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Neben der großen Polarisierung nach Rechts gibt es auch eine Stärkung von linken Ansichten und Positionen. Langsam kommt...
21/10/2026

Neben der großen Polarisierung nach Rechts gibt es auch eine Stärkung von linken Ansichten und Positionen. Langsam kommt diese "Polarisierung nach links" auch in den Betrieben an. Das merkt man auch im GLB. Die Bundeskonferenz des GLB (Gewerkschaftlichen Links Blocks -im ÖGB), war aus unserer Sicht die beste seit langer Zeit. Spannende Debatten. Viele neue Gesichter, viele die was tun wollen. Als vorwärts werden wir uns überlegen, welche Vorschläge wir solidarisch in den GLB einbringen können um den Schwung zu nutzen. Besonders freut uns dass eine sehr engagierte Betriebsrätin und Unterstützerin von Wir sind sozial aber nicht blöd. in den erweiterten GLB-Bundesvorstand einzieht! Wir wünschen viel Kraft für die wichtige Arbeit!

Unterschreibt in Solidarität für die ARDO-Kolleg:innen! Es braucht eine Debatte darüber wie wir das Werk retten können. ...
21/10/2026

Unterschreibt in Solidarität für die ARDO-Kolleg:innen! Es braucht eine Debatte darüber wie wir das Werk retten können. Nutz die Kommentarspalte um Deine Meinung zu schreiben! Der vorwärtsstandpunkt kurz gefasst: Ohne Enteignung wird es nicht gehen! Wenn es sein muss: Streiken, Besetzten, Vergesselschaften! https://mein.aufstehn.at/petitions/weiterhin-tiefkuhlgemuse-aus-dem-marchfeld?share=c2f0c3f8-492d-496f-8e59-bab0afb07ee5&source=forward&utm_medium&utm_source=forward&fbclid=IwY2xjawVFXZZleHRuA2FlbQIxMQBwZG9mBXNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR4MddSImXUMSUx3GvJAkP_SeOQtuW0i5xPYfCRqk7znrWiT5yODIuVUWV15aA_aem_zGfNbPmUKpkWcBXkChJrrQ

Das Ardo-Werk in Groß-Enzersdorf soll schließen. Damit stehen Arbeitsplätze und die Zukunft vieler Bauernfamilien im Marchfeld auf dem Spiel. Ohne eine Verarbeitung in der Nähe könnte Gemüse zunehmend aus dem Ausland kommen.

ARDO erhalten – um jeden Arbeitsplatz kämpfen!Das Tiefkühlwerk ARDO in Groß-Enzersdorf soll 2027 schließen. Rund 190 Bes...
21/10/2026

