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Stephan Brandner MdB in Hamm – Volles Haus, klare Worte und ein begeistertes Publikum!Ein bis auf den letzten Platz gefü...
23/10/2026

Stephan Brandner MdB in Hamm – Volles Haus, klare Worte und ein begeistertes Publikum!
Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Europasaal, deutliche Kritik an der Bundesregierung, jede Menge Humor und spannende Einblicke hinter die Kulissen des Bundestages: Der Besuch von Stephan Brandner am 22. Oktober 2026 beim AfD-Kreisverband Hamm wurde zu einem besonderen politischen Abend.
Der Andrang war so groß, dass rund 30 bis 40 weitere Besucher die Veranstaltung nur noch per Tonübertragung in einem Außenpavillon verfolgen konnten.
Kreissprecher Pierre Jung begrüßte die zahlreichen Gäste und eröffnete den Abend mit einem informativen Einblick in das aktuelle Parteigeschehen. Anschließend übernahm Stephan Brandner das Wort – und bewies einmal mehr, warum er für seine direkte, scharfzüngige und häufig auch humorvolle Art bekannt ist.
Der Jurist und langjährige Bundestagsabgeordnete, der seit 2017 dem Deutschen Bundestag angehört, ist Parlamentarischer Geschäftsführer und Justiziar der AfD-Bundestagsfraktion.
Milliarden für alle Welt – und zu Hause bröckelt die Infrastruktur?
Brandner nahm insbesondere die Finanzpolitik der Bundesregierung ins Visier. Während Deutschland immer neue Schulden aufnehme und Milliardenbeträge für internationale Verpflichtungen ausgebe, seien vielerorts Schulen sanierungsbedürftig, Brücken marode und Straßen in einem schlechten Zustand.
Seine zentrale Botschaft: Deutsches Steuergeld muss wieder stärker den Menschen und der Infrastruktur im eigenen Land zugutekommen.
Auch die Europäische Union bekam deutliche Kritik zu hören. Brandner stellte die finanziellen Belastungen Deutschlands infrage und sprach sich für eine grundlegende Reform der europäischen Zusammenarbeit aus.
Migration, Energiepolitik und Ukrainekrieg
Weitere Schwerpunkte waren die Migrationspolitik, die innere Sicherheit und die Energieversorgung.
Brandner kritisierte die aus seiner Sicht verfehlte Zuwanderungspolitik und deren finanzielle und gesellschaftliche Folgen. In der Energiepolitik forderte er einen verlässlichen Energiemix, der Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet.
Zum Ukrainekrieg betonte er die Notwendigkeit eines Waffenstillstands und diplomatischer Verhandlungen. Gleichzeitig forderte er eine umfassende Aufklärung der Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines.
Die Brandmauer – wenn politische Ausgrenzung zum parlamentarischen Alltag wird
Besonders aufschlussreich waren Brandners persönliche Schilderungen aus dem Bundestag.
Mit zahlreichen Beispielen berichtete er über Ordnungsrufe, Auseinandersetzungen mit anderen Fraktionen und den Umgang mit AfD-Abgeordneten.
Er kritisierte, dass im Parlament häufig mit zweierlei Maß gemessen werde. Die sogenannte Brandmauer beeinträchtige zudem wichtige parlamentarische Kontrollmöglichkeiten der Opposition.
Seine Erlebnisse aus dem Bundestagsalltag sorgten im Europasaal immer wieder für Gelächter, Kopfschütteln und kräftigen Applaus.
Politik kann eben auch unterhaltsam sein – besonders dann, wenn ein Bundestagsabgeordneter aus dem parlamentarischen Nähkästchen plaudert!
Draußen Protest – drinnen ein begeistertes Publikum
Während im Europasaal jeder Platz besetzt war, hatte sich abseits des Veranstaltungsortes eine kleine Gruppe der „Omas gegen Rechts“ zu einer Gegendemonstration eingefunden.
Gemessen am großen Besucherinteresse blieb dieser Protest eine Randerscheinung.
Polizei und Sicherheitsdienst hatten einen ruhigen Abend. Größere Zwischenfälle gab es nach Angaben der Veranstalter nicht.
Ein Abend, der in Erinnerung bleibt!
Stephan Brandner präsentierte sich in Hamm direkt, humorvoll und streitbar. Seine Ausführungen wurden immer wieder von Applaus und zustimmenden Reaktionen begleitet.
Auch die anschließende Fragerunde bot Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Für den AfD-Kreisverband Hamm war es eine rundum gelungene Veranstaltung mit einem begeisterten Publikum, vielen politischen Denkanstößen und einer großartigen Atmosphäre.
Ein herzliches Dankeschön an Stephan Brandner, Kreissprecher Pierre Jung, alle engagierten Helfer sowie an die zahlreichen Besucher, die diesen Abend möglich gemacht haben.
AfD-Kreisverband Hamm

