21/08/2026
Die CDA macht sich dafür stark, dass Familie und Erwerbsleben miteinander harmonieren statt in Konkurrenz zu stehen. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind für sie kein Luxus, sondern ein Muss in einer alternden Gesellschaft. Konkret fordert sie flexible und familiengerechte Arbeitszeiten, z.B. durch Gleitzeit, Teilzeitmodelle und ein Recht auf befristete Auszeiten (Elternzeit, Pflegezeit) ohne Karrierenachteile. Die Arbeitswelt soll sich an den Bedürfnissen der Familien ausrichten, nicht umgekehrt.
Die CDA unterstützte daher Maßnahmen wie das Elterngeld, den Ausbau von Kitas und Ganztagsschulen, denn sie ermöglichen Eltern beider Geschlechter die Erwerbsbeteiligung. Mütter und Väter sollen wahlfrei entscheiden können, wie sie Arbeit und Familie aufteilen – traditionelle Rollenbilder oder ideologische Vorgaben lehnt die CDA ab. Wichtig ist ihr auch die Förderung der Väterbeteiligung an der Kindererziehung. Arbeitgeber sollen eine familienbewusste Personalpolitik betreiben; positive Beispiele (etwa familienfreundliche Unternehmen) will die CDA hervorheben. Zudem gehört für sie die Förderung von Home-Office und mobiles Arbeiten zum Instrumentenkasten, soweit es Familien hilft.
Darüber hinaus denkt die CDA die Vereinbarkeit generationenübergreifend: Nicht nur Kinderbetreuung, sondern auch die Pflege von Angehörigen muss mit dem Beruf vereinbar sein. Ihr Ziel ist eine Kultur, in der Engagement für Familie nicht als Karrierehindernis gilt, sondern gesellschaftlich unterstützt und von Arbeitgebern erleichtert wird. Insgesamt steht die CDA für eine Arbeitswelt, in der Kinder, Karriere und Pflege zeitgleich möglich sind, ohne dass jemand überlastet wird – denn das stärkt Familien und damit die Gesellschaft als Ganzes.