13/05/2021
Die aktuelle Aufteilung mit 13 Professor:innen, 4 akademischen Mitarbeiter:innen, 4 Studierenden und 4 nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen ist zutiefst undemokratisch und unfair, da sie Professor:innen extrem bevorzugt. Sie verhindert ernsthafte Debatten und sorgt dafür, dass Professor:innen ihre eigenen Wünsche einfach durchdrücken können. Unsere Forderung ist deshalb: Gleiche Sitzanzahl für alle Statusgruppen, damit Beschlüsse im AS nicht nur abgenickt, sondern ernsthaft und kritisch diskutiert werden. Studierende stellen die überwältigende Mehrheit der Uni-Mitglieder, haben aber de facto kaum Chancen, wirklich mitzubestimmen. Dies kann nicht im Sinne einer demokratischen Hochschule sein!
13/05/2021
Uns ist durchaus bewusst, dass einige Tierversuche im Namen der Wissenschaft unvermeidbar sind. Die aktuellen Strukturen der FU zur Vermeidung von Tierversuchen sind bereits fortschrittlich. Dennoch fordern wir fachbereichsübergreifende Transparenz! Wir wollen wissen: Wie viel Tierversuche werden noch durchgeführt und zu welchen zwecken? Sobald diese Informationen vorliegen fordern wir, dass alle genehmigten Tierversuche von unabhängigen Expert:innen geprüft werden und in Zukunft weiter daran gearbeitet wird, Tierversuche zu ersetzen, reduzieren und deren Verwendung zu verfeinern.
11/05/2021
Unser universitäres Leben ist nicht frei vom Einfluss des Kolonialismus und Antisemitismus. Wir fordern eine konsequente Aufarbeitung der Einflüsse auf die Epistemologie und den Wissenschaftsbetrieb. Dies soll für alle Studienbereiche und Aspekte des Studiums gelten. Wir nehmen es nicht hin, dass eines unserer Gebäude noch immer den Namen eines Antisemiten trägt und setzen uns weiter für eine Umbenennung ein - auch wenn es für das Präsidium kein Thema mehr ist. Des Weiteren sollte das Präsidium nicht über die Betroffenen und Hinterbliebenen hinweg entscheiden, sondern diese mit in ihre Entscheidungsfindung einbeziehen. In diesem Zuge soll, von uns unterstützt, die Einrichtung einer Gedenkstätte vorangetrieben werden.
11/05/2021
Gut gedeckt !
Unser Spitzenkandidat:innen .selmo , und haben wir euch bereits vorgestellt. Unsere Liste ist jedoch noch länger und all' diese Personen könnten euch potentiell im AS vertreten. Deshalb hier eine Liste von Namen (und Instagram-Accounts) von den Personen auf unserer Liste:
5. Katinka Wellnitz
6. Anna Brzezicha
7. Julian Habers
8. Johannes Uhlig
9. Carolin Miehle
10. Anneli Koch
11. Lennart Glitzenhirn
12. Leo Buddeberg
13. Cecilia Lehne
14. Julius Herion
15. Konstantin Griep
16. Tom Josten
08/05/2021
Hey, ich bin Selma und kandidiere für den Listenplatz 1 der JusoHSG/Grüne-HG-Liste. Ich bin 19 Jahre alt, komme aus Berlin und studiere im 2. Semester Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut. Glücklicherweise habe ich 2019/2020 während meines Orientierungsstudiums die FU noch in Präsenz kennengelernt.
Ich setze mich dafür ein, dass der Anspruch der FU, eine Zukunftswerkstatt zu sein, keine leere Phrase bleibt, sondern die FU kontinuierlich zu einem Ort ausgestaltet wird, an dem Inklusivität, Diversität und Nachhaltigkeit in allen Bereichen aktiv gelebt werden, sich alle Menschen wohlfühlen und bestehende Machtverhältnisse und Bedingungen von Wissensproduktion immer wieder hinterfragt und neu gedacht werden.
