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📝Deutsch-Arabischer Verein betont Miteinander „Die Brücke“ heißt das halbjährlich erscheinende Magazin des Islamisches K...
15/10/2026

📝Deutsch-Arabischer Verein betont Miteinander

„Die Brücke“ heißt das halbjährlich erscheinende Magazin des Islamisches Kulturzentrum Bamberg المركز الإسلامي ببامبرغ, Deutsch-Arabischer Verein e. V. – ein Name, der verdeutlicht, dass es dem Verein um Miteinander und Verständigung der Kulturen geht. Dazu passt, dass Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier (Mitte) für die aktuelle Ausgabe das Grußwort verfasst hat. Zum Dank dafür brachten Vorstandssprecherin Hayat Caidou (Zweite v.l.), Vorsitzender Aziz Chaib (l.) und Vorstandsmitglied Ahmad Moustafa (r.) das frisch gedruckte Magazin jüngst im Rathaus vorbei.

Mehr noch: Sie übergaben dem Stadtoberhaupt auch eine kunstvoll gestaltete Ausgabe des Korans. Begleitet wurden sie von Vereinsmitglied Michaela Reimann (Zweite v.r.), die im Kulturzentrum auch Deutschkurse für Frauen gibt. OB Niedermaier freute sich über die Gastgeschenkte und betonte: „Der Titel des Magazins beschreibt treffend, worauf es ankommt: Brücken zu bauen statt Grenzen zu ziehen."

📷Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth

📝„Gestaltung im Bamberger Osten noch lange nicht abgeschlossen“➡BImA-Vorständin besucht auf Einladung von OB Niedermaier...
15/10/2026

📝„Gestaltung im Bamberger Osten noch lange nicht abgeschlossen“

➡BImA-Vorständin besucht auf Einladung von OB Niedermaier die Bundespolizei und den Lagarde-Campus

Bamberg lässt sich am besten vor Ort verstehen. Das erkannte auch Dorothee Martin, seit Mai 2026 Vorständin der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), bei ihrem Besuch in Bamberg. Auf Einladung von Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier informierte sie sich über die Entwicklung ehemaliger Flächen der US Army und besichtigte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von BImA, Bundespolizei und Stadt mehrere für die weitere Stadtentwicklung wichtige Standorte.

„Bei Flächen dieser Größenordnung geht es nicht nur um Grundstücke, Gebäude und Eigentumsverhältnisse. Es geht um die Entwicklungschancen unserer Stadt“, betonte Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier. „Deshalb war es mir wichtig gemeinsam mit Frau Martin dorthin zu gehen, wo die Herausforderungen und zugleich die großen Chancen sichtbar werden. Oberstes Ziel der Stadt Bamberg ist die Wohnraumschaffung: Das haben wir vor Ort deutlich gemacht.“

Begleitet wurde Martin von Thomas Wondra, Abteilungsleiter in der Zentrale der BImA, und der für Bamberg zuständigen Projektleiterin Larissa Komnick. Auch Polizeidirektor Jürgen Miketiuk, Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Bamberg, nahm an dem Termin teil.

Bundespolizei: Flächen für weitere Entwicklung vorhanden

Erste Station war das Gelände des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei. Die Einrichtung ist das größte Aus- und Fortbildungszentrum dieser Art in Deutschland und befindet sich auf Flächen, die der BImA gehören. Vor Ort wurde deutlich, welche Flächenpotenziale auf dem weitläufigen Areal noch vorhanden sind.

Eine Konzentrierung der Bundespolizei könnte Vorteile für das Aus- und Fortbildungszentrum bringen. „Unsere Wege auf dem Gelände sind teilweise sehr weit. Wir haben deshalb einen eigenen internen Busverkehr mit 15 Haltestellen eingerichtet, damit unsere Auszubildenden ihren Stundenplan einhalten können“, erläuterte Polizeidirektor Jürgen Miketiuk. Eine kompaktere Anordnung der Nutzungen könnte somit nicht nur zusätzliche Flächen schaffen, sondern auch die Abläufe auf dem Campus verbessern.

