27/10/2024
ON STAGE --- Für Frühentschlossene: 11.11.2024, 19 Uhr, Theologische Fakultät Innsbruck, Podiumsdiskussion des Justman-Projekts!
Vorschau
Podiumsdiskussion des Justman-Projekts // 9. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung // Interreligiöse Gesprächsreihe // Gastvortrag Schambeck // Aquinas Lecture 2025 // Tagung Zukunftsfähiger Religionsunterricht
16/10/2024
SAVE THE DATE --- Am 11. November 2024 nehme ich an einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema "Widerstand und Verfolgung im katholischen Milieu in der NS-Zeit" teil, bei der ich u. a. über meine biografische Forschung sprechen darf; Ort: Madonnensaal, Karl-Rahner-Platz 3, Innsbruck; Zeit: 19 Uhr
26/09/2024
SOUTH TYROLIAN ECHOS --- Die Präsentation und die Gedenkfeier in Südtirol war ein echtes Volksfest, mit Bürgermeister, Bischof und viel Publikum; mehr erfährt man im Artikel! Tata, MK
̈dtirol
21/09/2024
SOUTH TYROLEAN TRACES --- Heute und morgen fahre ich durch Südtirol und stelle meine Bücher vor; vor allem die "Kreuzwege"-Biografie über die beiden Jesuitenpater Johann Schwingshackl (1887-1945) und Johann Steinmayr (1890-1944) ... eine kleine Spur habe ich auch selbst hinterlassen, als Zeitungsartikel, tata, MK
̈dtirol
18/09/2024
ON BEHALF OF LITERATURE --- In den nächsten sechs Tagen bin ich wieder unterwegs zur Recherche, auf Vorträgen und Lesungen über bzw. aus meinen Büchern; ich berichte später, tata, MK
̈dtirol
03/09/2024
ONLINE REVIEW --- Weltberühmt im eigenen Land? Nein! Aber die, über welche ich schreibe sollten es sein! Danke für die Besprechung, tata, MK
̈dtirol
Helmuth Schönauer bespricht: Martin Kolozs: Kreuzwege. Lebensbild der Jesuiten P. Johann Schwingshackl und P. Johann Steinmayr. Herausgegeben vom Jesuitenkolleg Innsbruck - schoepfblog
Martin Kolozs verschränkt in „Kreuzwege“ das Schicksal der Tiroler Jesuiten Johann Schwingshackl und Johann Steinmayr und begleitet sie durch Zeit des Nationalsozialismus, dem sie zum Opfer fallen: Beide werden hingerichtet.
02/09/2024
IN VINO VERITAS --- Das Südtiroler Magazin DIE WEINSTRASSE (Link zum Blättern, S. 41: https://www.dieweinstrasse.bz/meine-weinstrasse/online-blaettern.html ) hat mir ein paar Fragen zu meiner Arbeit gestellt; danke und tata, MK
01/09/2024
OVER THE MOUNTAINS --- Meine KREUZWEGE in den DOLOMITEN; danke für die Besprechung, danke fürs Lesen, tata, MK
20/08/2024
POINTED FEATHER --- Tirols spitzeste Feder hat sich meiner neuen Biografie angenommen; Helmuth Schönauers Rezension von "Kreuzwege";
TIROLER GEGENWARTSLITERATUR 2409
Kreuzwege
Alle Menschen unterliegen biographischen Kreuzwegen, wenn sich eigene Lebenslinien mit solchen anderer Zeitgenossen kreuzen. Im religiösen Ambiente versteht man unter Kreuzweg eine leidende Auslegung des Schicksals, im strengen katholischen Ritual hat sich daraus das Genre des Kreuzwegs herausgebildet, dabei werden in vierzehn Episoden die Leidensstationen Christi auf seinem Weg hin zur Kreuzigung nachempfunden und nachgebetet.
Martin Kolozs greift in seiner Auftragsbiographie „Kreuzwege“ zur Dramaturgie dieses Genres, indem er das Schicksal der Tiroler Jesuiten Johann Schwingshackl und Johann Steinmayr miteinander verschränkt und sie anschließend durch die politische Zeit des Nationalsozialismus begleitet, dem sie schließlich zum Opfer fallen: Beide werden hingerichtet.
Die Dramaturgie als Kreuzweg ermöglicht es, die beiden Biographien fallweise zu einer politischen Haltung zu verdichten, der sich als roter Faden durch die Zeitgeschichte zieht.
Die beiden Porträtierten sind 15 km voneinander entfernt in der Gegend zwischen Bruneck und Innichen als Bauernbuben geboren, ihre Familienbilder sind als Ikonographien einer bergbäuerlichen Welt am Ende der Monarchie gestaltet, die markanten Eigenschaften der Buben als Kinder sind „rebellisch“ beziehungsweise „schwächlich“. Mit diesen beiden Eigenschaften wird das Ungewöhnliche beschrieben, das sie aus der Eigenschaftsmasse von Bergbauernkinder hervorstechen lässt.
