FDP-Ratsfraktion Achim

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19/01/2022

Vizevorsitzender im
Landwirtschaftsausschuss

Neuer Parlamentsposten für Hocker

Achim/Berlin. Der Achimer FDP-Bundestagsabgeordnete Gero Hocker ist zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages gewählt worden.
Hocker: "Für diese Anerkennung der Arbeit der vergangenen Jahre als Ausschussmitglied und agrarpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion bin ich dankbar. Vor allem ist dies aber auch ein Auftrag für die Zukunft, Landwirtschaftspolitik verlässlich, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten."

Zentrale Elemente moderner Landwirtschaftspolitik sind für ihn verlässliche Rahmenbedingungen für Betriebe, Wissenschaft statt Ideologie als Grundlage politischer Entscheidungen und die Angleichung von Produktionsstandards im europäischen Rahmen.
Hocker: " Es gibt viel zu tun."

11/01/2022

Prominente über Aufstieg

16 Buchautoren, darunter der Bundestagsabgeordnete Gero Hocker, entwickeln Visionen

Achim. "Aufstieg" ist der Titel eines Buches, in dem 16 prominente Autoren vom Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Kubicki und weiteren Liberalen wie dem Achimer FDP-Bundestagsabgeordneten Gero Hocker bis zur Bundesvorsitzenden Junger Unternehmer und Familienunternehmer Sarna Röser und dem Ex-Profifußballer Ingo Anderbrügge Vorschläge für die Zukunft Deutschlands entwickeln. Es geht um ein weites Feld zwischen Chancengleichheit, Förderung, Leistung, Erfolg, die individuelle wie gesellschaftliche Zukunft. Den gemeinsamen Nenner formuliert Wolfgang Kubicki prägnant: "Die wichtigste Aufgabe des freiheitlichen Staates ist die Verwirklichung de Chancengleichheit am Start und die Ermöglichung von Ungleichheit am Ziel."

Der Achimer Bundestagsabgeordnete Gero Hocker schildert anhand seiner Biografie, dass gleiche Chancen für alle formal verwirklicht seien ganz im Unterschied zur Generation seines Vaters, der als 17-Jähriger noch Soldat der Wehrmacht wurde und dann zum Glück in amerikanische statt russische Gefangenschaft kam und nicht in der sowjetisch besetzten Zone, der späteren DDR, landete, in der die politische Gesinnung der Familie über die Entwicklungsmöglichkeiten des Individuums entschied.

Auch wenn Bildung nicht mehr vom Portemonnaie der Eltern abhänge, ist es für Hocker unstrittig, dass die Sozialisation, Vorstellungen, Vorbilder in Elternhaus und Freundeskreis noch stark den Bildungs- und Berufsweg der Kinder prägten, dass es eine große Rolle spiele, ob Eltern Akademiker, Handwerker oder Arbeiter seien. Der Staat könne dies nicht ändern, sondern nur Anreize und Möglichkeiten zu auch anderen Lebensentwürfen bieten.

Dass Gero Hocker als Sohn eines Vertrieblers zunächst nur die Empfehlung zur Realschule bekommen hatte, hat ihn nicht verletzt, weil er nach eigenen Worten kein überdurchschnittlich guter Schüler war. Bis heute verstört ihn die Begründung allerdings, er komme aus einem bildungsfernen Milieu. Hocker dazu: " Es konterkariert individuellen Ehrgeiz und Leistungswillen, zementiert die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht und konserviert den geselllschaftlichen Status quo, wenn das gesellschaftliche Milieu und nicht die individuelle Befähigung und Leistung den Ausschlag für die Empfehlung über die künftige schulische Laufbahn gibt."

Gero Hocker machte dennoch seinen Weg auch durch den Appell eines Lehrers, er müsse für seine Berufswünsche aufs Gymnasium, und so wurde aus dem Jungen aus dem angeblich bildungsfernen Milieu noch ein promovierter Volkswirt und Politiker.