Neben meinem Uni-Leben setze ich mich für Klimagerechtigkeit und Umweltschutz ein, spaziere durch Berlin+ Umland, genieße die Sonne oder bin kreativ :)
08/05/2021
Menschen mit Behinderung(en) sollte der Zugang zur Hochschule genauso möglich sein wie Menschen ohne Behinderung. Allerdings existieren noch viele physische und strukturelle Barrieren, die es zu überwinden gilt. So sind z.B. noch nicht alle Gebäude und Räume auf dem Campus für Menschen, die z.B. im Rollstuhl sitzen, zugänglich, womit ihnen die Teilhabe an Forschung und Lehre verwehrt wird. Jedes Gebäude, ob es schon besteht oder neu gebaut wird, muss nach Kriterien der Barrierearmut geplant und gestaltet werden! Auch die Gestaltung der Lehre ist häufig nicht allen Menschen gleich zugänglich. In der Pandemie wurden die Lehrangebote zwar in digitale Formate umgewandelt, allerdings hatten Menschen mit psychischen Erkrankungen dies schon lange davor gefordert. Diese Möglichkeit muss für alle, die es möchten, auch in Zukunft weiter bestehen und weiter verbessert werden! Außerdem ist es zentral, dass die FU ihr Angebot für psychologische Betreuung an die sich Studierende stets wenden können stärker ausbaut.
05/05/2021
Aktuell kann teilweise der Anzeigename in Blackboard und webex geändert werden, wenn ein dgti Ergänzungsausweis (Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität) vorliegt. Eine vollständige Änderung von Namens-/Geschlechtseintrag an der FU ist aber erst nach amtlicher Änderung im Personenstandsregister möglich. Das erfolgt entweder über ein Verfahren nach dem Transsexuellengesetz (TSG) oder nach §45b des Personenstandsgesetzes. Beide sind langwierig, teilweise erniedrigend und mit beträchtlichen Kosten(TSG) verbunden.
Ohne eine niedrigschwellige Änderungsmöglichkeit von Namen und Personenstand wird vielen TIN-Personen der Uni-Alltag enorm erschwert. Sie werden oft unter falschem Namens-/Geschlechtseintrag in den Systemen der Hochschule geführt und in Folge falsch angesprochen, wodurch es oft zu unfreiwilligen Outings kommt. Die FU muss reagieren und TIN Personen eine selbstbestimmte Namens- und Personenstandsänderung unabhängig von einer rechtlichen Änderung ermöglichen!
All-Gender-Toiletten:Der Toilettengang ist allen Menschen ein gemeinsames Bedürfnis. Keine Person soll dabei Angst, vor schrägen Blicken haben müssen oder gar davor, verbal oder körperlich angegriffen oder der Toilette verwiesen zu werden. All-gender-Toiletten sind für trans/inter/non-binäre Personen sicherer als binär-gegenderte Toiletten. Auch Eltern mit Kindern oder Menschen, die von einer Assistenzperson eines anderen Geschlechts betreut werden, profitieren von All-Gender-Toiletten- es gibt sie übrigens seit Jahren an vielen öffentlichen Orten, im Flugzeug/ Zug oder bei uns zu Hause!
04/05/2021
Auch wenn die FU sich damit schmückt, die deutsche Uni mit dem höchsten Frauenanteil unter ihren Professor*innen zu sein, besetzen Frauen weniger als 50 Prozent der Professuren. Wir fordern deshalb eine gleichberechtigte Verteilung der Professuren. Auch Menschen anderer Geschlechter, Menschen mit Migrations- und Rassismuserfahrungen und Menschen mit Behinderungen müssen dabei berücksichtigt werden. Denn: Lehre und Forschung muss diverser werden! Dafür müssen diskriminierende Strukturen überwunden und neue Konzepte aktiv unterstützt werden. So müssen die Gender Studies weiter gestärkt werden und auch gegen rechte Angriffe auf die Forschung geschützt werden. Auch müssen Black Studies endlich an der FU eingeführt werden, um rassismuskritischer Lehre ein größeres Gehör zu verschaffen. Ebenso müssen alle Studiengänge kritisch betrachtet und überarbeitet werden nach der Maßgabe, dass nicht mehr nur die Forschung weißer heterosexueller cis Männer gelehrt wird!
