Gemeinde Andermatt

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Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Gemeinde Andermatt, Public & Government Service, Kirchgasse 10, Andermatt.

05/07/2026

Für Bikes. Nicht für Hunde. 🐶

Die neue Bike-Waschanlage bei der Tiefgarage in Andermatt Reuss ist ausschliesslich für Fahrräder vorgesehen. Laut Hersteller ist die Anlage nicht zur Wäsche von Hunden geeignet. Die Chemie im Reinigungsmittel kann schwere gesundheitliche Probleme auslösen.

Bitte nutzt die Waschanlage deshalb nur für Bikes.

Danke fürs Mitdenken.

02/07/2026

Dreck am Bike? Kein Problem. 🚴

Nach einer Tour über die Naturpfade rund um Andermatt darf das Bike auch mal so aussehen, wie es gefahren wurde. Für die Reinigung steht seit dem 1. Juni 2026 neben der Einfahrt zur Tiefgarage in Andermatt Reuss eine neue Bike-Waschanlage bereit.

Die Veloclean Pro-Anlage reinigt mit Niedrigdruck und Heisswasser besonders schonend. Die Nutzung ist kostenlos.

Sauber heimfahren geht jetzt direkt in Andermatt.

30/06/2026

Das Bike-Netz in Andermatt wächst. 🚴

Immer mehr Wege führen über Naturpfade ins Tal hinunter. Das macht Freude, hinterlässt aber auch Spuren am Bike. Damit Biker und Velofahrer ihr Fahrrad nach der Tour reinigen können, steht seit dem 1. Juni 2026 neben der Einfahrt zur Tiefgarage in Andermatt Reuss eine neue Bike-Waschanlage bereit.

Die Anlage wurde durch die Gemeinde Andermatt finanziert und kann kostenlos genutzt werden. Den täglichen Betrieb stellt die Andermatt Swiss Alps bereit, die Wartung erfolgt einmal wöchentlich durch die Gemeinde.

Photos from Gemeinde Andermatt's post 15/06/2026

Bald folgt Wanderwetter

Meteo Schweiz hat strahlendes Wetter vorhergesagt, was die Leute wieder aus den Häusern lockt. In Andermatt sind wir neu für die Infrastruktur und einige Wanderwege zuständig. Aufmerksame Bürger haben sicher bereits festgestellt, dass im Ort Wandertafeln zu finden sind, die in alle Richtungen zeigen.

Bitte achtet auf den Wanderwegen auf die jeweiligen Infotafeln. Nicht alle Wanderwege sind bereits vollständig erschlossen, da bis spät in den Frühsommer noch Schnee lag. Wer unsicher ist, kann sich jederzeit in der Tourist Info in Andermatt erkundigen.

Wir wünschen allen eine schöne und gesunde Wandersaison!

28/05/2026

Künstlicher Rauch füllt die Tiefgarage. Die Sicht ist praktisch weg. Der Atemschutztrupp arbeitet sich Schritt für Schritt durch den Raum und sucht nach zwei vermissten Personen.

Solche Übungen zeigen, worauf es im Ernstfall ankommt. Atemschutz schützt die Einsatzkräfte in gefährlicher Umgebungsluft. Gleichzeitig müssen Luftvorrat, Rückweg und Kommunikation jederzeit im Blick bleiben.

21/04/2026

Fasnacht hautnah: Ein Prinz zum Anfassen. Ein letzter Rückblick auf die Fasnacht 2026.

Die Andermatter Fasnacht lebt vom unkomplizierten Zusammenhalt im Dorf. Während der Prinz volksnah und pragmatisch durch die Festtage führt, verbindet das traditionelle Biräweggärennen Generationen und Kulturen.

Der Prinz Elvelinus fungiert während der närrischen Tage als der wichtigste Repräsentant der Fasnachtsgesellschaft. Zu seinen ausdrücklichen Pflichten gehört es, allen Hauptsponsoren sowie sämtlichen Restaurants im Dorf einen persönlichen Besuch abzustatten. Um das Amt für Kandidaten zugänglicher zu machen, hat der Verein pragmatische Wege eingeschlagen. Während man sich früher zwingend für fünf Jahre im Vorstand verpflichten musste, kann man heute Prinz werden, ohne diese jahrelange Pflicht eingehen zu müssen. Der abtretende Prinz steht seinem Nachfolger im Folgejahr zudem als Begleiter zur Seite. Für ein optisch einheitliches Bild auf der Strasse sorgen die Altprinzen: Sie alle treten zukünftig traditionell mit grauen Zylindern und einem roten Band auf.