21/10/2026

Pierre Jung (AfD): „Friedlicher Protest ist ein Grundrecht – linksextreme Gewalt und islamistische Einflussnahme sind eine Gefahr für unsere Gesellschaft!“

Hamm, 21. Oktober 2026. Angesichts der schweren Ausschreitungen in Frankreich und der für den 31. Oktober angekündigten Demonstrationen in mehreren deutschen Großstädten fordert Pierre Jung, AfD-Direktkandidat für den Landtagswahlkreis Hamm I zur Landtagswahl 2027, eine konsequente Vorbereitung der Sicherheitsbehörden und eine grundlegende Debatte über politische Radikalisierung.
„Wenn junge Menschen für bessere Schulen, bezahlbares Wohnen und eine sichere Zukunft demonstrieren, ist das ihr gutes Recht. Wenn solche Proteste jedoch von gewaltbereiten Extremisten für ihre eigenen Ziele vereinnahmt werden, muss der Rechtsstaat entschlossen eingreifen“, erklärt Jung.
Besonders kritisch bewertet Jung den Umgang der politischen Linken mit den Ausschreitungen.

Während der französische Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon die Protestbewegung unterstützt, ohne sich nach bisherigen Berichten ausdrücklich von den Gewaltexzessen zu distanzieren, hat die deutsche Linksfraktion die Eskalation zwar verurteilt, zugleich aber als Ausdruck gesellschaftlicher Verzweiflung eingeordnet.

„Wer brennende Autos, geplünderte Geschäfte und Angriffe auf öffentliche Einrichtungen vor allem mit gesellschaftlicher Verzweiflung erklärt, muss sich fragen lassen, ob er die Opfer dieser Gewalt ausreichend im Blick hat. Dass SPD und Grüne in Berlin gleichzeitig Koalitionsverhandlungen mit der Linken anstreben, macht die Frage nach einer eindeutigen Abgrenzung von Extremismus und Antisemitismus umso dringlicher. Diese Verantwortung können die möglichen Koalitionspartner nicht einfach beiseiteschieben“, kritisiert Jung.

Gefährliche Annäherung extremistischer Milieus

Besonders besorgniserregend sei die mögliche Zusammenarbeit zwischen linksextremen und islamistischen Kräften.

Die Islamwissenschaftlerin Professor Susanne Schröter beschreibt eine Allianz zwischen Teilen des linken und islamistischen Spektrums, die unter anderem durch israelbezogenen Antisemitismus und die Ablehnung westlicher Gesellschaftsordnungen verbunden werde.

„Wenn bei Protesten polizeifeindliche Parolen wie ACAB auftauchen, antisemitische Hetze verbreitet wird oder Gewalt gegen Einsatzkräfte und Geschäfte stattfindet, müssen wir genau hinschauen. Für mich verdichten sich hier die Anzeichen einer gefährlichen Annäherung extremistischer Milieus. Eine solche Entwicklung darf Deutschland nicht verschlafen“, warnt Jung.

Dabei dürften friedliche Demonstranten keinesfalls mit gewaltbereiten Extremisten gleichgesetzt werden. Veranstalter müssten sich eindeutig von Gewalttätern distanzieren und gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden verhindern, dass berechtigte Anliegen junger Menschen für extremistische Zwecke missbraucht würden.

