Wiener Stadt- und Landesarchiv

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  Heute vor 152 Jahren wurde der Wiener   eröffnet. Wussten Sie, dass er ursprünglich auch ganz anders hätte aussehen kö...
01/11/2026

Heute vor 152 Jahren wurde der Wiener eröffnet. Wussten Sie, dass er ursprünglich auch ganz anders hätte aussehen können – etwa so wie auf dem Bild? Zwischen November 1870 und April 1871 wurden im Rahmen eines Wettbewerbs 28 Entwürfe für die Anlage des Friedhofs eingereicht.

Die von der Jury prämierten Projekte haben wir im aufbereitet 👉 www.geschichtewiki.wien.gv.at/Zentralfriedhof-Wettbewerb

Bild: Projekt "Nekropolis" von Alexander Wielemans (2. Preis) 1871 [WStLA, Pläne der Plan- und Schriftenkammer, P3/5: 107907.3.2]

🗺️ Basteimauern, Glacis, Linienwall: Wiens   um 1720Diese kolorierte Kupferstichkarte des Nürnberger Kartographen Johann...
29/10/2026

🗺️ Basteimauern, Glacis, Linienwall: Wiens um 1720

Diese kolorierte Kupferstichkarte des Nürnberger Kartographen Johann Baptist Homann zeigt eindrucksvoll, wie sehr die Befestigungsanlagen das Wien des frühen 18. Jahrhunderts geprägt haben.

🏰 Im Zentrum liegt die von den Basteimauern umschlossene Stadt.
🟡 Das gelb kolorierte Band markiert die Schanzen.
🟢 Davor erstreckt sich das grün eingezeichnete Glacis, eine unbebaute Freifläche, die freies Schussfeld bot.
🏘️ Daran schlossen die Vorstädte mit ihren Feldern an.
🟡 Geschützt wurden sie vom Linienwall, der 1704 errichtet wurde. Auf dem Plan ist er als äußeres gelbes Band zu sehen.

Der Linienwall verlief ungefähr dort, wo heute die Gürtelstraße durch die Stadt führt.

Mehr dazu im Wien Geschichte Wiki 👉 www.geschichtewiki.wien.gv.at/Stadtplan,_Johann_Baptist_Homann_(um_1720)

[WStLA, Kartografische Sammlung, Sammelbestand, P1: 296]

🎡 Der Prater: über 500 Jahre Wiener GeschichteSchon im 15. Jahrhundert wird der Prater in  Quellen erwähnt. Damals war e...
24/10/2026

🎡 Der Prater: über 500 Jahre Wiener Geschichte

Schon im 15. Jahrhundert wird der Prater in Quellen erwähnt. Damals war er allerdings kein Ort für alle, sondern kaiserliches Jagdrevier.

Das änderte sich 1766: Kaiser Joseph II. öffnete das Gebiet für die Bevölkerung. Damit begann die Entwicklung des Praters zum Erholungs- und Freizeitort.

Im Bild der Plan des oberen Prater von Anton Behsel aus dem Jahr 1825.

Aus den ersten Wirtshäusern und Unterhaltungsbuden entstand nach und nach auch der Wurstelprater. Er zählt bis heute zu den bekanntesten Attraktionen Wiens.

Mehr dazu im Wien Geschichte Wiki 👉 www.geschichtewiki.wien.gv.at/Prater

[WStLA, Pläne und Karten: Sammelbestand, P1: 295/4]

Der Affordable Housing Plan der Europäischen Kommission soll nachhaltiges und leistbares Wohnen in der Europäischen Unio...
22/10/2026

Der Affordable Housing Plan der Europäischen Kommission soll nachhaltiges und leistbares Wohnen in der Europäischen Union sicherstellen. Zu den vier Säulen dieses Plans gehören die Ausweitung des leistbaren Wohnungsangebotes, die Mobilisierung von zusätzlichen Investitionen, die Reform der Wohnungsmärkte durch strukturelle Maßnahmen und die gezielte Unterstützung vulnerabler Gruppen. Details hierzu findet man im wörtlichen Protokoll, das gemeinsam mit dem Video der Gemeinderatssitzung über die Infodat Wien zur Verfügung steht 👉www.wien.gv.at/infodat/ergdt?detvid=199311

Linienkapelle an der Hernalser Linie ⛪Die Linienkapellen waren ein Teil des Gebäudekomplexes an den Linientoren, bestehe...
17/10/2026

Linienkapelle an der Hernalser Linie ⛪

Die Linienkapellen waren ein Teil des Gebäudekomplexes an den Linientoren, bestehend aus Mauthäusern und Beamtenwohnungen sowie dem Graben mit Zugbrücke und Toren. Ihre Errichtung fällt in die Jahre 1740–1760.