Lagarde-Campus: Letzte Flächen noch offen

Anschließend führte der Rundgang zum Lagarde-Campus. Dort konnte Martin unmittelbar nachvollziehen, wie stark sich das ehemalige Kasernenareal in den vergangenen Jahren verändert hat. Auf dem früheren BImA-Gelände sind Wohnungen, Gewerbeflächen, das Digitale Gründerzentrum und der Sancura Park entstanden.

Gleichzeitig wurde auch eine noch offene Frage angesprochen: Teile der ehemaligen Kasernengebäude werden weiterhin von der Bundespolizei für die Unterbringung ihrer Auszubildenden genutzt. Die Flächen befinden sich im Eigentum der BImA. Die Stadt Bamberg betonte noch einmal den Grundsatzbeschluss aus dem Jahr 2012, mit dem der Stadtrat bekräftigt hatte, im Konversionsprozess alle Flächen kaufen zu wollen. „Der Lagarde-Campus hat sich eindrucksvoll entwickelt, aber die Gestaltung im Bamberger Osten ist noch lange nicht abgeschlossen. Hier liegen große städtebauliche Möglichkeiten, von denen die Anwohnerinnen und Anwohner direkt profitieren können“, sagte Oberbürgermeister Niedermaier.

Besuch in der Altstadt

Zum Abschluss des Besuchs ging es in die Bamberger Altstadt. Ein Abstecher durch das Welterbe machte deutlich, in welchem besonderen städtebaulichen und historischen Umfeld sich die Flächenentwicklungen in Bamberg bewegen. Oberbürgermeister Niedermaier machte deutlich: „Bamberg ist nicht irgendein Standort. Die Stadt verbindet eine außergewöhnliche historische Substanz mit großen Entwicklungsaufgaben. Wer Entscheidungen über Flächen in Bamberg trifft, sollte beides kennen: die Herausforderungen vor Ort und das, was diese Stadt so besonders macht.“

📷In guter Atmosphäre tauschte (v.l.) Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier mit BImA-Vorständin Dorothee Martin und Jürgen Miketiuk, Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Bamberg, aus. / Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth

➡️ Demenzzentrum, BamBoard und BaKIM anschaulich gemacht➡️ „Bamberg on tour“ zu Smart City-Projekten„Bamberg on tour“, d...
14/10/2026

➡️ Demenzzentrum, BamBoard und BaKIM anschaulich gemacht

➡️ „Bamberg on tour“ zu Smart City-Projekten

„Bamberg on tour“, die Radtour für Bürgerinnen und Bürger zur Stadtentwicklung, widmete sich im Rahmen der letzten Tour des Jahres am vergangenen Sonntag Smart City-Projekten. Das Team von Smart City stellte smarte Lösungen für das Demenzzentrum im SancuraPark, BamBoards und BaKIM vor.

Erstes Ziel für die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Bamberg on tour“ war der Lagarde-Campus. Dort nimmt der neben dem Gründungszentrum Lagarde1 gelegene SancuraPark Gestalt an. Auf großes öffentliches Interesse stößt das in den SancuraPark integrierte Demenzzentrum. Laut Daniela Lulei von der Sozialstiftung Bamberg Altenhilfe gGmbH nutzten rund 260 Besucherinnen und Besucher den Tag der offenen Tür Anfang Oktober, um sich über die Einrichtung zu informieren.

Pflegekonzept

Wert gelegt wird im Demenzzentrum auf hohe Lebensqualität, unter anderem daran erkennbar, dass in familiären Wohnungen mit je zehn Bewohnerinnen und Bewohnern gelebt wird. Großzügige Dachterrassen und Loggien ermöglichen Freiräume. Freiheit mit der benötigten Sicherheitsstruktur ist ein weiterer Baustein - Betreuung setzt da ein, wo sie benötigt wird. Hier kommt das von Smart City und der Sozialstiftung Bamberg Altenhilfe gGmbH entwickelte Projekt „WegGefährten“ ins Spiel. Über einen Sensor lässt sich erkennen, wo sich die Bewohnerinnen und Bewohner befinden. Das Besondere im Projekt ist das Netz von Ehrenamtlichen, das, so Jonas Behr von Smart City, aktuell aufgebaut wird. Sollte sich ein Schützling des Demenzzentrums auf Abwegen befinden, setzen sich diese „WegGefährten“ ein, um ihn zu finden und zurück zu begleiten. Langfristig soll das System pflegende Angehörige in häuslicher Umgebung bei der Betreuung von Menschen mit Demenz unterstützen.

