Zentralverband des Deutschen Handwerks

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Zentralverband des Deutschen Handwerks - 1 Mio Betriebe, 5,6 Mio Beschäftigte, 340.000 Auszubildende

11/06/2026

Einigkeit über dringenden Reformbedarf. Koalition in Verantwortung für politische Entscheidungen.

Die Einsicht in die Notwendigkeit tiefgreifender wirtschaftspolitischer Reformen hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Koalitionsausschuss geeint, gleichwohl gehen die Vorstellungen über den richtigen Weg durchaus weiter auseinander. Die Koalitionspartner stünden nun in der Verantwortung, dieses gemeinsame Reformverständnis noch vor der Sommerpause in politische Entscheidungen zu überführen, welche Betriebe und Beschäftigte spürbar entlasteten.

„Zunächst ist wichtig festzuhalten, dass allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Runde die Notwendigkeit tiefgreifender wirtschaftspolitischer Reformen bewusst ist, auch wenn über die notwendigen Maßnahmen nach wie vor unterschiedliche Sichtweisen bestehen. Deutschland braucht wieder mehr wirtschaftliche Dynamik. Dafür müssen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und die Zukunftsfähigkeit der Betriebe in den Mittelpunkt politischen Handelns rücken. Nur so können sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze erhalten und neue Perspektiven für Wachstum und Beschäftigung geschaffen werden“, betonte Handwerkspräsident Jörg Dittrich.

Für das Handwerk bleibe insbesondere die Reform der sozialen Sicherungssysteme mit einer spürbaren Verringerung der Lohnzusatzkosten zentral. Nur wenn Arbeit bezahlbar bleibe, könnten Betriebe investieren, Beschäftigung sichern und handwerkliche Leistungen für ihre Kundinnen und Kunden zu vertretbaren Preisen anbieten.

https://www.zdh.de/presse/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/koalition-muss-konsens-ueber-reformnotwendigkeit-mit-leben-fuellen/
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz SPD-Fraktion im Bundestag Lars Klingbeil Bundesministerium für Arbeit und Soziales Bärbel Bas DGB Yasmin Fahimi ver.di IG Metall IGBCE

Photos from Zentralverband des Deutschen Handwerks's post 10/06/2026

als Schlüssel für und

Deutschland braucht ein in sich schlüssiges Paket ineinander greifender , dessen Wirkung über einzelne Maßnahmen hinausgeht: Dieses zentrale Ergebnis ihrer Studie „Wachstumsgrundlagen erneuern, Sicherheit nachhaltig stärken“ haben Prof. Dr. Veronika Grimm (Technische Universität Nürnberg) und Prof. Dr. Désirée I. Christofzik (Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer) am Mittwoch im Auftrag des Gemeinschaftsausschusses der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft im Haus des Deutschen Handwerks vorgestellt und erläutert.

Im Mittelpunkt steht die Einschätzung, dass wirtschafts-, finanz- und sicherheitspolitische Herausforderungen nur durch ein abgestimmtes - bewältigt werden können. Besonders betont wird dabei die Bedeutung sogenannter Hebelreformen, die in zentralen Reformfeldern ansetzen und dadurch breitere Wirkung entfalten sollen.

Die Studie benennt den Abbau von Regulierung und Berichtspflichten, eine Reform der sozialen Sicherungssysteme zur Schaffung staatshaushälterischer Spielräume sowie den Ausbau der Bildungs- und Forschungsinfrastruktur als zentrale Punkte zur Stärkung der wirtschaftlichen Dynamik. Entscheidend sei das Zusammenspiel dieser Maßnahmen, um Hebelwirkungen zu entfalten und Synergieeffekte zu nutzen.

Unter den Mitgliedsverbänden des Gemeinschaftsausschusses bestand Einigkeit über die Stoßrichtung. Gefordert werden ein abgestimmtes Reformpaket, schlankere Verwaltungsstrukturen und eine engere europäische Zusammenarbeit, um die wirtschaftliche und politische Handlungsfähigkeit Deutschlands und Europas zu sichern und weiterzuentwickeln.