Die Bodenständigkeit der Zunft zeigt sich auch in der unkomplizierten Vereinsarbeit über die närrischen Tage hinaus. Während früher traditionell die Trachtengruppe den Verkauf der Fasnachtsplaketten im Dorf übernahm, wird diese wichtige Aufgabe in der heutigen Zeit von den Schülern erledigt. Auch im Sommer wird die Geselligkeit gepflegt: Jeweils am Sonntag nach dem 15. August trifft sich der Verein zum gemütlichen «Elvelinus-Grill». Bei schönem Wetter findet dieser in der Unteralp statt, bei schlechtem Wetter weicht die Gesellschaft in das Clubhaus des Tennisclubs aus. Dort werden auch vereinsinterne Traditionen zelebriert, wie etwa die feierliche Übergabe der hölzernen «Pot-Glocke», die beispielsweise am 15. August 2021 von Alex Renner an Rolf Albertin weitergegeben wurde.

Wie tief verankert und volksnah die Elvelinus-Zunft ist, beweist zudem das traditionelle Biräweggärennen, das bereits seit den 1950er-Jahren durchgeführt wird. Mitten im Tristel, direkt gegenüber der Gemsstockbahn, folgten am Sonntag, 15. Februar 2026, wieder unzählige Familien der Einladung des Prinzen. Bei strahlendem Sonnenschein und lauter Partymusik traten Kinder bis sieben Jahre auf Skiern oder auf dem Schlitten an – Letztere oftmals gezogen von hoch motivierten Eltern. Der klassische Wettkampfgedanke rückt dabei völlig in den Hintergrund, denn bei diesem Volksrennen sind alle Teilnehmenden Gewinner.

Im Ziel empfing Prinz Elvelinus LXIII., in diesem Jahr René Zgraggen, zusammen mit seinem Narren und der Prinzessin die Kleinsten und belohnte jedes Kind persönlich mit einer der legendären Biräweggä. Der von Marcel Wenger professionell moderierte Anlass schlägt zudem wunderbare Brücken: Neben Einheimischen, die sich über drei Generationen hinweg an ihre eigenen Teilnahmen erinnern, mischten sich auch fremdsprachige Touristen unter die jubelnden Schlittenzieher und feierten ein unkompliziertes Stück lokaler Kultur mit.

16/04/2026

Die bewegte Geschichte der Andermatter Fasnacht

In den 1930er- und 1940er-Jahren feierten Einheimische und englische Touristen in den Grandhotels. Zuvor erlebte das Dorf mit der Gründung der Faschings-Zunft im Jahr 1927 eine kurze, aber intensive Blütezeit des närrischen Treibens, die durch einen Eklat jäh endete.

Dem einheimischen Fasnachtsleben war am 20. Februar 1927 neues Leben eingehaucht worden. Angeblich angestachelt durch den «feurigen Borgamanero», stellte eine Männerrunde im Restaurant Schlüssel fest, dass im Dorf närrisch nichts mehr los sei. Man beschloss, die Sache fest in die Hand zu nehmen und lud zur Gründungsversammlung der Faschings-Zunft Andermatt ein, zu der 35 Männer aus allen Ständen erschienen. Das erklärte Ziel der Gründer war die Pflege des geselligen Lebens und die Belebung der Fasnacht durch Umzüge und eigene Zeitungen zum Nutzen der Bevölkerung und des Fremdenverkehrs. Der Jahresbeitrag wurde auf zwei Franken festgesetzt, und die Mitgliedschaft stand von Beginn an bemerkenswerterweise auch Frauen offen.

