Bundesfreiwilligendienst Kinderring Berlin e.V.

Bundesfreiwilligendienst Kinderring Berlin e.V.

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Wir informieren und stellen den Bundesfreiwilligendienst beim KINDERRING BERLIN e.V. an Berliner Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen vor.

17/09/2021

Hallo! Da sind wir wieder 😀⁠

Hier war es eine ganze Weile still. Wir mussten ein bisschen Prioritäten setzen, mit was wir unsere Zeit füllen. ⁠
Jetzt sind wir aber zurück. Und was für einen besseren Zeitpunkt, als die U18-Wahlen gibt es, um aus der Versenkung aufzutauchen? Da die Vorbereitungen auf die Wahlen aber nicht das Einzige sind, was in letzter Zeit passiert ist, haben ein kleines "Was bisher geschah" für Euch vorbereitet.⁠

Wir haben mit einem großen Buffet, einer Buttonmaschine und Volleyball das Schuljahr 2020/21 und einige Freiwillige verabschiedet.⁠

Das Zeltlager in Schweden hat stattgefunden und war ein voller Erfolg.⁠

Die erste Seminarfahrt des Schuljahres 2021/22 nach Schlowe war durch Sonnenschein und engagierte Freiwillige geprägt.⁠

Die Koordination hat jede Menge Arbeit hinter den Kulissen erledigt, damit für die Freiwilligen alles läuft.⁠

In Zukunft wird hier wieder mehr passieren. Eventuell präsentieren wir Euch auch das Eine oder andere neue Format. Wir freuen uns drauf!⁠

17/09/2021

Heute finden in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern die U18-Wahlen statt.⁠

Kinder unter 18 Jahren bekommen so die Möglichkeit, sich politisch auszudrücken und ihre Stimme zu nutzen.⁠
Die U18-Wahlen haben keinen Einfluss auf die Ergebnisse der tatsächlichen Wahlen. Trotzdem geben sie ein gutes Bild dafür ab, was Kindern wichtig ist und wie politische Bildung funktioniert.⁠

Viele Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und Initiativen haben die Zeit vor der Wahl genutzt, um gemeinsam mit den Kindern deren Wünsche, Zukunftsvisionen und Fragen zu ergründen. ⁠

Wahllokale und weitere Infos findet ihr unter www.u18.org⁠

02/06/2021

BERLIN BYTCH LOVE ist ein Dokumentarfilm, der die Jugendlichen Sophie (15) und Dominik (17) zwei Jahre lang begleitet. Die beiden sind ein Liebespaar und obdachlos. Außerdem erwarten sie ein Kind.⁠

Der Dreh fand ohne jegliche Förderung statt. Damit der Dokumentarfilm auch auf Festivals und in Kinosälen laufen kann, muss nun jedoch ordentlich Geld in die Postproduktion investiert werden.⁠
Ziel des Films ist es, ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Später soll der Film für eine Kampagne verwendet werden, die die Probleme von obdachlosen Jugendlichen sichtbar macht. ⁠

Als die Filmemacher mit der Bitte, auf ihre Doku und die dazugehörige Crowdfunding-Kampagne aufmerksam zu machen auf uns zugekommen sind, waren wir uns sofort einig, genau da zu tun. Genau dazu nutzen wir diese Plattform: Um wichtigen Projekten die Sichtbarkeit zu verschaffen, die sie verdienen.⁠

Das Ziel der Crodfunding-Kampagne ist bereits zu zwei dritteln erreicht, doch das ist noch nicht genug. Sie läuft noch bis zum 12.06.2021 um 23:59 Uhr.⁠
Wenn ihr könnt, tragt doch bitte etwas bei. Diese Unterstützung muss nicht zwangsläufig finanziell sein, den Link zu teilen hilft auch schon! ⁠

https://www.startnext.com/berlin-bytch-love⁠

Ihr findet den Link auch in unserer Bio und in unseren Stories ein Video der Initiatoren mit ein paar ersten Einblicken in die Doku.⁠

Mehr Infos zur Doku und zu obdachlosen Jugendlichen findet ihr bei .bytch.love.film⁠

01/06/2021

Der 1. Juni ist Internationaler Kindertag! 🎈⁠

Der heutige Feier- und Aktionstag soll auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam machen. Einige Länder feiern diesen Tag zwar zu einem anderen Datum, doch die Inhalte und Themen bleiben gleich.⁠
Trotz der Pandemie gibt es heute einige Online- und Präsenzangebote für Kinder und Familien, z.B. beim FEZ, das RAKATAK, im Atze Musiktheater und im Haus Natur und Umwelt.⁠