Als Erweckungserlebnis werden einerseits die Volksmission Brixen und andererseits die unendlichen Fragestellungen auf einem Hof genannt, Fragen, auf die die Landwirtschaft keine ausreichende Antwort geben kann.
Die beiden landen im Ersten Weltkriegs, der eine kann sich über das Lazarett loseisen und in Innsbruck ein Gelübde ablegen, der andere muss von Galizien aus in die Kriegsgefangenschaft. Die Berufung, künftig als Jesuiten zu agieren, fußt auf dem Erlebnis von unendlichem Leid im Kriegsgeschehen, sowie tröstlicher Lektüre in Kriegsgefangenschaft.
Die politischen Umstände der Zwischenkriegszeit liefern für die beiden genügend Motivation, in der Volksmission tätig zu werden und Orientierung und religiöse Zielrichtung anzubieten. Zuerst sind es erbauliche Weihespiele und Dramulette, die für die Jugendlichen damals so etwas wie TikTok von Influenzern darstellen. Später kommt es zum offenen Widerstand mit dem NS-Regime, die Gestapo Innsbruck richtet einen Spitzeldienst ein und die beiden stehen unter Beobachtung.
Knapp vor Kriegsende kommt es dann zu Schauprozessen, die der gefürchtete Roland Freisler als Präsident des Volksgerichtshofes inszeniert. Die Hinrichtung der beiden Tiroler erfolgt 1944 bzw. 1945, ihre späte Bestattung erfolgt in Bad Schallerbach und Magdalena Gsies.
Entsprechende Gedenktafeln sind enthüllt, die jetzige Biographie dient der Würdigung der beiden Widerstandskämpfer und Märtyrer.
An dieser Stelle sei auch die Erzählkraft des Martin Kolozs gewürdigt. Mit dem Genre „faktenbasierte Biographie“ arbeitet er in einem Segment, das Religionsferne als hagiographische Firmengeschichte empfinden könnten.
Die Spielregeln sind klar, Auftraggeber und Autor fungieren aus einer transparenten Position heraus, die Erzählform lotet das Individuelle in den Leitlinien einer Religion aus. Eine Fülle von Zitaten, Vorwörtern und Zeitzeugen-Aussagen verankert das Erzählte im Erinnerungsstrom, der sich noch einmal durch die NS-Zeit schlängelt. Das Leben der beiden wird dadurch mit den Dokumenten für eine Seligsprechung ausgestattet, die vielleicht am Ende des Projektes Realität werden könnte.
Für Außenstehende zeigen die „Kreuzwege“ freilich einen ungewöhnlichen Pfad auf, den einige politisch motivierte Menschen zu gehen imstande waren, freilich mit furchtbarem Ende.
So tauchen Johann Schwingshackl und Johann Steinmayr als Zeitzeugen vor unseren Augen auf, sie sind plötzlich mit Stimme und Leben ausgestattet und berühren mit der Gewissheit, dass sie auf der richtigen Seite gestanden sind. Kreuzwege – ein Gedenkbuch.
Martin Kolozs: Kreuzwege. Lebensbild der Jesuiten P. Johann Schwingshackl und P. Johann Steinmayr. Herausgegeben vom Jesuitenkolleg Innsbruck.
Wien: Kyrene 2024. 167 Seiten. EUR 12,-. ISBN 978-3-902873-95-8.
Martin Kolozs, geb. 1978 in Graz, aufgewachsen in Innsbruck, lebt in Wien.
Johann Schwingshackl SJ, geb. 1887 in Ried-Welsberg, hingerichtet 1945 in München-Stadelheim. / Johann Steinmayr SJ, geb. 1890 in St. Magdalena-Gsies, hingerichtet 1944 in Brandenburg-Görden.
Helmuth Schönauer 31/07/24
24/07/2024
FINALLY HERE --- Nach fast zwei Jahren der Forschung und des Schreibens ist es endlich da: mein neues Buch; eine Biografie über zwei außergewöhnliche Jesuitenpater! Ich freue mich über euer Interesse und eure Lesekommentare, tata, MK PS.: Das Buch ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag (www.kyrene.at) zu beziehen!
18/07/2024
ALMOST FINISHED --- Mein neues Buch ist bald erhältlich; auf der Homepage steht's bereits, und Bestellungen werden auch schon angenommen ;) Danke und tata, MK
Programm - Kyrene Vitae
Hier finden Sie das Programm von Kyrene.vitae
07/07/2024
FRESH IN PRINT --- Mein neues Buch - eine Doppelbiografie - im Auftrag des Jesuitenkollegs Innsbruck erscheint in ca. drei Wochen und wird im September 2024 erstmals präsentiert! Tata, MK