Pro Gymnasium

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Pro Gymnasium Verein zur Förderung schulischer Vielfalt mit Zielsetzung der Aufhebung der Blockade einer sachlichen Bildungsdebatte und Erhalt des 8jährigen Gymnasiums.

Forderungen von PRO Gymnasium:

1. Aufhebung der Blockade einer sachlichen Bildungsdebatte durch Beendigung der Gesamtschuldiskussion.

2. Erhalt des achtjährigen Gymnasiums (Vielfalt des Angebotes für Vielfalt der Begabungen und Interessen; Wahlmöglichkeit für Eltern).

3. Änderung der Aufnahmekriterien am Gymnasium, längerfristiges Prognoseverfahren statt Notendruck am Ende der Volksschule.

4. Errichtung zusätzlicher Oberstufen-Standorte (ORG, BMHS) zur Erhöhung der Durchlässigkeit (insbesondere in ländlichen Regionen).

5. Mehr Wertschätzung gegenüber der beruflichen Bildung und den Lehr-(Handwerks-)berufen.

6. Verstärktes Erkennen und Beheben von Defiziten im Kindergarten-, Vorschul- und Volksschulalter, aber auch in der Erwachsenenbildung.

7. Mehr Unterstützungspersonal für Lehrer/innen und Schüler/innen (z.B. Psycholog/inn/en, Sozialarbeiter/innen) und Stärkung der Schulpartnerschaft.

8. Qualitativer Ausbau der ganztägigen Angebote und Verstärkung des kostenlosen Förderunterrichts sowohl für Begabungen als auch für die Kompensation von Defiziten.

Matthias Hofer, Obmann Pro Gymnasium:„Sechs Jahre Volksschule sind keine Antwort auf fehlende Grundkompetenzen“„Wer unse...
24/09/2026

Matthias Hofer, Obmann Pro Gymnasium:

„Sechs Jahre Volksschule sind keine Antwort auf fehlende Grundkompetenzen“

„Wer unser Bildungssystem verbessern will, muss früher, gezielter und individueller fördern. Lesen, Schreiben und Rechnen müssen wieder konsequent ins Zentrum der Volksschule rücken“, erklärt Matthias Hofer, Obmann von Pro Gymnasium, zu den Plänen von Bildungsminister Wiederkehr für eine sechsjährige Volksschule.

Hofer spricht sich klar gegen eine generelle Verlängerung der Volksschulzeit aus: „Eine pauschale Ausweitung der Volksschule löst kein einziges Bildungsproblem. Entscheidend ist nicht, wie lange ein Kind die Volksschule besucht, sondern ob es am Ende über die notwendigen Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen verfügt.“ Anstatt erneut Strukturdebatten zu führen, brauche es mehr Verbindlichkeit bei den Bildungszielen sowie gezielte und individuelle Unterstützung für Kinder mit Lernrückständen. „Wenn ein Kind Schwierigkeiten beim Lesen oder Rechnen hat, hilft ihm keine Diskussion über Schulmodelle. Es braucht rasche Unterstützung, klare Lernziele und Fördermaßnahmen, die tatsächlich bei den betroffenen Kindern ankommen“, betont Hofer.

Besonders wichtig sei es, Bildungsdefizite möglichst früh zu erkennen und gegenzusteuern. „Der beste Zeitpunkt für Förderung ist so früh wie möglich. Deshalb müssen wir bereits im Kindergarten genau auf Sprachentwicklung, Lernvoraussetzungen und soziale Reife achten. Frühzeitige Förderung verhindert spätere Defizite und schafft bessere Bildungschancen für alle Kinder“, so Hofer.

„Bildungspolitik sollte sich daran messen lassen, ob Kinder die grundlegenden Kulturtechniken nach der Volksschule sicher beherrschen. Neue Strukturen allein ersetzen keine Qualität im Unterricht und keine wirksame Förderung“, hält Hofer abschließend fest.

