Kulturstiftung der Länder

Kulturstiftung der Länder

Teilen

16 Länder, eine Stiftung. Die Kulturstiftung der Länder fördert, erhält und vermittelt das kultu

29/05/2026

Das ZKM - Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe erwirbt das Archiv Gerry Schum (1938–1973) und Ursula Wevers (*1943). Es dokumentiert die Aktivitäten der Fernsehgalerie Gerry Schum und der videogalerie schum zwischen 1968 und 1973, mit denen das Ehepaar Pionierarbeit im Bereich der Fernseh- und Videokunst leistete.

Die Fernsehausstellungen wurden in der ARD ausgestrahlt und zeigten – ohne erklärende Kommentare – Werke von Künstlern wie Joseph Beuys, Daniel Buren, Gilbert & George, Mario Merz, Richard Serra und Lawrence Weiner. Alle Arbeiten der Fernsehgalerie entstanden eigens für dieses Format; die Filme der Fernsehgalerie sind die einzige Überlieferung dieser Performances bzw. Werke, die nur temporär existierten.

Das Konvolut ist ab dem 30. Mai im ZKM in der Ausstellung „Der Fernseher als Galerie: Das Archiv Gerry Schum und Ursula Wevers“ zu sehen.

Mehr zu dieser Erwerbungsförderung: https://www.kulturstiftung.de/zkm-karlsruhe-erwirbt-bedeutendes-archiv-der-fernseh-und-videokunst/

28/05/2026

Menschen, die im Krankenbett liegen, nehmen die Welt anders wahr. Das Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité vollzieht diesen Perspektivwechsel mit einer Ausstellung.

Das Thema Krankenbett hat seit der Corona-Pandemie und mit dem Auftreten von Post-Covid und dem Chronic-Fatigue-Syndrom eine verstärkte Aufmerksamkeit erhalten. Neben der historischen Betrachtung des Krankenbetts wird die Erfahrung von chronisch Kranken sichtbar gemacht.

Zu sehen sind historische Archivmaterialen, Objekte und Kunstwerke aus den Sammlungen und Archiven der Charité; zeitgenössische künstlerisch-aktivistische Positionen geben den Betroffenen eine Stimme.

Mehr dazu erfahren Sie auch im Podcast „Ausstellungstipps der Kulturstiftung der Länder“: https://www.kulturstiftung.de/perspektiven-aus-dem-krankenbett-im-medizinhistorischen-museum-der-charite/

27/05/2026

Das Museum Schloss Fürstenberg gibt neue Einblicke in über 300 Jahre erotische Porzellankunst – von verspielten Rokoko-Figuren bis zu zeitgenössischen Positionen.

Die Sonderausstellung thematisiert, wie Vorstellungen von Körper, Sinnlichkeit und Begehren Eingang in die Porzellankunst fanden. Anhand von Beispielen aus der eigenen Produktion wie auch anderer Porzellanmanufakturen wird dabei sichtbar, wie sich erotische Darstellungen, Schönheitsideale und gesellschaftliche Rollenbilder im Laufe der Zeit verändert haben. Darüber hinaus steht auch das Material selbst im Fokus: Porzellan als Symbol für Zerbrechlichkeit und Eleganz, aber auch die emotionale Bedeutung des Sammelns.

Zur Ausstellungsförderung: https://www.kulturstiftung.de/porzellan-und-erotik-im-museum-schloss-furstenberg/

26/05/2026

Das Museum Wiesbaden hat 26 Werkentwürfe von Georg Lührig (1868–1957) restaurieren lassen, darunter Vorlagen seiner monumentalen Dresdener Fresken, die im 2. Weltkrieg zerstört wurden.

Die Arbeiten stammen aus einem Konvolut, dass das Museum aus dem Bestand der Familie Lührig erhalten hat. Georg Lührig gehörte um die Jahrhundertwende zu den Protagonisten des Dresdener Symbolismus und Jugendstils.

Die restaurierten Arbeiten sind derzeit in der Ausstellung „Georg Lührig: Ein Meister aus Dresden“ zu sehen.

Mehr zu dieser Restaurierungsförderung: https://www.kulturstiftung.de/werkentwuerfe-von-georg-luehrig-restauriert/

22/05/2026

Das Zeppelin Museum Friedrichshafen arbeitet in der Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“ erstmals die Rolle der Zeppelin-Luftfahrt während der NS-Zeit und ihre Indienstnahme zu Propagandazwecken auf und hinterfragt das nostalgisch verklärte Bild des „Goldenen Zeitalters der Luftschifffahrt“.

