16/06/2026
Wie kommen wir von A nach B?
Dieser Frage gehen wir in unserer Studie „Österreich unterwegs“ gemeinsam mit Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) und ASFINAG seit 26. März ein Jahr lang nach. Für ein aussagekräftiges Ergebnis brauchen wir deine Hilfe!
Wir haben österreichweit rund 150.000 Haushalte zufällig ausgewählt und eingeladen, mitzumachen. Wenn auch du eine Einladung im Briefkasten bekommst oder dich unser Interviewteam persönlich kontaktiert, zögere nicht und mach gerne mit.
Deine Teilnahme hilft uns dabei, unsere Verkehrsangebote und Infrastruktur noch besser an die Bedürfnisse aller Österreicher:innen anzupassen.
Wie läuft die Studie ab?
An einem bestimmten Berichtstag werden alle von dir zurückgelegten Wege durch ein freiwilliges GPS-Tracking dokumentiert. Für diesen Teil stellen wir dir ein Smartphone zur Verfügung.
Weitere Daten wie etwa verfügbare Verkehrsmittel oder soziodemografische Merkmale verrätst du uns in einer persönlichen Befragung. Im Schlussbericht sind deine Informationen natürlich anonymisiert und nicht mehr auf dich zurückzuführen.
❤️ 1.525 Haushalte haben schon mitgemacht und helfen dabei, Österreichs Mobilität der Zukunft zu gestalten. Danke! ❤️
Foto: Medina Begić/ Österreich unterwegs
15/06/2026
Die Österreicher:innen schauen immer mehr auf ihre Gesundheit und unsere Umwelt. Radfahren und Gehen wird dadurch immer beliebter. Als Mobilitätsministerium sorgen wir mit Initiativen, Förderprogrammen und strategischen Maßnahmen dafür, dass dieser Trend auch so bleibt!
Radverkehr 🚲
Unser heimisches Radverkehrsnetz ist in den vergangenen Jahren um rund 1.700 Kilometer gewachsen. Insgesamt umfasst es fast 20.000 Kilometer. Zur sicheren Radinfrastruktur zählen vor allem gemischte Geh- und Radwege sowie verkehrsberuhigte Straßen mit Tempo 30.
Tempo 30 ist eine der wirksamsten und zugleich kostengünstigsten Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit. So kann auch der Grundsatz „Mischen statt Trennen“ umgesetzt werden: Ist die Geschwindigkeit niedrig genug, können unterschiedliche Verkehrsteilnehmer:innen den Straßenraum gemeinsam nutzen.
Gemischte Geh- und Radwege bieten sich vor allem außerhalb von Ortsgebieten an, wo weniger Fußgänger:innen unterwegs sind. Innerorts sind Tempo-30-Zonen geeigneter. Laut Erhebungen des Vereins „RADLOBBY Österreich“ haben bereits über 300 Orte großflächige Tempo-30-Regelungen im Ortsgebiet.
Durch E-Bikes gelangen viele Menschen auch zu weiter entfernten Haltestellen. Radverkehr und Öffis rücken dadurch enger zusammen. Besonders im Berufsverkehr lässt sich das Rad nicht leicht mitnehmen. Daher ist der Ausbau von Bike-&-Ride-Angeboten ein wichtiger Schwerpunkt, in den wir investieren.
Zu Fuß gehen 🚶♀️
Laut Auswertung der Graphenintegrations-Plattform (gip.gv.at) ist das sichere Fußverkehrsnetz in Österreich 27.944 Kilometer lang. Auch Fußgänger:innen profitieren von Tempo-30-Zonen.
Foto: © Energieagentur Tirol/punkt.agency
12/06/2026
Logistik fällt oft erst auf, wenn etwas nicht funktioniert.
Dabei sorgt sie jeden Tag dafür, dass Regale gefüllt sind, Unternehmen produzieren können und stellt unsere Versorgung sicher 🚛🛤️
Aus rund 1300 Vorschlägen aus der Praxis ist eine umfassende Strategie entstanden, die Österreich zu einem der führenden Logistikstandorte Europas machen soll 💪
Hard-Facts zur Logistikbranche ▶️ Die Branche ist für 4 % der Wirtschaftsleistungen verantwortlich. Insgesamt hängen über 400.000 Arbeitsplätze mit der Logistik zusammen. Mehr als 42.000 Unternehmen arbeiten in der Verkehrswirtschaft, dabei sind über 95 % kleine und mittlere Unternehmen.
Was die Branche aktuell besonders prägt 🚧
- Fachkräftemangel
- Digitalisierung der Lieferketten
- Widerstandsfähige Lieferketten zu sichern
Aus den 1.300 Vorschlägen aus der Logistikbranche, Wissenschaft und Verwaltung sind nun 10 Themenfelder mit 100 Maßnahmen entstanden.
Darunter:
- Logistiklehrberufe werden modernisiert 🤝
- Bessere Rahmenbedingungen für verladende Unternehmen
- Pilotprojekte für E-Ladeinfrastruktur im Schwerverkehr ⚡
- Fahrverbote sollen bundesweit digital und maschinenlesbar erfasst werden können 📱
- Die Kooperation von Universitäten, FHs und Unternehmen wird gefördert
- Die soziale Infrastruktur für LKW-Fahrer:innen wird ausgebaut 💚
Noch mehr Infos zur neuen Logistikstandortstrategie 🔗 Link in den Kommentaren!
