19/04/2026
Am Wochenede gab es gleich zwei Jubiläumsfeiern in Ahrensburg. 30 Jahre Tafel Ahrensburg e.V. und 2 Jahre Omas gegen Rechts Ahrensburg.
Eigentlich sind beide schon etwas älter: die „Omas“ gibt es seit Dezember 2023 und die Tafel seit 1995 - gefeiert wurde nun mit etwas Verspätung. Ich habe mich sehr gefreut, bei beiden Veranstaltungen sprechen zu dürfen und Danke sagen zu können für das großartige Engagement.
Die Tafel Ahrensburg steht seit über 30 Jahren für konkrete Hilfe, für Mitmenschlichkeit und für einen beeindruckenden Einsatz vieler Ehrenamtlicher. Woche für Woche werden hier Lebensmittel gerettet, organisiert, verteilt – und damit Menschen unterstützt, die in schwierigen Lebenslagen sind.
Aktuell engagieren sich rund 150 Ehrenamtliche bei der Tafel Ahrensburg e.V., die außer in Ahrensburg auch in Ammersbek, Bargteheide, Großhansdorf, Barsbüttel und Rahlstedt Ausgabestellen betreibt.
Die Omas gegen Rechts Ahrensburg setzen sich seit über zwei Jahren für Demokratie und Menschenrechte ein. Statt langer Reden wird dabei oft und gerne gesungen – eine besonders schöne Art sich für Mitmenschlichkeit, Freiheit des Einzelnen und eine offene Gesellschaft einzusetzen.
Der Einsatz für unsere freiheitlich demokratischen Grundordnung ist so wichtig und wertvoll, weil viel zu oft diejenigen im Vordergrund stehen, die sie zerstören wollen. Die Omas gegen Rechts Ahrensburg schweigen nicht, sie sind sichtbar und ausdauernd und füllen den Appell „Wehret den Anfängen“ mit Leben.
Unsere Gesellschaft lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen – in dieser Hinsicht sind die Tafel und die Omas gegen Rechts tolle Vorbilder und ich freue mich, dass beide hier in Ahrensburg so aktiv sind.
28/01/2026
Jahresrückblick 2025 Juli/August: Kein „Sommerloch“ weit und breit und noch „viel Schule“ vor den Sommerferien. Anfang Juli konnte das komplett sanierte Lehrerzimmer an der Stormarnschule eingeweiht werden. Logischerweise stehen oft die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, wenn wir über gute Bildung reden. Ohne engagierte Lehrkräfte funktioniert das aber nicht und auch die benötigen gute Arbeitsbedingungen – das ist hier gelungen.
Noch ohne große Feier (kommt nach Abschluss der Altbausanierung) blieb die Fertigstellung des Erweiterungsbaus an der Grundschule Am Aalfang. Ein wirklich tolles Gebäude mit besten Bedingungen für Bildung – inklusive großer und heller Klassenzimmer, zahlreicher Differenzierungsräume und einer großzügigen Lerntreppe.
Auch an der Grundschule Am Hagen ließ sich im Juli schon erkennen, wie ansprechend und großzügig der Neubau werden wird. Mit dem Richtfest wurde nach weniger als einem Jahr Bauzeit ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Unser Besuch in unserer Partnerstadt Feldkirchen in Österreich war von vielen schönen Begegnungen und Eindrücken geprägt. Mit der Eröffnung des Altstadtfestes, einer Weinprobe mit Blick auf die Burg Glanegg und einer Bootstour auf dem Wörthersee hatten unsere Gastgeber zahlreiche Highlights für uns organisiert.
Im Juli wurde bei einem Festakt eine Gedenktafel am Jüdischen Friedhof in Ahrensburg enthüllt - gemeinsam von Walter Blender, dem Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein und Elena Schleinin, der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Ahrensburg.
