05/07/2022
Als Landesverband machen wir auch häufig gruppenübergreifende Aktionen in Bayern. Im letzten Monat haben wir das Pfingstcamp und die Proteste gegen G7 durchgeführt.
Teil 1_Pfingstcamp:
Vor vier Wochen fand endlich wieder unser SDAJ Pfingstcamp statt. Dafür sind wir zusammen mit den anderen Gruppen aus Süddeutschland nach Zwingenberg in Baden gefahren, um dort gemeinsame vier Tage zu verbringen. Wir beschäftigten uns mit politischen Themen wie Krieg, Antimilitarismus und der Arbeit in Betrieb, Gewerkschaft und Schulen. Außerdem erfuhren wir bei einem Jugendpodium durch Genossen der Kommunistischen Partei Österreichs und der Kommunistischen Jugend der Schweiz mehr über die politische Situation in unseren Nachbarländern.
Aber nicht nur das: Zwischendurch wurden Graffiti -/ Rap-/ und Cocktailworkshops angeboten, außerdem konnten Genossen beim legendären Fürther Fünfkampf in verschiedenen Disziplinen ihre „Demo skills“ unter Beweis stellen. Insgesamt haben wir gelernt, gefeiert, getanzt und das Camp bei einem Arbeiterliederabend ausklingen lassen !
28/06/2022
AUFLÖSUNGSERKLÄRUNG DER SDAJ BAYREUTH
Einen Versuch war es wert. Damit ist’s vorerst vorbei. Leider mussten wir die SDAJ Bayreuth aus ganz unterschiedlichen Gründen auflösen: Entweder die Schule oder der Job haben zu viel Zeit gefressen oder Leute sind umgezogen. Damit gibt es die SDAJ Bayreuth seit Juni 2022 nicht mehr– die SDAJ ist aber weiterhin in vielen Städten aktiv. In Bayern z.B. gibt es weiterhin den Landesverband SDAJ Bayern, der viele aktive Gruppen umfasst.
Doch wir geben uns sicher nicht geschlagen. Früher oder später wird es auch in Bayreuth wieder eine aktive SDAJ Gruppe geben, die gegen Kriegstreiberei und Ausbeutung Stellung bezieht!
Du willst bei uns aktiv werden? Schreib uns auf Facebook, Instagram oder [email protected]
Landesleitung der SDAJ Bayern
12/03/2022
Die bayrische Staatsregierung hat vor eine tragende Säule in der neuen Politik der Aufrüstung zu werden.
Die Bundesregierung hat sich zwar schon vorgenommen 100 Milliarden neu in die Bundesregierung zu investieren, doch die CSU will noch weiter gehen. Heute hat Söder und seine Regierung auf einer Sitzung des Bundesrats noch mehr gefordert.
Drohnenabwehr, Helikopter und noch mehr US-Truppen sollen Bayern zu einer noch besseren Zielscheibe im Falle eines drohenden Kriegs zu machen.
Bei Krieg fließt das Geld schnell um die Waffenlobby um Rheinmetall und co. glücklich zu machen, aber um die Explosion bei den Mietpreisen zu stoppen oder die Situation der maroden Schulen zu stoppen, fehlt es auf einmal.
Für echten Frieden und eine demokratische Zukunft braucht es Sozialismus!
27/12/2021
Am Samstag, den 18.12.2021 fand unsere Outing-Kundgebung am Bahnhof in Bamberg statt. Ziel war es, deutlich zu machen, dass der Krieg nicht irgendwo fern beginnt. Auch hier in Bamberg gibt es Kriegstreiber, wie unser Beispiel: MdB Thomas Silberhorn.
Der ehemalige Staatssekretär des Verteidigungsministeriums warb für Kriegseinsätze, Waffenverkauf an beispielsweise Ukraine oder neue Waffenentwicklungen!
Er vertritt zudem auch die Ansicht, dass die Bundesrepublik an der Seite der USA die Speerspitze der Nato bilden soll und ist einer der Wenigen, die immer noch am 2% Ziel der Nato festhalten. Ferner fordert er auch beispielweise die atomare Teilhabe.