ARDO erhalten – um jeden Arbeitsplatz kämpfen!
Das Tiefkühlwerk ARDO in Groß-Enzersdorf soll 2027 schließen. Rund 190 Beschäftigte und 50 saisonale Leiharbeitskräfte sind betroffen. Dazu kommen rund 500 Gemüsebaubetriebe, deren Absatzmöglichkeiten auf dem Spiel stehen. Arbeiterbetriebsratsvorsitzender Dietmar Breiner ruft deshalb zu Solidaritätsaktionen auf. Diesen Aufruf müssen wir in möglichst viele Betriebe tragen: Die ARDO-Belegschaft braucht unsere volle Unterstützung im Kampf um jeden Arbeitsplatz!
Der Erhalt des Werks betrifft die ganze Region. Über Jahrzehnte sind im Marchfeld Wissen, Produktionsanlagen und die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Verarbeitung gewachsen. Wer das Werk zusperrt, gefährdet diese Strukturen. Auch aus Sicht der Konsument:innen gibt es gute Gründe für seinen Erhalt: Gesundes, regional erzeugtes Gemüse muss leistbar sein. Gerade Menschen mit niedrigen Einkommen brauchen eine Lebensmittelversorgung, die sich an ihren Bedürfnissen orientiert.
Doch gute Argumente beeindrucken die Konzernleitung offenbar wenig. Wie am 11. Oktober bekannt wurde, lehnt ARDO selbst einen Weiterbetrieb mit öffentlicher Unterstützung ab. Das Unternehmen verweist auf Verluste und fehlende Wettbewerbsfähigkeit. Für uns kann die gesellschaftliche Bedeutung eines Betriebs aber nicht daran gemessen werden, ob er den Renditeerwartungen seiner Eigentümer entspricht. Arbeitsplätze und Lebensmittelversorgung dürfen nicht von deren Profitgier abhängen.
Die Erinnerung an Semperit in Traiskirchen sollte eine Warnung sein. Trotz Protesten und politischer Interventionen wurde die Reifenproduktion 2002 eingestellt. Wenn eine Konzernleitung die Schließung durchsetzen will, braucht es die Bereitschaft, ihr mit der organisierten Kraft der Beschäftigten entgegenzutreten. Wer den Erhalt eines Werks fordert, muss rechtzeitig über die Mittel sprechen, mit denen dieses Ziel erkämpft werden kann. Bei ARDO heißt das: Streiken, besetzen und vergesellschaften müssen auf die Tagesordnung. Darüber sollte die Belegschaft gemeinsam beraten und entscheiden. Ein Sozialplan ist für die Absicherung der Kolleg wichtig. Gleichzeitig dürfen wir den Kampf um den Erhalt des Werks nicht aufgeben. Solange die Produktion läuft und die Anlagen vorhanden sind, bestehen Möglichkeiten, Druck aufzubauen. Die Ardobelegschaft hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie Kämpfen kann. Beim ARDO Streik im September 2023 reagierte die ARDO Belegschaft logisch auf die Teuerungskrise - sie streikte für höhere Löhne und Gehälter! An diese kämpferische Tradition gilt es jetzt anzuknüpfen!
Dafür braucht es die Unterstützung der gesamten Gewerkschaftsbewegung. Betriebsrät:innen können Solidaritätserklärungen organisieren, in Betriebsversammlungen über die Situation informieren und gemeinsame Aktionen vorbereiten. Die Gewerkschaften müssen ihre organisatorischen und finanziellen Mittel für einen möglichen Arbeitskampf bereitstellen. Auch die betroffenen Landwirtschaftsbetriebe und die Bevölkerung der Region sollten einbezogen werden. Auch hier hilft es, sich zu erinnern: die Belegschaft von ARDO hat bereits vor zwei Jahren mit einem Streik für höhere Löhne gezeigt, dass sie in der Lage ist, zu kämpfen!
Eine Besetzung könnte verhindern, dass durch den Abtransport von Maschinen vollendete Tatsachen geschaffen werden. Sie müsste mit einer breiten Solidaritätsbewegung und einer klaren politischen Forderung verbunden werden: Wenn die Eigentümer das Werk schließen wollen, gehört es in öffentliches Eigentum – unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung der Beschäftigten. Die notwendige Modernisierung muss Teil eines Plans sein, der sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und eine ökologisch sinnvolle Produktion verbindet.
Die Kolleg:innen verfügen über das Wissen und die Erfahrung, die das Werk täglich am Laufen halten. Gemeinsam mit Fachleuten und den landwirtschaftlichen Zulieferbetrieben könnten sie seine Zukunft gestalten. Dafür brauchen sie Entscheidungsgewalt, die erforderlichen Mittel und gesellschaftlichen Rückhalt. Öffentliche Investitionen müssen dem Erhalt der Produktion dienen und mit öffentlichem Eigentum verbunden sein.
Was daran unrealistisch sein soll, müssen uns jene erklären, die die Zerstörung gesellschaftlich notwendiger Produktion als wirtschaftliche Vernunft verkaufen. Wir können uns das Zusperren nicht leisten. Machen wir aus der Solidarität mit ARDO eine gemeinsame Bewegung für den Erhalt des Werks und aller Arbeitsplätze!

