01/06/2026
âSchluss mit dem Bankraubâ sagen wir gemeinsam mit den Nutzer*innen am Reumannplatz und fordern, dass die BĂ€nke noch vor Sommerbeginn wiedererrichtet werden. LINKS - Bezirksrat Stefan Sabler stellt daher einen Antrag zur nĂ€chsten Bezirksvertretungssitzung.
Gerade der Reumannplatz, der von der populistischen Rhetorik zum Problemplatz erklĂ€rt wurde, darf von der Politik nicht als Abstellgleis behandelt werden. Hier wird, anders viele meinen, sozialer Zusammenhalt gelebt. Hier kommen alt, wie jung, Familien sowie alleinstehende Menschen zusammen. Die unkommentierte plötzliche Entfernung der BĂ€nke zeigt, welch mangelnde WertschĂ€tzung Wiens Behörden fĂŒr den Reumannplatz und seine Nutzer*innen ĂŒbrig hat.
Die StammgĂ€ste am Reumannplatz fordern einhellig, dass die BĂ€nke möglichst bald wiedererrichtet werden sollen. Alternativ dazu meint Pensionistin Zora: âwenn sie sie erst im Winter wieder zurĂŒckbringen, dann können sie gleich DĂ€cher drauf machen. Dann können wir wenigstens im Winter hier sitzenâ
Wir schlieĂen uns den Nutzer*innen des Reumannplatz an und fordern:
- Her mit den BĂ€nken
- Offene Raum fĂŒr alle
Stammgast Milan, der sich Zeitungspapier unter seinen Sitz zurechtgelegt hat, um den harten Steinsitz ertrĂ€glich zu machen, fragt mehrmals nach, wann die BĂ€nke zurĂŒckkommen. Er erzĂ€hlt uns, dass viele Reumannplatz-Besucher*innen nun nicht mehr kommen wĂŒrden.
Hier wird sozialer Zusammenhalt gelebt und das muss man fördern nicht behindern!
31/05/2026
LINKSTALK: LetÂŽs talk about Thiel Baby!!
Nein, wir wollen nicht ĂŒber den technofaschistischen MultimilliardĂ€r sprechen.
WorĂŒber wir stattdessen sprechen wollen, ist etwas GrundsĂ€tzlicheres: Warum Kritik an Festivals, wie den Wiener Festwochen nicht bei einzelnen Einladungen â wie jener des radikal-kapitalistischen Tech-Oligarchen â stehen bleiben darf.
Denn das Problem liegt tiefer: in der systematischen Aneignung aktivistischer und radikaler Praxen durch (Kultur)institutionen. WĂ€hrend diese sich mit kritischen Ăsthetiken schmĂŒcken, werden gleichzeitig selbstorganisierte RĂ€ume zerstört und Repression gegen Aktivist*innen wird verstĂ€rkt.
Wir mĂŒssen auch darĂŒber reden, dass im Kunst- und Kulturbereich massiv gekĂŒrzt wird: bis 2029 sollen rund 60 Millionen Euro âgespartâ werden, was vor allem, die ohnehin prekĂ€re Freie Szene trifft. Nichtkommerzielle Radiosender, wie Radio Orange, dezentrale Förderungen wie SHIFT oder die WienWoche werden gestrichen oder massiv gekĂŒrzt, das Amerlinghaus und St.Marx werden in BedrĂ€ngnis gebracht oder zerstört.
Das nehmen wir zum Anlass, um grundsÀtzliche Fragen zu stellen:
Was ist die Aufgabe linker Kulturpolitik heute?
Welche Bedeutung haben selbstorganisierte RĂ€ume als Orte kollektiver Praxis?
Und wie kann Widerstand von unten organisiert werden, ohne politisch-institutionell vereinnahmt zu werden?
WANN: Freitag, 5. Juni, 18:30
WO: Rechte Wienzeile 81
Speakers tba
28/05/2026
BILDUNG STATT AUFRĂSTUNG! đâ
28/05/2026
Einladung zur Workshopreihe: MĂ€nnliche VerantwortungsĂŒbernahme
Worum es geht: Das fĂŒhrt eine dreiteilige Workshopreihe durch, die sich mit mĂ€nnlicher VerantwortungsĂŒbernahme in politischen Organisationen auseinandersetzt. Es wird darum gehen, wie man als cis-mĂ€nnliche Person an der Reproduktion patriarchaler VerhĂ€ltnisse mitwirkt. Reflektiert wird dies fĂŒr unsere Beziehungen innerhalb von LINKS, aber auch darĂŒber hinaus.
Wer mitmachen kann: GrundsĂ€tzlich ist der Workshop fĂŒr cis-mĂ€nnliche Personen konzipiert, die politisch organisiert sind und sich mit diesen Themen beschĂ€ftigen wollen.
Wann und wo es stattfindet: Die drei Workshops finden am 6.Juni, 13.Juni und 4.Juli von 10-13 Uhr im neuen LINKS-Lokal in der Rechten Wienzeile 81 statt.
Der Workshop ist aufbauend und es wird empfohlen an allen Terminen anwesend zu sein. AuĂerdem ist die Teilnahme an den Workshops kostenlos (aber nicht umsonst;)!