Dringende Leseempfehlung!„Neben grundlegenden Veränderungen in der Art und Weise, wie Lesen und Mathematik unterrichtet ...
13/09/2026

Dringende Leseempfehlung!

„Neben grundlegenden Veränderungen in der Art und Weise, wie Lesen und Mathematik unterrichtet werden, haben wir einen Lehrplan eingeführt, der das Fachwissen in den Vordergrund stellt. Der neue Lehrplan löste den kompetenzorientierten Lehrplan ab, der weniger auf Fachwissen ausgerichtet war (…). Ich denke, dass wir jetzt, 13 Jahre später, beginnen, die Früchte dieser Reformen zu ernten."

https://www.news4teachers.de/2026/09/von-england-lernen-wie-grossbritannien-der-sprung-in-die-pisa-leistungsspitze-gelang-spoiler-mit-einem-fokus-auf-fachwissen

BERLIN. Deutschland ringt seit Jahren damit, den engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg zu lösen. OECD-Bildungsdirektor und

11/09/2026
10/02/2026

Laut Kronenzeitung plant Bildungsminister Wiederkehr ab dem Schuljahr 2027/28 zwei neue Schulfächer – „Demokratiebildung“ und „Künstliche Intelligenz“ – einzuführen. Die dafür benötigten Stunden sollen durch „ein bisschen weniger Latein“ gewonnen werden. Hinter dieser scheinbar harmlosen Formulierung verbergen sich jedoch tiefgreifende Einschnitte in die Allgemeinbildung an den Gymnasien mit weitreichenden Folgen für deren Absolventen.

Bereits Wiederkehrs Vorgehensweise, seine Pläne über Medien statt direkt mit den Betroffenen zu kommunizieren, zeigt eines deutlich: Von gelebter Demokratiebildung ist er selbst am weitesten entfernt. Eine wertschätzende und transparente Kommunikation mit den Schulpartnern sieht definitiv anders aus.

Ob dem Minister die Tragweite seiner Pläne bewusst ist oder er sie bewusst in Kauf nimmt – die Auswirkungen sind jedenfalls gravierend:

• Kürzungen in Latein und lebenden Fremdsprachen:
In der Oberstufe der Gymnasien sollen von 12 Lateinstunden vier gestrichen werden – also jede dritte. In der Oberstufe an Realgymnasien, wo zwischen Latein und einer zweiten lebenden Fremdsprache gewählt wird, betrifft die Kürzung somit auch die lebenden Fremdsprachen. Sprachen sind kein Auslaufmodell! Sie fördern kritisches Denken, Textkompetenz, Argumentationsfähigkeit und sind essenziell für demokratisches Verständnis, besonders im Umgang mit digitalen Medien und KI.

• Schulautonome Schwerpunkte geraten unter Druck:
Viele Schulen haben schon heute von 12 auf 10 Fremdsprachenstunden in der Oberstufe reduziert, um schulautonome Schwerpunkte anbieten zu können – weil das Ministerium dafür seit Jahren keine zusätzlichen Ressourcen bereitstellt. Die neuen Kürzungen verschärfen diesen Druck.

• Nachteile bei Studienzulassungen:
Für Medizin, Rechtswissenschaften und 45 weitere Studienrichtungen sind mindestens 10 Wochenstunden Latein Voraussetzung. AHS-Maturanten würden diese trotz vier Jahre Latein künftig nicht erfüllen – ein klarer Nachteil im weiteren Bildungsweg.

• Unklare bildungspolitische Perspektive:
Entscheidungen dieser Tragweite brauchen fachliche Expertise, Evidenz und breiten Konsens. Stattdessen erzeugt ein Schnellschuss Verunsicherung: Welcher Gegenstand steht als Nächstes zur Disposition?

Digitale und demokratische Bildung sind wichtig, dürfen jedoch nicht durch die Schwächung der Allgemeinbildung und der Vorbereitung auf die Universität erkauft werden!