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19/10/2026

Uni-Lektor und vorwärts-Aktivist Sebastian Kugler solidarisiert sich mit der Besetzung der Akademie der bildenden Künste sowie mit der Großdemonstration der Studierenden am Donnerstag.

Komm auch du am 22.10. um 15:00 vor die TU Wien und demonstriere mit uns für mehr Geld für Bildung!

Um den finanziellen Supergau abzuwehren, brauchen wir weitere Mobilisierungen, Besetzungen und auch Streiks an den Universitäten.

Von Frankreich bis Albanien revoltieren und streiken Massen für eine Politik, die Bildung und Soziales ins Zentrum stellt, anstatt Aufrüstung und die Profite der Reichen. Es ist höchste Zeit, dass auch wir uns anschließen!

Nutzen wir den internationalen Aktionstag am 20. November dazu, die Energien der sozialen Bewegungen zusammenzuführen und für mehr Geld für Bildung statt für Krieg und Aufrüstung zu kämpfen!

16/10/2026
Der bundesweite Schulstreik gegen das rassistische und sexistische Kopftuchverbot war ein großer Erfolg und ein wichtige...
15/10/2026

Der bundesweite Schulstreik gegen das rassistische und sexistische Kopftuchverbot war ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt - doch was kommt jetzt? Wie können wir den Kampf gegen das Kopftuchverbot ausweiten und es tatsächlich zu Fall bringen?
Wir diskutieren mit einem Mittelschullehrer aus Floridsdorf, der an seiner Schule Widerstand organisiert. Komm vorbei und bring dich und deine Ideen mit ein!

22.10. | 18:30 | vorwärts-Büro
(Pappenheimgasse 2, 1200 Wien)

14/10/2026

Solidarität mit der Belegschaft von ARDO! Rund 250 (Korrektur aus dem Video) Arbeitsplätze sowie die Versorgung mit hochwertigem, regionalem Gemüse sollen der Profitgier der Eigentümer geopfert werden. Wir sagen: Kampf um jeden Arbeitsplatz - zur Not auch durch Streik, Besetzung und letztlich Vergesellschaftung des Werks!

Komm zur Tagung von und von 27. bis 29. November in Wien, um gemeinsam zu diskutieren, wie Arbeitskämpfe wie bei ARDO gewonnen werden können!

06/10/2026

🔥vorwärts organisierte heute eine Spontankundgebung mit den Massenprotesten in Frankreich - sieh dir hier die Rede von vorwärts-Aktivist Sebastian Kugler an!

05/10/2026

Die SPÖ-Spitze hat Babler abgesägt. Was passiert jetzt - und was sollen die 14.000 Menschen tun, die wegen Andi Babler und in der Hoffnung auf einen Linksruck der Partei in die SPÖ eingetreten sind?
Die vorwärts-Aktivisten Michi und Sebastian haben sich dazu einige erste Gedanken gemacht.

Wichtige Spontankundgebung!Frankreich spitzt sich die Lage immer mehr zu: Seit mehr als einer Woche demonstrieren, strei...
04/10/2026

Wichtige Spontankundgebung!

Frankreich spitzt sich die Lage immer mehr zu: Seit mehr als einer Woche demonstrieren, streiken und besetzen Schüler:innen gegen die katastrophalen Zustände an französischen Schulen, während Regierung und Polizei mit unverhohlener Gewalt reagieren. Lehrer:innen und Sozialarbeiter:innen haben sich der Bildungs-Revolte bereits angeschlossen, nun rufen auch die Gewerkschaften für den 6. Oktober zum Streik in Solidarität mit der Bewegung auf.

Deswegen organisieren wir am Tag der Streiks eine spontane Kundgebung vor der französischen Botschaft - kommt alle und zeigen wir unsere Solidarität mit den Jugendlichen und Arbeiter:innen in Frankreich!

Adresse

Pappenheimgasse 2/1
Wien
1200

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