„Wer friedlich demonstrieren will, sollte sich bei beginnenden Ausschreitungen unverzüglich und mit ausreichendem Abstand von gewaltbereiten Gruppen entfernen. So können unbeteiligte Menschen besser geschützt werden und die Polizei kann gezielt, konsequent und verhältnismäßig gegen Straftäter vorgehen. Denn eines muss klar sein: Friedlicher Protest verdient Schutz – organisierte Gewalt die entschlossene Antwort unseres Rechtsstaates“, betont Jung.


Bezahlbares Leben braucht wirtschaftliche Vernunft

Jung sieht zugleich erhebliche Widersprüche in der aktuellen politischen Debatte.

„Viele junge Menschen beklagen steigende Lebenshaltungskosten. Gleichzeitig werden immer neue staatliche Ausgaben und zusätzliche Klimamaßnahmen gefordert. Wer bezahlbare Energie und soziale Sicherheit will, muss aber auch über die Kosten staatlicher Entscheidungen sprechen.“

Die AfD-Bundestagsfraktion habe mit ihrem alternativen Haushaltsentwurf 2026 aufgezeigt, welche anderen Prioritäten sie setzen würde. Vorgesehen seien unter anderem Kürzungen im Klima- und Transformationsfonds sowie Entlastungen für Bürger und Unternehmen. Niedrigere Energie- und Steuerbelastungen könnten die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärken, Investitionen erleichtern und damit die Voraussetzungen für neue, sichere Arbeitsplätze und verlässliche Einkommen verbessern.

Jung kritisiert insbesondere Forderungen nach weitreichenden Enteignungen und einer höheren Besteuerung von Vermögen und Erbschaften:

„Die Lösung unserer wirtschaftlichen Probleme kann nicht darin bestehen, diejenigen immer stärker zu belasten, die durch Arbeit, unternehmerisches Risiko und jahrzehntelangen Fleiß Werte geschaffen haben. Wer ein Unternehmen aufgebaut oder eine Immobilie erworben hat, muss sein Lebenswerk auch an die nächste Generation weitergeben können, ohne dass der Staat einen unverhältnismäßigen Anteil beansprucht. Leistung und Eigenverantwortung müssen sich wieder lohnen. Wir brauchen eine gesellschaftliche Debatte über Aufstiegschancen und Leistungsförderung statt einer Politik, die vor allem auf Neid und Umverteilung setzt.“

„Wir brauchen Investitionen in Bildung, Infrastruktur und innere Sicherheit. Dazu gehört auch, ineffiziente Ausgaben zu überprüfen, statt jede neue politische Forderung automatisch mit zusätzlichen Schulden oder Abgaben zu finanzieren“, so Jung abschließend.


NRW muss vorbereitet sein

Hessens Innenminister Roman Poseck hat bereits vor einer möglichen Instrumentalisierung der angekündigten Demonstrationen durch linke Gruppen gewarnt und eine starke Polizeipräsenz angekündigt.

Jung fordert deshalb auch von Nordrhein-Westfalen eine vorausschauende Sicherheitsstrategie. Die Ereignisse in Frankreich zeigten, wie schnell ursprünglich friedliche Proteste in Gewalt und Zerstörung umschlagen könnten.

„Besonders erschreckend sind die Bilder aus Paris: Während auf den Straßen Barrikaden brennen und Geschäfte geplündert werden, treten bei Protesten auch aggressive Aktivisten mit Palästinaflaggen auf. In den verbreiteten Videoaufnahmen ist zudem eine Konfrontation in unmittelbarer Nähe des Bataclan zu sehen – jenes Konzertsaals, in dem islamistische Terroristen am 13. November 2015 insgesamt 90 unschuldige Menschen ermordeten. Gerade an diesem Ort sollte jedem bewusst sein, welche grausamen Folgen islamistischer Fanatismus haben kann“, erklärt Jung.

Besonders kritisch sieht Jung dabei die Verbreitung antisemitischer Parolen und die Verharmlosung des Hamas-Terrors vom 7. Oktober 2023. Straßeninterviews, in denen einzelne Demonstrierende erschreckende Wissenslücken über die Hamas und ihre Verbrechen offenbarten, seien für ihn ein weiteres Warnsignal.