Für den Erfolg oder auch das Versagen von Schule ist für Hocker nicht primär entscheidend, wieviel Geld in sie investiert werde oder in welchem schlechten Zustand Toiletten hier und da seien. Entscheidend sei, ob Schule ein Spiegelbild der Gesellschaft sei und eine Komforthaltung vermittle ohne Noten in den ersten Schuljahren, mit sinkenden Leistungsanforderungen und geschönten Noten fürs Abitur oder ob sie ermuntere zu Leistungsbereitschaft und Wagemut, eventuell auch im Konflikt zum Elternhaus. Pädagogen sollten Potenziale der Schüler erkennen, fördern und Wege öffnen.

Hocker beklagt weiter, dass gesellschaftliche Vorbilder und Akzeptanz für Wagemut, Leistungswillen, Fleiß, Disziplin, Neugier und Aufstieg fehlten. Wenn Prominente vom Unternehmer bis zum Politiker schon bei kleinsten Fehltritten öffentlich mit Häme und Neid bedacht würden, sei es kein Wunder, dass viele sich lieber in der ruhigen Komfortzone aufhalten möchten und ihre mögliche persönliche Karriere vorzeitig beendeten.

Anstatt Kindern und Jugendlichen höhere Ambitionen wegen der Risiken auszureden sollte laut Hocker " ein gesellschaftlicher Geist entstehen, dass Scheitern keine Katastrophe, sondern Teil des Alltags ist. So sollte Schule wirklich vorbereiten auf die statistisch gesehen etwa 65 Lebensjahre nach der Schule.

Da liegt der ganz auf einer Linie mit dem Bundestagsvizepräsidenten Kubicki, der es sportlich formuliert:

"In der Fußballbundesliga wird das Ringen um den Aufstieg zelebriert. Der Absteiger bekommt in der kommenden Saison eine faire Chance, wieder aufzusteigen.Warum sollte diese Fairness nicht auch im Berufs- und Geschäftsleben gelten?

Das 283 Seiten starke Buch "Aufstieg, 16 Vorschläge für die Zukunft Deutschlands" ist im Finanzbuchverlag, München, erschienen.

26/10/2021

Auch Hocker verhandelt über die "Ampel"

Achimer FDP-Abgeordneter ist Mitglied der Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung

Achim/Berlin. Zu den Politikern, die ab Mittwoch bis Ende November über eine "Ampelkoalition" aus politischem Rot, Gelb und Grün verhandeln, gehört auch der Achimer FDP-Bundestagsabgeordnete Gero Hocker. Der agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion gehört der Arbeitsgruppe für Landwirtschaft und Ernährung an zusammen mit Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies und der früheren Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne).

Hocker sieht trotz bestehender Differenzen mit den Grünen auch durchaus Gemeinsamkeiten.
Er nennt das Bemühen um gesunde Lebensmittel, die Bekämpfung des Hungers in der Welt und besseren Tierschutz. Sowohl Grünen als auch der FDP sei klar, dass man mit nationalen Alleingängen in einem europäischen Binnenmarkt nur an der Bürokratieschraube drehe, aber nicht wirklich etwas für Tiere erreiche, wenn künftig mehr Fleisch aus Europa oder anderen Kontinenten nach Deutschland komme, weil die Standards dort zumeist deutlich niedriger seien als in Deutschland. Standards müssten deshalb im Grunde immer europaweit eingeführt werden, damit heimische Landwirte nicht einseitig höhere Produktionskosten zu hinzunehmen hätten.

Insgesamt soll in den kommenden drei Wochen in 22 Gruppen der Koalitionsvertrag ausgehandelt werden. Bereits am 6.12., so der Zeitplan, soll Olaf Scholz vom Deutschen Bundestag zum Kanzler gewählt werden.

06/08/2021

Hochschule und Intercity für Achim.

