05/06/2026
📢Wir suchen eine:n Praktikant:in im Bereich Kommunikation und Kulturmanagement (m/w/d) in Teilzeit (20 Std. pro Woche).
👉 Was Sie mitbringen sollten:
Sie sind derzeit als Student:in in einem Bachelor- oder Masterstudiengang in einem verwandten Fachgebiet (z. B. Kommunikation, Kulturwissenschaften, Internationale Beziehungen, Kunstverwaltung, Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften o. ä.) eingeschrieben und müssen ein Pflichtpraktikum in Berlin absolvieren.
Erste Erfahrungen in der Kommunikation, in der Organisation von Projekten und Veranstaltungen sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.
Selbstständige Arbeitsweise, Organisationstalent und Zuverlässigkeit, Eigeninitiative.
Sehr gute schriftliche und mündliche Deutschkenntnisse; gute schriftliche und mündliche Ukrainischkenntnisse; Englischkenntnisse sind von Vorteil.
Interesse an der Ukraine sowie der Wunsch, die eigenen Kenntnisse zu erweitern und mit Ukraine-bezogenen Themen zu arbeiten.
🕒 Zeitraum:
Die Dauer des Praktikums beträgt 3–6 Monate (nach Vereinbarung).
Der Start erfolgt ab Juli oder nach Vereinbarung.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. Den Link finden Sie in den Kommentaren. 🔽
📩 Bewerbung:
Bewerben Sie sich bis zum 10. Juli 2026 per E-Mail an [email protected].
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
28/05/2026
Das Ukrainische Institut (Ukrainian Institute - Український інститут) schreibt die Nominierungen für den diesjährigen Hvylya/Dalğa-Preis aus – eine Auszeichnung für Personen und Institutionen, die einen bedeutenden Beitrag zur Förderung und Stärkung der ukrainischen und der krimtatarischen Sprache weltweit leisten.
Mit dieser Auszeichnung möchte das Ukrainische Institut all jenen seinen Dank aussprechen, die sich über einen langen Zeitraum hinweg mit Engagement und Ausdauer dafür eingesetzt haben, die Möglichkeiten des Sprachenlernens zu erweitern, Forschung zu betreiben, diese Sprachen weiterzuentwickeln und die weltweite Wahrnehmung der Ukraine durch die Sprache neu zu gestalten.
Der Preis unterstützt sowohl engagierte Einzelpersonen als auch Bildungseinrichtungen und stärkt zugleich die Präsenz des Ukrainischen und Krimtatarischen in der internationalen akademischen und kulturellen Landschaft.
In diesem Jahr werden vier Preisträger:innen ausgewählt: zwei für ihren Beitrag zur Förderung der ukrainischen Sprache und zwei für ihren Einsatz zur Stärkung der krimtatarischen Sprache.
Nominiert werden können Lehrkräfte an Hochschulen und Schulen sowie Vertreter:innen der Zivilgesellschaft, des öffentlichen Sektors und des Kulturbereichs.
Die Preisträger:innen erhalten Geldpreise sowie institutionelle Unterstützung und Sichtbarkeit für ihre Arbeit unter der Schirmherrschaft des Ukrainischen Instituts.
❗️Nominierungen können bis zum 22. Juni 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie in den Kommentaren.
27/05/2026
🧩🌐 Wir danken allen Mitwirkenden, die dazu beigetragen haben, ukrainische Kultur über Wikipedia einem weltweiten Publikum näherzubringen.
Der 6. „Ukraine’s Cultural Diplomacy Month” auf Wikipedia ist zu Ende gegangen!
Im Rahmen des Wettbewerbs haben die Teilnehmenden zahlreiche Beiträge bearbeitet und mehr als 1.500 neue Wikipedia-Artikel in 57 Sprachen erstellt. Damit haben sie den weltweiten Zugang zu Wissen über die Ukraine deutlich erweitert.
In diesem Jahr wurden besonders viele Artikel über historische Persönlichkeiten, bedeutende Vertreter:innen der ukrainischen Kultur sowie über ukrainische Küche, zeitgenössisches Kino und ukrainische Volkstraditionen übersetzt.