📸 © Tobias Holzer/BMIMI
11/06/2026
Jeder sechste Verkehrsunfall mit Verletzten passiert aufgrund zu hoher Geschwindigkeit. Aktuell bestehen in den Bundesländern unterschiedliche Strafhöhen. Das muss sich ändern ❌
Künftig sollen Personen, die die Verkehrssicherheit gefährden, bundesweit einheitlich und höher bestraft werden. Geplant ist, dass ab 2027 für vergleichbare Verkehrsdelikte in allen Bundesländern dieselben Regeln gelten.
Zusätzlich sollen die Strafen für Personen, die die Verkehrssicherheit gefährden, erhöht werden, um ihre Wirkung präventiv zu stärken. Die neuen Regeln gelten dann sowohl auf den Straßen als auch auf den Radwegen.
„Jeder tödliche Verkehrsunfall ist einer zu viel! Sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, wird leider nach wie vor als Kavaliersdelikt gesehen. Die Realität zeigt jedoch, dass es einer der Hauptgründe für tödliche Verkehrsunfälle ist. Damit muss endlich Schluss sein!“ 💬 Mobilitätsminister Peter Hanke
Das soll sich ändern
- Wer mehr als 30 km/h zu schnell fährt, soll künftig 200 bis 5.000 Euro zahlen 💶
- Bei mehr als 40 km/h zu viel innerorts oder mehr als 50 km/h außerorts ist mit 400 bis 6.000 Euro zu rechnen 💶
- Bei Verstößen, die nicht direkt die Verkehrssicherheit beeinträchtigen (etwa bestimmte Parkverstöße), sollen die Strafen bundesweit vereinheitlicht werden
- Die Strafbeträge bei Anonymverfügungen sollen vereinheitlicht und angehoben werden
Die künftigen Änderungen sollen dazu beitragen, die Unfallzahlen nachhaltig zu senken. Denn Verkehrssicherheit braucht eine moderne Infrastruktur, konsequente Kontrolle und wirksame Regeln 🤝
Foto 📸 AdobeStock und BMIMI/Tobias Holzer
26/05/2026
Wie steht es aktuell um die E-Mobilität in Österreich? ⚡🚗
Die neuesten April-Daten von Statistik Austria und Austriatech verraten es uns:
👉 37.887 öffentliche Ladepunkte gibt es Stand April in Österreich.
👉 622 öffentliche Ladepunkte sind von März auf April neu dazugekommen.
👉 25,98 Prozent der österreichweit neu zugelassenen PKW im April waren BEV (Battery Electric Vehicle) PKW, also rein elektrisch betriebene Fahrzeuge.
👉 35 Prozent und somit mehr als jeder dritte neu zugelassene PKW in Oberösterreich sind elektrisch unterwegs. Das ist der höchste Anteil unter allen Bundesländern.
Foto © AdobeStock
19/05/2026
Sonnenwinde treffen ständig auf das Magnetfeld der Erde und sorgen dabei etwa für Polarlichter. Gleichzeitig können sie aber auch Satelliten sowie Navigations- und Kommunikationssysteme beeinflussen ⚡
Seit heute ist der Satellit der gemeinsamen Weltraummission "SMILE" der ESA - European Space Agency und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im All und liefert erstmals umfassende Daten, welche Auswirkungen Sonnenwinde genau haben und wie wir diese vorhersagen können. Mit an Bord: Österreichische Technik von Space-Lock, der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften🚀
Smile steht für Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer. Nach sieben Jahren intensiver Arbeit hat der Satellit heute seine Reise ins All angetreten. Allein in Europa waren dafür über 40 Unternehmen und Institute involviert.
Der Satellit ist mit vier Instrumenten ausgestattet und liefert einzigartige Aufnahmen aus dem Weltraum.
👉 Eine Röntgenkamera (Soft-X-Ray-Imager SXI) liefert Bilder vom Erdmagnetfeld
👉 Ein UV-Instrument beobachtet Polarlichter erstmals bis zu 45 Stunden ohne Unterbrechung. So können wir besser verstehen wie Sonnenwinde und das Erdmagnetfeld diese beeinflussen
👉 Ein Leichtionenanalysator analysiert die Teilchen der Sonnenwinde und misst mit welcher Stärke sie auf die Erde treffen
👉 Ein Magnetometer misst das Magnetfeld der Sonnenwinde und vergleicht sie mit dem schützenden Magnetfeld der Erde
Österreich ist ebenfalls Teil der Mission
🚀 Das niederösterreichische Unternehmen Space-Lock entwickelte einen Haltemechanismus für die Röntgenkamera
🚀 Die Österreichische Akademie der Wissenschaften lieferte die Steuerungshardware der Röntgenkamera
🚀 Die Universität Wien entwickelte die Steuerungssoftware der Röntgenkamera
Du willst noch mehr wissen? Dann sieh dir die Links in den Kommentaren an!