablehne-china-emittiert-in-einem-tag-mehr,-als-unsere-leitungen-im-jahr-%E2%80%9Esparen%E2%80%9C%E2%80%BC%EF%B8%8F

Am Samstag, dem 29.08.2026, waren mehrere Mitglieder der AfD-Fraktion Bergheim zu Gast beim Sommerfest der Fraktion der ...
25/10/2026

Am Samstag, dem 29.08.2026, waren mehrere Mitglieder der AfD-Fraktion Bergheim zu Gast beim Sommerfest der Fraktion der AfD Hückeswagen.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Marcel Petri stellte bei der Veranstaltung für die Tontechnik, fungierte als Ansager und unterhielt die Gäste als DJ.

Günther Federlein, Stadtrat in Bergheim und Kreistagsmitglied, griff in seiner Funktion als Mitglied des Regionalrats Köln gemeinsam mit seinem dortigen Kollegen Markus Lietza ,MdK zum Mikrofon, um über Besucher des Sommerfests über die gemeinsame Arbeit der AfD-Fraktion im Regionalrat des Regierungsbezirks Köln zu informieren.

Vielen Dank an die Fraktion der AfD Hückeswagen für die Einladung! Der Austausch und die überörtliche Zusammenarbeit zwischen Bergheim und Hückeswagen werden weitergeführt.




Einseitige Demokratieförderung im Rhein-Erft-Kreis Als Stadtrat und Kreistagsmitglied habe ich nachgefragt, wie ausgewog...
10/10/2026

Einseitige Demokratieförderung im Rhein-Erft-Kreis

Als Stadtrat und Kreistagsmitglied habe ich nachgefragt, wie ausgewogen die Demokratieförderung im Rhein-Erft-Kreis ist. Die Antwort des Landrats ist eindeutig: Zwischen 2024 und 2026 gab es keine Maßnahmen gegen Linksextremismus oder Islamismus – weder bei „Demokratie leben!“ noch bei NRWeltoffen.

Stattdessen liegt der Schwerpunkt klar auf Rechtsextremismus, Rassismus und Queerfeindlichkeit. Der Begleitausschuss, der die Förderempfehlungen gibt, ist mehrheitlich mit zivilgesellschaftlichen Organisationen besetzt (u. a. Omas gegen Rechts). Die Politik ist dort in der Minderheit.

Das widerspricht Neutralität und Beutelsbacher Konsens. Den vollständigen Beitrag mit allen Details und der Liste der Organisationen finden Sie hier: https://afd-fraktion-bergheim.de/aktuell/40-g%C3%BCnther-federlein/139-einseitige-demokratief%C3%B6rderung-im-rhein-erft-kreis


Günther Federlein
Stadtrat der AfD-Fraktion Bergheim
Kreistagsmitglied Rhein-Erft-Kreis • Regionalrat Köln

Aus der Ratssitzung - Montag, 28. September 2026Schwarz-Rot-Gold vor dem Bergheimer Rathaus unerwünscht – und auch sonst...
06/10/2026

Aus der Ratssitzung - Montag, 28. September 2026

Schwarz-Rot-Gold vor dem Bergheimer Rathaus unerwünscht – und auch sonst gab es reichlich Diskussionsstoff im Rat!

Die Ratssitzung am 28. September hatte es in sich: Kreisumlage, Schulen, Familiengrundschulzentren, Straßenbeleuchtung, Solarpark, Fußgängerzone – und unser Antrag auf dauerhafte Beflaggung des Rathauses mit den Flaggen Deutschlands, Nordrhein-Westfalens und Bergheims.

✅ Dauerhafte Beflaggung des Rathauses: Die Mehrheit lehnte den Antrag ab. Nur ein Ratsmitglied außerhalb unserer Fraktion hat diesem Antrag zugestimmt! Dabei hatte selbst die Verwaltung bestätigt: Eine dauerhafte Beflaggung ist möglich, die Mehrkosten liegen bei rund 1.000 Euro jährlich. Warum daraus eine Grundsatzdebatte wurde, greifen wir noch gesondert auf.

