21/05/2025
Wo bleibt der Aufschwung? Wo das Wachstum? Wo bleibt der Ausbau des Tourismus in Bezug auf unser Heilwasser? Wie erreichen wir finanzielle Stabilität und Handlungsspielraum?
In einer Gemeinde, deren wirtschaftliche Grundlage maßgeblich auf dem Kur- und Bäderbetrieb basiert, sind Defizite besonders problematisch, da sie die Investitionsfähigkeit in die touristische Infrastruktur und das Marketing einschränken – genau jene Infrastruktur und jenes Marketing, die für zukünftige Einnahmen sorgen sollten.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Weiterentwicklung des Kur- und Bäderwesens in den strategischen Zielen des Haushaltes nicht explizit erwähnt wird – obwohl dies für ein Heilbad mit Thermalquellen die wirtschaftliche Lebensader sein sollte.
Es erfordert jetzt Mut und Bereitschaft, vielleicht sogar echte Visionen zur Veränderung. Das wiederholte Aufzehren von Rücklagen und das reine Verwalten bringen uns auf Dauer nicht weiter!
Sich auf die vermeintlich guten Zahlen der Gästeankünfte zu berufen ist ebenfalls nicht dienlich. In Bad Füssing gibt es nur eine Währung und die heißt Übernachtungen!
Auch der Hinweis, die Betriebe "müssten selbst für ihren Erfolg sorgen", ist wenig zielführend. Ich frage: Wenn die Betriebe Innovation, Investition und sinnvolles Marketing künftig ganz alleine schultern sollen, weil die Kommune kein Geld mehr hat, wie viel Leistung aus dem Kur- und Gästeservice wird dann noch gebraucht? Und, wie viel Verwaltung wird dann noch benötigt?
Es braucht viel mehr Mut, neue, frische Impulse sowie ein 100%iges Bekenntnis zum Tourismus und zu unserem Thermalwasser. Denn ohne Geld aus dem Tourismus ist alles nichts - und das gilt auch, und insbesondere für die Ortsteile!
̈t
, CSU Bad Füssing, Passauer Neue Presse (Redaktion Pocking / Bad Füssing)