Zu den neu erstellten Artikeln gehörten unter anderem Beiträge über Bohdan Stupka auf Aserbaidschanisch, ukrainische Volksmärchen auf Bengalisch, das Denkmal für Wolodymyr den Großen auf Georgisch, Paljanyzja auf Griechisch, den Diduch auf Odia, Pantelejmon Kulisch auf Portugiesisch, Swjatoslaw Wakartschuk auf Rumänisch, Liubow Pantschenko auf Marathi, der Valuev-Zirkular auf Spanisch und grünen Borschtsch auf Japanisch.
Darüber hinaus wurden im Laufe des Monats zehn Wikipedia-Schreibwerkstätten in zehn Ländern organisiert – in Zusammenarbeit mit diplomatischen Vertretungen der Ukraine, Universitäten und internationalen Wikimedia-Communitys.
„Ukraine’s Cultural Diplomacy Month” wird von Вікімедіа Україна / Wikimedia Ukraine, dem Außenministerium der Ukraine (Міністерство закордонних справ України / MFA of Ukraine) und dem Ukrainischen Institut (Ukrainian Institute - Український інститут) organisiert. Strategischer Partner ist die Global Coalition of Ukrainian Studies (Глобальна коаліція українських студій).
Ukrainische Botschaft in Berlin / Посольство України у ФРН
Botschaft der Ukraine in Österreich/Посольство України в Республіці Австрія
20/05/2026
🔸 Am 28. Mai findet in Berlin der Panel-Talk „Synthetic Chronesthesia” statt. Im Mittelpunkt stehen zeitliche Störungen, rechnerische Systeme und die Frage, wie alternative Zukünfte gedacht, erprobt und erfahrbar gemacht werden können.
Ausgehend vom konzeptuellen Rahmen von Synthetic Chronesthesia betrachtet das Panel Zeit sowohl als technologisches Konstrukt als auch als subjektive Erfahrung: programmierbar, unterbrochen, rekursiv und verkörpert. Entlang von computerbasierten Systemen, traumatischer Erinnerung und mikrobiologischem Leben diskutieren die Sprecher:innen, wie Zeiterfahrung zunehmend durch Kontrollinfrastrukturen vermittelt wird und zugleich ein möglicher Ort von Widerstand, Vorstellungskraft und kollektiver Neuorientierung bleibt.
An dem Gespräch nehmen teil:
🔸 Milena Khomchenko (Kuratorin und Forscherin),
🔸 Shintaro Miyazaki (Medientheoretiker und kritischer Medienarchäologe)
🎤 Moderation: Lesia Vasylchenko
📅 Donnerstag, 28. Mai 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Schinkel Pavillon
🌐 Sprache: Englisch
🎟️ Die Teilnahme ist im Ausstellungsticket enthalten.
Die Veranstaltung wird vom Schinkel Pavillon in Kooperation mit dem Ukrainischen Institut in Deutschland organisiert.
15/05/2026
🔸 Am 28. Mai 2026 findet im Pilecki-Institut Berlin der Public Talk mit Pop-up-Ausstellung „Justice in Memory. The NKVD Operation and North Azovian Greeks of Ukraine“ statt.
Die Veranstaltung widmet sich der Erinnerung an die nordasowschen Griech:innen der Ukraine, die während der sogenannten „Griechischen Operation“ des NKWD in den 1930er-Jahren Opfer stalinistischer Repressionen wurden. Die Diskussion beleuchtet, wie Gewalt und Verfolgung Sprache, Identität und kollektive Erinnerung geprägt haben – und wie diese Erfahrungen heute im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nachwirken.
An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
🔸 Dr. Larysa Yakubova, Historikerin, Professorin und Leiterin der Abteilung für ukrainische Geschichte der 1920er- und 1930er-Jahre am Institut für Geschichte der Ukraine der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine
🔸 Dr. Anna Hedo, Historikerin, Professorin und Leiterin der Abteilung für ukrainische Geschichte an der Borys-Grinchenko-Universität Kyjiw
🔸 Dr. Valerii Tomazov, Historiker und Sektorleiter am Institut für Geschichte der Ukraine der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine
🔸 Olga Tsuprykova, Leiterin der NGO North Azovian Greeks
🎤 Moderation: Sarah Reinke, Leiterin der Abteilung Menschenrechte bei der Gesellschaft für bedrohte Völker
Vor Beginn des Gesprächs werden Namen von Opfern verlesen und ihre persönlichen Geschichten geteilt.