Gebündelte lokale Informationen

Das in der BasKIDhall in der Gereuth befindliche BamBoard, bereits 2023 in Kooperation mit der Stadtbau Bamberg GmbH entwickelt, war das nächste Ziel der Radlerinnen und Radler. Mit den BamBoards und der Bamberg-App bekommen die Menschen in Bamberg digitale Lösungen an die Hand, die viele Informationen an einer Stelle bündeln. Behr zeigte die Vorteile auf: im Gegensatz zu kommerziellen Lösungen sichere und geschützte Daten. Infos unterwegs gerade für diejenigen, die kein Smartphone nutzen. Und dank der flexiblen Einstellung der barrierearme Zugang. Daran gedacht sei, das Angebot weiter auszubauen.

Blick in Baumkronen

Der Hain, die letzte Station der „Bamberg on tour“, und der städtische Forst im Süden Bambergs sind das Betätigungsfeld von BaKIM. Das Drohnen-Projekt unterstützt Baumsachverständige und Forstleitung dabei, Erkenntnisse über die Baumgesundheit zu gewinnen. Die Drohnenaufnahmen von den Baumkronen werden, so Jonas Troles von Smart City, von einer eigens trainierten Künstlichen Intelligenz ausgewertet. Sie erkennt zuverlässig, wo Baumbestand unter Trockenstress oder auch Mistelbefall leidet. So kann Baumpflege gezielt und effizient da eingreifen, wo es gerade am dringendsten ist.

12/10/2026

🗓️ 7 Tage, 7 Hügel⛰️ Der Wochenausblick mit Bambergs Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier. So langsam ist der Herbst auch in Bamberg angekommen.

👉 Lenkungskreis Klimaallianz
👉 Stiftungsratssitzung Sozialstiftung
👉 Beirat für Menschen mit Behinderungen
👉 Empfang anlässlich 10 Jahre Bundespolizei in Bamberg
👉 Fachtag für Justiz, Polizei, Anwaltschaft, soziale Berufe und Interessierte „JA ZUM NEIN“: Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Alle Infos zum Programm und zur Anmeldung findet ihr hier: www.rakba.de/aktuelles/fachtagzumthemadigitalegewaltundkindeswohlgefaehrdungam15-10-2026inbamberg_623
👉 75 Jahre Seniorenzentrum Wilhelm Löhe
👉 Besuch bei der Kinderfeuerwehr – Übergabe der Leistungsabzeichen „Kinderflamme“
👉 Held*innen der Heimat-Festival (Zirkuszelt Don B.)
👉 Startschuss Uni-Lauf
👉 Mini-Musical „Der Puppenmacher“

🎶Singen hält jung und bereitet Freude!➡ Chor „Singende Spätlese“ der Musikschule sucht Verstärkung – nächste Schnupperpr...
12/10/2026

🎶Singen hält jung und bereitet Freude!

➡ Chor „Singende Spätlese“ der Musikschule sucht Verstärkung – nächste Schnupperprobe am 14. Oktober.

Jede Woche mittwochs von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr treffen sich musikbegeisterte Menschen im Seniorenchor „Singende Spätlese“ in der Städtischen Musikschule, um gemeinsam zu singen. Geleitet wird der 2022 gegründete Chor von Carolin Heckel, einer ausgebildeten Kirchenmusikerin und Chorleiterin, die auch den Bamberger Kammerchor an der Musikschule leitet. Gesungen werden bekannte Lieder und Chorsätze, Kanons und Volkslieder, wobei Wünsche der Sängerinnen und Sänger gerne berücksichtigt werden.