❌ Remigiusschule: Wir haben abgelehnt, denn die Auflösung des
Grundschulverbundes Bergheim-Mitte und damit das Ende der Remigiusschule tragen wir nicht mit. Für uns gilt gerade bei Grundschulen: kurze Beine – kurze Wege.

❌ Familiengrundschulzentren: Wir haben abgelehnt, denn wir
wollten zuerst wissen, was bereits vorhanden ist, was zusätzlich gebraucht wird und was es kostet. Viele Antworten blieben unklar. Das reicht uns nicht als Grundlage für eine fundierte Entscheidung.

✅ Kreisumlage: Zugestimmt haben wir nicht der Erhöhung der Kreisumlage, sondern der gemeinsamen Forderung an den Rhein-Erft-Kreis, seinen Haushaltsentwurf grundlegend zu überarbeiten und die geplante Belastung der Städte deutlich zu senken.
Denn für Bergheim geht es um enorme Summen: Aus rund 39 Mio. Euro 2026 könnten mehr als 54 Mio. Euro 2028 werden. Die Stadt warnt selbst vor einer möglichen Haushaltssicherung. Deshalb muss auch der Rhein-Erft-Kreis sparen und seinen Haushalt nachbessern.

✅ Straßenbeleuchtung: Bessere Sicht, mehr Verkehrssicherheit und weniger Energieverbrauch – für uns eine sinnvolle Investition. Deshalb haben wir zugestimmt.

❌ Solarpark Fischbachhöhe – sogar der Naturpark Rheinland lehnt Vorhaben ab: Die geplante Anlage liegt vollständig im Landschaftsschutzgebiet. Der Naturpark Rheinland lehnt das Vorhaben wegen der Auswirkungen auf Landschaft, Natur und Erholung ausdrücklich ab. Auch die künftige landwirtschaftliche Nutzung ist noch nicht abschließend geklärt. Und obwohl Planungsparameter geändert wurden, soll auf eine erneute frühzeitige Bürgerbeteiligung verzichtet werden. Daher haben wir abgelehnt.

➡️ Fußgängerzone
Unsere Anfrage zur Beschilderung für Radfahrer und E-Scooter hat ein seit längerem bestehendes Problem erneut deutlich gemacht: Die unterschiedlichen Regelungen sind vor Ort nicht überall klar erkennbar. Deshalb haben wir jetzt einen Antrag eingereicht, der eine klare Beschilderung und die Sicherheit der Fußgänger in den Mittelpunkt stellt.

Fazit: Eine lange Ratssitzung – mit Zustimmung dort, wo wir Entscheidungen mittragen können, und klarer Ablehnung dort, wo aus unserer Sicht Kosten, fehlende Informationen oder andere wesentliche Gründe dagegensprechen.

Mehr zur Ratssitzung auf unserer Homepage:
Dort haben wir die Themen ausführlicher zusammengefasst. Außerdem können unsere Anträge, Anfragen und die Antworten der Verwaltung vollständig eingesehen werden.
afd-fraktion-bergheim.de

📌  Aus dem Ausschuss für Planung und Umwelt – Mittwoch, 23. September 2026Im Ausschuss für Planung und Umwelt standen un...
06/10/2026

📌 Aus dem Ausschuss für Planung und Umwelt – Mittwoch, 23. September 2026

Im Ausschuss für Planung und Umwelt standen unter anderem der Solarpark Fischbachhöhe, die Evaluation des Masterplans Mobilität, das On-Demand-Angebot „mobie“ sowie Verkehrsfragen in Ahe auf der Tagesordnung.

Fischbachhöhe: Landschaftsschutzgebiet darf nicht zum Solar-Industriestandort werden!

Hier stand erneut die geplante großflächige Agri-PV-Anlage auf der Fischbachhöhe zur Beratung. Aus unserer Sicht ist es widersprüchlich, einen nach dem Braunkohleabbau aufwendig rekultivierten Landschaftsraum einerseits als Natur- und Naherholungsgebiet zu entwickeln, andererseits jedoch rund 14 Fußballfelder mit Solarmodulen technisch zu überbauen.

