26/09/2026
Vier Jahre Nina Gaedike als Landesvorsitzende der NRW Jusos. Vier Jahre voller Wahlkämpfe, Landeskonferenzen, Demonstrationen, programmatischer Debatten und unzähliger Sitzungen.
Als Nina 2022 nach der verlorenen Landtagswahl zur Landesvorsitzenden gewählt wurde, stand der Verband vor der Aufgabe, sich politisch neu zu sortieren. Mit „Zeit für Sozialismus“ setzten die NRW Jusos dabei auf eine stärkere programmatische Auseinandersetzung – unter anderem mit Gemeinwohl und Teilhabe, progressiver Innen- und Sicherheitspolitik, Feminismus, Antifaschismus und Bildung.
In den folgenden Jahren war Nina eine sichtbare Stimme der NRW Jusos: bei der Auseinandersetzung um die Erneuerung der (NRW-) SPD, auf Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, in Debatten über die Zukunft junger Menschen und immer wieder auch dann, wenn die Jusos ihrer eigenen Partei unbequem werden mussten. 2024 kritisierte sie etwa den Umgang der SPD mit dem Europawahlergebnis und rief rund um den AfD-Bundesparteitag in Essen zum Protest auf.
Und gleichzeitig war ihre Amtszeit nie nur Politik im engeren Sinne. In unserem Gespräch für „Rotes Quartier“ hat Nina selbst beschrieben, was ihr nach neun Jahren Jusos und vier Jahren als Landesvorsitzende bleibt: Freundschaften, Gemeinschaft und die Gewissheit, mit den eigenen Überzeugungen nicht alleine zu sein.
Liebe Nina, danke für vier Jahre Landesvorsitz. Danke für deinen Einsatz, deine Klarheit, deine Haltung und dafür, dass du immer wieder den Anspruch gestellt hast, dass die NRW Jusos mehr sein müssen als nur der Jugendverband der SPD.
Du hast diesen Verband geprägt. Und du hast vielen von uns gezeigt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, solidarisch zu bleiben und trotzdem unbequem zu sein.
Danke, Nina! ❤️
Jetzt beginnt ein neues Kapitel. Aber eins ist sicher: Einmal Juso, immer Juso. ✊
📸 Pascal Skwara