Die Sichtbarkeit der jüdischen Geschichte Ahrensburgs zu stärken, ist gerade in diesen Zeiten ein wichtiges Zeichen und mir war es in meiner Rede wichtig zu betonen: Die Bewahrung und der Schutz jüdischer Kultur und jüdischen Lebens sind unser aller Aufgabe.
Und sonst so? "Jugend im Rathaus" hervorragend organisiert vom .ahrensburg. Viele Anlässe zum Feiern: Schulabschlüsse, Weinfest, Tag der offenen Tür bei der .ahrensburg, Jubiläumsfest 830 Jahre Ahrensfelde und vieles mehr...
22/01/2026
Jahresrückblick 2026 Mai/Juni: Im Mai ist Ahrensburg der "Respekt für Retter"-Kampagne der Kreise Ostholstein und Stormarn beigetreten. Zum einen ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für das, was in der "Blaulichtfamilie" ehrenamtlich und hauptamtlich geleistet wird. Zum anderen ein (leider notwendiger) Appell, im Umgang mit Rettern respektvoll zu agieren.
Dazu gehört zum Beispiel, Einschränkungen durch Einsätze kommentarlos zu akzeptieren – leider längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Stadt Ahrensburg hat die Kampagne mit einer großen Pressekonferenz, Plakaten, Straßenbannern und "Respekt für Retter"-Aufklebern auf allen städtischen Fahrzeugen unterstützt.
Auf Initiative des Ahrensburger Unternehmers Lars-Hendrik Pirck war der US-Generalkonsul in Hamburg, Herr Jason Chue, zu Besuch in Ahrensburg. Eine große Ehre und Freude, auch weil sich Herr Chue fast einen ganzen Tag Zeit genommen hat.
Stationen des Besuchs: Empfang im Rathaus, Besuch der Firma Waygate Technologies, Führung im Schloss und ein Unternehmensbesuch bei CAICON – für alle Beteiligten ein spannender deutsch-amerikanischer Austausch in schwierigen Zeiten.
Unser Gewerbegebiet Beimoor-Süd ist in den letzten Jahren stetig gewachsen – wie gut, dass wir frühzeitig ein Grundstück für einen Kindergarten reserviert hatten: Der Spatenstich im Juni war ein klares Signal für den weiteren Ausbau einer hochwertigen Kita-Landschaft in Ahrensburg.
Was wäre Ahrensburg ohne das Stadtfest? Auch in diesem Jahr wieder ein Highlight für Groß und Klein aus und dem Umland. Ein Teil des abwechslungsreichen Kulturprogramms: die Auftritte der Bastoners aus unserer Partnerstadt Esplugues – ein schönes Beispiel für den kulturellen Austausch zwischen Partnerstädten.
Und sonst so? 120. Geburtstag des Familienunternehmens Hela inkl. Besuch des Wirtschaftsministers. Wegweisende Beschlüsse zum Stadtbusverkehr (verbesserte Anbindung von Wohn- und Gewerbegebieten) und dem Neubau einer Fahrzeughalle am Feuerwehrstandort Mitte. Vorstellung der Pläne für das Innovations- und Gründerzentrum der WAS. Und vieles mehr....
19/01/2026
Ein wirklich schöner Neujahrsempfang: Weit über 200 Gäste waren der Einladung gefolgt und der inhaltliche Schwerpunkt „Städtepartnerschaften – Brücken bauen“ kam gut an. Es kam auch niemand daran vorbei: Mit großen Bildern aus unseren Partnerstädten war schon rein optisch der Rahmen gesetzt.
Wie lebendig, langjährig und tiefgehend unsere Städtepartnerschaften sind, habe ich hoffentlich in meiner Rede vermitteln können; besonders greifbar wurde das durch drei Videobotschaften der Bürgermeister aus Esplugues de Llobregat in Spanien, Feldkirchen in Österreich und Viljandi in Estland.