Durch so eine Politik steigt die internationale Kriegsgefahr ungemein, wie wir sehen, auch direkt vor unserer Haustür organisiert!
16/10/2021
Recht auf Frieden! Recht auf Arbeit! Recht auf Ausbildung!
Klingt gut, aber was genau bedeutet das konkret und wie setzen wir das am Besten um? Diese und weitere Fragen diskutieren wir auf unserem Online Lesekreis am Dienstag um 18 Uhr.
Kommt zahlreich!
08/09/2021
Der Antikriegstag in Bayern!
31/08/2021
Warum wir die DKP wählen?
Hier sind einige der Antworten!
17/08/2021
🔥🔥🔥
In den letzten Jahren ist Feminismus zunehmend in das Licht des Mainstreams gerückt. Doch ist der Feminismus, welcher uns durch Werbekampagnen oder Influencer*innen vermittelt wird, auch dazu geeignet, Ungleichheit langfristig zu bekämpfen? Und wie könnte eine Vereinigung von Feminismus & marxistischer Theorie aussehen?
Wer sich für die Antworten auf diese Fragen interessiert, ist herzlich zu unserem Bildungsinput „Materialistischer Feminismus“ am Mittwoch, den 18.08. eingeladen.
03/05/2021
1. Mai heißt kämpfen!
Und genau deswegen sind wir gestern in ganz Bayern - zusammen mit der DKP - auf die Straße gegangen. Nicht, weil uns die aktuellen Pandemiezahlen nicht beunruhigen, sondern unter anderem auch genau deshalb. Der inkonsequente Umgang der Herrschenden mit diesem scheiß Virus, steht für alles, was im Kapitalismus schiefläuft und wogegen ArbeiterInnen schon seit fast 135 Jahren auf die Straße gehen.
In München, Regensburg, Nürnberg und Würzburg waren wir deshalb auf der Straße, um gegen ein System der Ausbeutung, Kriege, Unterdrückung und Armut zu demonstrieren und uns für eine gerechtere, für eine sozialistische Welt, stark zu machen.
Denn solange es Kapitalismus gibt, werden die Interessen der Kapitalisten über unsere Interessen gestellt: Die Pandemie zeigt, die Interessen der Konzerne sind wichtiger als unsere Gesundheit! Während unsere Kolleginnen und Kollegen in den Kranken- und Pflegeeinrichtung auf dem Zahnfleisch kriechen, läuft die Produktion von Autos fleißig weiter. Während tausende Existenzen gerade vernichtet werden, bekommt die Lufthansa Finanzspritzen in Milliardenhöhe, obwohl sie weiter Stellen abbaut. Während die deutschen Rüstungsausgaben ein Rekordhoch erreicht haben, gibt es immer noch kein Konzept für unsere Bildungseinrichtungen.
Unser Genosse in Nürnberg hat es bei seiner Rede gestern treffend formuliert: „Wir brauchen keine neuen Panzer, Gewehre und Bomben, sondern neue Krankenhäuser und mehr Pflegekräfte! Wir brauchen keine milliardenteuren Rettungspakete für Großkonzerne die in den Taschen von Aktionären verschwinden, sondern eine bessere Infrastruktur für unsere Schulen! Wir brauchen keine weiteren Einschränkungen der Persönlichen Freiheit, sondern einen harten Lockdown da, wo sich die Leute infizieren: Bei der Arbeit und auf dem Weg dahin!“
Sinnvolle Maßnahmen wurden nicht ergriffen, denn sie wären auf Kosten der Monopolkonzerne ergriffen worden und hätten wohlmöglich das wertvollste angegriffen, dass der Kapitalismus hat: Das Privateigentum.
Derweil wird die Pandemie weiter genutzt, um unsere Rechte weiter abzubauen. Nicht, wie es die Rechten behaupten, indem man als Gesellschaft aufeinander Acht gibt, indem man Masken tragen muss, sich impfen lässt oder Abstand hält: Sondern indem man die Befugnisse der Polizei weiter ausbaut und die Bundeswehr im Inneren einsetzt.