„Wer mit einer Palästinaflagge demonstriert, ist deshalb nicht automatisch ein Extremist. Wer jedoch antisemitischen Hass verbreitet, die Verbrechen der Hamas rechtfertigt oder Gewalt gegen Andersdenkende billigt, überschreitet eine rote Linie. Das hat mit friedlichem Protest und demokratischer Meinungsäußerung nichts mehr zu tun. Unsere Gesellschaft darf nicht zulassen, dass berechtigte Forderungen junger Menschen für extremistische Zwecke missbraucht werden.“

Jung verweist zudem auf die Berichterstattung über die Ausschreitungen in Frankreich. Eine FAZ-Korrespondentin warnt im Gespräch mit Paul Ronzheimer vor einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Entfremdung in Teilen gewaltbereiter Milieus und spricht von einem „Hass auf die Mehrheitsgesellschaft“.

„Wenn junge Menschen ihre Ablehnung unserer Gesellschaft durch Brandstiftung, Plünderungen und Angriffe auf Polizeibeamte zum Ausdruck bringen, dann haben wir es längst nicht mehr mit einem gewöhnlichen Protest zu tun. Hier müssen wir auch über gescheiterte Integration, die Entstehung gewaltbereiter Parallelmilieus und die Verantwortung des Staates sprechen. Wer unsere Gesetze missachtet und andere Menschen bedroht, muss die Konsequenzen tragen – unabhängig von Herkunft oder Staatsangehörigkeit“, erklärt Jung.

Für Jung müsse daraus eine klare Konsequenz für die Sicherheitsbehörden folgen:

„Unsere Polizisten müssen geschützt werden. Wer Geschäfte plündert, Fahrzeuge anzündet oder Einsatzkräfte angreift, begeht Straftaten und muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen. Bei ausländischen Straftätern müssen nach rechtskräftiger Verurteilung und unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen auch aufenthaltsrechtliche Konsequenzen geprüft werden.“

Sollten sich schwere Ausschreitungen über längere Zeit hinziehen, müssten die zuständigen Behörden über ausreichende Kräfte, überregionale Unterstützung und wirksame Einsatzkonzepte verfügen. Dabei seien friedliche Demonstranten ebenso zu schützen wie Anwohner, Gewerbetreibende und Polizeibeamte.

Jung abschließend:

„Unsere Demokratie lebt vom freien Protest, aber sie darf Gewalt und Einschüchterung nicht hinnehmen. Wir müssen unsere Schulen verbessern, die wirtschaftlichen Grundlagen unseres Wohlstands sichern und unsere Polizei stärken. Wer die Freiheit unserer Gesellschaft angreift, muss auf einen handlungsfähigen Rechtsstaat treffen. Deutschland darf nicht zulassen, dass berechtigte Sorgen junger Menschen zum Vorwand für extremistische Gewalt werden.“

Pierre Jung
AfD-Direktkandidat zur Landtagswahl NRW 2027
Wahlkreis 118 – Hamm I
Den kompletten Artikel finden Sie hier: https://pierrejung.de/aktuelles/frankreich-chaos-und-gewalt-was-kommt-auf-deutschland-zu/

21/10/2026

🇫🇷 FRANKREICH UNTER DRUCK – EUROPA IN DER KRISE!
2.400 Festnahmen, Hunderte verletzte Polizisten und Tausende beschädigte Geschäfte / Frankreichs Schuldenkrise verschärft die politische Notlage / Italien kündigt zusätzliche Soldaten für Mailand an – Georg Schroeter warnt vor dem Verlust staatlicher Handlungsfähigkeit

Ein brennendes Rathaus in Limoges, Straßenschlachten in Paris, geplünderte Geschäfte und Polizisten, die gegen gewalttätige Gruppen vorgehen müssen. Frankreich erlebt eine der schwersten Wellen öffentlicher Gewalt seit Jahren. Die Bilder erinnern stellenweise an bürgerkriegsähnliche Zustände. Tausende Festnahmen, massive Sachschäden und örtliche Ausgangssperren zeigen, wie ernst die Lage geworden ist.

