Daniel Lorenzer

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Daniel Lorenzer Daniel Lorenzer, Gemeinderat Bad Füssing CSU Bad Füssing Ortsvorsitzender

Der Haushalt ist formal solide – daran besteht kein Zweifel. Entscheidend ist aber, ob er unsere wirtschaftliche Grundla...
20/04/2026

Der Haushalt ist formal solide – daran besteht kein Zweifel. Entscheidend ist aber, ob er unsere wirtschaftliche Grundlage stärkt, und genau hier sehe ich ein Defizit. Bei nahezu stagnierenden Übernachtungszahlen fehlt eine klare Strategie, wie wir künftig messbar mehr Einnahmen im Tourismus erzielen wollen. Vorschläge dazu hätten wir jahrelang genügend geliefert, sie wurden nicht gehört. Investitionen allein reichen nicht – sie müssen auch nachweislich Wertschöpfung erzeugen. Diese zentrale Frage bleibt bislang unbeantwortet.

Der Kämmerer der Gemeinde Bad Füssing hat schon einige Haushaltsaufstellungen hinter sich. Daher bilanziert er in der jüngsten Finanzausschusssitzung gelassen: „Der Haushalt der Gemeinde stellt sich...

09/01/2026
Daniela Albrecht ist stark und kompetent in genau den Themen und Bereichen, die für unsere Gemeinde jetzt und in Zukunft...
10/10/2025

Daniela Albrecht ist stark und kompetent in genau den Themen und Bereichen, die für unsere Gemeinde jetzt und in Zukunft wichtig sind! Deshalb am 8. März 2026 bei der Kommunalwahl Daniela Albrecht wählen! ✅

10/10/2025

Bademoden Geschäft Thermeninsel Bad Füssing mit Kaffee Bar im Eingangsbereich der Therme 1, Saunahof Bad Füssing. Alles für Ihren Wellness Tag.

Wo bleibt der Aufschwung? Wo das Wachstum? Wo bleibt der Ausbau des Tourismus in Bezug auf unser Heilwasser? Wie erreich...
21/05/2025

Wo bleibt der Aufschwung? Wo das Wachstum? Wo bleibt der Ausbau des Tourismus in Bezug auf unser Heilwasser? Wie erreichen wir finanzielle Stabilität und Handlungsspielraum?

In einer Gemeinde, deren wirtschaftliche Grundlage maßgeblich auf dem Kur- und Bäderbetrieb basiert, sind Defizite besonders problematisch, da sie die Investitionsfähigkeit in die touristische Infrastruktur und das Marketing einschränken – genau jene Infrastruktur und jenes Marketing, die für zukünftige Einnahmen sorgen sollten.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Weiterentwicklung des Kur- und Bäderwesens in den strategischen Zielen des Haushaltes nicht explizit erwähnt wird – obwohl dies für ein Heilbad mit Thermalquellen die wirtschaftliche Lebensader sein sollte.

Es erfordert jetzt Mut und Bereitschaft, vielleicht sogar echte Visionen zur Veränderung. Das wiederholte Aufzehren von Rücklagen und das reine Verwalten bringen uns auf Dauer nicht weiter!

Sich auf die vermeintlich guten Zahlen der Gästeankünfte zu berufen ist ebenfalls nicht dienlich. In Bad Füssing gibt es nur eine Währung und die heißt Übernachtungen!

Auch der Hinweis, die Betriebe "müssten selbst für ihren Erfolg sorgen", ist wenig zielführend. Ich frage: Wenn die Betriebe Innovation, Investition und sinnvolles Marketing künftig ganz alleine schultern sollen, weil die Kommune kein Geld mehr hat, wie viel Leistung aus dem Kur- und Gästeservice wird dann noch gebraucht? Und, wie viel Verwaltung wird dann noch benötigt?

Es braucht viel mehr Mut, neue, frische Impulse sowie ein 100%iges Bekenntnis zum Tourismus und zu unserem Thermalwasser. Denn ohne Geld aus dem Tourismus ist alles nichts - und das gilt auch, und insbesondere für die Ortsteile!