Sie behaupten, die Krise trifft uns alle gleich: Was sie verschweigen ist, dass es ihr System ist, dass die Krisen in regelmäßigen Abständen verursacht und einige Wenige als Gewinner aus dieser Krise hervorgehen werden, wie das immer der Fall ist. Während sie in ihren Villen die Seuche aussitzen können, dürfen wir uns weiter anstecken, müssen wir verzichten. Was kümmert einen das Schließen von Fitnessstudios, wenn man ein eigenes im Keller hat? Wieso sollte man in den Urlaub fahren, wenn der eigene Garten so groß ist, wie der Stadtpark?
Doch wir müssen uns das nicht gefallen lassen, wir können uns dagegen organisieren: Nicht nur am 1. Mai, nicht nur in dem wir auf Demonstrationen gehen. Sondern in dem wir uns austauschen, versuchen die Welt zu erkennen!
Fang heute damit an – schließ dich uns an, besuch unsere Gruppenabende! Schreib uns, wenn es dir auch reicht. Mach mit!
- Erklärung der SDAJ Bayern anlässlich der 1. Mai Proteste in Bayern
05/04/2021
Der Kampf für den Frieden geht weiter, trotz Corona!
Beteiligung der Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) an vielen Ostermärschen in Bayern.
Am Osterwochenende ist es auch in Bayern wieder zu vielen Ostermärschen – den traditionellen jährlichen Protesten der Friedensbewegung gekommen. Wir als beteiligten uns an den Ostermärschen in und .
Das ist so wichtig wie seit Jahren nicht mehr. So nimmt die antirussische und antichinesische Hetze seit Monaten lang nicht mehr dagewesene Dimensionen an. US-Präsident Joe bezeichnet öffentlich als Mörder. Eine deutsche Nachrichtensprecherin bezeichnete als die ,,chinesische Seuche“ – eindeutig um und dessen Bevölkerung abzuwerten. Parallelen zur Vergangenheit tun sich auf: Im Vietnamkrieg wurden die Vietnamesen von der westlichen Propaganda als Termiten bezeichnet, um dann vor der eigenen Bevölkerung leichter den grausamen rechtfertigen zu können.
ist ganz vorn mit dabei – Beispiel Osteuropa: In der Hetze gegen Russland nimmt es vor allem Seit dem Maidanputsch 2014 eine führende Rolle in der ein. So unterstützten hier auch angeblich linke Parteien wie die oder die Partei den antirussischen Putsch massiv. Während sich diese Parteien im eigenen Land gern als antifaschistische Kräfte in Szene setzen, paktieren sie in der Ukraine mit offenen Faschisten, welche seit dem Putsch eine wichtige Rolle in der Ukraine spielen. Um Russland zu schaden und dem deutschen Imperialismus zu helfen, sind faschistische Kräfte eben gern gesehene Partner:innen. Der damalige Außenminister und heutige Präsident der Frank Walter Steinmeier schüttelte medienwirksam dem ukrainischen Faschistenführer Oleg Tjagnibok die Hand. Die Partei Tjagniboks gründete einst das ,,Joseph-Goebbels-Zentrum für politische Studien“, um faschistische Schriften in die Ukrainische Sprache zu übersetzen. Ihm nahestehende Freiwilligenbatallione, wie das Asow-Batallion machen in der Ukraine Jagd auf die russischsprachige Bevölkerung, Jüd:innen, Linke und Kommunist:innen. Diese rechten Kräfte verübten unter anderem am 2. Mai 2014 das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa bei dem 46 Linke ermordet und über 200 verletzt wurden. Auch hierzu kaum ein Wort von unseren heimischen Menschenrechtshüter:innen der Grünen oder in den deutschen Medien.
Und jetzt geht es wieder los: Die ukrainische Armee verlegt in den letzten Wochen entgegen dem Minsk-Abkommen massiv schwere Waffen an die Grenzen der Volksrepubliken Donezk und Luhansk, welche sich nach dem Maidanputsch durch Volksabstimmungen für unabhängig erklärt hatten. Die NATO erklärt der Ukraine hierfür ihre Unterstützung und feuert den Konflikt an. Diese sieht sich nun für eine Eroberung der Gebiete gewappnet und verstärkt in den letzten Wochen Angriffe auf diese Gebiete. Vor wenigen Tagen wurden in der Volksrepublik eine Frau und ein Mädchen in ihrem Hof durch eine ukrainische Drohne getötet. Russland verlegt als Reaktion auf eine verstärkte NATO-Präsenz an seinen Grenzen in den letzten Wochen zunehmend Truppen und Material an die Ukrainische Grenze. Der Konflikt droht völlig zu eskalieren. Und die NATO wird dann mitten drin sein.
