Team Robert Kugler göd.fcg

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Das NEUE Team - Lassen Sie uns gemeinsam diese Herausforderungen angehen und den Wandel vorantreiben, den wir uns alle wünschen!

(1) Die Personalvertretung ist nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Bundesgesetzes berufen, die beruflichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Interessen der Bediensteten zu wahren und zu fördern. Sie hat in Erfüllung dieser Aufgaben dafür einzutreten, dass die zugunsten der Bediensteten geltenden Gesetze, Verordnungen, Verträge, Dienstordnungen, Erlässe und Verfügungen

21/03/2026

Danke für diesen Artikel - auf den Punkt gebracht!

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) hat eine neue Führung in der Bundesvertretung Unterrichtsverwaltung: Robert Kugler von der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) wurde am 18. März 2026 beim 18. Bundestag in Wien zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende fungiert künftig Mag.a Angela Weilguny von der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG).

Bundestag mit 60 Delegierten aus ganz Österreich

Der zweitägige Bundestag am 17. und 18. März 2026 brachte 60 Delegierte aus allen österreichischen Bundesländern in der Hauptstadt zusammen. Neben den Neuwahlen der Gremien, einschließlich der Bundesleitung und der erweiterten Bundesleitung, stand die strategische Ausrichtung der Bundesvertretung für die kommende Funktionsperiode im Fokus der Beratungen.

Ein wesentlicher Teil der Tagung war der Bearbeitung von 81 Anträgen gewidmet, die zuvor in den jeweiligen Landestagen erarbeitet worden waren. Diese Anträge werden nun den entsprechenden Gremien der GÖD beziehungsweise der Bundesleitung zur weiteren Behandlung zugeleitet.

Deutliche Kritik an veralteten Strukturen

Besonderes Gewicht erhielt eine Resolution an die Bundesregierung, die die zentralen Forderungen der GÖD-Unterrichtsverwaltung für die nächsten Jahre definiert. In dem Schreiben wird die prekäre Situation in der österreichischen Schulverwaltung schonungslos aufgezeigt.

"Eine gute und moderne Unterrichtsverwaltung braucht klare Strukturen und eine geregelte Verteilung der Kompetenzen", heißt es in der Resolution. Die Gewerkschaft kritisiert dabei vor allem, dass im Bereich der Schulverwaltung noch immer mit Ausstattungsschlüsseln gearbeitet wird, "die seit Jahrzehnten unverändert sind und den heutigen Anforderungen längst nicht mehr gerecht werden".

Massive Aufgabenerweiterung ohne Personalaufstockung

Die Gewerkschaftsvertretung macht deutlich, dass das Arbeitsspektrum in der Unterrichtsverwaltung erheblich erweitert wurde, ohne dass entsprechende personelle Anpassungen vorgenommen wurden. "Inzwischen sind zahlreiche zusätzliche Aufgaben hinzugekommen, die das Arbeitsspektrum erheblich erweitert haben", wird in der Resolution festgehalten.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen würden die Kolleginnen und Kollegen "tagtäglich herausragende Arbeit" leisten. Dieses Engagement verdiene nicht nur Anerkennung, sondern erfordere "dringend strukturelle Anpassungen".

Bildungsdirektionen und Ministerium betroffen

Die Problematik beschränkt sich laut GÖD nicht nur auf die Schulverwaltung im engeren Sinne. Auch das Personal des Bildungsministeriums (BMB) und der direkt nachgeordneten Dienststellen sowie der Bildungsdirektionen seien "von jahrelangen Einsparungen bei gleichzeitiger Vermehrung der Aufgaben" betroffen.

"Die Belastungsgrenze ist tatsächlich schon lange überschritten!", warnt die Gewerkschaft eindringlich. Diese Entwicklung gefährde nicht nur die Arbeitsqualität, sondern die Funktionsfähigkeit des gesamten österreichischen Bildungssystems.

Konkrete Forderungen an die Politik

In ihrer Resolution richtet die GÖD-Bundesvertretung Unterrichtsverwaltung klare Forderungen an die Bundesregierung. Im Zentrum stehen zwei Hauptpunkte:

Eine sofortige und nachhaltige Aufstockung des Personals in allen Bereichen der Unterrichtsverwaltung
Eine spürbare Verbesserung der Besoldung für die Beschäftigten
Die Gewerkschaft macht dabei deutlich, dass Handlungsbedarf nicht erst in der Zukunft besteht: "Jetzt ist die Politik gefordert – nicht irgendwann, sondern sofort."

Warnung vor Systemgefährdung

Besonders eindringlich ist die Warnung der Gewerkschaft vor den Folgen einer Fortsetzung der bisherigen Politik. "Wer weiterhin auf Kosten der Beschäftigten spart, gefährdet die Funktionsfähigkeit des gesamten Bildungssystems", heißt es in der Resolution.

Diese Aussage unterstreicht die Einschätzung der GÖD, dass die Situation in der österreichischen Unterrichtsverwaltung bereits einen kritischen Punkt erreicht hat, der sofortiges politisches Handeln erfordert.

Neue Führung mit klarem Mandat

Mit der Wahl von Robert Kugler und Angela Weilguny an die Spitze der Bundesvertretung erhält die GÖD-Unterrichtsverwaltung eine neue Führung, die ein klares Mandat für die Durchsetzung der formulierten Forderungen hat. Beide Funktionsträger kandidierten erstmals für diese Positionen und erhielten nach Angaben der Gewerkschaft "breite Zustimmung der Delegierten".

Die interfraktionelle Besetzung mit Kugler (FCG) als Vorsitzendem und Weilguny (FSG) als Stellvertreterin spiegelt die Geschlossenheit der Gewerkschaft in den zentralen bildungspolitischen Fragen wider.

Bundesweite einheitliche Regelungen gefordert

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Resolution ist die Forderung nach bundesweit einheitlichen Regelungen. "Dies kann nur funktionieren, wenn bundesweit einheitliche Regelungen vorgegeben werden", argumentiert die GÖD für eine Vereinheitlichung der Strukturen und Kompetenzen in der österreichischen Unterrichtsverwaltung.

Diese Forderung zielt darauf ab, die Effizienz der Verwaltung zu steigern und gleichzeitig klarere Verantwortlichkeiten zu schaffen. Derzeit würden unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern zu Ineffizienzen und Ungleichbehandlungen führen.

Bedeutung für das österreichische Bildungssystem

Die Forderungen der GÖD-Unterrichtsverwaltung haben weitreichende Bedeutung für das gesamte österreichische Bildungssystem. Eine funktionsfähige Unterrichtsverwaltung ist die Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Schulbetrieb und damit für die Bildungsqualität in Österreich.

Die neue Gewerkschaftsführung macht deutlich, dass sie entschlossen ist, für bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Ausstattung der Unterrichtsverwaltung zu kämpfen. Ob und wie die Bundesregierung auf diese Forderungen reagiert, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Robert Kugler neuer GÖD-Vorsitzender Unterrichtsverwaltung Robert Kugler führt künftig die GÖD-Unterrichtsverwaltung und fordert von der Bundesregierung mehr Personal und bessere Bezahlung im Bildungsbereich.

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