05/10/2026
Was braucht es, damit aus Wissen Handeln wird?
Sonne über dem Gendarmenmarkt, Gespräche an den Thementischen, Musik und mittendrin Forschende, die sich Zeit für die Fragen der Besucher:innen nehmen: Unser Präventions-Salon „Fit für morgen!“ hat am 30. September Wissenschaft mitten in den Berliner Alltag gebracht.
Unser Präsident Christoph Markschies schlug vor dem Denkmal für Friedrich Schiller eine Brücke zu dessen medizinischer Dissertation über das Verhältnis von Körper und Geist: „Warum schaffe ich das nicht, das Präventionswissen, das ich habe, in mein Verhalten umzusetzen?“
💬 Genau darüber wurde gesprochen: Wie erreichen wissenschaftliche Erkenntnisse Familien? Was können wir selbst für unsere Gesundheit tun? Und welche Bedingungen braucht es, damit Prävention im Alltag tatsächlich funktioniert?
Nibras Naami sprach über die ersten 1.000 Lebenstage und die Bedeutung früher Gesundheitsförderung.
Annette Grüters-Kieslich, Sprecherin der neuen BBAW-IAG „Zielgerichtete Prävention“, zeigte, warum Prävention stärker an individuellen Risiken und Lebenssituationen ausgerichtet werden muss – und warum gute Wissenschaftskommunikation dafür entscheidend ist.
🥗 Beim Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke konnten Besucher:innen mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test das eigene Risiko einschätzen.
🧠 An anderen Thementischen ging es um psychische Gesundheit, Angst, ADHS und das gesunde Aufwachsen von Kindern.
❤️ Außerdem im Gespräch: Bewegung, Ernährung, Einsamkeit, geschlechtersensible Medizin, Bluthochdruck und digitale Gesundheitsanwendungen.
Dabei wurde immer wieder deutlich: Prävention ist mehr als eine Frage individueller Vorsätze. Sie hängt auch davon ab, wie wir leben, welche Unterstützung verfügbar ist und ob wissenschaftliche Informationen die Menschen erreichen.
🙏 Herzlichen Dank an alle Expert:innen, Partner und Mitwirkenden – insbesondere der Charité Berlin, der BBAW, dem DIfE, dem Max Delbrück Center, Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit und dem Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheitt und ganz besonders an die vielen Gäste, die mit ihren Fragen und Gesprächen den Präventions-Salon zu einem lebendigen Ort des Austauschs gemacht haben.