Mit der Zukunft unserer stetig an Einwohnern und Wirtschaftskraft wachsenden Stadt Achim haben wir uns während unserer jüngsten Ortsverbandssitzung beschäftigt. Zwei Punkte sind wir uns wichtig, um in Achim zukünftig besser vorankommen zu können: Eine Fachhochschule und einen Intercity-Halt in der einwohnerstärksten Stadt des Kreises. Unsere Fraktion mit Hans Baum, Gero Hocker und Christoph Pein wird entsprechende Anträge im Stadtrat stellen.

Mit Vitakraft, Desma, Coca-Cola und zuletzt Amazon haben sich im Lauf der Jahre eine beachtliche Zahl international tätiger Konzerne in Achim niedergelassen. Alleine für die genannten und weitere namhafte Unternehmen im Achimer Stadtgebiet arbeiteten mehrere tausend Arbeitnehmer, die immer häufiger aus dem Umland, nicht zuletzt auch aus Bremen, täglich nach Achim pendeln. Für diese Unternehmen und ihre Arbeitnehmer ist es wichtig, eine moderne Infrastruktur und schnelle Verkehrsanbindung in der Weserstadt vorzufinden. Unternehmen und Beschäftigte könnten durch entsprechende Angebote dann auch auf längere Sicht in Achim heimisch werden.

Konkret fordern wir die Stadtverwaltung auf, in Abstimmung mit dem Wirtschaftsbeirat zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, gemeinsam mit interessierten Unternehmen Achim als Standort einer Fachhochschule zu entwickeln, deren Finanzierung durch beteiligte Unternehmen und das Land Niedersachsen sichergestellt werden soll. Mit der Kooperation der Desma mit der Leibniz-Fachhochschule ist schon ein Anfang gemacht.

Um den Bedarf an Arbeitskräften in Achim zu decken, werden künftig Arbeitnehmer nicht nur aus der Region Achim und Bremen, sondern auch aus Oldenburg oder Hannover bis nach Achim pendeln. Für diese Menschen müssen wir ein verlässliches Angebot der schnellen und umweltfreundlichen Mobilität schaffen. Wir fordern deshalb die Stadtverwaltung auf, Gespräche mit der Deutschen Bahn AG zu führen, inwiefern sich nach Verdener Vorbild der Halt eines ICEs auf der Strecke Oldenburg-Hannover einmal täglich in jede Richtung realisieren lässt. ICs sollten sollten grundsätzlich am Achimer Bahnhof anhalten.

09/04/2021

Achim als Corona-Modellregion ist bereits vor dem Start der Testphase gescheitert 😳 Völlig unabhängig davon, ob diese Nachricht nun Enttäuschung oder Erleichterung hervorruft, kritisiert unser Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Achimer Stadtrat Gero Hocker die andauernde Entscheidungsfindung in kleiner Runde - in Achim wie in Berlin.

16/03/2021

"Für die Entwicklung unserer Kinder sind attraktive Spielplätze ein wichtiger Baustein und müssen auch zukünftig dort vorhanden sein, wo viele Kinder zusammenkommen. Handlungsbedarf besteht insbesondere am Stadtwald, dessen Neubaugebiet durch junge Familien geprägt ist. Um dort endlich den neuen Standort zu entwickeln und die bisherige Finanzierungslücke von 80.000,00 Euro zu schließen, darf es keine Denkverbote geben.

Deshalb muss man auch eine Veräußerung stillgelegter Spielplätze, die ohne jedes Spielgerät brachliegen und seit Jahren nichts als Kosten verursachen, in Betracht ziehen - weniger Ballast für den Haushalt bedeutet in diesem Fall mehr Bewegungsmöglichkeiten für unsere Kinder." Christoph Pein

06/03/2021

Trotz Entscheidungen zu Achim-West und Doppelhaushalt 2021/2022: Die Ratssitzung am 11. März wird nach dem mehrheitlichen Willen ihrer Mitglieder nicht in Präsenz, sondern wieder einmal lediglich im Umlaufverfahren stattfinden 😕

