22/04/2026
Der Earth Day erinnert uns jedes Jahr daran, dass unser Planet keine unerschöpfliche Ressource ist und wir mit der Erde sorgsam umgehen müssen. Seit 1970 steht dieser Tag weltweit für den Kampf gegen Umweltzerstörung, Klimakrise und Raubbau an der Natur. Er macht sichtbar, was längst Realität ist: Unsere Lebensgrundlagen sind bedroht – und wir müssen handeln.🌍🔥
Auch in Österreich sind die Folgen spürbar. Hitzesommer, schwindende Gletscher und Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zeigen, dass die Klimakrise längst kein fernes Problem mehr ist. Während viele Menschen versuchen, nachhaltiger zu leben, bleibt der große Hebel jedoch unangetastet – denn die Hauptverursacher sitzen nicht im Alltag der Mehrheit, sondern in den Strukturen von Wirtschaft und Politik.
Klar ist: Die Reichsten und großen Konzerne verbrauchen den Großteil der Ressourcen und treiben die Klimakrise voran. Es bringt nichts, Verantwortung auf Einzelne abzuwälzen – wir brauchen politische Maßnahmen, die genau dort ansetzen. Vermögen besteuern, klimaschädliche Industrien regulieren und öffentliche Investitionen in eine sozial gerechte Energiewende stärken. Klimagerechtigkeit heißt auch Verteilungsgerechtigkeit.
21/04/2026
Das war unser BAKSE 2026!🌞⛱✊
Vergangenes Wochenende fand unser Bundesaktivist_innenseminar in Sekirn am Wörthersee statt. Dabei haben wir uns in fünf verscheiden Workshops mit Themen wie Internationale feministische Kämpfe, Sozialismus, Antimilitarismus, dem Zusammenspiel von Klimakrise und Asyl und vielem mehr auseinandergesetzt. 🌹
100 Punkte an die Person, die das Partymotto erkennen kann!🤭 (Die Musikwahl ist vielleicht ein kleiner Tipp.)
20/04/2026
Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) scheint richtig in Schwung zu sein. Von einer unpackbaren Forderung zur anderen schlängelt sie sich durch ihren Arbeitsalltag.
Wir hätten da eine bessere Idee:
Anstatt diskriminierende Gesetzensentwürfe zu schreiben und wichtigen Beratungsstellen das ganze Geld zu kürzen, könnte sie sie ja mal fragen, wieso sie Menschen eigentlich so zu hassen scheint.
Für uns ist auf jeden Fall klar: es braucht eine menschliche Asyl- und Migrationspolitik und ZARA - Zivilcourage und Antirassismusarbeit muss bleiben!
15/04/2026
Gestern wurden die Ergebnisse der Studierendensozialerhebung 2025 präsentiert. 📊
Sie bestätigen was Studierende täglich erleben: das Studium wird immer unleistbarer. 54% der Erstsemestrigen sind first generation Studierende, das klingt gut, doch in Wahrheit haben Akademikerkinder immernoch eine 2,5 fache Chance ein Studium anzufangen. 7 von 10 arbeiten neben dem Studium. Im Durchschnitt arbeiten Studierende rund 20h die Woche, schon ab 11h ist der Studienerfolg beeinträchtigt. Die Wohnkosten sind in den letzten Jahren explodiert, 51% als 2015 mehr kostet Wohnen.💰🏠
13/04/2026
Rassismus ist in unserer Gesellschaft tief verankert. Das verdeutlicht auch der heute veröffentlichte Rassismus-Report von Zara: 2025 wurden 1539 Meldungen von Rassismus dokumentiert.
Rassistische Vorfälle sind keine Einzelfälle, sondern haben System! Als VSStÖ arbeiten wir aktiv daran, Rassismus im Hochschulsystem aufzuzeigen und antirassistische Strukturen an der Hochschule und in der Gesellschaft aufzubauen.