Ziel der Ausstellung ist die historisch differenzierte Einordnung und Neubewertung der Zeppelingeschichte. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband, der die zentralen Forschungsergebnisse vorstellt.
Mehr dazu erfahren Sie auch im Podcast „Ausstellungstipps der Kulturstiftung der Länder“: https://www.kulturstiftung.de/gefuehlte-wahrheiten-zeppeline-und-nationalsozialismus/

21/05/2026

Heute findet der bundesweite Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ der Initiative kulturelle Integration statt. Zahlreiche Organisationen, Bündnisse und Persönlichkeiten setzen gemeinsam ein Zeichen für den Zusammenhalt in unserer freien und vielfältigen Gesellschaft.

Dr. Christine Regus, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, ist eine von vielen Botschafter:innen des Aktionstags „Zusammenhalt in Vielfalt“.

„Unser kulturelles Erbe ist seit jeher vielfältig. Kulturgüter in Museen, Bibliotheken und Archiven machen greifbar, wie eng regionale Prägungen und internationale Einflüsse miteinander verwoben sind. Und erst daraus ergibt sich der kulturelle Reichtum unseres Landes. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, dieses Kulturerbe in seiner Vielfalt zu bewahren, es sichtbar und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.“

Foto: © Bloom Fotostudio

13/05/2026

Wie kann Vielfalt in Museen wirksam gefördert werden? Darüber hat Ina von Kunowski, Leiterin Kulturelle Bildung und Teilhabe der Kulturstiftung der Länder, auf der Jahrestagung des Deutscher Museumsbund e.V. in Münster auf dem Podium mit Birte Werner (Zentrum für kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg) und Maximilian Uwe Korn (Kulturstiftung des Bundes) diskutiert. Im Mittelpunkt stand u. a. das Programm PRISMA, mit dem die Kulturstiftung der Länder Museen auf ihrem Weg der diversitäts- und teilhabeorientierten Organisationsentwicklung
unterstützt. PRISMA bietet derzeit 15 Museen eine bedarfsorientierte Beratung, Prozessbegleitung und gezielte Vernetzung zwischen den beteiligten Häusern.

Vielen Dank für die Einladung und die anregende Diskussion!

12/05/2026

Matarés Material: Das Museum Kurhaus Kleve hat die Gipsentwürfe des modernen Bildhauers Ewald Mataré (1887–1965) aus dem Nachlass seiner Tochter Sonja Mataré restaurieren lassen. An ihnen kann man die Arbeitsweise des Künstlers ablesen, der vor allem für seine Tierplastiken aus Holz und Bronze bekannt ist.

Mataré und Kleve – diese Verbindung reicht bis ins Jahr 1934: Der Künstler hatte ein Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs geschaffen, das auf einem Aufmarschplatz in Kleve aufgestellt wurde und sogleich für heftige Kontroversen sorgte, denn der liegende Soldat passte so gar nicht zum nationalsozialistischen Heldenmythos. 1938 zerstört und verscharrt, schlummerte der „Tote Krieger“ fast vierzig Jahre lang unter der Erde, bevor seine Fragmente zufällig bei Bauarbeiten im Jahr 1977 wieder aufgefunden wurden.

Sonja Mataré stiftete bereits 1988 einen großen Teil des Künstlernachlasses der Stadt, die ihrem Vater im Gegenzug ein Museum widmete: Das Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré Sammlung.

Lesen Sie in Arsprototo den Artikel von Daniela Kummle, stellvertretende Leiterin Kommunikation & Medien der Kulturstiftung der Länder, zu dieser Restaurierungsförderung: https://www.kulturstiftung.de/matares-material/

Photos from Kulturstiftung der Länder's post 08/05/2026

Die Akademie der Künste in Berlin erwirbt ein bisher unbekannte Maschinenmanuskript der „Blechtrommel“ sowie weitere Handschriften von Günter Grass (1927–2015).

Das erworbene Konvolut liefert für die Literaturwissenschaft neue Quellen zu Grass‘ Pariser Zeit zwischen 1956 und 1960 und zur Entstehung der „Blechtrommel“. Bei dem Typoskript handelt es sich um Fassungen von 40 Kapiteln des 1959 erschienenen Romans. Der Textkorpus ist sehr viel umfangreicher als bisher bekannte Manuskripte und enthält unter anderem Varianten des berühmten ersten Kapitels „Der weite Rock“.
Mehr zu dieser Erwerbungsförderung: https://www.kulturstiftung.de/akademie-der-kuenste-erwirbt-bisher-unbekanntes-manuskript-der-blechtrommel-und-weitere-handschriften-von-guenter-grass/

Wollen Sie Ihr Service zum Top-Regierungsdienstleistung in Berlin machen?

Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Lage

Adresse

Schloss Charlottenburg – Theaterbau, Spandauer Damm 10
Berlin
14059

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00