Wir wünschen allen Kindern einen fröhlichen Kindertag!⁠

Außerdem beginnt heute der Pride Month!🏳️‍🌈⁠
Er ist eine Reaktion auf die Heteronormativität. Den ganzen Juni über wird die LGBTQIA+-Community gefeiert. Es geht um ein starkes Gefühl der Selbstachtung, die öffentlichen Sichtbarkeit und das wahre Man-Selbst-Sein.⁠
Es wird verschiedene Veranstaltungen und Ereignisse geben, die von, für und mit Menschen aus der Community gestaltet werden. Viele davon finden dieses Jahr wieder online statt.⁠
Doch leider gibt es bestimmt auch wieder jede Menge Menschen, die dagegen sind. Die Rechte von queeren Personen sind lange noch nicht da, wo sie sein sollten. LGBTQIA+-Rechte sind Menschenrechte!⁠

Positioniert Euch also, feiert das So-Sein und informiert Euch, was ihr tun könnt um queeren Menschen die Sichtbarkeit, Akzeptanz und Sicherheit zu verschaffen, die sie verdienen!⁠

Happy Pride!⁠

28/05/2021

TW: Psychische Krankheiten, mentale Gesundheit⁠

Ihr wisst, dass die mentale Gesundheit unsere Bundesfreiwilligen ein Thema ist, das uns sehr wichtig ist. Wir bieten nicht grundlos ein Seminar zu Stress und Erholung an und wer dieses Seminar schon einmal mitgemacht hat weiß, dass die mentale Gesundheit sehr wichtig für unsere physische Gesundheit ist. Und manchmal braucht man, um gesund zu bleiben, einfach eine individuelle Therapie.⁠

⁠Zukünftig könnte es noch schwieriger werden, die Therapie zu bekommen, die man braucht und verdient.⁠
Das Bundesgesundheitsministerium möchte das sogenannte Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) um eine Regelung ergänzen, die den Zugang zu Therapie in Raster einteilen würde. Anstelle von individueller Diagnose und Behandlung soll zukünftig Beginn, Dauer, Art und Aufwand der Therapie durch ein je nach Krankheitsbild vorgegebenes Raster bestimmt werden.⁠
Fachverbände, Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Betroffene lehnen das ab.⁠

Die eh schon knappen Therapieplätze zukünftig nach Raster zu verteilen kann im schlimmsten Fall für einige Patient:innen lebensgefährlich sein. Um psychische Probleme bearbeiten zu können, benötigt es einen haltenden Rahmen und ein Vertrauensverhältnis zwischen Patient:innen und Therapeut:innen. Das braucht Zeit. Diagnosen sind ein Prozess. Besonders bei komplexen psychischen Erkrankungen kann eine vorab gestellte Diagnose und daher eingeschränkte Therapie nicht im Sinne der Patient:innen sein. Und das ist nur eines der Argumente gegen eine Raster-Psychotherapie.⁠
Eine Ökonomiesierung des Gesundheitswesens kann und darf nicht vor dem Wohle der Patient:innen stehen!⁠

Hier findet ihr den Link zu einer Petition, die von der Deutschen DepressionsLiga ( ) unterstützt wird. Wenn ihr könnt, unterschreibt bitte, auch wenn ihr selber nicht betroffen seid. Wenn ihr die mentale Kapazität habt, informiert Euch bitte weiter. Vielleicht braucht ihr irgendwann selber eine Therapie, die individuell auf Euch abgestimmt ist.⁠

http://chng.it/SRNrsNQtfW⁠

Gegen Raster-Psychotherapie!⁠

21/05/2021

Und wie geht's jetzt weiter?⁠

Gestaltet Eure Feeds diverser. Achtet auf Barrieren, die es in Eurer Umgebung gibt und überlegt, wie man diese überwinden kann.⁠
Schaut wie divers die Medien sind, die ihr konsumiert. Streicht ableistische Begriffe aus Eurem Wortschatz. Macht Eure Familien und Freunde auf die Problematik aufmerksam.⁠
Seid aufmerksam und ignoriert Problematiken, die Euch nicht direkt betreffen nicht länger.⁠

Wir hoffen, Ihr konntet diese Woche etwas für die Zukunft mitnehmen. Alle Stories findet ihr ab sofort im Highlight "Bildungsmaterial".⁠

Lasst uns gerne wissen, ob wir öfter solche Themenwochen hier auf Instagram gestalten sollen. Wir freuen uns über Euer Feedback.⁠

