05/10/2026
20 Millionen Euro zusätzlich fürs NÖ Rettungswesen.
300 zusätzliche First Responder.
Und eine bereits vorhandene kostenlose Ressource bleibt weiterhin ungenutzt.
Das Land Niederösterreich hat am 1. Oktober angekündigt, bis 2028 zusätzlich 20 Mio. Euro in das Rettungswesen zu investieren und die Zahl der professionellen Ersthelfer von 1.200 auf mindestens 1.500 zu erhöhen. Wichtig: Die 20 Mio. sind für das Rettungswesen insgesamt vorgesehen – nicht ausschließlich für diese 300 zusätzlichen First Responder. (Niederösterreich)
Wir von FIRST RESPONDER NIEDERÖSTERREICH haben Notruf NÖ ein konkretes Angebot gemacht:
sechs Monate Pilotbetrieb, maximal 50 geprüfte Teilnehmer, bis zu drei Pilotregionen, nur ausgewählte zeitkritische Notfälle, kein Transport, keine Sonderrechte und keinerlei Kostenverrechnung.
Der reguläre Rettungsdienst wird selbstverständlich immer unverändert alarmiert.
Wir wollen weder Rotes Kreuz noch Samariterbund ersetzen.
Wir verlangen auch keinen Anteil an den 20 Millionen Euro.
Wir wollen helfen. Kostenlos. Zusätzlich. Qualitätsgesichert.
Und dass solche Modelle technisch funktionieren, ist keine Theorie: Notruf NÖ alarmiert bereits Gemeinde-First-Responder parallel zum Rettungsdienst über App und Pager. Auch diese Tätigkeit erfolgt laut Notruf NÖ ehrenamtlich und ohne Vergütung. (Notruf Niederösterreich)
Deshalb stellen wir eine einfache Frage:
Warum werden zusätzliche Strukturen geschaffen, während ein vorhandenes, kostenloses System nicht einmal für sechs Monate erprobt wird?
Wenn medizinische, technische oder sicherheitsrelevante Gründe dagegen sprechen, dann sollen diese transparent genannt werden.
Wenn nicht, dann sollte ein Pilotprojekt durchgeführt und anhand messbarer Ergebnisse beurteilt werden.
Denn bei einem Kreislaufstillstand, einer Atemwegsverlegung oder einer massiven Blutung zählt vor allem eines:
Zeit.