Mission of the State of Palestine to Austria

Mission of the State of Palestine to Austria

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Seit 2013 Botschafter: S.E. Salah Abdel Shafi

23/12/2025

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie von Herzen ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest sowie alles erdenklich Liebe und Gute im neuen Jahr 2026!
Weihnachtsbotschaft von Botschafter Salah Abdel Shafi
(23. Dezember 2025):

Photos from Mission of the State of Palestine to Austria's post 04/06/2025

Während der Opferfest-Feiertage ist die Vertretung und das Konsulat vom 5. bis (einschließlich) 9. Juni 2025 geschlossen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie gesegnete Feiertage!

15. Mai 2025: Die Nakba jährt sich zum 77. Mal 15/05/2025

"Die Staatsgründung Israels im Jahr 1948 ist für die palästinensische Bevölkerung untrennbar verbunden mit dem Terminus Nakba (arabisch für „Katastrophe“), der Vertreibung von 750 000 Palästinenser*innen aus ihrer Heimat, dem bis dahin britischen Mandatsgebiet Palästina. Zusätzlich wurden 150 000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben, sie gelten daher als sogenannte Binnenvertriebene. Mit der Vertreibung einher gingen nicht nur die Zerstörung von 531 palästinensischen Dörfern und Stadtteilen, sondern auch Massaker an palästinensischen Zivilist*innen, über 15 000 Palästinenser*innen wurden getötet."

Heute, am 15. Mai 2025, jährt sich die Nakba zum 77. Mal:

15. Mai 2025: Die Nakba jährt sich zum 77. Mal Vor der Nakba war Palästina eine multiethnische und multikulturelle Gesellschaft. Der Konflikt zwischen Palästinenser*innen und Jüd*innen verschärfte sich jedoch aufgrund von Versprechen Großbritanniens, eine Heimstätte für das jüdische Volk zu schaffen (Balfour Deklaration); in den 1930er J...

22/04/2025

Mit großer Trauer musste die Vertretung des Staates Palästina den Tod von Papst Franziskus zur Kenntnis nehmen.

Am 25. Mai 2014 stand Seine Heiligkeit vor der Apartheid-Mauer in Bethlehem, legte seine Hand darauf und betete in einem stillen, aber kraftvollen Gebet gegen Ungerechtigkeit. In diesem Moment erinnerte er die Welt daran, dass ein Glaube für Würde, Gerechtigkeit und Frieden für alle Menschen dieser Erde eintreten muss.

Palästina verliert mit Papst Franziskus einen couragierten, beherzten und unermüdlichen Kämpfer für einen gerechten Frieden in Palästina/Israel. Bis zuletzt sprach er sich für die Menschen in Gaza aus und war mit der christlichen Gemeinde in Gaza fast täglich telefonisch in Kontakt.

Seine Stimme wird uns zutiefst fehlen.

Möge sein Vermächtnis der Demut, der Solidarität und des mutigen Mitgefühls weiterleben.

27/03/2025

Am 30. März 2025, gedenken wir dem Tag des Bodens (arabisch Yoom al Ard).

Der Tag des Bodens geht auf ein Ereignis im Norden Israels aus dem Jahr 1976 zurück. Bei Protesten gegen die Enteignung durch die israelische Regierung von 20,000 Dunum Land rund um palästinensische Dörfer in Galiläa wurden sechs israelische PalästinenserInnen, drei Männer und drei Frauen, erschossen und mehr als hundert PalästinserInnen verletzt. Jedes Jahr versammelte sich seither am 30. März die palästinensische Bevölkerung in Israel, in den besetzten palästinensischen Gebieten und weltweit, um an diese Ereignisse zu erinnern und um auf Israels weiterhin andauernde Besatzung, Siedlerkolonialismus und Landannexion aufmerksam zu machen.
Der Tag des Bodens brachte eine signifikante Änderung in der Geschichte der in Israel lebenden PalästinenserInnen mit sich. Durch ihn wurden sie zu einer wahrnehmbaren politischen und sozialen Kraft, die nicht länger von Israel ignoriert werden konnte. Der Tag des Bodens verdeutlichte ihre palästinensische Identität und ihren politischen Kampf für Gerechtigkeit und Gleichheit sowie gegen Unterdrückung und Besatzung.
Der Tag des Bodens ist auch im Jahr 2025 aktueller denn je. Parallel zum genozidalen Krieg in Gaza wird der israelische Siedlungsbau in Ostjerusalem und im Westjordanland weiterhin vorangetrieben, nach wie vor wird palästinensisches Land enteignet und der palästinensischen Bevölkerung somit nicht nur Grund und Boden, sondern auch wertvolle Ressourcen, wie beispielsweise Wasser, genommen.