Der Kurier fragt nach einer Lösung der Bildungsprobleme. Das Wort Gesamtschule kommt bei 14 Antworten nicht vor.
02/06/2025

Der Kurier fragt nach einer Lösung der Bildungsprobleme. Das Wort Gesamtschule kommt bei 14 Antworten nicht vor.

14/02/2025

Same procedure as every year: Vermeintliches „Allheilwundermittel Gesamtschule“ löst Nahtstellenproblematik mitnichten!

„Wie jedes Jahr um diese Zeit versucht man auch heuer wieder von den Problemen beim Übertritt nach der Volksschule in die weiterführenden Schulen abzulenken und mit dem vermeintlichen Wundermittel ‚Gesamtschule‘ den Betroffenen Sand in die Augen zu streuen“, kommentiert der Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft Tirol Mag. Matthias Hofer die jüngsten Aussagen von Bildungslandesrätin Hagele und Innsbrucks Vizebürgermeisterin Mayr.

Im westlichen Nachbarbundesland Vorarlberg ist man bereits einen Schritt weiter. Dort scheiterte in den letzten Jahren der Versuch, eine Modellregion für die Gesamtschule durchzudrücken, gleich zwei Mal am Widerstand der betroffenen Bevölkerung. Folgerichtig erklärte die Vorarlberger Bildungslandesrätin Schöbi-Fink in einem Interview mit der „Kronenzeitung“ vor wenigen Tagen das Projekt „Gesamtschule“ für beendet.

Bereits 2015 (!) hat die damalige Tiroler Bildungslandesrätin Palfrader eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aller betroffenen Schulpartner zur Verbesserung der Nahtstelle mit 10 eingesetzt. Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe gäbe es – nur werden sie von der Politik konsequent ignoriert und fristen ihr Vorhandensein offensichtlich in einer landhäuslichen Schublade.

„Raus aus der Polit-Bubble, rein in die schulische Realität! Das ist es, was wir an den Schulen dringend brauchen. Eine wie auch immer gestaltete Gesamtschule kann Probleme wie mangelnde Deutschkenntnisse, mangelnde Disziplin und nicht zuletzt mangelndes Lehrpersonal nicht lösen. Im Gegenteil, sie wird die Situation noch verschärfen und die Gesellschaft weiter spalten, wenn finanzkräftige Eltern exklusive Privatschulen bezahlen, um den besagten Problemen auszuweichen. Heißt: Die Professionalisierung der Nahtstelle nach der Volksschule auf Basis der Arbeitsgruppen-Vorschläge ist ein notwendiger erster Schritt in die richtige Richtung“, stellt Hofer abschließend fest.

https://science.orf.at/stories/3227355/Das Märchen von der Bildungsvererbung wird wieder einmal widerlegt ...
29/10/2024

https://science.orf.at/stories/3227355/

Das Märchen von der Bildungsvererbung wird wieder einmal widerlegt ...

Mehr als die Hälfte der Studienanfängerinnen und -anfänger aus Österreich sind Studierende der „First Generation“ – ihre Eltern haben selbst keine Hochschule besucht. Das zeigt die aktuelle Studierendensozialerhebung des Instituts für höhere Studien (IHS) im Auftrag des Bildungsministeri...

Jugendliche, die in wichtigen Lehrberufen für den Klimawandel dringend gesucht sind, werden von einschlägigen Experten d...
11/09/2024

Jugendliche, die in wichtigen Lehrberufen für den Klimawandel dringend gesucht sind, werden von einschlägigen Experten dann als Bildungsabsteiger oder gar als Bildungsverlierer bezeichnet...

Sanieren, installieren, austauschen: Knapp ein Viertel aller Lehrlinge ist in klimarelevanten Lehrberufen tätig, schätzt die Wirtschaftskammer (WKO). Gerade traditionelles Handwerk und Gewerbe sei essenziell, um die Klimaziele und die Energiewende praktisch "auf den Boden zu bringen", sagen Expert...

So ist es!
10/09/2024

So ist es!

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6414

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