20/05/2021

Trans*rechte sind Menschenrechte!⁠

Gestern abend hat der Bundestag über einen Gesetzesentwurf von den Grünen und der FDP zum Selbstbestimmungsrecht von Trans*-Menschen abgelehnt. ⁠
Das ist aus mehreren Gründen schlecht.⁠

Das seit 1981 geltende Transsexuellengesetz (TSG) regelt u. a. die Transition und den Personenstand und Vornamen . Es wird dabei den heutigen Vorstellungen von Selbstbestimmung nicht gerecht.⁠
Sowohl in der Forschung als auch juristisch Vorstellung von Geschlecht im TSG heute überholt. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits 2008 geurteilt, dass Teile des TSG verfassungswidrig sind.⁠
Das TSG muss aufgehoben werden!⁠

Das Zeichen, das mit der Ablehnung des Gesetzesentwurfs gesetzt wurde ist kein gutes. Trans*-Meschen sind in Deutschland weiterhin in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt. Das Gesetz, dass wichtig für ihr Leben und Überleben ist, trägt einen längst überholten Titel und ist nicht mehr zeitgemäß.⁠
Gleichzeitig ist die Ablehnung ein Zeichen für all diejendigen, die gegen Trans*-Menschen und -rechte hetzen, weiter zu machen, im Recht zu sein obwohl sie es auf keinen Fall sind.⁠

Gerade im Kontext unserer Themenwoche, macht uns die Entscheidung des Bundestags wütent. Es werden Barrieren aufrecht erhalten, die längst aufgehoben sein könnten. Es werden weiterhin die Leben von Menschen riskiert, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen. Wir verurteilen die gestrige Entscheidung und verlangen bessere Rechte für Trans*-Menschen. ⁠

Trans*-rechte sind Menschenrechte!⁠

20/05/2021

Was ist eigentlich Intersektionalität?⁠

Intersektionalität ist die gleichzeitige Überschneidung von mehreren Diskriminierungskategorien gegenüber einer Person. Zu diesen Kategorien gehören Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Antifeminismus, religiöse Verfolgung, Homo- und Transfeindlichkeit, Ableismus, Altersdiskriminierung und Klassismus.⁠
Wenn sich verschiedene dieser Diskriminierungsformen in einer Person überschreiben, entsteht eine eigene, neue Diskriminierungsform.⁠

Hier ein Beispiel: Eine Person of Color mit Behinderung wird nicht nur als POC und als Mensch mit Behinderung diskriminiert, sondern auch spezifisch als POC mit Behinderung. Diese Diskriminierungsform kann weder eine nichtbehinderte POC erfahren, noch eine weiße Person mit Behinderung. Es geht also um die Wechselbeziehung zwischen diesen Kategorien. Es entstehen Mehrfachidentitäten.⁠
Seid Euch also bewusst, dass nicht alle Diskriminierungserfahrungen von Menchen mit Behinderung gleich sind und manche noch viel komplexer sind, als ihr Euch je vorstellen könntet.⁠
Überlegt auch mal, dass dadurch wieder ganz neue Barrieren entstehen können.⁠
Intesektionalität ist also ein wichtiger Begriff im Kontext von Inklusion und Ableismus. ⁠

In den Stories teilen wir heute ein paar Kinderbücher mit Euch. Die Erfahrungen von Kindern mit Behinderungen sind nämlich auch intersektional.⁠

19/05/2021

Was ist eigentlich Inklusion? ⁠

(Soziale) Inklusion heißt, dass jeder individuelle Mensch in der Gesellschaft akzeptiert wird und uneingeschränkt in dieser teilhat bzw. teilnimmt. Man kann Inklusion also als Recht zur Teilhabe bezeichnen, und dieses Recht ist ein Menschenrecht.⁠
Unterschiede zwischen den Individuen werden bewusst wahrgenommen, aber weder als etwas Besonderes gesehen, noch ihre Existenz in Frage gestellt.⁠
In einer inklusiven Gesellschaft ist Vielfältigkeit die Normalität. Barrieren sollen abgebaut werden, damit Jede*r nach ihren Fähigkeiten wertvolle Leistungen für die Gesellschaft erbringen können.⁠

Inklusion lässt sich jedoch niemals ohne Exklusion denken. Aufgabe der sozialen Inklusion ist es nämlich, verschiedene Formen der sozialen Exklusion aufzuheben. Dazu gehören u.a. Exklusion vom Arbeitsmarkt, räumliche Exklusion, institutionelle Exklusion und kulturelle Exklusion.⁠