Die Kapellen waren dem heiligen Johannes Nepomuk geweiht, er ist der Patron der Brücken. Ferner wird ihm der Schutz vor Überschwemmungen nachgesagt - manche Kapellen befanden sich in der Nähe von Flüssen.

Mit dem Abbruch des Linienwalls ab 1894 wurden auch die Kapellen zu verschiedenen Zeitpunkten demoliert. Einzig die Linienkapellen am Tabor und in der Schönbrunner Straße sind heute noch erhalten.

Im Bild: die Hernalser Linie und ihre Kapelle um 1890 sowie auf dem Katastralplan von 1863 und der Grundriss der Kapelle aus dem Jahr 1823.

Mehr dazu im Wien Geschichte Wiki 👉 www.geschichtewiki.wien.gv.at/Linienkapellen

Bildquellen: Aquarell der Hernalser Linie [Wien Museum Inv.-Nr. 59118]
Katastralplan 1863 [WStLA, Pläne der Plan- und Schriftenkammer, P10/3.121021: Blatt 96]
Grundriss [WStLA, Pläne und Karten: Sammelbestand, P1:238G.79]

Unser Archivgut wird laufend für wissenschaftliche Publikationen verwendet. Im Werk "Zwischen Psychoanalyse und Sozialis...
14/10/2026

Unser Archivgut wird laufend für wissenschaftliche Publikationen verwendet. Im Werk "Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Die Frauenärztin Margarethe Hilferding-Hönigsberg" behandelt die Autorin Eveline List das Leben dieser berühmten Ärztin. Sie kam aus dem jüdischen Großbürgertum und engagierte sich früh in der Frauenbewegung, war die erste Frau in Wien mit einem Medizinstudium und heiratete den austromarxistischen Ökonomen Rudolf Hilferding. Nach Aufenthalt in Berlin wirkte sie in Favoriten als Ärztin, wurde das erste weibliche Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und verfasste eine wichtige Arbeit zur Mutterliebe. Im Roten Wien setzte sie sich als Sozialmedizinerin und Frauenärztin für Geburtenkontrolle und die Entkriminalisierung der Abtreibung ein. 1942 wurde sie von den N***s nach Theresienstadt deportiert und in Treblinka ermordet.

📸 Ein Blick zurück: das Schottentor 1858  Diese Fotografie aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigt das Schottentor von ...
10/10/2026

📸 Ein Blick zurück: das Schottentor 1858

Diese Fotografie aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigt das Schottentor von der stadtauswärtigen Seite. An eben jener Stelle befand sich bereits in der mittelalterlichen Ringmauer im 13. Jahrhundert ein Tor mit selben Namen.

Das Tor auf dem Bild ist allerdings deutlich jünger. Es wurde 1840 als klassizistischer Neubau errichtet, mit drei Durchfahrten für Fuhrwerke und zwei Toren für Fußgänger. Es lag in etwa zwischen den heutigen Hausfronten Schottengasse 4 und 7.

Das Tor selbst ist längst verschwunden, die Bezeichnung Schottentor hat sich in der Alltagssprache bis in die Gegenwart erhalten. So wird sowohl die Kreuzung der Ringstraße mit der Schottengasse so genannt und auch die nahegelegene U2-Station führt diesen Namen.

👉 Mehr dazu im : www.geschichtewiki.wien.gv.at/Schottentor

[Bild: Wien Museum Inv.-Nr. 55498/17]

📂 135 Laufmeter Akten von 1848 bis 2019: Ein Blick hinter die Kulissen im Archiv.Im Sommer wurde die MA 58 – Wasserrecht...
07/10/2026

📂 135 Laufmeter Akten von 1848 bis 2019: Ein Blick hinter die Kulissen im Archiv.

Im Sommer wurde die MA 58 – Wasserrecht aufgelöst und ihre Agenden auf andere Magistratsabteilungen verteilt. Sie war die Anlaufstelle für Genehmigungen im Wasser- und Schifffahrtswesen, aber auch für Jagd, Fischerei, Pflanzenschutz, Tierhalterecht oder Forstrecht.

Damit kam es zur ersten Aktenabgabe seit Schaffung der Abteilung: 135 Laufmeter Akten aus den Jahren 1848 bis 2019 wurden übernommen. Sie werden nun bei uns gesichtet und erschlossen.

Gleichzeitig beraten unsere Archivarinnen und Archivare jene Dienststellen, welche die Aufgaben der MA 58 übernommen haben, im Records Management. Daraus entstehen neue Akten-, Daten- und Skartierungspläne, also Regeln dafür, welche Unterlagen wie lange aufbewahrt und welche ins Archiv übernommen werden.

Die Zusammenarbeit zeigt, wie vielfältig archivische Arbeit ist: von der Papierregistratur bis zur elektronischen Aktenführung.

Adresse

Guglgasse 14
Wien
1110

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:30
Dienstag 09:00 - 15:30
Mittwoch 09:00 - 15:30
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 15:30

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