Die Grünen Bregenz

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26/10/2026

🛹 Between ja. Skatepark nein. Warum?

Das Jugendzentrum Between bekommt endlich einen konkreten Standort. Dem Antrag stimmen wir zu, das haben wir immer gefordert. 💚

Aber:
📢 Der Vorstand des Between wurde im Sommer über einen ganz anderen Standort informiert. Wieder einmal mangelnde Kommunikation.
🛹 Der bestehende Skatepark funktioniert, ist beliebt und noch nicht einmal abbezahlt. Ein neuer ist nur deshalb nötig, weil eine Hochgarage entstehen soll. Diese Kosten müssen in die Bewertung klar mit hinein.

Deshalb haben wir beantragt, ein verpflichtendes Jugendbeteiligungsverfahren zu ergänzen. Denn ein Jugendzentrum muss nicht nur für Jugendliche geplant werden, sondern mit ihnen.

Und noch etwas: Der Bürgermeister hat laut Medienberichten zugesagt, dass der alte Skatepark erst abgerissen wird, wenn der neue gebaut ist. Wir achten genau darauf, dass dieses Versprechen eingehalten wird.

Das Vertrauen der Jugend in die Politik ist fragil. Beteiligung heißt, junge Menschen anzuhören, sie ernst zu nehmen, transparent zu informieren und Zusagen zu halten. 🤝

Was meinst du: Wie viel Mitsprache sollten Jugendliche bei solchen Projekten haben? Schreib’s uns in die Kommentare! 👇

Heute ist Stadtvertretungssitzung in Bregenz und es wird spannend.Wir diskutieren über viel Geld.Umstrukturierungen der ...
22/10/2026

Heute ist Stadtvertretungssitzung in Bregenz und es wird spannend.

Wir diskutieren über viel Geld.

Umstrukturierungen der Verwaltung
Neubau Between und Sanierung Westend.

Abriss und Neubau Skateplatz für einen Hochgaragenbau am bisherigen Standort

Und einen LOI (Absichtserklärung) zu Stadt Mitte, der sich vor allem um provosorische Parkplatzbewirtschaftung dreht.
Denn für den Bau von Stadt Mitte muss zuerst noch die Strasse verlegt werden, soll das Raumplanungsgesetzt geändert werden, damit die Investoren nicht wie bisher festgelegt, innerhalb von 7 Jahren bauen müssen dh der provisorische Parkplatz scheint länger zu bleiben.

Wenn Dich interessiert wie sich Bregenz entwickelt komm vorbei ins Rathaus, 18:00, Stadtvertretungszimmer 1. Stock, Du kannst vor dem Anfang der Sitzung auch Fragen stellen als Bürger:in. Danach nur mehr zuhören ohne Rederecht.

Oder Du schaust Dir das Ganze bequem Zuhause vom Sofa aus an.

https://www.bregenz.gv.at/rathaus/politik/stadtvertretung/livestream

22/10/2026

🅿️ Bregenz wird zum Landeshauptparkplatz!

Die Parkplatzkoalition liefert: 220 „provisorische” Parkplätze beim neuen Bahnhof, eine Hochgarage auf dem noch nicht abbezahlten Skaterplatz, eine weitere Hochgarage mitten in der Seestadt, auf einem der wertvollsten Baugrundstücke Vorarlbergs. Unterm Strich fast 1000 neue Parkplätze. Ich hätte auch schon einen Namen für die Garage vor der VLV: „Seeblickgarage”. Denn in Bregenz brauchen auch Autos Seeblick. 🚗

Gleichzeitig stehen Container im Schulhof der Volksschule Stadt.

Vieles an Bregenz Mitte ist gut: der neue Bahnhof, die Unterführung, die Radwege. Aber bisher gibt es vor allem Renderings und Zeitpläne von 2035 bis 2045. Das Einzige, was fix ist: die Parkplätze.

Michael Ritsch hat im Wahlkampf ein autofreies, grünes Bregenz Mitte versprochen. Warum das jetzt nicht mehr gilt, muss er erklären. 💚

21/10/2026

🎉 Gute Nachrichten für die Jugend in Bregenz!

Schon im Wahlkampf haben wir den desolaten Zustand von Between und Westend thematisiert und bei den Planungen für Bregenz Mitte nachgehakt: Wo bleibt eigentlich das Between?

Jetzt bewegt sich etwas: Das Between bekommt einen neuen Standort mit echtem Potenzial, und das Westend wird saniert. 💚

📅 Der Beschluss dazu steht in der Stadtvertretungssitzung am 22.10. an.

Genau dafür machen wir Oppositionspolitik: nicht um dagegen zu sein, sondern um dranzubleiben, bis sich etwas bewegt.

