05/06/2026
KI verändert Arbeit – und genau deshalb braucht es starke Mitbestimmung.
Als Partner des Brandenburger BetriebsräteNetzwerks „KI und Gute Arbeit“ waren wir gestern beim BRAIN-Summit in Oranienburg dabei. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Betriebs- und Personalräte den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Betrieben und Verwaltungen aktiv mitgestalten können.
Der DGB bringt dabei die Perspektive der Beschäftigten ein: Erfahrung aus betrieblicher Mitbestimmung, gewerkschaftliche Praxis und die Kompetenz, technologische Veränderungen sozial und fair zu gestalten. Wir vernetzen, qualifizieren und stärken Interessenvertretungen, damit sie die digitale Transformation aktiv begleiten und mitgestalten können.
Der Summit hat deutlich gemacht: Mitbestimmung ist auch im KI-Zeitalter der Schlüssel für gute Arbeit. Wo neue Technologien Arbeitsabläufe, Qualifikationsanforderungen oder Entscheidungsprozesse verändern, müssen Betriebs- und Personalräte frühzeitig und umfassend beteiligt werden.
Genau hier liegt die Stärke des Netzwerks: Es schafft Räume für Austausch, Qualifizierung und gemeinsame Positionen. Es unterstützt Interessenvertretungen dabei, ihre Rechte wahrzunehmen und den technologischen Wandel im Sinne der Beschäftigten zu gestalten.
Für uns ist klar: Betriebs- und Personalräte müssen frühzeitig informiert, umfassend qualifiziert und verbindlich beteiligt werden. Gute Arbeit braucht starke Mitbestimmung – auch und gerade beim Einsatz von KI.
BRAIN ist ein Projekt der IMU-Institut Berlin GmbH, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Brandenburg.
02/06/2026
🏠 Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine der drängendsten Fragen in Berlin – und die Debatte ist lebhafter denn je. Vom Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co. enteignen" bis hin zu neuen Ideen der Vergesellschaftung und Marktregulierung: Die Vorschläge sind vielfältig. Aber was davon ist realistisch? Was würde wirklich helfen?
Darüber diskutieren wir am 29. Juni von 17:30 bis 19:30 Uhr im Hans-Böckler-Haus mit den wohnungspolitischen Sprecher*innen der demokratischen Fraktionen im Abgeordnetenhaus, einer Vertreterin der Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen" und einem Vertreter der Genossenschaft „Studentendorf Schlachtensee“. Stefan Körzell (DGB-Bundesvorstand) wird ein Grußwort halten.
👉 Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich – jetzt anmelden unter berlin-brandenburg.dgb.de/wohnen oder über den Link in unserem Profil.
29/05/2026
Mehr als 100 Jahre Frauenwahlrecht. Und trotzdem: Nur 1 von 3 Bundestagsabgeordneten ist eine Frau.
In Brandenburg sind im Landtag gerade mal 29,5 Prozent der Abgeordneten Frauen – im Berliner Abgeordnetenhaus 39 Prozent. Das hat Folgen, denn: Wer fehlt, kann nicht gehört werden. Wir wollen das ändern! 💪
Deshalb unterstützt der DGB die Petition – für ein Wahlrecht, das 50 % Frauen im Bundestag garantiert. Jetzt mitzeichnen! 👉 https://paritaetjetzt.de/
20/05/2026
Viele junge Menschen wollen eine Ausbildung machen – und am liebsten in der Nähe ihres Betriebs wohnen. Doch die Realität sieht oft anders aus: Der Betrieb ist weit weg, und Azubigehalt trifft auf hohe Mieten. Wohnraum ist die Grundlage für eine Ausbildung, aber genau das können sich viele nicht leisten.
Das ist kein privates Problem. Es ist ein gesellschaftliches und damit ein politisches Problem.
Wer Fachkräfte will, muss dafür sorgen, dass junge Menschen ihre Ausbildung antreten, durchhalten und gut abschließen können. Ausbildung darf nicht daran scheitern, dass der Weg zum Betrieb zu weit und die Wohnung in der Nähe zu teuer ist.