Begleitet wird die Veranstaltung von einer kleinen Pop-up-Ausstellung mit Familienfotografien nordasowscher Griech:innen aus den 1930er-Jahren sowie Arbeiten des ukrainischen Künstlers Anatoliy Belov. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 12. Juni 2026 zu sehen.
📅 Donnerstag, 28. Mai 2026
🕖 18:45–20:15 Uhr
📍 Pilecki-Institut Berlin, Pariser Platz 4A, 10117 Berlin
🌐 Sprache: Ukrainisch mit Simultanübersetzung ins Englische
🎟️ Eintritt: frei mit Anmeldung (Link in den Kommentaren)
Organisiert wird die Veranstaltung vom Pilecki-Institut und der North Azovian Greeks: Urums and Roumeans NGO (ГО "Надазовські греки" / NGO 'North Azovian Greeks'). Kommunikations- und Medienpartner:innen sind die Ukrainische Botschaft in Berlin / Посольство України у ФРН, das Ukrainische Institut in Deutschland, KIU Competence Network Interdisciplinary Ukrainian Studies, Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Vitsche Berlin.
11/05/2026
Wir laden herzlich zur dritten Ausgabe unseres Salons „Après Arbeit. Meet, Greet and Talk Ukraine” ein!
Am 25. Juni 2026 sprechen die Schriftsteller:innen Serhij Zhadan (Сергій Жадан [офіційна сторінка]) und Katja Petrowskaja gemeinsam mit den Übersetzerinnen Claudia Dathe und Irina Bondas über Autor:innen der ukrainischen Moderne. Unter anderem werden Walerian Pidmohylnyj (1901–1937), Autor des ersten ukrainischen Stadtromans, und der Futurist Mychajlo Semenko (1892–1937), der neue literarische Formen prägte, Thema sein.
Einführung: Dr. Kateryna Rietz-Rakul, Direktorin des Ukrainischen Instituts in Deutschland
Moderation: Natascha Freundel, Redakteurin und Kritikerin
📅 Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:30 Uhr, (Einlass ab 18:30 Uhr)
📍 Literarisches Colloquium Berlin, (Am Sandwerder 4, 14109 Berlin)
🌐 Sprache: Deutsch
🎟️ Eintritt frei, ohne Anmeldung
Die Veranstaltungsreihe „Après Arbeit. Meet, Greet and Talk Ukraine” wird vom Ukrainischen Institut in Deutschland organisiert und vom Auswärtigen Amt (Auswärtiges Amt) unterstützt. Die dritte Veranstaltung wird zudem von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sowie dem Netzwerk der Literaturhäuser gefördert und organisiert.
Die Publikationen der „Ukrainischen Bibliothek” werden gefördert vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, translit e. V., dem Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, dem Institut für die Wissenschaft vom Menschen und von der S. Fischer Stiftung.
07/05/2026
Am 4. Mai fand im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin die Veranstaltung „Erinnern im Krieg – Erinnerung im Wandel. Ukrainische Erinnerungskultur im Kontext des aktuellen Krieges“ statt.
🔎 Im Fokus standen die Arbeit mit Erinnerung, ihre Bewahrung und ihre Bedeutung im Kontext des Zweiten Weltkriegs und des aktuellen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Nach den einleitenden Worten von Dr. Kateryna Rietz-Rakul, Dr. Silke Krohn und Dr. Kristiane Janeke sowie einer Keynote von Robin Wagener, Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe, moderierte Dominik Tomenendal vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. das anschließende Podiumsgespräch.
➡️ Dr. Kateryna Rietz-Rakul betonte, dass bestehende Ansätze der Erinnerungskultur heute neu und stärker aus einer dekolonialen Perspektive gedacht werden müssen – auch mit Blick auf die Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihren Anteil am Kampf gegen den Faschismus.
▶️ Im Gespräch machte Bozhena Kozakevych deutlich, dass sich der Blick auf den Zweiten Weltkrieg in der Ukraine seit 2014 verändert hat. Der sowjetische Begriff des „Großen Vaterländischen Krieges“, den Russland weiterhin verwendet, wird auf offizieller Ebene in der Ukraine nicht mehr genutzt. Gleichzeitig verwenden ihn manche Menschen weiterhin und es fällt ihnen schwer, sich vollständig von diesem Begriff und dem damit verbundenen Verständnis des Krieges ab 1941 – statt ab 1939 – zu lösen.