Doch die eigentliche Krise reicht weit über die brennenden Barrikaden hinaus. Frankreichs Regierung kämpft nicht nur gegen die Gewalt auf den Straßen, sondern zugleich gegen eine immer drückendere Staatsverschuldung, schwaches Wirtschaftswachstum und politische Handlungsunfähigkeit. In Italien kündigt die Regierung von Giorgia Meloni unterdessen den Einsatz zusätzlicher Soldaten an, um nach schweren Ausschreitungen die Sicherheit in Mailand zu gewährleisten.

Für den AfD-Bundestagsabgeordneten Georg Schroeter, selbst Ingenieur, Unternehmer und Mitglied des Haushaltsausschusses, werfen diese Entwicklungen eine grundlegende Frage auf: Was geschieht, wenn ein Staat seine finanziellen Möglichkeiten überdehnt und gleichzeitig immer größere Schwierigkeiten bekommt, seine elementaren Aufgaben zu erfüllen?
Frankreich: Wenn Rathäuser brennen und die Polizei an ihre Grenzen stößt

Die Ereignisse des vergangenen Wochenendes haben Frankreich erschüttert. In zahlreichen Städten eskalierten Demonstrationen gegen steigende Lebenshaltungskosten und den Zustand öffentlicher Einrichtungen zu schweren Ausschreitungen.

Besonders dramatisch waren die Bilder aus Limoges. Dort wurde das Rathaus in Brand gesetzt. Der historische Uhrturm stürzte in den Flammen ein. Bürgermeister Guillaume Guérin sprach von einem vorsätzlichen Angriff und kritisierte, dass nicht genügend nationale Polizeikräfte zum Schutz der Stadt bereitgestellt worden seien.

Auch in Paris und Marseille kam es zu Plünderungen, Brandstiftungen und gewaltsamen Zusammenstößen. Nach Angaben des französischen Innenministeriums wurden rund 2.400 Menschen festgenommen und nahezu 1.000 Polizeibeamte verletzt. Etwa 3.000 Geschäfte waren von Beschädigungen oder Plünderungen betroffen.

Das sind keine gewöhnlichen Begleiterscheinungen politischer Demonstrationen mehr. Wenn öffentliche Gebäude brennen, Geschäfte systematisch geplündert werden und Polizeikräfte in zahlreichen Städten gleichzeitig gegen Gewalttäter vorgehen müssen, steht die Fähigkeit des Staates zur Gewährleistung der öffentlichen Ordnung auf dem Prüfstand.

Schroeter sieht darin eine Frage grundlegender staatlicher Verantwortung:

„Wenn Geschäftsleute ihre Läden verbarrikadieren müssen und die Polizei gegen gewalttätige Banden kaum noch ankommt, dann stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Der Schutz von Menschen und Eigentum gehört zu den ersten Pflichten des Staates. Wer dabei versagt, verliert das Vertrauen seiner Bürger.“

Frankreichs Regierung reagiert inzwischen mit Ausgangssperren in besonders betroffenen Gebieten. In Paris wurden nächtliche Beschränkungen für zentrale Plätze und Einkaufsviertel verhängt. Zeitweise stand sogar die Ausrufung eines Ausnahmezustands zur Diskussion.

Dabei ist zwischen den Hunderttausenden friedlichen Demonstranten und den gewalttätigen Gruppen zu unterscheiden. Der Protest gegen steigende Preise und schlechte öffentliche Leistungen ist legitim. Brandstiftung, Plünderung und Angriffe auf Menschen sind es nicht.

Doch die politischen Fragen bleiben: Warum konnten die Ausschreitungen derart eskalieren? Weshalb waren öffentliche Gebäude und Geschäfte nicht ausreichend geschützt? Und wie soll das Vertrauen der Bürger wiederhergestellt werden, wenn selbst grundlegende Sicherheitsgarantien zeitweise infrage stehen?
Frankreichs zweite Krise: Der Staat verliert seinen finanziellen Spielraum

Während die Straßen brennen, geraten auch Frankreichs Staatsfinanzen immer stärker unter Druck.

Die Staatsverschuldung liegt bereits bei weit über 110 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung und dürfte nach aktuellen Prognosen weiter steigen. Das Haushaltsdefizit überschreitet deutlich die europäischen Vorgaben. Gleichzeitig wächst die Wirtschaft nur schwach.