Die Lösung: ein Azubi-Werk für Berlin und Brandenburg.
Ein Azubi-Werk kann bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende schaffen und sichern – ähnlich wie Studierendenwerke für Studierende. Außerdem bietet es Beratung, Austausch und Mitbestimmung für die Auszubildenden.
Im September ist die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Bezahlbares Wohnen – auch für Azubis – entscheidet.
Noch hier. Damit das so bleibt: Azubi-Werk jetzt.
12/05/2026
Am Sonntag hat in Zehdenick erstmals in einer Brandenburger Kommune ein Kandidat der AfD eine Bürgermeisterwahl gewonnen. Der Wahlausgang in Zehdenick stellt einen Rückschlag dar. Zugleich bleibt er eine Ausnahme in einer Reihe von Wahlergebnissen, in denen rechtsextreme Kräfte keine Mehrheiten erzielen konnten. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung lehnt extrem rechte Politik weiterhin ab.
Die besondere Ausgangslage vor Ort hat das Ergebnis maßgeblich beeinflusst: Innerhalb von fünf Jahren kam es zu mehreren Wechseln im Bürgermeisteramt – bedingt durch Rücktritte, gesundheitliche Gründe und eine Abwahl per Bürgerentscheid. In dieser Situation konnte sich die AfD als vermeintliche Alternative zu als instabil wahrgenommenen kommunalen Strukturen präsentieren.
Hier zeigt sich einmal mehr, wie entscheidend funktionierende demokratische Institutionen, verlässliche öffentliche Strukturen und soziale Sicherheit für das Vertrauen der Menschen sind. Wo dieses Vertrauen schwindet, gewinnen vereinfachende und spaltende Erzählungen an Einfluss.
„Der Wahlausgang in Zehdenick ist ein Warnsignal, aber kein Trend. Die große Mehrheit der Menschen steht fest auf dem Boden der Demokratie und lehnt rechtsextreme Politik ab. Gerade deshalb müssen wir alles dafür tun, dass staatliche Institutionen verlässlich arbeiten und für die Menschen erlebbar sind. Gute Arbeit, Tarifbindung und Mitbestimmung sind zentrale Pfeiler für Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als DGB setzen wir uns entschieden dafür ein, unsere Demokratie stark und widerstandsfähig zu halten“, erklärt Katja Karger, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg.
12/05/2026
Protest zur Gesundheitsministerkonferenz am 10. Juni in Hannover. Für eine Gesundheits- und Sozialpolitik, die alle schützt. Sei dabei!
https://www.verdi.de/gesundheit-soziales-bildung/themen/gesundheitspolitik/nach-hannover
12/05/2026
Zur Wahl eines AfD-Bürgermeisters in Zehdenick: Der Wahlausgang ist ein Warnsignal, aber kein Trend. Zeigt aber, dass wir mit der Demokratie nicht leichtfertig umgehen dürfen. Die große Mehrheit der Menschen steht fest auf dem Boden der Demokratie und lehnt rechtsextreme Politik ab. Deshalb ist es wichtig, dass staatliche Institutionen verlässlich arbeiten und den Menschen dienen. Gute Arbeit, Tarifbindung und Mitbestimmung sind zentrale Pfeiler für Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dafür setzen wir uns ein.
12/05/2026
Der DGB Bundeskongress kann übrigens live verfolgt werden (um 9 Uhr kommt der Bundeskanzler, gegen 13 Uhr Bundesministerin Bas):
DGB-Bundeskongress 2026
Das Parlament der Arbeit tagt vom 10.-13.5.26 in Berlin. Erfahre hier mehr über das höchste Gremium des DGB!
11/05/2026
DGB Bundeskongress: Beim Parlamentarischen Abend ist auch der Spitzenkandidat der Berliner SPD, Steffen Krach. Neben dem spontanen Foto haben wir vor allem den vertieften Austausch miteinander verabredet. Es gibt viel zu tun für diese Stadt.