Israelische Siedlungen in Ostjerusalem und im Westjordanland
Die israelische Siedlungspolitik gilt nicht nur als völkerrechtswidrig, sondern auch als eine der Haupthindernisse für einen gerechten Frieden.
Ende 2024 gab es 551 israelische Besatzungsstandorte und Militärstützpunkte im Westjordanland, darunter 151 Siedlungen und 256 Außenposten von Siedlungen. 2024 nahmen Bau und Ausbau der israelischen Siedlungen erheblich zu, da die israelische Regierung den Bau von mehr als 13 000 Wohneinheiten im gesamten Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, genehmigten und dafür rund 11 888 Dunum palästinensisches Land beschlagnahmten.
Heute leben über 770 000 israelische SiedlerInnen in Ostjerusalem und im Westjordanland. Etwa 43 Prozent davon leben in Ostjerusalem, gefolgt von Ramallah und Al-Bireh sowie Bethlehem und Salfit. Das Vorantreiben des für den israelischen Staat lukrativen Siedlungsbaus geht immer einher mit der Enteignung von palästinensischem Land und betrifft vor allem fruchtbare Regionen in den palästinensischen Gebieten. Allein im Jahr 2024 wurden mehr als 46.000 Dunum palästinensisches Land von der israelischen Regierung beschlagnahmt, Israel kontrolliert heute mehr als 85 Prozent des ursprünglichen Landes Palästina.
Nicht zuletzt ist die israelische Siedlungspolitik, wie auch von den drei Menschenrechtsorganisationen B’Tselem (Jänner 2021), Human Rights Watch (April 2021) und Amnesty International (Februar 2022) bestätigt, eng mit der israelischen Apartheidpolitik verknüpft, mit all ihren gravierenden Auswirkungen auf die palästinensische Zivilbevölkerung.
„Der fortwährende Landraub von Seiten Israels lässt keinen Zweifel daran, dass es sich bei der israelischen Besatzung nicht um eine militärische handelt, sondern um eine siedlerkolonialistische“, so Botschafter Salah Abdel Shafi. „Zudem zeigt der seit nun 18 Monaten andauernde Genozid in Gaza, dass das geraubte Land auch ethnisch gesäubert wird – Israel will Land und Boden ohne dessen ursprüngliche Bewohnerinnen und Bewohner.“

Zerstörung von Infrastruktur in Gaza und im Westjordanland
Seit Beginn des genozidalen Krieges in Gaza im Oktober 2023 hat die israelische Armee mehr als 60 368 Gebäude zerstört und mehr als 110 000 Gebäude schwer beschädigt. Untersuchungen zeigen, dass die Zahl der ganz oder teilweise beschädigten Wohneinheiten auf 330 000 geschätzt wird, was mehr als 70 % der gesamten Wohneinheiten im Gazastreifen ausmacht.
Hinzu kommen die Zerstörung von Schulen, Universitäten, Krankenhäusern, Moscheen, Kirchen und Regierungsgebäuden sowie die Zerstörung von Tausenden von Wirtschaftsbetrieben und der meisten landwirtschaftlichen Flächen, womit der Gazastreifen zu einem unbewohnbaren Ort gemacht wurde.
Im Jahr 2024 hat die israelische Armee im Westjordanland mehr als 903 Gebäude und Einrichtungen ganz oder teilweise abgerissen und zerstört, darunter 242 Gebäude und Einrichtungen in Ostjerusalem. Darüber hinaus wurden 939 Abrissbefehle für palästinensische Einrichtungen unter dem Vorwand fehlender Genehmigungen ausgestellt. Seit Anfang 2025 hat die israelische Armee Dutzende von Gebäuden in den palästinensischen Flüchtlingslagern (wie beispielsweise Jenin und Tulkarem) abgerissen und Zehntausende der BewohnerInnen vertrieben.