Mit herzlichen Worten haben Eduard Sanz, Martin Treffner und der neu gewählte Bürgermeister Jaak Philak die Bedeutung der Partnerschaft zwischen ihren Städten und Ahrensburg hervorgehoben.
Aus Ludwigslust ist die Anreise ja zum Glück nicht so weit und wir durften uns – ganz im Sinne des kulturellen Austauschs – über einen musikalischen Beitrag von der dortigen Musikschule freuen.
Die offiziellen Grüße übermittelte der Stadtpräsident Helmut Schapper persönlich – und gab gleichzeitig einen Vorgeschmack auf das dortige Jubiläumsprogramm. Unserer Partnerstadt in Mecklenburg-Vorpommern feiert im Jahr 2026 ihren 150. Stadtgeburtstag – ein Grund mehr, mal dort vorbeizuschauen.
Ein erster Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist der Jubiläumsball am 28. Februar, für den es noch Karten gibt. Im Mai wird der Westflügel des Schlosses Ludwigslust eröffnet. Vom 18.-21. Juni finden die Festtage 150 Jahre Ludwigslust statt (vollständiges Programm unter www.ludwigslust.de).
Kein Neujahrsempfang ohne Rückblick: Unser Bürgervorsteher .stukenberg und ich sind in unseren Reden auf einige besondere Ereignisse und Meilensteine des Jahre 2025 eingegangen. Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes „Danke!“ an alle, die sich in der und für die Stadt engagieren.
Mit Patricia Peulen von den „Omas gegen Rechts“ und Bernd Marzi, dem langjährigen Städtepartnerschaftsbeauftragten für Ludwigslust, wurden außerdem zwei verdienstvolle Persönlichkeiten für ihr außerordentliches Engagement geehrt (die Ehrung von Jürgen Martens, der besonders im Stadtteil Gartenholz aktiv war, fand bereits im September statt).
14/01/2026
Jahresrückblick 2025 März/April: Endlich ein neuer Aufzug für den Tunnel Manhagener Allee - leider mit einer Reihe von "Kinderkrankheiten" und heftigen Vandalismusschäden im Sommer. Mittlerweile ist er aber zuverlässig im Einsatz und wird intensiv genutzt.
Mein persönliches Highlight im letzten Jahr: die Ausstattung der gesamten Freiwilligen Feuerwehr Ahrensburg mit neuer Persönlicher Schutzausrüstung und Atemschutztechnik. Warum war das so bedeutend? Zum einen, weil wir damit die Sicherheit der Einsatzkräfte deutlich verbessert haben. Zum anderen, weil es ein unübersehbares Zeichen war, dass wir zwischen Feuerwehr, Politik und Verwaltung einen produktiven Schulterschluss hinbekommen haben.
Ein sichtbares Zeichen von Fortschritt war auch das Richtfest beim Bauhof: In Eigenverantwortung der Stadtbetriebe gebaut - mit einem städtischen Zuschuss von 2 Mio. Euro - ist schon wenige Monate nach dem Abriss des Altbaus klar erkennbar, wie ansprechend das neue Betriebsgebäude aussehen wird.
Im Frühjahr hatte ich das Vergnügen, gleich vier Ahrensburger Unternehmen besuchen zu können: MBJ Solutions, Vögele, Schley Armaturen und ESYLUX (im Rahmen des städtischen Unternehmerfrühstücks). Mich begeistert jedes Mal aufs Neue, wie vielfältig die Betriebe im Gewerbegebiet sind, wie international - und mit wie viel Herzblut die Eigentümer und Geschäftsführer ihre Unternehmen führen und weiterentwickeln.
Und sonst so? Der Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss hat Gelder für die Beschaffung weiterer iPads für alle 9. Klassen aufgehoben. Die ersten Varianten für die Gestaltung des Bahnhofsumfelds "Ahrensburg-West" sind vorgestellt worden. Das Bürgerportal ist online gegangen. Und vieles mehr...