Nach dem umjubelten Auftritt beim Seniorenkonzert der Stadt Bamberg am 7. Oktober beginnt der Chor nun, Advents- und Weihnachtslieder zu proben. Interessierte können zu den nächsten drei Proben kostenlos zum Schnuppern zu kommen. Vorbildung ist nicht erforderlich, aber auch kein Hindernis. Nach Anmeldung an der Musikschule erhalten die Chormitglieder ein kostenloses Busticket für die Fahrten von zuhause zur Musikschule und zurück.

Schnupperproben jeweils Mittwoch am 14., 21. und 28. Oktober, 10.30-11.30 Uhr.
Ort: Städt. Musikschule Bamberg, St.-Getreu-Str. 14. Erreichbar mit dem Stadtbus Linie 910, Haltestelle Klinikum Michelsberg. Der obere Eingang der Musikschule ist barrierefrei. Parken auf dem Vorplatz ist möglich.

☎ Weitere Auskünfte erteilt gerne Martin Erzfeld, Leiter der Musikschule, Telefon: 0951/509960.

📸Andy Conrad

🎨 Großer Andrang beim „Jahr.Markt“ der KunstkracherZum Auftakt des neuen Kunstschuljahres veranstaltete das Team der Kun...
12/10/2026

🎨 Großer Andrang beim „Jahr.Markt“ der Kunstkracher

Zum Auftakt des neuen Kunstschuljahres veranstaltete das Team der Kunstkracher am 3. Oktober 2026 von 14 bis 18 Uhr einen bunten „Jahr.Markt“ mit Ausstellung, Trickfilmkino und Kunstkiosk. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Familien strömten in den Werkraum in der Weißenburgstraße 12, wo zusätzliche Mitmachtische aufgebaut werden mussten.

In den Gängen gab eine Ausstellung Einblick in die Arbeit der Einrichtung: Zeichnungen, Collagen, Siebdrucke, Seidenmalereien und Tonplastiken aus vergangenen Veranstaltungen waren zu sehen. Im „Dinokino“ wurden selbstproduzierte Trickfilme gezeigt, die mit Legosteinen, Draht, Knöpfen oder gemalten Figuren im Stopptrickverfahren entstanden.

Der „Kunstkiosk“ präsentierte kreative Kleinigkeiten aus vier Sommerferienwerkstätten, wie Upcycling-Postkarten, gefaltete Briefumschläge oder mit Brandmalkolben und Nähmaschine gefertigte Nützlichkeiten. An den Mitmachtischen konnten Gäste Materialien wiederentdecken und selbst kunstvolles gestalten.

Offener kultureller Bildungsort

Die Mitmachtische waren besonders beliebt. Kinder, die die Kunstschule bereits kannten, zeigten Neuankömmlingen, wie man mit einfachen Mitteln fantasievolle Gebilde schafft. „Der große Zuspruch zeigt, wie wichtig offene kulturelle Bildungsorte sind“, betont Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar.

Bei Kaffee, Kuchen und Kinder-Cocktails konnte man mit dem Team ins Gespräch kommen. Für 2026/27 sind vielfältige Formate geplant, darunter Kurse für Kitakinder („Momo“), Grundschulkinder („Mach-Mittwoch“), „Kunst.Werk.Tage“ für Familien, Ferienprogramme und offene Ateliers. Das Jubiläumsfest am 12. Juni 2027 wird ein weiteres Highlight.

ℹ Die Kunstkracher – Kunstschule Bamberg ist eine Einrichtung des Kulturamts. Infos unter www.kunstkracher.de.

📸 Kunstkracher: Der „Kunstkiosk“ bot sorgfältig präsentierte und stilecht durch das Schiebefenster ausgereichte kreative Kleinigkeiten, die in vier Sommerferienwerkstätten entstanden waren.

🎨 Großer Andrang beim bunten „Jahr.Markt“ der Kunstkracher ➡ Zum Auftakt des Kunstschuljahres konnten kleine und große G...
12/10/2026

🎨 Großer Andrang beim bunten „Jahr.Markt“ der Kunstkracher

➡ Zum Auftakt des Kunstschuljahres konnten kleine und große Gäste staunen, stöbern und selbst kreativ werden.

