25/10/2026
🦌 Wildunfälle auf den Strassen Graubündens – Vorsicht in der Dämmerung!
In Graubünden ereignen sich jedes Jahr mehrere hundert Wildunfälle – allein im letzten Jahr waren es über 800. Besonders betroffen: Rehe, Rothirsche, Füchse und Feldhasen. 📊
Die Unfälle geschehen vor allem in der Dämmerung und nachts sowie im Frühling und Herbst, wenn Wildtiere vermehrt wandern. Waldstrassen, Feldwege und ländliche Gebiete sind Hotspots – eingeschränkte Sicht, hohe Geschwindigkeit und plötzlich überquerende Tiere sind die häufigsten Ursachen.
⏰ Besonders heikel: die Tage nach der Zeitumstellung! Die gewohnte Dämmerungsfahrt findet nun im Dunkeln statt. Das erhöht das Wildunfallrisiko deutlich. Rechnen Sie in dieser Zeit mit extra Vorsicht.
So können Sie Wildunfälle vermeiden:
🐌 Geschwindigkeit reduzieren, besonders bei Wildwarnschildern
👀 In der Dämmerung und nachts besonders aufmerksam fahren
🚗 Bremsbereit bleiben und den Strassenrand beobachten
💡 Fernlicht gezielt einsetzen, bei Gegenverkehr abblenden
⚠️ Nicht ausweichen – das führt oft zu schwereren Unfällen
🦌 Von Nachzüglern ausgehen: Oft wechseln mehrere Tiere über die Strasse
Und falls es doch einmal passiert:
✔️ Unfallstelle sichern (Warnblinker, Warnweste, Warndreieck)
✔️ Verletzte Personen versorgen, bei Bedarf Rettungsdienst rufen
✔️ Polizei informieren
❌ Verletztes oder totes Tier nicht anfassen
❌ Unfallstelle nicht verlassen – warten, bis Polizei oder Wildhüter eintreffen
Fahren Sie achtsam – für Ihre Sicherheit und die unserer Wildtiere. 🙏