Neben den Auswirkungen auf Landschaftsbild, Artenvielfalt und Naherholung bleibt insbesondere die tatsächliche landwirtschaftliche Nutzbarkeit der vorgesehenen Agri-PV-Fläche kritisch zu hinterfragen.

Ebenso bedenklich ist die politische Entscheidungsfindung: Umfangreiche Umweltgutachten wurden den Ausschussmitgliedern erst kurzfristig vor der Sitzung zugänglich gemacht, andere, bereits seit Monaten vorliegende Unterlagen lediglich zur Einsicht bereitgestellt. Eine fundierte Beratung und ernsthafte Prüfung von Alternativen wird dadurch erheblich erschwert.

Wir fordern deshalb eine transparente, ergebnisoffene Diskussion und eine nachvollziehbare Abwägung zwischen Energiegewinnung, Landwirtschaft und Naturschutz.

Die Fischbachhöhe darf nicht schrittweise wirtschaftlichen und technischen Nutzungsinteressen geopfert werden. Natur- und Naherholung dürfen nicht nur auf dem Papier stehen – sie müssen auch tatsächlich erhalten bleiben!

Masterplan Mobilität: Wir haben abgelehnt.

Für einen belastbaren Vorher-Nachher-Vergleich fehlen laut Evaluierungsbericht die notwendigen Ausgangsdaten für Fuß-, Rad- und Kfz-Verkehr. Die Wirkung der Maßnahmen kann deshalb derzeit überwiegend nur qualitativ eingeschätzt werden.
Bemerkenswert ist für uns: 2022 wurde der Masterplan mit konkreten Zielen beschlossen. 2026 wird der bisherige Umsetzungsstand positiv bewertet – zugleich wird festgestellt, dass die Datengrundlage für eine belastbare Wirkungskontrolle erst noch aufgebaut werden muss. Der Bericht empfiehlt deshalb selbst, künftig systematisch entsprechende Daten zu erheben.
Das war für uns keine ausreichende Grundlage, um der weiteren Umsetzung und Neupriorisierung zuzustimmen.

Bergheims On-Demand-Angebot „mobie“:

Die REVG berichtete über das Bergheimer On-Demand-Angebot „mobie“. Von Januar bis Juli 2026 wurden 1.574 Fahrten mit 1.773 Fahrgästen registriert. Der Schwerpunkt der Nutzung liegt in den Abend- und Nachtstunden. Die weitere Entwicklung werden wir insbesondere mit Blick auf Nutzung und Kosten beobachten.

Verkehrssituation im Ortsteil Ahe:

In Ahe ging es um zwei Verkehrsprobleme: mögliche Einbahnstraßenregelungen in der Heppendorfer Straße und „In der Freiheit“ sowie um Verkehrsberuhigung auf der K 19 „In der Spitze“. Hintergrund sind enge Straßenräume, Probleme im Begegnungsverkehr und zu hohe Geschwindigkeiten – unter anderem im Bereich von Kindergarten und Grundschule. Die Verwaltung soll nun zunächst prüfen, welche Maßnahmen rechtlich und praktisch möglich sind.

Unser Fazit: Entscheidungen brauchen eine belastbare Grundlage. Wo wesentliche Daten, Unterlagen oder Prüfungen noch fehlen, sollte erst geklärt und dann beschlossen werden.

Zukunft zum Anfassen: 21. Ausbildungsbörse in Bergheim.deVolles Haus im MEDIO.RHEIN.ERFT: Bei der 21. Bergheimer Ausbild...
02/10/2026