FĂŒr Anmeldungen gerne eine DM oder ĂŒber den folgenden Link:
https://www.termino.gv.at/meet/de/p/e90e64cc448097febd8639343f5833ca-572962
21/05/2026
CN: Femizid
Heute wurden zwei weitere Femizide gemeldet. Bei einem der Femizide handelt es sich um eine 27-JĂ€hrige in Niederösterreich. Der TĂ€ter war eine Online-Bekanntschaft der Frau. Laut seinem Anwalt war "eine KrĂ€nkung" das Motiv des TĂ€ters â ein Muster, das sich bei Femiziden immer wieder zeigt: MĂ€nner, die Gewalt ausĂŒben, weil sie den Verlust von Kontrolle ĂŒber Frauen nicht akzeptieren.Dieser Fall ist kein tragisches MissverstĂ€ndnis und kein privates Drama.
Femizide sind keine EinzelfÀlle. Sie sind Ausdruck eines strukturellen Problems: einer Gesellschaft, in der Gewalt gegen Frauen immer wieder verharmlost, individualisiert oder entschuldigt wird - selbst dann, wenn sie tödlich ist.
Unsere Gedanken sind bei den getöteten Frauen und bei allen Menschen, die um sie trauern.
Bitte teilt die Nummern der Gewaltschutzzentren und Helplines in den Slides. Diese Angebote sind kostenlos, anonym, mehrsprachig und rund um die Uhr erreichbar. Sichtbarkeit kann Leben retten.
Passt gut auf euch auf.
Und aufeinander. đ€
21/05/2026
CN: Femizid
Heute wurden zwei weitere Femizide gemeldet. Bei einem der Femizide handelt es sich um eine 59-JĂ€hrige aus der Steiermark. Der TĂ€ter war ihr Ehemann.
Dieser Fall ist kein tragisches MissverstÀndnis und kein privates Drama.
Femizide sind keine EinzelfÀlle. Sie sind Ausdruck eines strukturellen Problems: einer Gesellschaft, in der Gewalt gegen Frauen immer wieder verharmlost, individualisiert oder entschuldigt wird - selbst dann, wenn sie tödlich ist.
Unsere Gedanken sind bei den getöteten Frauen und bei allen Menschen, die um sie trauern.
Bitte teilt die Nummern der Gewaltschutzzentren und Helplines in den Slides. Diese Angebote sind kostenlos, anonym, mehrsprachig und rund um die Uhr erreichbar. Sichtbarkeit kann Leben retten.
Passt gut auf euch auf.
Und aufeinander. đ€
20/05/2026
KUNDGEBUNG âđą
Diese Woche findet in Wien das âDroneVation & Defenceâ-Symposium statt. Dort treffen sich internationale RĂŒstungskonzerne, MilitĂ€rs und Drohnenentwickler, um neue Kriegstechnologien und Ăberwachungssysteme zu prĂ€sentieren.
WĂ€hrend Konzerne Profite mit Kriegen und dem Töten von Menschen machen, will die EU mit âReArm Europe / Readiness 2030â bis zu 800 Milliarden Euro in Militarisierung und AufrĂŒstung zu stecken. DafĂŒr werden sogar Schuldenregeln gelockert, damit Staaten noch mehr Geld in Waffen und MilitĂ€r stecken können â Geld, das bei Bildung, Pflege, Wohnen und sozialer Absicherung fehlt.
Wir wollen nicht akzeptieren, dass Krieg und AufrĂŒstung als investitionswĂŒrdige âInnovationâ verkauft werden, wĂ€hrend gleichzeitig die Sparpolitik ausschlieĂlich Randgruppen der Gesellschaft trifft.
Komm zur Kundgebung gegen das Drohnen-Symposium und bring alle deine Freund*innen!
đ Donnerstag, 21.05.
â° Ab 8:00 Uhr
đ Haltestelle 72A HaidestraĂe (Ecke LautenschlĂ€gergasse)
17/05/2026
Sichtbarkeit schĂŒtzt! đłâđđłââ§ïžđ©·
Solange queere Menschen Diskriminierung erleben, bleibt Widerstand notwendig.
16/05/2026
GEGEN DAS ALKOHOLVERBOT đâ
Vorgestern waren wir am Westbahnhof, um auf eine Politik aufmerksam zu machen, die soziale Probleme nicht löst, sondern verdrÀngt.
Das neue Alkoholverbot trifft nicht alle gleich. Wer sich ein GetrĂ€nk im Lokal leisten kann, bleibt unbehelligt. Kriminalisiert werden jene Menschen, die ohnehin schon am stĂ€rksten von Armut, Wohnungslosigkeit oder Suchterkrankungen betroffen sind. Menschen, die gleichzeitig immer weniger UnterstĂŒtzung bekommen, weil im Sozial- und Suchtbereich gekĂŒrzt wird.
Wir weigern uns zu akzeptieren, dass Wien seine soziale KÀlte hinter Polizeikontrollen und Verbotszonen versteckt, wÀhrend Betroffene aus dem öffentlichen Raum gedrÀngt werden.
Nein zu VerdrÀngungspolitik.
Nein zur Kriminalisierung suchtkranker Menschen.
Offener Raum fĂŒr alle.