Zur Studie:https://www.zdh.de/fileadmin/Oeffentlich/Presse/Pressemitteilungen/2026/Studie_ChristofzikGrimmGdGW.pdf
BDA - Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDI - Bundesverband der Deutschen Industrie Deutsche Industrie- und Handelskammer - DIHK Zentralverband des Deutschen Handwerks

08/06/2026

Gemeinsam vorankommen statt gegeneinander arbeiten

Deutschland diskutiert seit Jahren über Symptome. Entscheidend ist die Therapie. Handwerkspräsident Jörg Dittrich wirbt für einen breiten Konsens über Strukturreformen. Im Interview mit der noz.de sagt er: „Nach Monaten und Jahren der reinen Zustandsbeschreibung muss es jetzt darum gehen, sich darauf zu verständigen, welche Reformen und Maßnahmen es sind, die unsere Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen.“

In der öffentlichen Debatte entsteht häufig der Eindruck, einzelne Maßnahmen müssten allein die Antwort auf die Herausforderungen liefern. Genau davor warnt Dittrich. „Wir zerfleischen uns in Deutschland zu oft an einzelnen Maßnahmen und verlieren das große Ganze aus dem Blick. So werden selbst sinnvolle Ansätze und gute Ideen im Klein-Klein zerredet und zerstört.“

Der Handlungsbedarf reicht von Steuern und Bürokratie über die Sozialversicherungssysteme bis hin zum Arbeitsmarkt. Bei den Sozialabgaben sieht Dittrich in einer Senkung der Lohnzusatzkosten einen entscheidenden Hebel für Wachstum und Entlastung. „Wenn wir die Lohnzusatzkosten von fast 43 Prozent dauerhaft in Richtung 40 Prozent senken, reden wir über Entlastungen in zweistelliger Milliardenhöhe.“ Beim Thema Rente müsse stärker berücksichtigt werden, dass Erwerbsbiografien unterschiedlich verlaufen. Zugleich spricht sich Dittrich für mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit aus. „Dieses starre Korsett hält der Realität heute nicht mehr stand.“ Gerade im Handwerk funktionierten viele Lösungen über Vertrauen und Verantwortung.

CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz SPD-Fraktion im Bundestag Lars Klingbeil DGB IG Metall ver.di

05/06/2026

Was bewegt das diese Woche?

Wie dringend der Reformbedarf in Deutschland ist, das hat in der vergangenen Woche eine weitere Wirtschaftsanalyse offenbart: Auch der aktuelle OECD-Economic-Outlook legt den Finger in die strukturellen Wunden Deutschlands und plädiert für Reformen in all den Bereichen, in denen die Belastungen für Betriebe und Beschäftigte derzeit immens hoch sind. „Die größten Potenziale [um hier zu Verbesserungen zu kommen] liegen darin, die Standortschwächen entschlossen durch umfassende Reformen zu beheben“, betont Handwerkspräsident Jörg Dittrich anlässlich der Veröffentlichung des Berichts.

Außerdem im Newsletter:

Berufliche Bildung: Unter dem Motto „Erfolgreich in die Zukunft mit “ hat der „Sommer der Berufsausbildung“ begonnen.

Gesundheitspolitik: Das Handwerk kritisiert die fehlende Entlastungswirkung der geplanten GKV-Reform.

Künstliche Intelligenz: Neuer Online-Stammtisch bringt KI-Praxis in Handwerksbetriebe.

Betriebsnachfolge: Warum erfolgreiche Übergaben Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung sichern.

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04/06/2026

25 Millionen Gründe für das Think-Small-First-Prinzip

„Eine Vision allein reicht nicht. Deshalb ist so wichtig.“ Mit diesen Worten eröffnete SMEunited-Präsident Davide Galli am Mittwochabend eine Veranstaltung zur Umsetzung des Think-Small-First-Prinzips in Brüssel.