Wenn am Ende die Jugend in Bregenz davon profitiert, ist das ein Erfolg, über den wir uns richtig freuen.

Grün, die einzige Alternative. 🌱

29/09/2026

✅ Teilerfolg: Der Trainingsplatz bleibt Grünfläche!

Unsere Kritik hat gewirkt – die Koalition rückt von der Garage am Trainingsplatz beim Stadion ab. Ein wichtiger Erfolg für Grünflächen statt Beton. 🌱

Aber gefeiert wird hier nicht lange: Jetzt soll stattdessen der Skaterplatz weichen – für eine Hochgarage mit 440 Parkplätzen, zweistellige Millionen teuer. Ein funktionierender Platz, dessen Kredit noch nicht mal abbezahlt ist, wird abgerissen und für eine Dreiviertelmillion Euro anderswo neu gebaut.

Gleichzeitig stehen an unseren Schulen Container – ohne Ablaufdatum. Für Millionen ist plötzlich Geld da, für unsere Kinder nicht.

Ein Teilerfolg ist kein Sieg. Wir bleiben dran. 💚

Hochgarage mit 440 Parkplätzen oder Schulen ohne Container? Sag uns deine Meinung in den Kommentaren! 👇

24/09/2026

📢 Versprochen ist versprochen – oder etwa nicht?

„Dieser Platz bleibt hier, wo er ist“ – Roland Frühstück, vor der Wahl.
„Wenn die Jugendlichen den Vorschlag ablehnen, wird er nicht umgesetzt“ – Michael Ritsch, vor der Wahl.

Jetzt sind beide im Amt. Und plötzlich soll der Skaterplatz doch einer Hochgarage weichen – ohne die Jugendlichen zu fragen, ohne dass der alte Platz überhaupt abbezahlt ist.

Für Schulen ist kein Geld da. Für eine Hochgarage schon. 🅿️

Wir Grünen haben im Sommer öffentlich Druck gemacht – und erreicht, dass die Hochgarage nicht mehr aufs Fußballfeld soll. Ein Erfolg für die Opposition. Aber der Kampf um den Skaterplatz geht weiter.

Wahlversprechen an die Jugend sind keine Verhandlungsmasse!

Jetzt sind sie da, die Container im Schulhof. Wie lange dieses Provisorium dort bleibt.Niemand kann uns das sagen. Für A...
18/08/2026

Jetzt sind sie da, die Container im Schulhof.
Wie lange dieses Provisorium dort bleibt.
Niemand kann uns das sagen.

Für Autos will die SPÖ/ÖVP Koalition mit FPÖ Zusatzvereinbarung eine Hochgarage mit Seesicht bauen.

Für Kinder stellen sie Container auf, wenn die Schule zu klein wird.

Da sei kein Geld da für eine gute Lösung!

Gleichzeitig scheint es politisch möglich, Millionenbeträge zu mobilisieren und große Flächen, fußballgroße Fläche dauerhaft zu verbauen, zu versiegeln, wenn es um Stellplätze für Autos geht.

Diese Prioritätensetzung tragen wir nicht mit.

Kinder verbringen einen erheblichen Teil ihres Alltags in der Schule.
Sie brauchen gute Räume zum Lernen, Rückzugsmöglichkeiten, Platz für Bewegung und eine Infrastruktur, die Bildung nicht als Übergangslösung behandelt.

Container statt guter Schulräume sind kein Naturgesetz.
Sie sind das Ergebnis politischer Entscheidungen und Verschleppungen.

Früher wurden die Schulstandorte kontinuierlich saniert oder weiter entwickelt. Jetzt sei kein Geld da, man müsse sparen.

Sparen bei den Kinder ist die schlechteste Entscheidung.
Vor allem, wenn gleichzeitig für Autos geplant wird und Geld da ist.

Wer von Bildungsgerechtigkeit und Zukunftschancen spricht, muss bereit sein, entsprechend zu investieren.

Gute Bildung statt Parkplatzpolitik.
Zukunft statt Provisorium.
Kinder verdienen mehr als das, was übrig bleibt.

14/08/2026

🚨 Grüne Wiese oder Beton-Garage? Bregenz muss sich entscheiden.

Der Tröndlepark beim Stadion – einer der letzten großen unverbauten Grünflecken der Stadt – soll für eine Garage zubetoniert werden. Mitten in der Klimakrise, mitten in Hitzewellen. 🥵

Gleichzeitig: Kinder lernen in der Mittelschule bei maroden Toiletten, im Hof der Volksschule stehen jetzt Container – ohne Ablaufdatum, gegen den Willen der Schule.

Für Autos ist Platz da. Für Beton ist Geld da. Für unsere Kinder? Nichts.

