Haus Babylon - Latscho Diwes

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***LATSCHO DIWES im Haus Babylon***

Unser Angebot richtet sich an Familien und junge Menschen in der Nachbarschaft.

Wir unterstützen dich bei deinen täglichen Aktivitäten mit Beratung, Freizeitaktivitäten, Hilfe bei Hausaufgaben und vielem mehr.

08/07/2024

Das Khamoro-Festival ist ein jährliches internationales Festival der Roma-Kultur, das in Prag, Tschechien, stattfindet. Es wurde 1999 gegründet und hat sich seitdem zu einem der größten und bekanntesten Festivals dieser Art weltweit entwickelt. Das Festival wird von der NGO Slovo 21 organisiert und zielt darauf ab, das reiche kulturelle Erbe der Roma zu feiern und das Verständnis und die Toleranz zwischen Roma und der breiteren Gesellschaft zu fördern. Das Khamoro-Festival ist nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch eine wichtige Plattform für den interkulturellen Austausch und die Förderung von Toleranz und Integration.

Eine der letzten Zeitzeugen: KZ-Überlebende Zilli Schmidt erinnert sich 24/06/2024

Zilli Schmidt (geboren am 10. Mai 1924 in Jena; gestorben am 21. Dezember 2022 in Mannheim) war eine deutsche Überlebende des Holocaust und Zeitzeugin. Sie stammte aus einer deutschen Sinti-Familie und erlebte die Verfolgung und Inhaftierung durch das nationalsozialistische Regime.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Zilli Schmidt zusammen mit ihrer Familie in verschiedenen Konzentrationslagern interniert, darunter Auschwitz-Birkenau und Ravensbrück. Sie verlor viele Familienmitglieder in den Lagern, überlebte jedoch selbst die Schrecken des Holocausts.
Nach dem Krieg setzte sie sich intensiv dafür ein, die Verbrechen des Nationalsozialismus aufzuarbeiten und die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten. Zilli Schmidt engagierte sich in der Bildungsarbeit und berichtete insbesondere jungen Menschen von ihren Erfahrungen, um das Bewusstsein für die Geschichte und die Gefahren von Rassismus und Diskriminierung zu schärfen.
Ihre Lebensgeschichte wurde in verschiedenen Büchern und Dokumentationen festgehalten, wodurch sie zu einer wichtigen Stimme der Sinti- und Roma-Gemeinschaft in Deutschland wurde. Ihr Einsatz für Toleranz und gegen das Vergessen machte sie zu einer bedeutenden Persönlichkeit der deutschen Erinnerungskultur.

Eine der letzten Zeitzeugen: KZ-Überlebende Zilli Schmidt erinnert sich Zilli Schmidt ist 96 Jahre alt und eine der letzten Zeuginnen des Völkermordes an Sinti und Roma. Nun steht sie erstmals in ihrem Leben im Blickpunkt, weil s...

Adlersburg, Sidonie – Verortungen 20/06/2024

https://verortungen.de/lebenswege/adlersburg-sidonie/
Sidonie Adlersburg war ein Sinti-Mädchen, das 1933 in Wien geboren wurde und von der Familie Breirather in der österreichischen Stadt Steyr adoptiert wurde. Ihr vollständiger Name war Sidonie Adlersburg, und sie wurde später zum Symbol für die Verfolgung der Roma und Sinti während des Nationalsozialismus.
Die Geschichte von Sidonie Adlersburg ist besonders tragisch. Nachdem sie von ihrer Adoptivfamilie liebevoll aufgenommen und großgezogen worden war, wurde sie 1943 von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer ethnischen Herkunft aus ihrer Familie gerissen und nach Auschwitz deportiert. Trotz der Bemühungen ihrer Adoptiveltern, sie zu retten und die Behörden davon zu überzeugen, dass sie ihr Kind sei, konnte Sidonie nicht gerettet werden. Sie starb im Vernichtungslager Auschwitz.
Ihre Geschichte wurde später durch das Buch "Sidonie" von Erich Hackl bekannt, das 1989 veröffentlicht wurde. Hackl, ein österreichischer Schriftsteller, der für seine Werke, die auf realen Begebenheiten basieren, bekannt ist, beschreibt in diesem Buch das Leben und das tragische Schicksal von Sidonie Adlersburg. Das Buch ist eine eindringliche Darstellung der Grausamkeiten des NS-Regimes und ein bewegendes Zeugnis für die Opfer des Holocausts.

Adlersburg, Sidonie – Verortungen Sidonie Adlersburg mit ihre Lieblingspuppe im Alter von etwa drei Jahren (Foto: Nachlass Familie Breirather/Archiv DokuZ)Familie Breirather mit Sidonie Adlersburg (vorne rechts) und Freunden, um 1942 (Foto: Nachlass Familie Breirather/Archiv DokuZ)Sidonie wurde im Zugangsbuch des „Zigeunerlagers.....