In Europa gibt es 25 Millionen kleine und mittlere Betriebe. Sie stellen 98 Prozent aller Unternehmen, bilden das wirtschaftliche Rückgrat und sind in nahezu allen Sektoren vertreten. Gleichzeitig stehen viele von ihnen vor ähnlichen Herausforderungen wie hohen Energiekosten, zurückhaltendem Konsum und einem stockenden Reformprozess, wodurch Wachstum gebremst wird, und die Wettbewerbsfähigkeit leidet.

Das Prinzip „Vorfahrt für KMU“ muss deshalb endlich fest in der europäischen Gesetzgebung verankert werden. Am Rande der SMEunited-Präsidiumssitzung in Brüssel tauschte sich Handwerkspräsident Jörg Dittrich mit seinen Amtskollegen Joel Fourny von CMA CGM GROUP (Official) und Marco Granelli von Confartigianato Imprese über die Lage der Handwerksbetriebe in Deutschland, Frankreich und Italien aus.

Einigkeit besteht über die zentralen Ziele. Dazu gehören weniger Bürokratie durch reduzierte Berichtspflichten und mehr Freiräume sowie eine konsequente Anwendung des Think-Small-First-Prinzips in der EU-Gesetzgebung. Ebenso wichtig bleibt die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen, Innovationen und Wachstum.

03/06/2026

Durch Strukturreformen die Wachstumsbremsen am eigenen Standort lösen.

Wenn zwei unabhängige Analysen gleichermaßen eine große Reformnotwendigkeit für Deutschland erkennen, erhöht das den Handlungsdruck auf die Bundesregierung. Auch der aktuelle OECD-Economic-Outlook sieht – wie schon die Wirtschaftsweisen in ihrem Frühjahrsgutachten in der vergangenen Woche – große Standortdefizite in Deutschland, das dadurch an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat. Viele Handwerksbetriebe erleben seit Langem, wie externe Krisen, hohe Energiepreise und Handelskonflikte Deutschland auf strukturelle Standortnachteile treffen.

„Die OECD sieht deshalb Reformen als dringlich an, die Verwaltungsverfahren vereinfachen, staatliche Mittel wirksamer einsetzen, Investitionen erleichtern und Betriebe und Unternehmen sowie Beschäftigte entlasten“, erklärt Handwerkspräsident Jörg Dittrich anlässlich der Veröffentlichung des OECD-Berichts am Mittwoch.

Die größten Potenziale für mehr Wachstum, Investitionen und Beschäftigung lägen im Abbau struktureller Schwächen. „Globale Krisen lassen sich nicht verhindern, doch die Widerstandsfähigkeit des Standorts entsteht nicht auf den Weltmärkten, sondern vor der eigenen Haustür“, so Dittrich. Die Bundesregierung müsse diesen Handlungsauftrag jetzt in konkrete Reformen übersetzen.

https://www.zdh.de/presse/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/oecd-economic-outlook-sieht-grossen-reformbedarf-in-deutschland/

02/06/2026

Gesundheitsreformplan der Regierung lässt Einsparpotenzial ungenutzt.

Wenn steigende Sozialabgaben zunehmend über Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Standorts Deutschland entscheiden, stellt sich die Frage, wie Betriebe und Beschäftigte wirksam entlastet werden können. Aus Sicht des Handwerks liefert der abgeschwächte Kabinettsbeschluss zur Reform der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) darauf keine ausreichende Antwort.

Damit sei eine wichtige Chance vertan worden, „eine strukturelle Reform einzuleiten, durch die die Lohnzusatzkosten spürbar sinken“, so ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte zu Katharina Wolf von handwerk.com. Durch die vorgenommenen Änderungen seien die ursprünglich angestrebten Beitragssenkungen in den Jahren 2027 und 2028 sowie eine Stabilisierung der Beiträge bis 2030 praktisch nicht mehr erreichbar.