12/01/2026
Jahresrückblick 2025 Jan/Feb: Und wieder ist ein Jahr vorbei, in dem viel mehr passiert ist, als ich "im laufenden Betrieb" berichten kann. Daher gibt es bis zu unserem Neujahrsempfang am 16.01.26 hier noch ein paar Eindrücke aus 2025.
Im Januar und Februar stand die Vorbereitung der - vorgezogenen - Bundestagswahl im Vordergrund. Eine Herausforderung für die Verwaltung, aber ohne viele ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gänzlich unmöglich. Daher habe ich unsere langjährigsten Wahlhelfer und Wahlvorstände eingeladen, um mich im Namen der Stadt für den Dienst an der Demokratie zu bedanken. Am Wahltag selbst war ich wieder mit "ein paar" Süßigkeiten in allen Wahllokalen, um mich persönlich zu bedanken.
In den Wochen davor hatten sich die Omas gegen Rechts und viele Ahrensburgerinnen und Ahrensburger wieder hör- und sichtbar für Demokratie, Freiheit, Vielfalt und Menschenrechte eingesetzt. Ein tolles Signal. Dabei sollte nicht vergessen werden, wie wichtig parteipolitisches Engagement für eine lebendige Demokratie ist. Mein Dank geht deshalb auch an alle aktiven Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer der Ahrensburger Parteien.
Eine besondere Freude und Ehre war der Besuch des japanischen Generalkonsuls in Hamburg, Herrn Shinsuke Toda, im Ahrensburger Rathaus. Er ist übrigens auch auf Instagram sehr aktiv und vermittelt dort unter anderem sehr anschaulich japanische Traditionen
Im Ahrensburger Süden steht der Neubau eines großen Feuerwehrgerätehauses an. Weil man das Rad nicht immer neu erfinden muss und wir gerne auch von anderen lernen, stand im Februar eine "Rundreise" zu anderen Feuerwehren auf dem Programm. Gemeinsam mit der Gemeidewehrführung konnten städtische Mitarbeiter der Stabsstelle Feuerwehr sowie der Fachdienste Stadtplanung und Zentrale Gebäudewirtschaft viele wertvolle Erkenntnisse sammeln.
Und sonst so? Verabschiedung des Haushaltes 2025 - genehmigungsfrei und mit hohen Investitionen. "Go-Live" der elektronischen Wohnsitzanmeldung - ein weiterer Schritt bei der Digitalisierung (ja, bleibt weiterhin viel zu tun). Ein gut besuchter Neujahrsempfang mit Premiere der neuen Imagefilme. Und vieles mehr...
24/12/2025
Für viele Kinder wird sich die Adventszeit für eine Ewigkeit angefühlt haben; viele Erwachsene werden sich fragen, wie die Wochen so schnell vergehen konnten.
In haben sich in jedem Fall viele Menschen engagiert, dass bei einem Gang durch die Stadt Weihnachtsstimmung aufkommt:
Der Bürgerverein von 1874 mit dem traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem Rondeel
Die Kindergärten Willhöft und Gartenholz mit dem Schmücken der Weihnachtsbäume vor dem Rathaus und auf dem Weihnachtsmarkt
Das Ahrensburger Stadtforum und die IG Hagener Allee mit der festlichen Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt und den liebevoll dekorierten Tannenbäumen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die zu diesem weihnachtlichen Ahrensburg beigetragen haben.
Ubd auch in diesem Jahr konnten wir uns über den Besuch der festlich geschmückten Traktoren von freuen
Ich wünsche allen Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern schöne Feiertage, frohe Weihnachten, besinnliche und gemütliche Stunden mit ihren Liebsten und alles Gute für 2026!
17/12/2025
Ich bin und bleibe Sozialdemokrat - vorerst aber nicht mehr als Mitglied der SPD.
Die SPD ist meine politische Heimat, trotzdem habe ich heute nach 20 Jahren Mitgliedschaft meinen Austritt erklärt.