09/06/2024

88. Gedenktag der Errichtung des Zwangslager Marzahn.

Das Zwangslager Berlin-Marzahn, oft als "Z*lager Marzahn" bezeichnet, war ein Konzentrationslager, das von den Nationalsozialisten speziell für Sinti und Roma eingerichtet wurde. Es befand sich im heutigen Berliner Stadtteil Marzahn-Hellersdorf.
Das Lager wurde am 16. Juli 1936, kurz vor den Olympischen Spielen in Berlin, eingerichtet. Die Nationalsozialisten wollten die Stadt "säubern" und Sinti und Roma, die sie als "Z*" bezeichneten, aus dem Stadtbild entfernen.
Das Lager befand sich auf einem ehemaligen Müllplatz in der Nähe des S-Bahnhofs Marzahn.
Die Lebensbedingungen im Lager waren extrem schlecht. Die Menschen lebten in primitiven Baracken ohne ausreichende Sanitäranlagen, sauberes Wasser oder medizinische Versorgung.
Hunger, Krankheiten und Misshandlungen waren an der Tagesordnung.
Viele der im Lager internierten Sinti und Roma wurden später in Konzentrations- und Vernichtungslager wie Auschwitz deportiert.
In Auschwitz wurden viele von ihnen im Rahmen des sogenannten Z*-Lagers ermordet.
Das Zwangslager Marzahn ist ein wichtiger Ort des Gedenkens an die Verfolgung der Sinti und Roma unter dem NS-Regime.
Verschiedene Initiativen und Organisationen, wie der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, arbeiten daran, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und das Bewusstsein für diese wenig bekannte Seite des Holocaust zu schärfen.
Bildungsprogramme und Ausstellungen, die sich mit der Geschichte des Lagers beschäftigen, sind entscheidend, um die historische Wahrheit zu bewahren und gegen das Vergessen anzukämpfen.

07/06/2024

https://www.youtube.com/watch?v=k1uX_X9tgjE
Wenn man sich die europäische Medienlandschaft ansieht, fällt auf, dass man sehr wenig Informationen über die Kultur der Sint_izze und Rom_nja findet, insbesondere über berühmte Frauen gibt es fast nichts. Gründe dafür sind vor allem die historische Marginalisierung und Diskriminierung der Roma-Gemeinschaften.
Papusza Weisz, mit bürgerlichem Namen Bronisława Wajs, war eine bedeutende polnische Romni-Dichterin und Sängerin. Sie wurde am 17. August 1908 in Lublin, Polen, geboren und starb am 8. Februar 1987 in Inowrocław, Polen. Der Name "Papusza" bedeutet auf Romani "Puppe".

Papusza ist bekannt für ihre Gedichte, die oft die Traditionen, das Leben und die Leiden der Roma widerspiegeln. Ihre Arbeiten wurden durch die Unterstützung und Förderung durch den polnischen Schriftsteller Jerzy Ficowski und den Komponisten und Dichter Julian Tuwim bekannt. Ficowski entdeckte Papuszas Talent und half dabei, ihre Gedichte zu veröffentlichen, was ihr nationalen Ruhm einbrachte.
Allerdings führte Papuszas öffentliche Anerkennung auch zu Spannungen innerhalb ihrer Gemeinschaft. Einige Mitglieder der Roma-Gemeinschaft betrachteten sie als Verräterin, weil sie ihre Kultur und Traditionen an die Gadzos (Nicht-Roma) preisgab. Dies führte dazu, dass sie von ihrer Gemeinschaft weitgehend ausgeschlossen wurde.
Papuszas Gedichte sind geprägt von einer tiefen Verbundenheit zur Natur, einem starken Sinn für Gerechtigkeit und einem scharfen Bewusstsein für die sozialen und politischen Herausforderungen, denen die Roma gegenüberstehen. Ihre Arbeit bleibt ein wichtiger Bestandteil der polnischen Literatur und ein bedeutendes Zeugnis der Roma-Kultur.

Dimitrievitch Gypsies (live in France, 1968) 05/06/2024

https://www.youtube.com/watch?v=ukPcbFlNfTc
Wir möchten einige berühmte Roma-Persönlichkeiten vorstellen. Wir beginnen mit der Familie Dimitrievitch. Paris 1968, die Dimitrievitches haben in Frankreich nach jahrzehntelanger Suche und Flucht eine neue Heimat gefunden. Vom Zarenregime nach Sibirien deportiert, gelang ihnen die Flucht über China, Indien, Spanien, Argentinien nach Frankreich. Hier singt Mutter Valia ein altes Tabornaya Pjesnja, Tochter Taresa tanzt und Bruder Aljesha spielt Gitarre.

Dimitrievitch Gypsies (live in France, 1968) Dimitrievitch Gypsies (live in France, 1968)Valia Dimitrievitch singing

15/05/2024

https://www.facebook.com/photo/?fbid=840735891423728&set=a.454142453416409

In der Ukraine gibt es eine geschätzte Bevölkerung von mehreren Hunderttausend Roma. Sie haben oft mit sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und wirtschaftlicher Marginalisierung zu kämpfen. Einige Roma-Gemeinschaften leben in Siedlungen, die oft von Armut und mangelndem Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung geprägt sind.

28/01/2021

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18/12/2020
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