20/06/2026
Junge Stimmen für Europas Zukunft!
Rund 90 Schülerinnen und Schüler der BHAK/BHAS Gänserndorf diskutierten vergangenen Freitag mit den Europaabgeordneten Günther Sidl, Thomas Waitz, Helmut Brandstätter und Alexander Bernhuber über die Zukunftsthemen Europas.
In interaktiven Gesprächsrunden standen Demokratie, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und die Zukunft der Arbeitswelt im Mittelpunkt. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen, Ideen einzubringen und ihre Perspektiven auf Europa zu teilen.
18/06/2026
Das Europäische Parlament hat Änderungen am KI-Gesetz (AI Act) der Europäischen Union im Rahmen des „Digital Omnibus“-Pakets angenommen.
Ziel ist es, die Umsetzung des Gesetzes zu vereinfachen, Unternehmen mehr Klarheit zu geben und unnötige Überschneidungen zu vermeiden – ohne den Schutz durch den AI Act zu schwächen.
Gleichzeitig wird ein Verbot sogenannter „Nudifier“-Apps eingeführt. Darunter fallen KI-Systeme, die intime Bilder oder Inhalte ohne Einwilligung erstellen oder manipulieren, sowie KI-generierte Darstellungen von Kindesmissbrauch. Solche Tools dürfen nicht auf den EU-Markt gebracht oder genutzt werden.
Weitere Änderungen betreffen KI in Maschinen und Produkten: Unternehmen sollen Sicherheitsanforderungen nicht doppelt erfüllen müssen, wenn bereits vergleichbare Regeln für ein Produkt gelten. Außerdem wird klarer definiert, wann eine KI-Funktion ein echtes Sicherheitsrisiko darstellt und deshalb strengere Vorgaben erfüllen muss.
Einige Fristen werden verschoben: Für besonders risikoreiche KI-Systeme gelten neue Regeln ab dem 2. Dezember 2027. Für KI, die in sicherheitsrelevante Produkte wie Maschinen eingebaut ist, gelten die Vorgaben ab dem 2. August 2028.
Die Pflicht zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten (Wasserzeichen) wird auf den 2. Dezember 2026 verschoben. Bis dahin müssen KI-generierte Inhalte in einer maschinenlesbaren Form gekennzeichnet werden, um mehr Transparenz zu schaffen.
Die Reform soll Innovation erleichtern, Rechtssicherheit schaffen und gleichzeitig Grundrechte und Sicherheit besser schützen. Bevor die Änderungen in Kraft treten, müssen die Mitgliedstaaten im Rat noch formell zustimmen.
Mehr Informationen: https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20260611IPR45207/ki-gesetz-vereinfachte-vorschriften-und-verbot-von-nudifier-apps
18/06/2026
🌱 Zukunft der Landwirtschaft in Europa
Das Europäische Parlament hat neue Regeln für sogenannte „Neue Genomische Techniken“ (NGT) beschlossen. Ziel: Pflanzen entwickeln, die widerstandsfähiger gegen Klimawandel, Schädlinge und Krankheiten sind – und gleichzeitig den Einsatz von Pestiziden reduzieren.
NGT-Pflanzen werden künftig in zwei Kategorien eingeteilt:
• NGT-1: Veränderungen, die auch durch klassische Züchtung möglich wären
• NGT-2: Komplexere Veränderungen, die weiterhin den strengen GVO-Regeln unterliegen
Transparenz bleibt wichtig:
NGT-2-Pflanzen müssen weiterhin gekennzeichnet und rückverfolgbar sein. Auch für NGT-1 wird es eine öffentliche Datenbank und entsprechende Kennzeichnungen geben.
Beispiele sind glutenarmer Weizen, krankheitsresistente Kartoffeln oder trockenheitstoleranter Mais.
Mehr Informationen: https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20260611IPR45215/neue-genomische-techniken-fur-innovationen-in-nachhaltiger-landwirtschaft
17/06/2026
Hast du dich je gefragt, wie es ist, EU-Abgeordneter zu sein? 🏛️
Im Erlebnis Europa Wien kannst du selbst ins Rampenlicht treten in unserem interaktiven Rollenspiel!