Zukunft zum Anfassen: 21. Ausbildungsbörse in Bergheim.de

Volles Haus im MEDIO.RHEIN.ERFT: Bei der 21. Bergheimer Ausbildungsbörse konnten junge Menschen am Mittwoch entdecken, wie vielfältig ihre berufliche Zukunft aussehen kann.
Mehr als 80 Unternehmen und Einrichtungen stellten sich vor und präsentierten insgesamt rund 150 Berufe – aus Handwerk, Technik, Pflege, Handel, Verwaltung und vielen weiteren Bereichen.
Dazu kamen Beratung, Bewerbungsmappen-Check und praktische Einblicke. Beim „Chancen-Check“ konnten die Jugendlichen in kurzen Vieraugengesprächen Ausbildungsbetriebe kennenlernen, sich persönlich vorstellen und direkt erfahren, was sie über die jeweilige Ausbildung wissen wollten.
Für die AfD-Fraktion Bergheim waren unter anderem Wolfgang Linke, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion Bergheim, und Jeremy Jason, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Kreistag Rhein-Erft, vor Ort. Auch Stadträtin Bettina Federlein, Sprecherin der Bergheimer AfD-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur, besuchte die Ausbildungsbörse.
Für Wolfgang Linke zeigt eine Veranstaltung wie diese, wie wichtig der direkte Kontakt zwischen jungen Menschen und Betrieben ist: Nicht jede berufliche Perspektive lässt sich aus einer Broschüre heraus entdecken – manchmal braucht es ein persönliches Gespräch, einen praktischen Einblick oder einfach den richtigen Impuls.
Auch Jeremy Jason hob die große Bandbreite der Möglichkeiten hervor. Gerade in einer Zeit, in der sich Berufsbilder rasant verändern, brauche es Orientierung – aber ebenso die Botschaft, dass Ausbildung, Handwerk, duales Studium und viele andere Wege hervorragende Zukunftschancen bieten.
Unser Eindruck: Eine starke Veranstaltung für Bergheim und die Region. Denn gute Berufsorientierung bedeutet nicht, jungen Menschen einen Weg vorzugeben. Sie bedeutet, ihnen möglichst viele Türen zu zeigen – und sie dabei zu unterstützen, die richtige selbst zu öffnen.

📌  Aus dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration - Donnerstag, 24. September 2026Im Ausschuss standen unter...
29/09/2026

📌 Aus dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration - Donnerstag, 24. September 2026

Im Ausschuss standen unter anderem zwei Anträge des Vorsitzenden zur Diskussion: die weitere Speicherung des Wählerverzeichnisses von 2025 sowie die Aktion „10+1 Bäume für die Opfer rechter Gewalt“.

Beim Wählerverzeichnis wurde deutlich, dass eine alte Liste bis 2030 keinen praktischen Vorteil bringt. Für jede Wahl wird das Verzeichnis ohnehin neu aus dem Melderegister erstellt und dabei auf den aktuellen Stand gebracht. Die Verwaltung empfahl daher, den Antrag nicht zu beschließen.

Beim Antrag „10+1 Bäume“ geht es um zehn Bäume für die zehn Opfer des NSU und einen weiteren Baum für andere Opfer rassistischer Gewalt. Auch hier bestand noch Klärungsbedarf, insbesondere zum konkreten Bezug und zur Ausgestaltung in Bergheim. Der Antrag wurde deshalb nicht abschließend entschieden.

Ebenfalls beraten wurde die geplante Klausurtagung des Ausschusses. Die Angebote für eine externe Moderation lagen nach den Angaben in der Sitzung bei rund 2.000 bis 3.000 Euro, im Budget stehen dafür lediglich 800 Euro zur Verfügung. Die Klausurtagung wurde deshalb von den Ausschussmitgliedern mehrheitlich abgelehnt.

Unser Fazit: Erst sauber prüfen, dann entscheiden – besonders dann, wenn zusätzliche Kosten entstehen oder der konkrete Nutzen noch offen ist.

📌  AfD-Fraktion unterstützt die Stellungnahme der Kreisstadt Bergheim zur geplanten KreisumlageDie AfD-Fraktion hat im A...
24/09/2026

📌 AfD-Fraktion unterstützt die Stellungnahme der Kreisstadt Bergheim zur geplanten Kreisumlage

Die AfD-Fraktion hat im Ausschuss für Soziales, Finanzen und Liegenschaften der Stellungnahme der Kreisstadt Bergheim zur geplanten Kreisumlage für den Doppelhaushalt 2027/2028 zugestimmt. Ebenso unterstützte sie die Forderung an den Rhein-Erft-Kreis, den Haushaltsentwurf grundlegend zu überarbeiten und die Belastung der kreisangehörigen Städte zu reduzieren. Genau dies sieht die Beschlussvorlage 442/2026 in ihren beiden Beschlusspunkten vor.