Diese Entscheidung ist mir brutal schwergefallen, die Gründe sind in erster Linie lokal.
Als Bürgermeister arbeite ich überparteilich. Die SPD-Fraktion ist nicht verpflichtet, meinen Vorschlägen zu folgen; genauso wie ich als Bürgermeister nicht der verlängerte Arm der Fraktion bin.
Trotzdem verbinden uns idealerweise Werte und Überzeugungen.
Bestmögliche Bildungschancen sind für mich ein zentraler Wert, für den es in Ahrensburg zum Glück meist große Unterstützung gibt.
Mit dem Neubau des Schulzentrums Am Heimgarten steht uns die größte Investition in der Stadtgeschichte bevor. Ohne Frage ist das eine riesige Herausforderung - gerade in finanzieller Sicht.
Umso wichtiger war es, von Anfang an alle Beteiligten - einschließlich der Politik - intensiv in jeden wichtigen Schritt des Projektes einzubinden. Gemeinsam ist der Neubau als beste Lösung entwickelt worden.
Die Ahrensburger SPD-Fraktion hat sich entschieden, diese Lösung nicht mehr mitzutragen. Noch kurz vor Baubeginn hat sie versucht, das Projekt zu stoppen.
Das halte ich für grundfalsch, gerade aus sozialdemokratischer Perspektive.
Auch die Art und Weise des Vorgehens der SPD-Fraktion finde ich problematisch:
Fachliche Einschätzungen von Mitarbeitenden und Experten werden nicht anerkannt, der Prozess der Lösungsfindung wird nachträglich abgewertet, die finanziellen Auswirkungen werden als Untergang der Stadt dargestellt.
Die Entscheidung über inhaltliche Positionen und ihr öffentliches Auftreten liegt bei der Fraktion, das ist ihr gutes Recht. Mein gutes Recht ist es, daraus Konsequenzen zu ziehen.
In den letzten Jahren habe ich unzählige Parteiveranstaltungen organisiert oder besucht; habe tausende Flyer verteilt, hunderte Plakate aufgehängt, viele Stunden an SPD-Wahlkampfständen verbracht - aus Überzeugung.
Weil Demokratie vom Mitmachen lebt. Weil ich in einer Demokratie leben will, in der sozialdemokratische Werte eine tragende Rolle spielen.
An dieser Überzeugung hat sich nichts geändert.
07/12/2025
Das Warten hat ein Ende: die Löschgruppe Wulfsdorf der .ahrensburg hat letzte Woche ihr neues HLF 10 in Empfang genommen (HLF = Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug). Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte zunächst an den Gemeindewehrführer Florian Stephani, der später die echten Fahrzeugschlüssel an den Gruppenführer überreichte.
Das wurde auch höchste Zeit, denn das alte Fahrzeug steuerte auf den 30. Geburtstag zu - und nicht nur die Sitzbezüge waren nicht mehr zeitgemäß.
Die Übergabe und Indienststellung ist aus vielerlei Gründen eine freudiges Ereignis:
- Wir setzen damit einen weiteren wichtigen Punkt unserer Brandschutzbedarfsplanung um und bringen die Ausrüstung der FF auf einen zeitgemäßen Stand
- Es hat sich ausgezahlt, dass wir bei dieser Beschaffung neue Wege gegangen sind und uns an einer Sammelausschreibung des Landes beteiligt haben
- das Wichtigste: Mit dem Fahrzeug stärken wir die Sicherheit für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und verbessern die Einsatzmöglichkeiten deutlich
Ich bin froh und dankbar, dass Feuerwehr, Verwaltung und Politik bei der Ausstattung der Feuerwehr an einem Strang ziehen. Nur so war es möglich, in diesem Jahr viele notwendige Investitionen umzusetzen - und weitere werden 2026 folgen.