➡️ Yurii Savchuk beschrieb sein Museum in Kyjiw als einen Ort im Wandel – „von einem sowjetischen zu einem wirklich ukrainischen Museum“. Die Ukraine brauche historische Wahrheit, sagte er, gerade weil vieles in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren nicht aufgearbeitet worden sei.
▶️ Dr. Morré Jörg unterstrich, dass die Zusammenarbeit mit dem Nationalen Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg auch für Deutschland eine wichtige Chance sei, um nachzuholen, was in den 1990er-Jahren mit Blick nach Osten nicht ausreichend wahrgenommen wurde.
➡️ Yevheniia Moliar wies darauf hin, wie aktiv russische Propaganda versucht, das Sowjetische durch das Russische zu ersetzen. Umso wichtiger sei es, Sprache und Begriffe genau zu reflektieren und den multinationalen Charakter der Roten Armee sichtbar zu machen.
Vielen Dank an alle Sprecher:innen, Teilnehmer:innen, Gäste und Partner:innen für den offenen und wichtigen Austausch!
🔸 Die Veranstaltung wurde in Kooperation des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., des Ukrainischen Instituts in Deutschland und des Flucht, Vertreibung, Versöhnung organisiert. Sie ist Teil der Ukrainischen Erinnerungswoche, organisiert von Vitsche Berlin.
📷 Lukas Schramm
06/05/2026
▶️ Einladung zur Podiumsdiskussion: „Russisches Haus: Wie können die EU-Sanktionen umgesetzt werden?“
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, warum das „Russische Haus der Kultur und Wissenschaften“ in Berlin trotz bestehender EU-Sanktionen gegen seinen Betreiber weiterhin geöffnet ist – und welche rechtlichen und politischen Möglichkeiten es gibt, die Sanktionen wirksam umzusetzen.
Auf dem Podium sprechen:
🔸 Bettina Jarasch, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Berliner Abgeordnetenhaus
🔸 Dr. Kateryna Rietz-Rakul, Direktorin des Ukrainischen Instituts in Deutschland
🔸 Dr. Patrick Heinemann, Rechtsanwalt
🔸 Stephan Bischoff, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei MdB Robin Wagener, Bündnis 90/DIE GRÜNEN
🔸 Iryna Shulikina, Vorsitzende von Vitsche Berlin
🗓️ Montag, 11. Mai, 19:00 Uhr
📍 Pilecki-Institut, Pariser Platz 4A, 10117 Berlin
🎟️ Eintritt: frei mit Anmeldung (Link in den Kommentaren)
Die Veranstaltung wird von der AG Ukraine und der LAG Europa von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Berlin organisiert.
05/05/2026
📚 Neu erschienen: Unsere Anthologie „Ukrainische Horizonte – Zeitgenössische Dramen im Fokus“ ist jetzt beim Thelem Universitätsverlag und Buchhandlung erhältlich!
🔸Der Band versammelt 21 Theatertexte von 17 ukrainischen Autor:innen in der Übersetzung von Lydia Nagel. Die Texte geben Einblicke in die Vielfalt der zeitgenössischen ukrainischen Dramatik – von gesellschaftlichen Umbrüchen und Fragen nach Identität bis hin zu Erfahrungen von Krieg, Flucht und Verletzlichkeit. Erstmals werden diese Stimmen einem deutschsprachigen Publikum zugänglich.
🎭Die Anthologie ist aus dem Programm „transmission.ua: drama on the move“ des Ukrainischen Instituts hervorgegangen, das von 2020 bis 2022 aktuelle ukrainische Theatertexte international sichtbarer machte. Nach Beginn der russischen Vollinvasion wurde sie um das Projekt „Kein Kirschgarten“ erweitert: 15 Kurztexte, die im Frühjahr 2022 entstanden sind und unmittelbar auf den Beginn der Vollinvasion reagieren.
🔸Herausgegeben wurde die Anthologie vom Ukrainian Institute - Український інститут und seiner Auslandsrepräsentanz in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, dem Schauspiel Stuttgart und dem Theatre of Playwrights in Kyjiw (Театр Драматургів).
🔽 Den Link zum Buch finden Sie in den Kommentaren.