Die bisherigen Zahlen machen deutlich, um welche Größenordnung es geht. Nach dem derzeitigen Planungsstand soll der Hebesatz der allgemeinen Kreisumlage von 29,3 Prozent im Jahr 2026 auf 35 Prozent im Jahr 2027 und 38 Prozent im Jahr 2028 steigen. Für Bergheim würde dies bedeuten, dass die Kreisumlage von derzeit rund 39,1 Millionen Euro auf rund 48,3 Millionen Euro im Jahr 2027 und auf mehr als 54,2 Millionen Euro im Jahr 2028 anwächst.

Besondere Aufmerksamkeit verdiente in der Ausschusssitzung die Einordnung des Bergheimer Kämmerers. Er wies darauf hin, dass der Umlagesatz bei einer ungünstigen weiteren Entwicklung sogar bis auf etwa 43 Prozent steigen könne. Zudem machte er deutlich, dass zusätzliche Belastungen des Kreises zunehmend unmittelbar bei den kreisangehörigen Städten ankommen. Auch die Unterlagen des Rhein-Erft-Kreises weisen darauf hin, dass nach weitgehendem Verbrauch der Ausgleichsrücklage zukünftige Veränderungen der Deckungslücke regelmäßig über die Kreisumlage von den Städten getragen werden müssen.

Wie konkret der Kreishaushalt 2027/2028 am Ende aussehen wird, wird sich mit der Einbringung des Haushaltsentwurfs am 8. Oktober zeigen. Für die AfD-Fraktion ist jedoch bereits jetzt klar, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der Städte bei den weiteren Beratungen eine zentrale Rolle spielen muss.

Wolfgang Linke machte während der Beratung noch auf einen weiteren Punkt aufmerksam. Im Kreistag sitzen dieselben Parteien, die auch in den Räten der zehn kreisangehörigen Städte vertreten sind. Teilweise üben Mandatsträger sogar gleichzeitig ein Mandat im Stadtrat und im Kreistag aus.

„Jetzt wird sich zeigen, wie die einzelnen Vertreter mit diesem Interessenkonflikt umgehen", so Linke. "Im Kreistag wird über Belastungen entschieden, die anschließend unmittelbar in den Städten ankommen. Wir dürfen deshalb gespannt sein, wie diejenigen abstimmen werden, die Verantwortung auf beiden Ebenen tragen. Ich kann diese Frage für mich klar beantworten: Ich bin Bergheimer und stimme für meine Stadt und in ihrem Auftrag.“

Die AfD-Fraktion wird die weitere Entwicklung des Kreishaushalts deshalb aufmerksam begleiten. Entscheidend wird sein, welche Zahlen der Kreis im Oktober tatsächlich vorlegt und ob die angekündigten Belastungen der Städte noch reduziert werden können.

📌  Unsere Haltung ist unverändert: Eine Grundschule gehört ins Bergheimerdorf!Kurze Beine – kurze Wege. Sichere Schulweg...
24/09/2026

📌 Unsere Haltung ist unverändert: Eine Grundschule gehört ins Bergheimerdorf!

Kurze Beine – kurze Wege. Sichere Schulwege für unsere Kinder.

Seit der Bürgerversammlung von Die-Remigiusschule-bleibt-im-Dorf im August 2025 steht für uns fest: Das Bergheimerdorf soll auch künftig eine eigene Grundschule haben. Dafür haben wir uns ausgesprochen – und dabei bleibt es.

Bereits im Mai dieses Jahres stimmten unsere Ausschussmitglieder mit „Nein“, weil der Schulentwicklungsplan für die Primarstufe vorsah, den Zug der Remigiusschule an die Albert-Schweitzer-Grundschule zu verlagern und den Grundschulverbund dort zusammenzuführen.
Jetzt folgt der nächste Schritt auf der aktuellen Tagesordnung: die formale Auflösung des Grundschulverbundes Bergheim-Mitte – und damit das Ende der Remigiusschule als Grundschule im Bergheimerdorf. Auch dazu haben wir „Nein“ gesagt. Als Einzige!