Wir sehen: es ist jetzt umso wichtiger die Friedensbewegung zu stärken. Dazu müssen wir aufzeigen, dass dieses System ein Interesse an Krieg hat. Deshalb verschleiern bürgerliche Parteien, wie die Grünen, dass sie in der Ukraine indirekt faschistische Kräfte unterstützen. Um in der bürgerlichen Politik groß mitspielen zu können, muss man sich eben an ihre Regeln halten. Der Redner der SDAJ München sagte dazu: „Wer in diesem System etwas zu sagen haben will, darf nicht gegen Krieg sein. Das zeigt auch die Transformation ehemaliger Friedensparteien zu Kriegsbefürwortern. Die Grünen haben wir schon in den 90gern verloren. Aber sogar die Linke zeigt zunehmend Konsens mit den deutschen Imperialisten und weicht friedenspolitische Grundsätze auf.“ Passend dazu die SDAJ Nürnberg in ihrer Rede: „Der deutsche Imperialismus hat ein Interesse an all diesen Kriegen. Lasst uns dieses Interesse entlarven und den deutschen Kriegstreibern und Rüstungsprofiteuren entgegenrufen“.
Da die bürgerlichen Parteien die Kriegshetze mit tragen, bleibt uns nichts anderes übrig, als selbst gegen Krieg aktiv zu werden. Und zwar nicht nur auf den Ostermärschen, sondern das ganze Jahr über auf der Straße, in der Schule, der Nachbarschaft, dem Betrieb und der Uni. Wenn du aktiv werden willst gegen rassistische Kriegshetze und Krieg, dann wende dich an die SDAJ, mach bei uns mit und schlag uns Aktionen vor! Es muss etwas gegen die steigende Kriegsgefahr unternommen werden!
Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!
05.04.2021, SDAJ Bayern
10/02/2021
Weg mit einem Hochschulgesetz für die Wirtschaft, her mit einem Hochschulgesetz im Interesse der Gesellschaft!
Bildung sollte uns dazu befähigen, uns unserer Lage bewusst zu werden, die gesellschaftlichen Verhältnisse kritisch zu hinterfragen und entsprechend unserer Interessen zu handeln. Dazu gehört die theoretische und praktische Vermittlung des aktuellen Wissens- und Entwicklungsstandes der Gesellschaft. Erst das bildet die Basis für gesellschaftlichen Fortschritt.
Doch genau das ist nicht vorgesehen im Eckpunktepapier zur bayrischen Hochschulreform. Vielmehr schneidet es unsere Bildung noch mehr auf die Bedürfnisse der großen Banken und Konzerne zurecht. Unter dem Motto ,,Unternehmerische Hochschule“ werden der Wirtschaft allerhand Geschenke gemacht. So können die Hochschulen und Unis in Zukunft in Personal-Körperschaften öffentlichen Rechts umgewandelt werden. So heißt es im Dokument: „Ziel ist die maximale Verschlankung und Deregulierung“. Die Unis stünden dann kaum mehr unter Einfluss des Staates, geschweige denn demokratischer Kontrolle, von der schon momentan kaum zu sprechen ist. Der Druck für die Unis, Drittmittel zu generieren wächst. Drittmittel gibt es nur aus der Wirtschaft. So wird zwangsweise der Einfluss dieser auf die Forschungs- und Lehrinhalte steigen. Fächer, die keinen Gewinn einbringen (z.B. kulturelle Fächer, Geisteswissenschaften), werden stark beschnitten, oder gestrichen werden.
Die ganze Stellungnahme findet ihr auf unserer Webseite:
https://www.bayern.sdaj.org/2021/01/26/stellungnahme-hochschulgesetzes/