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, CSU Bad Füssing, Passauer Neue Presse (Redaktion Pocking / Bad Füssing)

17/04/2025

Pressemitteilung Johannesbad Therme Bad Füssing: „Runder Tisch“ der Bayerischen Staatsregierung gescheitert

"Der „Thermenstreit“ geht in die nächste Runde: Die Johannesbad Gruppe hat das Verwaltungsgericht Regensburg um die Wiederaufnahme der Verfahren gegen den Freistaat Bayern gebeten. Anlass der Auseinandersetzung ist die unterschiedliche, wettbewerbsfeindliche Behandlung privater und öffentlicher Thermen durch die staatliche und kommunale Verwaltung.

Seit inzwischen vier Jahren dreht sich der Thermenstreit im niederbayerischen Bäderdreieck um die Frage, ob die Subventionspraxis des Bezirks Niederbayern zu einer Wettbewerbsverzerrung führt. Hintergrund: Die niederbayerischen Thermen der öffentlichen Hand wie die Europatherme/Therme 2 in Bad Füssing beziehen seit vielen Jahren Fördergelder in Millionenhöhe. Der Johannesbad Gruppe als mittelständischem Familienunternehmen und bedeutendem Arbeitgeber in der Region mit rund 2500 Beschäftigten bleibt diese wichtige Unterstützung jedoch verwehrt.

„Unser Unternehmen hat schon zu den Zeiten meiner Vorfahren unter dieser Ungleichbehandlung gelitten. Ein fairer Wettbewerb unter konkurrierenden Thermenbetreibern ist auf diese Weise schlichtweg nicht realisierbar“, sagt Markus Zwick (siehe Foto), Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe. „Wir wollen gleiche Spielregeln, die für alle in der Region gelten. Nur so können wir die Region wettbewerbsfähig halten und das Johannesbad mit innovativen Ansätzen in die Zukunft führen.“ Aus diesem Grund hatte die Johannesbad Gruppe bereits im Mai 2021 Klage eingereicht.

In Folge der Auseinandersetzung hatte die bayerische Staatsregierung im Oktober 2023 einen „Runden Tisch“ initiiert. Seitdem sind 20 Monate vergangen, in denen zahlreiche Gespräche mit dem bayerischen Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Finanzministerium geführt wurden – aber eine einvernehmliche Beilegung des Thermenstreits ist leider ergebnislos geblieben. Äußerungen aus der Mitte der Staatsregierung im Rahmen verschiedener Anlässe hatten die Hoffnung aufkommen lassen, dass durch eine Regierungsinitiative diese Asymmetrie bei der Behandlung öffentlicher und privater Leistungsträger beendet oder zumindest gemildert werden könnte. Im Staatshaushalt waren für das Jahr 2024 sogar entsprechende Mittel veranschlagt worden. Durch den zwischenzeitlichen Wechsel des Tourismusbereichs aus dem Wirtschaftsministerium zum Landwirtschaftsministerium ist aus diesen Ankündigungen jedoch nichts geworden.

„Wir sind bei den entsprechenden Behörden und Verantwortlichen trotz wiederholter Zusagen und Versprechen buchstäblich ins Leere gelaufen und stehen jetzt wieder am Anfang“, fasst Markus Zwick zusammen. „Man fühlt sich als Unternehmer bei so einem Hin und Her schlicht hingehalten. Wir sehen keinen anderen Weg mehr.“

Deswegen bittet das Unternehmen das Verwaltungsgericht Regensburg mit Schreiben vom 9. April 2025 um Wiederaufnahme der Verfahren. „Bedauerlicherweise sind wir von der Politik doch wieder auf den Gerichtsweg verwiesen worden, um zu klären, ob die bisherige Praxis, öffentliche Betreiber in Millionenhöhe zu fördern und privaten Anbietern jede Hilfe selbst im Bereich touristischer Angebote zu verweigern, verfassungs- und europarechtlich zulässig ist”, sagt Markus Zwick.

Zudem wird die Johannesbad Gruppe auch die Europäische Kommission mit dem Vorgang befassen und diese um eine Überprüfung der an die mit dem Johannesbad konkurrierenden öffentlich-rechtlichen Thermen jährlich ausgezahlten Subventionssummen ersuchen."

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