Und bei den Grünen? Wie passt das zusammen?

Noch im Juli stimmten die Grünen gegen den Neubau an der Albrecht-Dürer-Allee – unter anderem mit dem Hinweis, Alternativen für die künftige Schulstruktur im zusammenhängenden Innenstadtgebiet seien nicht ausreichend geprüft worden.
(Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 01.07.2026)

Dabei hatten wir genau das längst im Januar und auch im Februar beantragt: die Prüfung der Nutzung des ehemaligen Polizeigebäudes auf dem Schulcampus als möglichen Grundschulstandort im Bergheimerdorf.
Zweimal wurde unser Prüfantrag auf Initiative der CDU von der Tagesordnung genommen – zweimal stimmten die Grünen für die Absetzung.

Und jetzt wird über die Auflösung des Grundschulverbundes Bergheim-Mitte entschieden – und damit über das Ende der Remigiusschule als Grundschule im Bergheimerdorf.
Kein „Nein“ der Grünen. Wie passt das zusammen?

Für uns gilt weiterhin: Eine Grundschule gehört ins Bergheimerdorf.
Kurze Beine – kurze Wege. Sichere Schulwege für unsere Kinder.

Aus dem Ausschuss  für Bildung, Sport und Kultur – Dienstag, 22. September 2026Am Dienstag tagte der Ausschuss für Bildu...
24/09/2026

Aus dem Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur – Dienstag, 22. September 2026

Am Dienstag tagte der Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur. Auf der umfangreichen Tagesordnung standen wichtige Entscheidungen und Informationen.

Remigiusschule: Wir bleiben bei unserer Haltung!
Ein für uns besonders wichtiger Punkt war die Beschlussvorlage zur Auflösung des Grundschulverbundes Bergheim-Mitte. Damit soll der Teilstandort Remigiusschule zum 31. Juli 2027 aufgelöst werden und die verbleibenden Klassen im Anschluss vollständig an die Albert-Schweitzer-Schule wechseln.

Unsere Haltung zur Remigiusschule ist bekannt. Wir haben sie in unserer Stellungnahme im A. f. Bildung, Sport und Kultur vom 5. Mai ausführlich begründet und bleiben bei dieser Position. Besonders bedauern wir, dass die berechtigten Interessen der Bürger im Bergheimer Dorf bei dieser Entscheidung mit den Folgen für ihren Ort und ihre Kinder nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Wir haben heute als Einzige (!) gegen die Auflösung gestimmt.

Mehr als Fußball:
Zwei Vertreter des noch jungen MSV Ahe stellten ihre Arbeit vor. Nach eigenen Angaben möchte der Verein mit seinem Projekt „Fußball.Job.Erfolg.“ Kinder und Jugendliche nicht nur sportlich, sondern auch auf ihrem schulischen und beruflichen Weg unterstützen. Der Verein hat derzeit eine Seniorenmannschaft und noch keine eigene Spielstätte in Ahe. Künftig würde er gerne Jugendmannschaften aufbauen, was derzeit am fehlenden Heimatplatz scheitert. Wir finden: ein bemerkenswertes Engagement, das weit über den Fußball hinausgeht.

Neue Musikschule gestartet:
Die neue städtische Musikschule hat am 1. März ihren Betrieb aufgenommen. Nach Angaben der Musikschule werden bereits rund 300 aktive Musikschüler unterrichtet, darunter etwa 50 aus Nachbarkommunen.

Weitere Themen:
BM.CULTURA stellte das Programm für die Spielzeit 2026/27 vor.
Auf der Tagesordnung standen außerdem die geplante Einrichtung von zwei Familiengrundschulzentren sowie bereits die dritte (!) Elternbefragung zur geplanten Gesamtschule in Niederaußem. Diesmal werden gezielt Eltern in den nördlichen Stadtteilen befragt.

Und das war längst nicht alles – der Ausschuss hatte eine umfangreiche Tagesordnung.

Unser Dank gilt auch der Verwaltung für die Sitzungsvorbereitung.

Adresse

Bethlehemer Str. 9-11
Bergheim
50126

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