09/10/2026
Am Mittwoch hat die Stadtvertretung Bergen mit 12 zu 11 Stimmen die Schließung des Jugendclubs in Bergen-Süd und des Stadtteilbegegnungszentrums in Bergen-Rotensee beschlossen. AfD und Bergener Bündnis stimmten für die Schließung.
Grund sei laut Bürgermeisterin der Sparzwang der Kommune sowie ein neues Feuerwehrgebäude.
Aber es steckt mehr dahinter: Wie der Bergener Stadtpräsident, Thomas Naulin, im NDR erneut bekräftigte, geht es der AfD vor allem um die kritische Haltung des IBs zur AfD. Er wäre deshalb der AfD ein „Dorn im Auge“. Nun soll ein ehrenamtlicher Betreiber gefunden werden.
Jugendarbeit ist mehr als Ehrenamt! Diese muss auskömmlich finanziert werden. Dafür setzt sich die SPD in den Kommunen ein.
Dass aber ein Stadtpräsident seine Haltung mit Kritik an seiner Partei begründet ist ein Skandal. Eine staatliche Maßnahme trifft nun einen Betreiber, wegen seiner Haltung zu einer konkreten Partei. Das ist eine klare Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Das passiert, wenn die AfD Verantwortung bekommt: Betreiber werden nach politischer Meinung aussortiert. Für die AfD gilt: Lieber kein Jugendclub, als einer mit einer eigenen Meinung.
Wir werden verhindern, dass dieser Ansatz weiter am Boden gewinnt. Wir werden MV und Rügen nicht der AfD überlassen.