So funktioniert's:
🎤 Du übernimmst die Rolle einer Abgeordneten/eines Abgeordneten
💬 Debatte über echte EU-Themen mit deinen Kolleg:innen
🗳️ Abstimmung wie im richtigen EU-Parlament
📜 Gesetze verstehen - spielerisch und interaktiv
Kostenlos. Ab 16 Personen. Voranmeldung notwendig! 💡
📍 Rotenturmstraße 19, 1010 Wien | Eintritt frei | Mo-Sa, 10–18 Uhr
15/06/2026
🩸 Am 14. Juni ist Weltblutspendetag! Jeden Tag werden allein in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt. Gleichzeitig spendet nur etwa 3% der Bevölkerung (Quelle: Deutsches Rotes Kreuz)
Dabei ist Blutspenden einfacher, als viele denken: Wer mindestens 18 Jahre alt, 50 kg schwer und gesundheitlich geeignet ist, kann in der Regel Blut spenden. Nicht spenden kann man unter anderem während der Schwangerschaft und Stillzeit, nach Aufenthalten in bestimmten Risikogebieten oder für einen gewissen Zeitraum nach Tätowierungen, Piercings oder Impfungen mit Lebendimpfstoffen. Die genauen Voraussetzungen werden vor Ort individuell geprüft.
Darüber hinaus werden vor jeder Spende der Blutdruck, Puls sowie wichtige Blutwerte kontrolliert und das Blut auf Infektionskrankheiten wie HIV und Hepatitis untersucht. Neben dem guten Gefühl, anderen zu helfen, deuten Studien darauf hin, dass regelmäßiges Blutspenden auch positive Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit haben kann.
📍Wo kann man Blut spenden?
Informiere dich bei den Blutspendediensten in deiner Region, zum Beispiel beim:
12/06/2026
Noch ein Stop in Wien? 🇦🇹
Zwischen Stephansdom und Shopping liegt ein Ort, den viele übersehen und genau das macht ihn so gut. Im Erlebnis Europa bekommst du ein interaktives Erlebnis, das du so nicht erwartest.
Perfekt für eine kurze Pause mit Mehrwert oder einfach als spontaner Programmpunkt mitten in der Stadt.
Einfach reingehen, nichts zahlen und überraschen lassen.
📍 Rotenturmstraße 19, 1010 Wien | Eintritt frei | Mo-Sa, 10–18 Uhr
08/06/2026
💬 Was braucht es, um Desinformation wirksam entgegenzutreten? Genau dieser Frage haben sich in den vergangenen Monaten zahlreiche engagierte Teilnehmer:innen gewidmet und ihre Ergebnisse nun gemeinsam mit Politik und Expert:innen diskutiert.
Über 300 konkrete Maßnahmen und Handlungsvorschläge wurden im Rahmen der fünf Workshops erarbeitet. Die Abschlussveranstaltung bot die Gelegenheit, diese Ergebnisse zusammenzuführen, zentrale Erkenntnisse zu präsentieren und gemeinsam über wirksame Ansätze zur Stärkung von Medienkompetenz und demokratischer Resilienz zu diskutieren.
Wir bedanken uns herzlich bei den Europaabgeordneten Helmut Brandstätter und Lukas Mandl sowie bei Dr. Julia Partheymüller (Universität Wien) und Angelika Pentsi (Europäisches Parlament) für ihre wertvollen Impulse und den konstruktiven Austausch.
🤝 Die Diskussion hat einmal mehr gezeigt: Der Kampf gegen Desinformation ist eine gemeinsame Aufgabe. Erfolgreiche Lösungen entstehen dort, wo Politik, Wissenschaft, Institutionen und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmenden, die ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen eingebracht haben. Das große Engagement und die hohe Qualität der Beiträge haben diese Workshopreihe zu einem starken Zeichen für demokratischen Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt gemacht.
04/06/2026
🚬 Wo wird in Europa am meisten geraucht – und wo gehen die Raucherquoten zurück?
Diese Karte zeigt, wie sich der Anteil der Raucher*innen in den europäischen Ländern zwischen 2014 und 2023 entwickelt hat.
Am Mittwoch hat der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments einen Bericht zu neuen EU-Vorschriften für die Besteuerung von Tabak und tabakbezogenen Produkten angenommen. Die Empfehlungen betreffen sowohl die allgemeinen Regelungen für Verbrauchsteuern als auch die Struktur und Höhe der Steuern auf Tabak und verwandte Produkte.
Ziel ist es unter anderem, die Vorschriften an neue Produkte wie E-Zigaretten anzupassen und die EU beim Erreichen ihres Ziels einer „tabakfreien Generation“ bis 2040 zu unterstützen.
👉 Wie hat sich die Raucherquote in deinem Land entwickelt?