Veranstaltungshinweis
Mahnwache anlässlich Tag des Bodens
Organisiert von der Palästinensische Gemeinde Österreich
30. März 2025, 18:00 Uhr am Wiener Stephansplatz

12/03/2025

Aufruf: Internationale Freiwillige zur Unterstützung von Palästina gesucht - Beteiligen Sie sich am Wiederaufbau von Gaza!

Das TOKTEN-Projekt („Transfer of Knowledge through Expatriate Nationals“, auf Deutsch „Wissenstransfer durch ausländische Staatsangehörige“) wird vom palästinensischen Ministerium für Planung und internationale Zusammenarbeit (MoPIC) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) organisiert und umgesetzt. Es vermittelt qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt für einen temporären Einsatz in Palästina.

Die PalästinenserInnen in den besetzten palästinensischen Gebieten, insbesondere im Gazastreifen, stehen infolge des seit Oktober 2023 andauernden Krieges vor noch nie dagewesenen Herausforderungen.

Seit dem Ausbruch des Krieges haben viele in der Diaspora lebende PalästinenserInnen sowie von Menschen verschiedener Nationalitäten und Glaubensrichtungen aus aller Welt Interesse daran gezeigt, nach Palästina zu kommen und die humanitären Bedürfnisse des Gazastreifens sowie den Wiederaufbau zu unterstützen. Gleichzeitig haben sie ihre beruflichen Fähigkeiten angeboten, um die palästinensische Regierung und die palästinensische Gemeinschaft im weiteren Sinne zu unterstützen. Als Reaktion darauf hat das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in Zusammenarbeit mit dem palästinensischen Ministerium für Planung und internationale Zusammenarbeit die Initiative zur Schaffung dieser Plattform ergriffen, um die weltweite Solidarität zu bündeln.

Das Projekt Transfer of Knowledge Through Expatriate Nationals (TOKTEN entsendet qualifizierte Fachkräfte aller Geschlechter, die als Kurzzeit-Freiwillige in verschiedenen palästinensischen öffentlichen und privaten Einrichtungen, darunter auch Hochschulen, arbeiten möchten.

Wer kann mitmachen?

PalästinenserInnen aus der Diaspora und mit Palästina solidarische Menschen können sich auf der Plattform registrieren respektive ein Konto erstellen, ihre Qualifikationen und ihr Fachgebiet angeben und so zu entsprechenden Stellen vermittelt werden. Je nach Fähigkeiten und benötigten Bereichen wie Bildung, Gesundheit und IT werden Freiwillige für temporäre Einsätze vermittelt. Da sich immer neue Einsatzmöglichkeiten ergeben, lohnt es sich, regelmäßig die Webseite zu besuchen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte per Email an [email protected]

https://www.tokten.ps/about

27/02/2025

Einen gesegneten Ramadan!

Die Vertretung des Staates Palästina wünscht Ihnen und Ihrer Familie herzlichst einen gesegneten Fastenmonat Ramadan!
All unsere Gedanken sind in diesen Tagen - noch mehr als sonst - bei den Menschen in Palästina.

Ramadan mubarak - möge der Ramadan auf der ganzen Welt Ruhe, Frieden und Gesundheit bringen!

Während des Ramadans ist die Vertretung des Staates Palästina von Mo bis F von 09:30 bis 15:00 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie die gesonderten Konsulats-Zeiten.