Wenn du selbst von Rassismus betroffen bist, kannst du bei ZARA (Zivilcourage und Antirassismus) Vorfälle melden und dich telefonisch beraten lassen:
📌Beratung: 01 929 13 99
📌Vorfall melden: zara.or.at/de/beratungsstellen/GegenRassismus/melden
Quellen:
ZARA (2026)
08/04/2026
Am 8. April 1971 fand der Erste Welt-Roma-Kongress in London statt. Dort diskutierten Vertreter_innen der Rom_nja und Sinti_zze aus neun Staaten über kulturelle und soziale Fragen zur Bekämpfung von Antiziganismus und zur Bewahrung ihrer Kultur. Dieser Kongress bedeutet in den Augen vieler den Start der Bürger_innenrechtsbewegung der Rom_nja und Sinti_zze. Desewegen macht der Tag auf die rassistische Gewalt gegen Rom_nja und Sinti_zze aufmerksam und ruft zu Solidariät für ihren Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung auf.
07/04/2026
Schonmal gehört?
Neu Rechte Gruppen erzählen immer wieder die Gruselgeschichte vom „Großen Austausch“. Sie behaupten die „österreichische“ oder „europäische“ Gesellschaft würde islamisiert werden und durch steigende Geburtenraten von Personen mit Migrationshintergrund ersetzt.
Das ist nicht nur eine Lüge, sondern führt oft in ein Netz rassistischer, antisemitischer Verschwörungen, das Angst vor Minderheiten und einen künstlich konstruierten Volksbegriff fördert.
Im Rahmen unserer Kampagne „Hört die Signale“ wollen wir rechte Framings aufbrechen und klare Worte gegen rassistische Narrative finden.
02/04/2026
Heute vor 61 Jahren erlag der Kommunisten und Antifaschisten Ernst Kirchweger im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen nachdem er 2 Tage zuvor von einem rechtsextremen Burschenschafter brutal niedergeschlagen und tödlich verletzt wurde.
Der Angriff ereignete sich auf einer Demonstration gegen den Nationalsozialisten Taras Borodajkewycz, der damals als Professor an der heutigen WU lehrte. Dieser leugnete in seinen Vorlesungen wiederholt den Holocaust und verbreitete sein antisemitisches Gedankengut. Bei einer Kundgebung, an der sich Studierende, Gewerkschafter_innen und Antifaschist_innen beteiligten, kam es zu einer eskalierenden Auseinandersetzung mit rechten Gegendemonstrant_innen, wo Kirchweger von einem Mitglied des RFS (Ring Freiheitlicher Studenten) von einem tödlichen Faustschlag niedergestreckt wurde.
Der Tod Ernst Kirchwegers und die Borodajkewycz Affäre zeigen, dass der Kampf gegen Faschismus an der Hochschule beginnt und die nationalsozialistische Vergangenheit der Unis nicht in Vergessenheit geraten darf.
01/04/2026
Schön wärs!
Die ÖVP führt Wahlkämpfe mit harter Rhetorik und großen Warnungen vor der FPÖ nur um danach in mehreren Bundesländern eine gemeinsame Regierung zu bilden.
Skandale und rechtsextreme Äusserungen? Schnell vergessen.
Das die FPÖ damit enrom gestärkt wird ist zweitrangig, denn am Ende zählt für die ÖVP vor allem Eines. An der Macht bleiben.
Das die ÖVP endlich Verantwortung dafür übernimmt, bleibt allerdings ein April Scherz.
31/03/2026
Am 31. März wird weltweit auf trans Personen und ihre Lebensrealitäten aufmerksam gemacht. Der Trans Day of Visibility wurde ins Leben gerufen, um trans Menschen in einer Welt, in der sie noch immer unsichtbar gemacht, diskriminiert oder angegriffen werden, Sichtbarkeit zu geben.
Doch beim Trans Day of Visibility geht es um mehr als nur gesehen zu werden. Es geht um Respekt, um Anerkennung und darum, dass trans Menschen jeden Tag selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft sind.
Sichtbarkeit bedeutet, dass trans Menschen nicht nur an einem Tag im Jahr wahrgenommen werden, sondern in allen Lebensrealitäten Platz haben. Sie bedeutet, Strukturen zu hinterfragen, Vorurteile abzubauen und aktiv gegen Diskriminierung einzustehen.
Gerade Universitäten sollten sichere Orte sein, an denen Menschen ohne Angst lernen und lehren können. Deshalb setzen wir uns dafür ein, unsere Universitäten sicherer und inklusiver zu gestalten. Frei von Diskriminierung und Ausgrenzung.🏳️⚧️