Die neue Zunft war historisch durchdacht organisiert, wobei die Generalversammlung traditionell an Dreikönigen stattfand. Rasch zählte der Verein stolze 129 Mitglieder und belebte das Dorfgeschehen mit der Herausgabe eines Narrenblatts, allfälligen Umzügen und einem alljährlichen Zunftball am «Güdelmontag». Eiserne Regel war dabei stets, dass man niemanden in den Schmutz ziehen durfte; Politik und persönliche
Beleidigungen blieben strikt verboten.

Doch der Blüte des närrischen Lebens nahte ein abruptes Ende. Bereits an der Fasnacht 1929 kam es zu einem grossen Eklat, als ein zweites, konkurrierendes Narrenblatt herausgegeben wurde, das scharfe persönliche Attacken enthielt. Obwohl die Faschings-Zunft mit diesem Konkurrenzblatt nichts zu tun hatte, bekam sie die negativen Reaktionen aus dem Dorf voll zu spüren. Die Jahresversammlung 1930 war in der Folge sehr schwach besucht. Der alte Zunftrat lehnte eine Wiederwahl komplett ab, und verdiente Mitglieder traten unter Protest aus. Das Schicksal der Andermatter Faschings-Zunft war somit nach gut zwei Jahren besiegelt, und in den darauffolgenden Jahrzehnten wurde es um die Strassenfasnacht sehr still.

Gefeiert wurde stattdessen im exklusiveren Rahmen: In den 1930er- und 1940er-Jahren fand die Andermatter Fasnacht massgeblich in den grossen Grandhotels wie dem Bellevue, dem Monopol oder auch dem Hotel Löwen statt. Englische Touristen, die oft fast den ganzen Winter im Urserntal verbrachten, feierten bei diesen prunkvollen Anlässen ausgiebig mit der Bevölkerung mit.

14/04/2026

Die Gemeinde übernimmt das touristische Handwerk

Wanderwege pflegen, Loipen spuren und das Eisfeld betreiben: Seit Jahresbeginn kümmert sich die Gemeinde Andermatt wieder selbst um die touristische Infrastruktur. Das eigentliche Handwerk kehrt damit in kommunale Hände zurück.

Per 1. Januar 2026 hat die Gemeinde Andermatt eine wichtige Aufgabe von der Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH (AUT) übernommen. Ab sofort kümmern sich kommunale Mitarbeiter um den Unterhalt der Wander- und Bikewege, präparieren die Langlaufloipen und betreiben das Eisfeld. Alle Urschner Gemeinden haben diesem Schritt zugestimmt. Mit dieser Neuausrichtung packt die Gemeinde die Dinge nun wieder direkt vor Ort an und sichert die Anlagen langfristig für Einheimische und Gäste.

Damit der Übergang reibungslos klappt, wechseln sämtliche Mitarbeitenden der bisherigen AUT-Abteilung in die Gemeindeverwaltung. Thomas Simmen übernimmt die Leitung dieses Bereichs, den er bereits bei der AUT erfolgreich führte. Er kennt die Aufgaben und die lokalen Gegebenheiten bestens, was eine kontinuierliche Arbeit ohne Unterbrüche garantiert.

Die Tourismusorganisation hat durch diesen Schritt nun wieder den Rücken frei, um sich auf ihr Kerngeschäft zu fokussieren: Destinationsmarketing, Kommunikation und Gästeservice. Tourismusdirektor Thomas Christen sieht darin einen klaren Gewinn für beide Seiten und lobt die neuen Strukturen: «Mit dem Wechsel des Infrastrukturbereichs zur Gemeinde Andermatt schaffen wir klare Zuständigkeiten und stärken die langfristige Organisation dieses wichtigen Aufgabenbereichs». Die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und AUT bleibe bestehen, so Christen, und er fasst die neue Arbeitsteilung treffend zusammen: «Verkauf und Marketing verbleiben bei der AUT, während das eigentliche Handwerk künftig bei der Gemeinde angesiedelt ist.»

Photos from Gemeinde Andermatt's post 09/04/2026

Ohne Katzenmusik findet keine Fasnacht statt (ein wehmütiger Rückblick auf die Fasnacht 2026)

Die fünfte Jahreszeit in Andermatt ist laut. Guggen- und Katzenmusiken bilden heute das Rückgrat des närrischen Treibens, das jedes Jahr traditionell am 11. November seinen Anfang nimmt.