Wie auf einem bunten Rummel ging es bei den Kunstkrachern zu: Zum Auftakt des Kunstschuljahres veranstaltete das Team einen „Jahr.Markt“ mit Ausstellung, Trickfilmkino und Kunstkiosk. Zahlreiche Besuchende strömten herbei, staunten und stöberten. Im großen Werkraum in der Weißenburgstraße 12 mussten sogar zusätzliche Mitmachtische aufgebaut werden, damit alle kleinen und großen Kreativbegeisterten Platz fanden.

Mit dem Auftaktfest „Jahr.Markt“ am Samstag, 3. Oktober 2026, von 14 bis 18 Uhr lockte das Kunstkracher-Team viele Kinder, Jugendliche und Familien an. Die Besuchenden nutzten die öffentliche und kostenfreie Veranstaltung gerne, um sich informieren und inspirieren zu lassen.

In den Gängen gab eine kleine „Ausstellung“ Einblick in die künstlerisch-kreative Arbeit der städtischen Einrichtung. Zu sehen waren Zeichnungen und Collagen, Siebdrucke und Seidenmalereien, Plastiken aus Ton und weitere Einzel- und Gemeinschaftswerke aus vergangenen Veranstaltungen. Im „Dinokino“ konnten die Gäste selbstproduzierte Trickfilmszenen der Teilnehmenden ansehen. Ihre teils abenteuerlichen, teils lustigen Geschichten setzten sie mit Legosteinen, Draht und Knöpfen oder auch aufwendig gemalten Figuren und Kulissen mithilfe des Stopptrickverfahrens um.

Der „Kunstkiosk“ bot sorgfältig präsentierte und stilecht durch das Schiebefenster ausgereichte kreative Kleinigkeiten, die in vier Sommerferienwerkstätten entstanden waren. Mit viel Elan hatten die Kinder und Jugendlichen außergewöhnliche Upcycling-Postkarten aus alten Kunstwerken gezaubert, Briefumschläge aus Kunstbuchseiten gefaltet und mit Brandmalkolben und Nähmaschine Nützlichkeiten und Nettigkeiten aus Stoff und Holz geschaffen. An den „Mitmachtischen“ konnten die Gäste einige Materialien wiederentdecken und sich selbst am Kleben kunstvoller Karten und am Bauen wilder Achterbahnen und Jahrmarktbuden aus Papierstreifen versuchen.

Offener kultureller Bildungsort

Bereits kurz nach Beginn des Festes drängten sich besonders an den Mitmachtischen die Menschen. Diejenigen Kinder, die sich aus früheren Kursen und Workshops bereits in der Kunstschule auskannten, zögerten nicht lange und zeigten auch neu Hinzukommenden, wie sich mit einfachen Mitteln fantasievolle Gebilde gestalten lassen. „Der große Zuspruch zeigt, wie wichtig offene, leicht zugängliche kulturelle Bildungsorte für den Stadtteil und die gesamte Stadt und Region sind“, betont Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar.

Wer eine Pause vom Getümmel brauchte, konnte bei Kaffee, Kuchen und Kinder-Cocktails mit dem mittlerweile sechsköpfigen Team ins Gespräch kommen und sich über das Kunstschul-Programm informieren. Für das Schuljahr 2026/27 sind wieder vielfältige Formate für alle Alters- und Interessensgruppen geplant, darunter die inzwischen fest etablierten Kurse „Momo“ für Kitakinder und „Mach-Mittwoch“ für Grundschulkinder, monatliche „Kunst.Werk.Tage“ für Familien, kreative Ferienprogramme sowie offene Ateliers für Jugendliche und Erwachsene.

Kunst(schul)interessierte können sich jetzt schon den 12. Juni 2027 vormerken, an dem es zum Jubiläum ein weiteres öffentliches Kulturfest rund um den Platz der Menschenrechte geben wird.