Am 19. Oktober stieg die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen zeitweise auf rund 4,9 Prozent. Damit wird es für den Staat teurer, sich am Kapitalmarkt zu finanzieren. Investoren reagieren zunehmend nervös auf die Verbindung aus politischer Instabilität, gesellschaftlichen Unruhen und ausbleibender Haushaltskonsolidierung.

Für Georg Schroeter ist diese Entwicklung aus seiner langjährigen unternehmerischen Erfahrung besonders relevant:

„Als Unternehmer weiß ich: Man kann nicht dauerhaft mehr ausgeben, als man erwirtschaftet. Was für jeden Betrieb gilt, muss auch für einen Staat gelten. Frankreich zeigt, wohin eine Politik führt, die notwendige Entscheidungen über Jahre verschiebt und immer neue Schulden anhäuft.“

Frankreich ist nicht zahlungsunfähig. Doch die wirtschaftspolitische Lage ist ernst. Je höher die Schulden und Finanzierungskosten steigen, desto geringer wird der Spielraum für notwendige Investitionen, öffentliche Leistungen und unvorhergesehene Krisen.

Die Regierung steht damit vor einem politischen Dilemma. Sie muss sparen, um die Staatsfinanzen zu stabilisieren. Gleichzeitig wächst der Widerstand gegen Einschnitte, während viele Bürger unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden.

Diese Probleme erklären nicht die Gewalttaten. Die Verantwortung dafür tragen die Täter. Aber sie verschärfen die ohnehin angespannte politische Lage und erschweren es der Regierung, überzeugende Antworten zu finden.

Ein Staat kann seine wirtschaftlichen Probleme nicht dauerhaft durch neue Kredite lösen. Irgendwann müssen die Folgen jahrzehntelanger Verschuldung bewältigt werden – durch höhere Einnahmen, geringere Ausgaben oder mehr wirtschaftliches Wachstum.
Italien: Meloni kündigt 500 zusätzliche Soldaten für Mailand an

Auch Italien erlebt schwere Ausschreitungen. In Mailand wurden am vergangenen Wochenende Schaufenster eingeschlagen, Geschäfte geplündert und Polizeibeamte mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen.

Nach Angaben der italienischen Polizei wurden 271 Personen zur Polizeidienststelle gebracht, darunter 220 Minderjährige. 32 Personen wurden festgenommen, 14 Sicherheitskräfte verletzt.

Die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte daraufhin an, 500 zusätzliche Soldaten mit erweiterten Befugnissen zur Unterstützung der Sicherheitskräfte in Mailand einzusetzen.

Italien nutzt bereits seit Jahren Soldaten im Rahmen des Programms „Strade Sicure“. Die geplante Verstärkung ist dennoch ein deutliches Zeichen dafür, wie ernst die Regierung die Gewalt und die Bedrohung von Geschäftsleuten und Passanten nimmt.

Besonders die hohe Zahl minderjähriger Beteiligter wirft Fragen nach Jugendkriminalität, Integration und gesellschaftlicher Verantwortung auf. Eine pauschale Zuschreibung der Gewalt an Menschen mit Migrationshintergrund lässt sich aus den vorliegenden Festnahmezahlen allerdings nicht ableiten.

Die italienische Entwicklung zeigt zugleich die Grenzen rein sicherheitspolitischer Maßnahmen. Zusätzliche Soldaten können gefährdete Straßen und Plätze schützen. Die Ursachen der Gewalt und die Probleme in den betroffenen Stadtvierteln beseitigen sie allein nicht.
Wenn Europas Wohlstand und Sicherheit gleichzeitig unter Druck geraten

Frankreichs Finanzprobleme und Italiens Ausschreitungen haben unterschiedliche Ursachen. Dennoch werfen sie gemeinsame Fragen auf.

Wie leistungsfähig bleiben staatliche Institutionen, wenn die wirtschaftlichen Belastungen steigen? Welche Folgen hat es, wenn politische Reformen über Jahre verschoben werden? Und wie können Regierungen öffentliche Sicherheit gewährleisten, ohne dabei die wirtschaftlichen Grundlagen ihrer Länder zu vernachlässigen?