Wir sagen klar: Investitionen in Klimaschutz, Bildung und sanfte Mobilität – statt Beton-Ideologie aus dem letzten Jahrhundert. 🌱

Garage mit Seesicht oder Schulen, in denen unsere Kinder gerne lernen? Sag uns deine Meinung in den Kommentaren! 👇

13/08/2026

🌡 30 Hitzetage – und es werden mehr.

Feuerverbot am Bodensee, Gießverbote im Sommer – wir spüren die Klimakrise längst nicht mehr nur in Berichten, sondern im Alltag. Trotzdem setzen wir nur auf minimale Maßnahmen, statt an den echten Ursachen anzusetzen.

Eine Hochgarage mit Seesicht kühlt diese Stadt nicht ab. Sie ist das falsche Signal, wenn wir eigentlich CO2-Ausstoß senken und Bregenz auf noch mehr Hitzerekorde vorbereiten müssten.

Wir Grünen sagen klar: Klimaschutz statt Beton. Maßnahmen, die wirklich schützen – nicht solche, die gut aussehen. 🌱

Wenn Gleichstellung dem Sparstift zum Opfer fälltAm 1. März 2021 wurde in Bregenz eine eigene Dienststelle für Frauen, G...
10/08/2026

Wenn Gleichstellung dem Sparstift zum Opfer fällt

Am 1. März 2021 wurde in Bregenz eine eigene Dienststelle für Frauen, Gleichstellung und LGBTIQ+ gestartet. Ein spezialisiertes Team zog ins Erdgeschoss des Bürger:innenhauses in der Belruptstraße.

Schon von Weitem war sichtbar, wofür dieser Ort stand:
Regenbogenfahnen, Botschaften für Frauenrechte und eine klare Haltung gegen Rassismus.

Doch es ging damals um weit mehr als Sichtbarkeit.

In wenigen Jahren entstanden zahlreiche Projekte, niederschwellige Bildungsangebote und wichtige Initiativen für Frauen, Gleichstellung und die LGBTIQ+ Community, Anti-Rassismus wurde als Haltung gesehen.
Mit hoher fachlicher Kompetenz wurde ein Bereich aufgebaut, der diese Themen dauerhaft in der Stadt verankern sollte.

Heute sind die Büros leer.

Die Regenbogenfahne ist verschwunden. Die sichtbaren Botschaften für Frauenrechte sind verschwunden. Die eigens entwickelte Kommunikationslinie für mehr Sichtbarkeit soll eingestellt werden.

Und vor allem: Die eigenständige Dienststelle Frauen, Gleichstellung und LGBTIQ+ gibt es nicht mehr.

Sie wurde als Fachbereich in die Dienststelle Gesellschaftsservice eingegliedert. Ein großer Teil der spezialisierten Mitarbeiter:innen ist nicht mehr da.

Das ist Teil des Bregenzer Sparpakets.

Weniger Mitarbeiter:innen sollen mit weniger Ressourcen diese wichtige Arbeit weiterführen.

Das kann nicht funktionieren.

Wer Personal, Ressourcen, Eigenständigkeit und Sichtbarkeit abbaut, kann nicht gleichzeitig behaupten, die Arbeit werde einfach im selben Umfang fortgesetzt.

Die leeren Büros im Bürger:innenhaus stehen deshalb sinnbildlich für eine politische Entwicklung, die uns große Sorgen macht.

Denn Frauenrechte, Gleichstellung und queere Rechte sind keine freiwillige Dekoration für finanziell bessere Zeiten.
Sie brauchen Strukturen, Expertise, Personal und Budgets.

Und sie brauchen gerade jetzt mehr Aufmerksamkeit und nicht weniger.

In der vergangenen Periode haben wir als Grüne gezeigt, wie viel eine Kommune bewegen kann, wenn Gleichstellung und Menschenrechte politische Priorität haben.

Heute erleben wir unter der SPÖ/ÖVP-Koalition mit ihrer Vereinbarung mit der FPÖ, wie schnell solche Strukturen wieder abgebaut werden können.

Nicht einmal die Hälfte dieser Periode ist vorbei und bereits jetzt geht Expertise verloren, werden Strukturen zurückgebaut und wird Sichtbarkeit reduziert.

Das akzeptieren wir nicht schweigend.

Wir Grüne Bregenz werden weiterhin genau hinschauen und uns dafür einsetzen, dass Frauenrechte, Gleichstellung und die Rechte von LGBTIQ+ Personen in unserer Stadt den Stellenwert und die Ressourcen bekommen, die sie brauchen.

Denn Fortschritt ist nicht selbstverständlich.

Was über Jahre aufgebaut wurde, kann innerhalb kürzester Zeit wieder verschwinden.

Die leeren Büros zeigen uns gerade, wie schnell das geht.

Adresse

Deuringstraße 3
Bregenz
6900

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