03/05/2021
Liebe Studis,
ich bin Ronja () und stehe für euch auf Listenplatz 2 der JusoHSG/GrüneHG Liste. Ich bin 20 Jahre alt und studiere derzeit Politikwissenschaften am OSI. Mein Schwerpunkt in der politischen Arbeit ist der feministische Kampf. So ist es gerade in der Uni so wichtig Frauen für neue Professuren zu stärken und somit Forschung nicht nur von einem männlichen Standpunkt aus zu führen.
Neben dem hochschulpolitischen Engagement spiele ich gerne Volleyball, tanze vor mich hin oder versuche beim Schach nicht allzu schnell ins Gras zu beißen.
Lasst uns gemeinsam das studentische Leben an der Uni verbessern, die Wahlbeteiligung steigern und die Politisierung der Studierendenschaft entfachen!
02/05/2021
Hey, ich bin Felix und kandidiere auf Listenplatz 3 der Juso-HSG/GrüneHG-Liste. Ich studiere im vierten Semester Politikwissenschaften am OSI. Im Studium und in meinem politischen Engagement interessiere ich mich besonders für Sozial-, Steuer- und Bildungspolitik und für Fragen nachhaltiger Entwicklung. Im AS ist es mir besonders wichtig, dass die Hochschule dazu beiträgt Bildungsungerechtigkeit abzbauen und die soziale Teilhabe erhöht. Wenn ich mich nicht gerade mit Politik beschäftige, dann fahre ich gern Fahrrad, trinke Espresso oder Wein, und koche (vegane) Bolognese.
02/05/2021
Die Pandemie hat, neben ihren vielen Schattenseiten, auch gezeigt, wie schnell Digitalisierung gehen kann. Es hat sich hierbei herausgestellt, dass die Aufzeichnung von Vorlesungen extrem hilfreich für den individuellen Lernprozess ist. Oft ist das Tempo der Dozierenden zu schnell oder zu langsam und/oder die Vorlesungssäle sind überfüllt (!) und stickig, sodass Studierende wichtige Vorlesungsaspekte nicht mitbekommen. Werden die Vorlesungen jedoch online zur Verfügung gestellt, können sich Studierende die Inhalte im Nachhinein noch einmal in optimaler Geschwindigkeit anschauen oder bestimmten Passagen noch einmal konzentrierter verfolgen. Zudem bieten die Onlineaufzeichnungen große Flexibilität hinsichtlich der eigenen Studiengestaltung, da einzelne Veranstaltungen problemlos durch die Aufzeichnung nachgeholt werden können und keine Stolpersteine im Terminkalender mehr darstellen. Dies ist umso hilfreicher für Studierende mit Kind/ern, Nebenjob und/oder Ehrenamt oder wenn mehrere präferierte Kurse auf einen Termin fallen.
29/04/2021
Studierenden mit Kindern fällt es schwer sich zuhause mit den Lerninhalten zu beschäftigen, da betreuungsbedürftige Kinder Aufmerksamkeit fordern. So kann es oft passieren, dass Eltern und Erziehungsberechtigte Vorlesungen verpassen und ohne Aufzeichnungen dieser alleingelassen werden. Von dieser Problematik sind auch Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen betroffen. Auch diese Gruppe von Studierenden sollte Präferenzen bei der Wahl von Kursen bekommen.
Auch erkennen wir an, dass es an ruhigen Lernorten fehlt. Ohne Kinderbetreuung lassen sich keine Notizen anfertigen, geschweige denn Hausarbeit schreiben. Die Erziehungsberechtigten Personen fahren daher oft zu ihren eigenen Eltern, um eine entsprechende Kinderbetreuung neben den universitären Verpflichtungen zu garantieren. Jedoch werden und wurden in den letzten Pandemie-Semestern auch Präsenz-Klausuren geschrieben. Trotz dem einen Jahr welches wir uns schon in diesem Kontext befinden wurden keine entsprechenden Lösungen für die Abnahme der Prüfungsleistungen gefunden. Zum Nachteil von Studierenden mit Kindern.