ℹ Kunstkracher – Kunstschule Bamberg ist eine Einrichtung des Kulturamts der Stadt Bamberg. Im Werkraum in der Weißenburgstraße 12 bietet das Team ein vielseitiges, fantasieanregendes kulturelles Freizeitprogramm. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können hier in Kursen, Workshops und Ferienprogrammen ihre Freude am Spielen, Experimentieren und kreativen Gestalten entfalten. Das aktuelle Programm ist unter www.kunstkracher.de zu finden.

📸 Kunstkracher: Der „Kunstkiosk“ bot sorgfältig präsentierte und stilecht durch das Schiebefenster ausgereichte kreative Kleinigkeiten, die in vier Sommerferienwerkstätten entstanden waren.

Bamberg_Kultur

12/10/2026

Schon entdeckt? Garten von St. Getreu ist wieder zugänglich! 🌿

Was lange verborgen war, hat sich jetzt für alle geöffnet: Der Garten vor der Städtischen Musikschule am Michaelsberg. Die historischen Mauern, die Grotte und das Schweizerhäuschen wurden saniert. Neue Aufenthaltsbereiche laden zum Verweilen ein, klimaangepasste 🌳Pflanzen🌲 sorgen für mehr Grün und Schatten.

Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier war unlängst bei der Eröffnung dabei und erzählt Euch von dem besonderen Ort⛲️, der neue Möglichkeiten bietet: vom ruhigen Rückzugsort bis zum Konzert unter freiem Himmel.

Schaut doch mal vorbei!

Hinweis: Wegen eines technischen Fehlers haben wir das Reel noch einmal neu hochgeladen.

✨ 40 Harfen. Und eine märchenhafte Geschichte.Am 18. Oktober erwartet  das Publikum im Hegelsaal der Konzerthalle Bamber...
12/10/2026

✨ 40 Harfen. Und eine märchenhafte Geschichte.

Am 18. Oktober erwartet das Publikum im Hegelsaal der Konzerthalle Bamberg klangvoller Harfen-Zauber: Rund 40 junge Harfenistinnen und Harfenisten aus vier oberfränkischen Musikschulen bringen gemeinsam das Mini-Musical „Der Puppenmacher“ auf die Bühne. 🪆🎶

Dargeboten wird ein musikalisches Märchen für Groß und Klein. ✨

📅 18. Oktober 2026 | 17 Uhr
📍 Hegelsaal, Konzerthalle Bamberg
🎟️ 9 € | ermäßigt 6 €

👉 Durch das Karussell wischen und mehr über dieses außergewöhnliche Gemeinschaftsprojekt erfahren!

Landkreis Bamberg

📝Wirtschaft bekommt mehr Gewicht: Neuer Senat stellt erste Weichen ➡Zum Start gibt das Gremium den Auftrag, eine Strateg...
08/10/2026

📝Wirtschaft bekommt mehr Gewicht: Neuer Senat stellt erste Weichen

➡Zum Start gibt das Gremium den Auftrag, eine Strategie in den Bereichen Physical AI und Robotik für die Region zu entwickeln

Wirtschaft wird im Bamberger Stadtrat und bei der Gestaltung der Zukunft noch eine stärkere Rolle spielen. Mit den neu gegründeten Wirtschaftssenat und -beirat schafft Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier die Grundlage, um die Sichtweise von Unternehmen, Verbänden und Wissenschaft einzubeziehen. „Wir geben der Wirtschaft einen festen Platz am Tisch, an dem über die Zukunft unserer Stadt gesprochen und entschieden wird. Denn eine starke Wirtschaft schafft Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die finanziellen Spielräume, die wir brauchen, um Bamberg weiterzuentwickeln“, sagt Niedermaier. Den Worten folgen Taten: So wurde bei der ersten Sitzung des Wirtschaftssenats am Mittwoch gleich eine wichtige Weichenstellung vorgenommen.