„Die Finanzkommission Gesundheit hat mit ihren 66 Empfehlungen Einspar- und Effizienzpotenziale von mehr als 42 Milliarden Euro bis 2027 identifiziert“, so Schulte weiter. Aus seiner Sicht sollte dieser Spielraum im parlamentarischen Verfahren umfassend genutzt werden, um die gesetzliche Krankenversicherung dauerhaft auf eine tragfähige Grundlage zu stellen und zugleich Arbeitgeber sowie Beschäftigte zu entlasten. „Es ist nicht sachgerecht, gesamtgesellschaftliche Aufgaben allein über Beiträge von Arbeitgebern und Beschäftigten zu finanzieren“, kritisiert der ZDH-Geschäftsführer. Deshalb müssten versicherungsfremde Leistungen deutlich stärker als bisher aus Steuermitteln finanziert werden.

Bei der diskutierten Teilkrankschreibung mahnt das Handwerk eine sorgfältige Prüfung an. Gerade bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten und im direkten Kundenkontakt stellten sich Fragen der Belastbarkeit, Arbeitssicherheit und Verantwortung. Vor einer Einführung brauche es belastbare Praxiserfahrungen statt vorschneller Entscheidungen.

https://www.zdh.de/presse/veroeffentlichungen/interviews-und-statements/regierungs-gkv-reformplan-laesst-entlastungspotenzial-ungenutzt/ Bundesfinanzministerium Lars Klingbeil Bundesministerium für Gesundheit Nina Warken, Bundesministerium für Arbeit und Soziales Simone Borchardt

01/06/2026

Berufliche Ausbildung ist Zukunft: Auftakt zum „Sommer der Berufsausbildung 2026“

Viele Jugendliche suchen nach ihrem Schulabschluss nach einem Beruf, der Sinn macht, Sicherheit bietet und zukunftsfeste Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.

„Unsere Betriebe brauchen mehr denn je motivierte und gut vorbereitete Auszubildende. Die neue Allianz setzt genau an den richtigen Stellen an: bei Grundkompetenzen, Sprachförderung und einer stärkeren Berufsorientierung auch an Gymnasien. Für das Handwerk ist entscheidend, dass junge Menschen frühzeitig Einblicke in die Praxis erhalten und die Chancen einer Ausbildung erkennen.“

Mit diesem Appell eröffnete Handwerkspräsident Jörg Dittrich gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Karin Prien den diesjährigen 2026. Gleichzeitig fiel der Startschuss für die neue Arbeitsperiode der Allianz für Aus- und Weiterbildung, die bis 2029 die berufliche Bildung weiter voranbringen soll.

Im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Ausbildungspraxis darüber, wie mehr junge Menschen für eine Ausbildung gewonnen werden können, und welche Antworten die berufliche Bildung auf den großen Fachkräftebedarf, die Digitalisierung und den demografischen Wandel bietet.

„Mit der neuen Vereinbarung übernimmt die Allianz für Aus- und Weiterbildung Verantwortung für die Zukunft unseres Landes. Fachkräftemangel, Digitalisierung und demografischer Wandel entscheiden darüber, wie wettbewerbsfähig Deutschland morgen sein wird“, sagte Bundesbildungsministerin Karin Prien. Zugleich warb sie für die berufliche Bildung und wies auf die Durchlässigkeit des Bildungsweges hin, der über die berufliche Ausbildung bis hin zum Meister oder auch Studienabschluss führen kann.

Bei der Auftaktveranstaltung ging es auch um die Frage, wie berufliche Exzellenz sichtbarer gemacht werden kann, und warum Karrieren im Handwerk mehr Aufmerksamkeit verdienen. Die Bildungsministerin sieht hier gerade auch die Europameisterschaft der Berufe im kommenden Jahr in Deutschland, die EuroSkills 2027 in Düsseldorf, als große Chance, die Modernität, Exzellenz und Innovationskraft, die in den Berufen der dualen Ausbildung steckten, einer breiten Öffentlichkeit noch deutlich bekannter zu machen, als es bislang der Fall ist.