Zum 1. Todestag von Hind Rajab 29/01/2025

Heute vor einem Jahr, am 29. Jänner 2024, wurde Hind Rajab gemeinsam mit ihrer Familie getötet. Ihr Schicksal steht beispielhaft für Tausende Kinder in Gaza, die von der israelischen Armee vorsätzlich getötet wurden:

Zum 1. Todestag von Hind Rajab "Ich habe solche Angst. Bitte kommt. Bitte ruft jemanden an, der mich abholt."Hind Rajab, 5 Jahre alt, am 29.01.2024Vor einem Jahr, am 29. Jänner 2024, erreichte um 14:30 Uhr ein Notruf aus Gaza Stadt den Palästinensischen Roten Halbmond (PRCS) in Ramallah. Die 15-jährige Layan Hamadeh und ihre f...

23/12/2024

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie von Herzen ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest sowie alles erdenklich Liebe und Gute im neuen Jahr 2024!

Weihnachtsbotschaft von Botschafter Salah Abdel Shafi
(23. Dezember 2024):

Filasteen Young Musicians Orchestra together with members of the Munich Philharmonic Orchestra and CSM Galicia - Ehrbarsaal 17/12/2024

Konzerthinweis:

FILASTEEN YOUNG MUSICIANS ORCHESTRA IN WIEN

Das Filasteen Young Musicians Orchestra zusammen mit Mitgliedern des Münchner Philharmonik Orchesters und CSM Galicia, Dirigent: Boris Perrenoud

Wann? 23. Dezember 2024, 19.00 Uhr
Wo? Ehrbar Saal, Mühlgasse 30, 1040 Wien

Weitere Informationen und Tickets:

Filasteen Young Musicians Orchestra together with members of the Munich Philharmonic Orchestra and CSM Galicia - Ehrbarsaal FELIX MENDELSSOHN Die Hebriden Overture, Op. 26 (The Hebrides) Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento in D-Dur, KV 136 I. Allegro II. Andante III. Presto

Schweigen fördert den Genozid in Gaza. 13/12/2024

Petition von Amnesty International:

Schweigen fördert den Genozid in Gaza!

Fordere die österreichische Bundesregierung auf, nicht weiter wegzusehen und den Genozid öffentlich anzuprangern!

"Monat für Monat sieht die Welt zu, wie Israel an der palästinensischen Bevölkerung in Gaza Genozid begeht.
Die Menschen erleben unvorstellbares Leid durch die israelische Militäroffensive, die als Reaktion auf die schrecklichen Angriffe der Hamas am 7. Oktober 2023 einleitete. Über 42.000 Menschen in Gaza wurden getötet. 1,9 Millionen Palästinenser*innen, mehr als 90 % der Bevölkerung des Gazastreifens, wurden vertrieben. Die gesamte zivile Infrastruktur wurde systematisch zerstört, Gesundheitsversorgung und Nahrungsmittelproduktion sind praktisch zum Erliegen gekommen. Gleichzeitig wird die Einfuhr von Hilfsgütern massiv behindert. Die Menschen leiden unter Hunger, Krankheit und Verzweiflung.

Unsere umfassenden Recherchen belegen, dass Israel Handlungen mit der Absicht verübt, palästinensisches Leben im Gazastreifen auszulöschen und diese den Kriterien eines Genozids entsprechen.

Wir dürfen nicht länger zusehen, wie vor unseren Augen ein Genozid geschieht. Hilf mit, den Genozid zu stoppen!"

https://action.amnesty.at/petition/genozid-gaza

Schweigen fördert den Genozid in Gaza. Monat für Monat sieht die Welt zu, wie Israel an der palästinensischen Bevölkerung in Gaza Genozid begeht. Die Menschen erleben unvorstellbares Leid durch die israelische Militäroffensive, die als Reaktion auf die schrecklichen Angriffe der Hamas am 7. Oktober 2023 einleitete. Über 42.000 Mensc...

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