Als erster Zukunftsauftrag wurde die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für Physical AI und Robotik in der Wirtschaftsregion Bamberg ausgegeben. Stadt und Landkreis wollen die bereits vorhandenen Kompetenzen von Unternehmen, Wissenschaft und Forschung stärker zusammenführen und den Wandel insbesondere in der Industrie aktiv gestalten. Rund 20.000 Arbeitsplätze in Stadt und Landkreis stehen in Zusammenhang mit der Automobil- und Zulieferindustrie, die sich aktuell im Umbruch befindet. Zugleich verfügen die Region und ihre Unternehmen über wichtige Fähigkeiten und Erfahrungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik und Automatisierung. Das Ziel ist es, daraus konkrete Perspektiven für industrielle Anwendungen und neue Wertschöpfung in der Region zu entwickeln.

Dabei soll der Fokus auf der praktischen Umsetzung liegen. Gemeinsam mit Unternehmen, der Universität Bamberg, der Technologieallianz Oberfranken (TAO) und dem Cleantech Innovation Park (CTIP) sollen zunächst Bedarfe, Kompetenzen und mögliche Kooperationsprojekte identifiziert werden. Eine erste Arbeitsgruppe soll bereits am 8. Oktober zusammenkommen. Perspektivisch wird auch die Einrichtung einer gemeinsamen Infrastruktur am CTIP geprüft, etwa eines „Physical AI & Robotics Lab“. „Wir wollen die Chancen, die in Physical AI und Robotik liegen, frühzeitig für unsere Region nutzen. Es geht darum, unsere industrielle Stärke zu sichern, Unternehmen beim Wandel zu unterstützen und gleichzeitig neue, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen“, so Niedermaier.

Das große Bild vom Wirtschaftsstandort

Die Grundlage für diese Zukunftsarbeit bildet die klare Analyse des Wirtschaftsstandorts Bamberg, die ebenfalls in der Sitzung vorgestellt wurde. Die Stadt verfügt über eine breit aufgestellte Wirtschaftsstruktur mit einem starken industriellen Kern, zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen, einem leistungsfähigen Handwerk, einem wachsenden Dienstleistungsbereich und einem bedeutenden Tourismus. Gleichzeitig stehen Unternehmen und Stadt vor Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel, dem Strukturwandel in der Automobilindustrie, der Transformation der Innenstadt, der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz sowie der Frage nach geeigneten Gewerbeflächen. Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller hat dazu einen Aktionsplan mit zehn Handlungsfeldern vorgestellt, der unter anderem den direkten Austausch mit Unternehmen, Fachkräftegewinnung, Gewerbeflächenentwicklung, Digitalisierung und Innovation in den Mittelpunkt stellt.

„Bamberg hat eine starke wirtschaftliche Basis – aber darauf können wir uns nicht ausruhen“, betont Dr. Goller. „Wir müssen Entwicklungen früh erkennen, Unternehmen eng begleiten und dort aktiv werden, wo wir als Stadt Gestaltungsmöglichkeiten haben. Der neue Wirtschaftssenat und der Wirtschaftsbeirat geben uns dafür zusätzliche Instrumente und bringen die Perspektive der Wirtschaft noch unmittelbarer in die politische Diskussion ein.“ Allein im laufenden Jahr hat die Wirtschaftsförderung bereits mehr als 90 Unternehmen besucht und dabei konkrete Anliegen, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven aufgenommen.

Zwischennutzung wird geprüft

Gute Nachrichten für Unternehmen gibt es beim ehemaligen Schlachthof-Gelände an der Lichtenhaidestraße, wo Möglichkeiten für eine gewerbliche Zwischennutzung geprüft werden. Vorstellbar sind etwa Lagerflächen für Handwerker, aber auch Ersatzstellplätze unter anderem für Mitarbeitende. Auch wird eruiert, inwieweit Flächen für Kulturschaffende und soziale Akteure zur Verfügung gestellt werden können. Bereits auf das Gelände gestellt wurde ein Soccerfeld als Ersatz für den Bolzplatz am Margaretendamm, der für den Bau des Tiefensammlers vorläufig entfällt. Kurz vor der Sitzung wurde auch die Nutzung einer Teilfläche für das Abstellen von Bussen fixiert.

📷Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier hat viele Unternehmen in den vergangenen Wochen besucht, unter anderem die SteelCo.Tech Bamberg GmbH. / Foto: Stadt Bamberg

Adresse

Maximiliansplatz
Bamberg
96047

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Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
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