19/09/2026
Zwei Jahre Stadtverband. Ein Jahr Fraktion.
Der September ist für uns ein besonderer Monat.
Im September 2024 haben wir den Stadtverband der AfD Hennef gegründet.
Ein Jahr später, im September 2025, haben uns die Henneferinnen und Hennefer aus dem Stand heraus – mit 13,1 Prozent – in den Rat gewählt. Fünf Mandate. Drittstärkste Kraft.
Was wir seither auf den Weg gebracht haben, lässt sich nicht weglächeln.
Wir haben den Mediathek-Antrag gestellt, damit Ratssitzungen zwölf Monate abrufbar bleiben – für Berufstätige, Pflegende oder Eltern und alle, die nicht live dabei sein können.
Wir haben Barrierefreiheit beantragt:
mehr Zebrastreifen, Signale für Sehbehinderte.
Wir haben niedrigere Parkgebühren in der Innenstadt gefordert – und sehen jetzt, wie andere denselben Impuls als eigene Idee verkaufen.
Das stört uns nicht. Es zeigt einmal mehr, dass wir auch hier ein Thema gesetzt haben.
Wir haben den Tourismus als Einnahmequelle in den Blick genommen, die dauerhafte Beflaggung vor dem Rathaus beantragt und beim Gleichstellungsplan klar gemacht: Qualifikation vor Quote, Gendern soll freiwillig bleiben.
Dazu kamen die Kleinen Anfragen, die unbequem waren und deshalb nötig: Kosten der LED-Straßenbeleuchtung, Sicherheitskosten des Weihnachtsmarkts, aufgelaufene Kosten der Baustelle zum Fahrradparkhaus, Einsparmöglichkeiten in der Verwaltung, Windenergie-Potentialflächen – und zuletzt die Kostenfrage zum Kultur- und Heimathaus in Stadt Blankenberg.
Zweimal haben wir den Nachtragshaushalt abgelehnt.
Die Kommunalaufsicht des Rhein-Sieg-Kreises hat uns bestätigt:
Die Haushaltssituation ist dramatisch. Ab 2030 droht nicht nur Verschuldung, sondern Überschuldung. Die Rücklagen wären aufgebraucht.
Das Klimakonzept „Treibhausgasneutrales Hennef 2040“ haben wir abgelehnt (es beinhaltet Windkraftanlagen in Waldgebieten). Der Nachtflug-Resolution haben wir zugestimmt. Bei der Deponie Meisenbach und bei Daubenschlade/Bierth „Zum Scherbusch“ stehen wir gegen die Umwandlung von Natur- und Schutzflächen.
Und: Ein SPD-Plakat gegen „rechte Parteien“ hing jahrelang am Rathaus, während uns unsere Plakate unter Androhung der Kündigung unseres Büroraums verboten wurden.
Nach unserer Gleichberechtigungsanforderung ist das SPD-Plakat weg. Gleiches Recht für alle Fraktionen im Rathaus.
Unsere Kleine Anfrage und Informationsveranstaltung zur Windkraft in Hennef hat die Verwaltung zu einer eigenen Informationsveranstaltung gezwungen.
Fazit: mehr Fragen als Antworten. Die Skepsis in der Stadt ist seither öffentlich.
Unsere Rolle als Opposition wächst. Der Zulauf auch. Mittlerweile zählen wir zum mitgliederstärksten Ortsverband im Rhein-Sieg-Kreis.
Diese Arbeit wäre ohne den Stadtverband und ohne die sachkundigen Bürger, die ihre Expertise einbringen, nicht möglich.
Wer Politik mitgestalten will, muss mitmachen: Meldet euch.
Für Hennef. Für Transparenz. Für alle, die hier leben.
Eure
AfD-Fraktion und der AfD-Stadtverband Hennef