30/08/2026
Resilienz in Krisen – was können Bürger, Ehrenamt und Staat leisten?
Am Donnerstagabend ging es in der Tonhalle der Musikschule Ahaus um eine Frage, die uns alle betrifft: Wie gut sind wir auf Krisen und Katastrophen vorbereitet – und wer trägt dabei Verantwortung?
Auf Einladung der Jungen Union Ahaus kamen unterschiedliche Perspektiven zusammen. In vier Themenblöcken wurde diskutiert: Bürger & Eigenverantwortung, Ehrenamt & Katastrophenschutz, Staat & Sicherheit sowie politische Konsequenzen.
Mit dabei waren unter anderem Heike Wermer, MdL, sowie Vertreter aus Bundeswehr, THW und DLRG. Für die DLRG war Kevin Sievers (Zugführer der DLRG), Teil der Podiumsdiskussion und brachte die Erfahrungen und Perspektiven aus unserer Arbeit ein.
Dabei wurde deutlich: Krisenvorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Bürgerinnen und Bürger können Verantwortung übernehmen und sich vorbereiten. Alle beteiligten Organisationen im Katastrophenschutz, wie auch die DLRG, leisten einen unverzichtbaren Beitrag, wenn es darauf ankommt. Gleichzeitig braucht es einen Staat, der im Ernstfall zuverlässig funktioniert, Strukturen schafft und den Katastrophenschutz unterstützt.
Gerade aus Sicht der DLRG zeigt sich immer wieder: Katastrophenschutz funktioniert nicht erst im Einsatz. Er beginnt lange vorher – mit Ausbildung, Übung, guter Ausstattung, engagierten Menschen und dem Bewusstsein, Verantwortung zu übernehmen.
Ein spannender und wichtiger Abend mit unterschiedlichen Perspektiven, offenen Diskussionen und vielen Impulsen. Die zentrale Erkenntnis: Resilienz entsteht nicht allein durch den Staat und nicht allein durch den Einzelnen – sie entsteht durch das Zusammenspiel von Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen und staatlichen Strukturen.
Vielen Dank an die Junge Union Ahaus für die Einladung und die Möglichkeit zum offenen und wichtigen Austausch! 🤝
Stadt Ahaus Kreis Borken DLRG LV Westfalen DLRG Bezirk Kreis Borken e.V. Heike Wermer THW OV Ahaus Kai Zwicker Karola Voß Katastrophenschutz.NRW