Unser Ratsmitglied Christoph Pein kritisiert dieses Vorgehen: "Politische Diskussion lebt von Rede und Gegenrede, der Kraft von Argumenten und Emotionalität, die nicht nur das Salz in der Suppe, sondern das Wesen und unverzichtbarer Teil von Demokratie sind. Um zum wiederholten Male wichtige Themen mit einem Kreuz vom Sofa aus abzustimmen, hätte es deshalb mehr bedurft als die verwaltungsseitige Begründung "harter Lockdown" - denn das ausgegebene Lockdown-Ziel haben wir seit längerer Zeit erreicht. Deshalb sollten wir unsere demokratische Verfahren, die sogar bei höherer Inzidenz rechtlich möglich wären, in unserem Fall erst recht aufrecht erhalten! Statt unsere Demokratie zu schwächen, hätten wir die gesammelten Erfahrungen im Kasch nutzen und zusätzlich Schnelltests zur Verfügung stellen sollen, um eine Ausbreitung durch unser Zusammenkommen ausschließen zu können.

Durch die MPK-Beschlüsse vom vergangenen Mittwoch wird das Umlaufverfahren endgültig ad absurdum geführt! Denn nun könnte es dazu kommen, dass am 11. März in Regionen mit höherem Inzidenzwert Menschen ungetestet durch Museen und zoologische Gärten spazieren, während gleichzeitig in Achim keine Sitzung mit getesteten Ratsmitgliedern stattfindet. Auch wenn sich dafür keine politische Mehrheit finden wird: Der Beschluss pro Umlaufverfahren müsste eigentlich rückgängig gemacht werden, um politische Diskussionen und Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu gewährleisten."

Darüber berichtet heute auch unsere Kreiszeitung, den vollständigen Artikel findet Ihr in den Kommentaren 👇👇👇

28/01/2021

Im vorletzten Schulausschuss hatten sich alle Fraktionen für eine neue Mensa mit Frischeküche an unserer IGS ausgesprochen. Folgerichtig, wenn man gesunder Ernährung für Schülerinnen und Schülern eine höhere Priorität einräumen will.

Dass im vergangenen Schulausschuss bei unvollständigem Zahlenwerk lediglich unsere Fraktion eine weitere Planungsrunde drehen wollte und die übrigen Mitglieder nach dem Prinzip "Augen zu und durch" verfuhren, verwundert uns. Denn was bringt uns eine hochmoderne Frischeküche an der IGS, wenn später die Preise pro Mittagessen so hoch werden, dass Eltern sie nicht bezahlen können oder aber die Stadt so stark subventionieren muss, dass Verbesserungen beim Mittagessen an anderen Schulen auf Jahre nicht realisierbar sein werden?

14/01/2021

Dass sich Bürgermeister im Jahresrückblick preisen, ist normal. Wenn jedoch der Achimer Bürgermeister Ditzfeld von der Erfolgsgeschichte Innenstadt spricht, dann erinnert das schon an Trumps Fake News.

Schon weit vor der Corona-Zeit kennzeichneten Leerstände und Leere die Achimer Fußgängerzone.

Wir erinnern uns: Der Bürgermeister, mit einer rot-grünen Mehrheit im Rücken, hatte ein attraktives Einkaufszentrum auf dem Lieken-Gelände verhindert mit der Drohung, sonst investiere die Sparkasse nicht in einen Neubau am Schmiedeberg, dann könne das alte Sparkassengebäude nicht zum Shoppingcenter werden, dann werde die Marktpassage nicht ausgebaut. Auch ohne Lieken-Einkaufszentrum ist all das nicht geschehen. Das zentrale abbruchreife Haus am Bibliotheksplatz kündigt nur mit futuristischen Bildern an, was hier mal am St. Nimmerleinstag geschehen soll.

Statt des Eigenlobs, das diesmal wirklich stinkt, sollten der Bürgermeister und seine Mitstreiter einmal in sich gehen und die bisherige Strategie überdenken, damit positive Jahresrückblicke zukünftig mehr mit der Realität gemein haben.

24/12/2020

Dem können wir uns nur anschließen: 🌲Frohe, gesunde als auch erholsame Weihnachten für Sie, Ihre Familie und Freunde🌲

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