Europa steht ohnehin unter erheblichem Wettbewerbsdruck. Hohe Energiekosten, umfangreiche Regulierung und geringe Wachstumsraten belasten viele Unternehmen. Gleichzeitig verlangen steigende Staatsausgaben nach einer immer leistungsfähigeren wirtschaftlichen Grundlage.

Aus Schroeters Sicht gehört deshalb die Frage nach dem verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld in den Mittelpunkt der politischen Debatte.

Staatliche Ausgaben müssen sich an ihrer Wirksamkeit messen lassen. Wirtschaftspolitische Vorgaben müssen die Wettbewerbsfähigkeit berücksichtigen. Und innere Sicherheit darf nicht erst dann politische Aufmerksamkeit erhalten, wenn Geschäfte geplündert und öffentliche Gebäude zerstört worden sind.
Schroeter: Deutschland muss die Warnsignale ernst nehmen

Die Entwicklungen in Frankreich und Italien sind keine zwangsläufige Vorschau auf die deutsche Zukunft. Sie zeigen jedoch, welche Folgen schwere Sicherheitskrisen und wirtschaftspolitische Fehlentwicklungen für das Vertrauen in staatliche Institutionen haben können.

Auch Deutschland steht vor schwierigen Haushaltsentscheidungen, einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung und hohen Belastungen für Unternehmen und private Haushalte.

Schroeter fordert deshalb, staatliche Prioritäten wieder stärker an den grundlegenden Aufgaben auszurichten:

„Deutschland darf diese Entwicklung nicht einfach aus der Ferne beobachten. Wir brauchen solide Staatsfinanzen, bezahlbare Energie, eine leistungsfähige Wirtschaft und einen Rechtsstaat, der seine Bürger schützt. Wer die Probleme immer weiter vertagt, riskiert am Ende sowohl unseren Wohlstand als auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Die Ereignisse in Frankreich zeigen, wie schnell schwere Gewalt die öffentliche Ordnung erschüttern kann. Die Finanzkrise des Landes macht zugleich deutlich, dass staatliche Handlungsfähigkeit auch eine wirtschaftliche Grundlage braucht.

Italiens angekündigte Verstärkung durch Soldaten unterstreicht, welchen Aufwand Regierungen betreiben müssen, wenn gewaltsame Ausschreitungen eskalieren.

Die entscheidende Lehre lautet deshalb: Ein Staat muss seine Bürger schützen können und zugleich wirtschaftlich handlungsfähig bleiben. Wer Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und solide Staatsfinanzen dauerhaft vernachlässigt, setzt das Vertrauen aufs Spiel, auf dem jede demokratische Ordnung beruht.
Auf der Internetseite: https://www.georg-schroeter.de/energiepolitik/frankreich-ausschreitungen/

21/10/2026

Berlin, 21. Oktober 2026. Im Gesetzentwurf der Bundesregierung (BT-Drs. 21/7859 ) wurde die Tabaksteuererhöhung zum 01.01.2027 ausgewiesen. Laut der Veröffentlichung aus dem Bundesgesetzesblatt Teil I Nr. 309 ausgegeben am 20. Oktober tritt das Gesetz am Tag nach Verkündigung in Kraft.

Der finanzpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Kay Gottschalk, erklärt dazu:

„Das ist ein Pfusch am Gesetz sondergleichen. Finianzminister Klingbeil sollte als Konsequenz daraus von seinem Amt zurücktreten.

Tausende Kioske, Tankstellen und mittelständische Händler leben von diesem Sortiment und dem Fachhandel mitten in der Krise die Existenzgrundlage zu entziehen, gefährdet massiv Arbeitsplätze vor Ort. Weiterhin werden vor allem Geringverdiener belastet und der Schmuggel sowie der illegale Handel befördert.

Die Forderung der AfD-Fraktion ist klar: Schluss mit der permanenten Steuer- und Abgabenabzocke! Wir fordern einen sofortigen Stopp dieser verfrühten Steuererhöhung. Statt den Bürgern immer tiefer in die Tasche zu greifen, muss die Regierung endlich eine echte Ausgabenwende einleiten wie anhand unserer Steuerreform’25
https://afdbundestag.de/verfruehte-tabaksteuererhoehung-ist-ein-pfusch-am-gesetz-sondergleichen/

19/10/2026

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