Unter dem Motto „Erfolgreich in die Zukunft mit “ finden während des gesamten „Sommers der Berufsausbildung 2026“ bundesweit zahlreiche Veranstaltungen zur Berufsorientierung, Exzellenz und den vielfältigen Facetten und Optionen der Beruflichen Bildung statt.

29/05/2026

Was bewegt das Handwerk diese Woche: geht einher mit

Deutschland kann sich weiteren Reformstillstand nicht leisten, weil sonst Wohlstandsverluste und ein weiteres Zurückfallen des Standorts Deutschland die Folge sein werden. Diese zentrale Aussage des am Mittwoch vorgelegten Frühjahrsgutachtens der Wirtschaftsweisen hat die politische Debatte in Berlin in der vergangenen Woche geprägt.

Bereits unzählige Male haben gerade auch Wirtschaftsvertreter darauf hingewiesen, wie sehr steigende Sozialabgaben, Bürokratie und fehlende Planungssicherheit Wirtschaft und Gesellschaft belasten. Doch selten zuvor hat ein Beratungsgremium derart eindringlich beschrieben und in die Zukunft projiziert, welche Folgen ausbleibende Reformen für Wohlstand, Arbeitsplätze und soziale Absicherung haben werden, wenn nicht endlich gehandelt wird. Neben den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen ist auch die politische Entwicklung gravierend. Es verfestigt sich der Eindruck einer Demokratie, die Probleme verwaltet, statt sie zu lösen. Die Frage nach Reformfähigkeit ist damit auch eine Frage nach der Handlungsfähigkeit des Staates und dem Vertrauen in politische Entscheidungen.

„Ohne grundlegende Reformen bei Sozialversicherungen, Staatsausgaben und Wettbewerbsfähigkeit drohen Investitionsstau, sinkende Beschäftigung und eine weitere Belastung des Mittelstands“, warnte ZDH-Präsident Jörg Dittrich anlässlich des Gutachtens.

Außerdem im Newsletter:
Austausch mit EU-Kommissionspräsidentin: In Brüssel sprach der Handwerkspräsident mit Ursula von der Leyen über eine stärkere Mittelstandsorientierung und mehr gesetzgeberische Zurückhaltung der EU.

Kassenführung im Betrieb: Der ZDH hat seine Praxishilfe zu E-Rechnung, TSE und digitalen Belegen aktualisiert.

Internationale Handwerksprojekte: Neue Förderung für Partnerschaften und Netzwerke im Ausland.

Aktueller Newsletter: https://nl.zdh.de/mailing/260/9203833/0/aba2af27e3/index.html
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Krankenkassen-Reform | Auswirkungen, Lösungen uvm. 28/05/2026

Die GKV-Reform wird zur Belastungsprobe für die Bundesregierung.

„Wenn wir die sozialen Sicherungssysteme nicht in den Griff kriegen, sind wir an vielen Stellen im Nachteil“, warnt ZDH-Präsident Jörg Dittrich im Podcast der IKK classic und verdeutlicht, warum die GKV-Reform längst mehr ist als eine rein gesundheitspolitische Debatte. Steigende Sozialabgaben, wachsende Finanzierungslasten und ausbleibende Strukturreformen setzten Wirtschaft und Beschäftigung zunehmend unter Druck.

Mit dem Vorstandsvorsitzenden der IKK classic, Frank Hippler, spricht Handwerkspräsident Dittrich im Podcast über den akuten Reformbedarf und die Erwartungen an die Bundesregierung, wie die zuletzt immer weiter steigenden Lohnzusatzkosten wieder gesenkt werden können, möglichst unter die 40-Prozent-Marke, wie die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aussehen sollte und wo im System Effizienz fehlt.

„Soziale Sicherungssysteme sind ein Standortvorteil. Wenn sie aber die wirtschaftliche Kraft abwürgen, dann müssen sie reformiert werden“, fordert Dittrich.

Jetzt reinhören:

Krankenkassen-Reform | Auswirkungen, Lösungen uvm. Wie sollte die gesetzliche Krankenversicherung reformiert werden? M...

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