Der größte Dank gilt aber den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Ahrensburg, die zu jeder Tages- und Nachtzeit für unsere Sicherheit da sind. Das verdient unser aller Anerkennung und größten Respekt
13/11/2025
Spatenstisch für eine gewaltige Investition in die Ahrensburger Zukunft, in Bildung - in unsere Kinder und Jugendlichen. Bei bestem Herbstwetter haben wir am 12. November gemeinsam mit den Schulen, den Planern, der Politik und Mitarbeitern der Verwaltung den Baubeginn für den "Campus Ahrensburg" gefeiert.
Weil das Bestandsgebäude des Schulzentrums am Heimgarten viel zu klein und die Technik (v.a. Heizung umd Brandschutz) völlig marode ist, die Räume nicht mehr zu den heutigen schulischen Bedarfen passen und zukünftig noch mehr Schüler erwartet werden, ist der Neubau notwendig geworden.
Wobei: Anfangs ging es um ein "Sanierungs- und Erweiterungskonzept". Im Laufe der weiteren Untersuchungen und intensiven Diskussionen hat sich letztlich ein kompletter Neubau als die bestmögliche Variante herausgestellt. In den Prozess bis zu dieser Entdcheidung waren die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer, die Nachbarn und die Politik eng eingebunden.
Weitere Informationen zum Verlsuf der Entscheidungsfindung und auch den konkreten Plänen für den Neubau gibt es jetzt auch auf der Homepage der Stadt (www.ahrensburg.de, Campud Ahrensburg). So viel kann man sagen: das wird richtig gut!
Leider sind auch die Kosten des Projektes gigantisch, allein aufgrund der Dimension des Projekts: denn der Campus wird für zwei Schulen, ca. 1500 Schülerinnen und Schüler, mehr als 100 Lehrkräfte und viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebaut.
Nach intensiven Vorplanungen, unzähligen Abstimmungen und Genehmigungen geht es jetzt los mit dem Bau. Dank eines großartigen Teams rund um den städtischen Fachdienst Zentrale Gebäudewirtschaft und das Architekturbüro ppp sind wir sehr gut für die weiteren Schritte aufgestellt.
Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Beteiligten für die professionelle, offene und enge Zusammenarbeit, die gerade bei einem solchen Projekt extrem wichtig ist.
21/09/2025
Was für ein schönes Wochenende in unserer estnischen Partnerstadt . Statt wie sonst üblich zu den Hansetagen fand das Treffen mit den Partnerstädten diesmal rund um den 742. (!) Stadtgeburtstag statt.
Der wurde am Sonntag mit vielen Bürgerinnen und Bürgern am langen Tisch gefeiert, mit leckerem selbst gemachten Essen und eigenem Viljandi-Cider - produziert aus den Gartenäpfeln des Vorjahres.
Was solche Begegnungen so wertvoll macht, ist der Erfahrungsaustausch über Grenzen hinweg. Das gilt in Viljandi besonders, denn am Wochenende waren insgesamt 7 Länder vertreten.
Voneinander zu lernen gibt es da immer viel. Zum Besipiel, dass Krankenhausflure durchaus bunt und fröhlich sein können. Oder dass man schon im Kindergarten Digitalkompetenzen vermitteln kann. Oder wie man es schafft, Jugendliche für Folk Music zu begeistern.
Wie fragil Freiheit und Sicherheit in Europa sind, wurde durch den Besuch einer ukrainischen Delegation aus Ternopil deutlich. "We want to survive" - Worte, die ich so schnell nicht vergessen werde.
Es ist und bleibt schwer zu ertragen, unter welchen Bedingungen und mit welchen alltäglichen Gefahren das Leben in der Ukraine stattfindet. Umso beeindruckter bin ich davon, dass Viljandi mit seinen baltischen Partnerstädten kürzlich zu Besuch in Ternopil war.
Auch von dem Mut und der Entschlossenheit unserer estnischen Partnerstadt können wir also viel lernen.
Danke für diese langjährige und tiefe Freundschaft zwischen unseren Städten.
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