Man braucht nicht lange überlegen, um zu merken, dass die Inklusion in Deutschland noch lange nicht vollständig funktioniert. Aber wie beschrieben, ist Inklusion eine gesellschaftliche Angelegenheit, sie betrifft uns alle gleichermaßen. Überlegt doch mal, was Ihr selber tun könnt, um unsere Gesellschaft inklusiver zu gestalten.⁠

Übrigens, in unseren Stories stellen wir Euch heute Filme und Serien vor, in der mindestens eine Figur eine Behinderung hat. Ist es nicht längst mal wieder Zeit für einen Filmabend?⁠
Natürlich sind nicht alle der Beispiele unproblematisch. Fällt Euch auf warum? Wenn nicht, recherchiert doch mal ein bisschen zu Diversität in der Filmbranche. ⁠

18/05/2021

Wie divers ist dein Instagram-Feed? Und was ist eigentlich Diversität?⁠

Diversität bezeichnet ein Konzept der Soziologie und Sozialpsychologie zur Anerkennung und Unterscheidung von Gruppen- und individuellen Merkmalen.⁠
Folgende Ebenen werden dabei klassischerweise betrachtet:⁠
Alter, ethnische Herkunft und Nationalität, Geschlecht und Geschlechtsidentität, körperliche und geistige Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung sexuelle Orientierung und Identität und soziale Herkunft.⁠

Also, wie divers ist dein Instagram-Feed?⁠ Wie viele dieser Ebenen sind vertreten?
Ganz besonders im Bezug auf die Thematik dieser Woche:⁠
Wie vielen Menschen mit Behinderung folgst Du?⁠

In unseren Stories teilen wir heute ein paar Profile mich Euch, denen zu folgen sich lohnt. Dabei sind sowohl Menschen mit Behinderungen und Aktivist:innen, als auch Initiativen und Projekten.⁠

17/05/2021

Willkommen zu unserer Themenwoche: Inklusion und Ableismus! Aber was ist eigentlich Ableismus?⁠

Ableismus ist die direkte Übersetzung des englischen "ableism". Die Endung -ism/-ismus bezeichnet dabei ein Gedankensystem, bzw. eine Haltung oder ein bestimmtes Weltbild.⁠
Ableismus ist der Fachbegriff für die Diskriminierung aufgrund von körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen oder Lernbeeinträchtigungen. Menschen werden also anhand ihres oft sichtbaren "Behindertsein" bewertet.⁠
Dabei ist wichtig, dass auch positive Äußerungen ableistisch sein können. Jede*r würde es unangenehm finden, für die alltäglichsten Dinge gelobt zu werden.⁠

Barrieren schränken die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein. Diese Barrieren entstehen häufig aber erst durch die fehlende Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft. Man interssiert sich nicht für Menschen mit Behinderungen.⁠
Bei der Vergabe des Labels "behindert" spielen die Wahrnehmung und die Gefühle der betroffenen Person auch häufig keine große Rolle. Die Person, die diskriminiert und labelt behindert.⁠

Behinderungen existieren immer im Kontext der räumlichen und sozialen Umgebung.⁠

14/05/2021

Wichtige Ankündigung! ⬇️⁠

Heute hat unsere Dienstbesprechung zum Thema Inklusion stattgefunden.⁠

Eigentlich ist dieses Thema immer Inhalt eines Seminars, das wir sehr praktisch gestalten. Aus diesem Grund wollten wir das Seminar in diesem Jahr eigentlich ausfallen lassen, denn Präsenzseminare sind aktuell noch nicht möglich. ⁠

Nach den schrecklichen Ereignissen in Potsdam am 28.04.2021 halten wir es für unverantwortlich und einfach falsch, unsere Freiwilligen nicht, so weit es für uns möglich ist, zum Thema Inklusion zu schulen.⁠
Vier Menschen mit Behinderungen wurden in ihrem Zuhause, einer Betreuungseinrichtung, von einer Mitarbeiterin ermordet. An dieser Stelle gedenken wir:⁠

Martina W.⁠
Christian S.⁠
Lucille H.⁠
Andreas K.⁠

Um diesem wichtigen Thema den Platz einzuräumen, den wir mit dieser Plattform nutzen können, gestalten wir die nächste Woche als Themenwoche: Inklusion und Ableismus.⁠
Wir werden in den Stories und mit Feedpost Profile, Bildungsmaterialien und Informationen teilen, aus denen wir alle lernen können und müssen.⁠
Wenn Ihr noch Themenwünsche oder Aspekte hervorheben wollt, schreibt uns gerne eine DM.⁠

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