Während sich früher viele Leute auf den Strassen verkleideten, wird die Fasnacht heute massgeblich durch die Katzenmusik und Guggenmusiken am Leben erhalten. In Andermatt gilt der klare Grundsatz: «Ohne Katzenmusik findet keine Fasnacht statt». Die Zusammenarbeit mit der Fanachtsgesellschaft Elvelinus Andermatt ist dabei eng verzahnt. Aktive Katzenmusiker wirken direkt im Vorstand mit: Lisbeth Walker bekleidet etwa das traditionelle Amt der Kanzlerin, und auch Noel Tresch ist als Tonmeister & Zeugwart
(Materialverwalter) aktiv. Ein weiteres historisches Amt im Verein ist das des Zeremonienmeisters.

Der offizielle Startschuss für die Fasnacht fällt jedes Jahr am 11. November (11.11.) am sogenannten Bot. An dieser Generalversammlung wird das neue Motto der Fasnacht präsentiert und der neue Prinz der Bevölkerung gewählt und vorgestellt.

07/04/2026

Urner Tourismuskampagne: Wir alle sind Gast und Geber

Die Kampagne der Tourismusorganisationen zeigt die enge Verzahnung von Einheimischen und Gästen. Auch die Urner Bevölkerung nutzt in ihrer Freizeit die Infrastruktur intensiv und wird im Alltag vom Gastgeber zum Touristen.

«Dank dem vielfältigen Angebot geniessen wir als Familie Aktivitäten wie Eislaufen oder Klettern direkt vor unserer Haustür.» – Sandy aus Andermatt

Der Tourismus bildet einen unverzichtbaren Pfeiler für die gesamte Urner Wirtschaft und generiert jährlich rund 184 Millionen Franken an direkter und indirekter Wertschöpfung. Dabei ist den meisten Menschen die weitreichende indirekte Wertschöpfung oft gar nicht bewusst. Diese entsteht bereits im Kleinen, wenn beispielsweise ein Zweitwohnungsbesitzer das lokale Handwerk für eine Küchenrenovation berücksichtigt oder wenn Tagesgäste ihr Picknick beim örtlichen Bäcker einkaufen. Letztlich profitieren verschiedenste Branchen und damit die gesamte Wirtschaft des Kantons Uri von dieser starken Vernetzung.

Darüber hinaus werden die Urnerinnen und Urner in ihrer Freizeit immer wieder selbst zu Touristinnen und Touristen im eigenen Heimatkanton. Sie nehmen als Einheimische ganz selbstverständlich Dienstleistungen und Infrastrukturen in Anspruch, die massgeblich durch den Tourismus finanziert und gepflegt werden. So steht den begeisterten Wanderern in der Region ein hervorragend unterhaltenes Wegnetz von 1500 Kilometern zur Verfügung, das von der einheimischen Bevölkerung ebenso leidenschaftlich genutzt wird wie von den auswärtigen Besuchern. Familien profitieren ausserdem von vielfältigen lokalen Freizeitangeboten wie Eislaufen oder Klettern, die sich oft direkt vor der eigenen Haustür befinden. Für Abwechslung und Unterhaltung bei allen Generationen sorgen zudem zahlreiche regionale Events und eine facettenreiche Kulturszene. Auch beim Skifahren auf dem Ratzi, beim Wochenendeausflug nach Andermatt oder beim Schlitteln am Nätschen profitieren Einheimische und Auswärtige von den gleichen Angeboten.

Gleichzeitig übernehmen die Bewohner im Alltag ganz natürlich die Rolle der Geber. Wer am Wochenende als Gast die Skipisten geniesst, hilft im Dorf oft schon am nächsten Tag einer ortsfremden Person freundlich bei der Wegsuche zu bestimmten Sehenswürdigkeiten. Oft bringen sich Einheimische auch spontan als Gastgeber ein, wenn sie bei einer Begegnung auf dem Berg den Gästen das heimische Panorama erklären oder lokale Ausflugstipps geben. Diese vielen kleinen Alltagssituationen verdeutlichen die Kernbotschaft der Initiative: Im Kanton Uri ist man immer wieder selbst zu Gast bei Urner Gastgebern.

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