06/06/2026
„WIR SIND DA“: An zehn Standorten ist der Tag der Bundeswehr 2026 gestartet.
Alle Kurzentschlossenen finden über den Link alle Informationen zu den teilnehmenden Standorten:
https://www.bundeswehr.de/de/bundeswehr-erleben/tag-der-bundeswehr
Ihr könnt heute nicht vor Ort sein? Dann verfolgt den über unseren Livestream: Ab 11:00 Uhr auf unserem YouTube-Kanal.
https://www.youtube.com/live/8bILE_RaeBQ?si=Lm0w7xUbM4PPsJYm
(Foto: / Franziska Pilz)
05/06/2026
Last Call zum Tag der Bundeswehr 2026 - In weniger als 24 Stunden heißt es an zehn Standorten wieder: „Wir sind da“
Großgeräte, moderne Ausrüstung und Technik – wie in Munster warten deutschlandweit in München, Weiden, Kastellaun, Weißenfels, Unna, Höxter, Nordholz, Laage und Eckernförde spannende Programme auf euch. Soldatinnen, Soldaten und Mitarbeitende von Heer, Luftwaffe, Marine, des Cyber- und Informationsraums, des Unterstützungsbereichs sowie aus den zivilen Organisationsbereichen beantworten dort eure Fragen.
Wenn ihr noch eine Entscheidungshilfe für den passenden Standort braucht, findet ihr hier alle wichtigen Informationen: https://www.bundeswehr.de/de/bundeswehr-erleben/tag-der-bundeswehr
Für diejenigen, die beim Tag der Bundeswehr in diesem Jahr nicht vor Ort dabei sein können, wird es einen Livestream geben.
Start ist um 11:00 Uhr auf unserem YouTube-Kanal.
(Fotos: / Mohrdieck / Angres )
28/05/2026
Im Einsatz für den Frieden - seit fast 80 Jahren.
Die UN-Friedenstruppen, auch "Blauhelme" genannt, sichern weltweit den Frieden. Sie trennen Konfliktparteien, überwachen Konfliktregionen und leisten humanitäre Hilfe.
Derzeit gibt es weltweit elf UN-Friedensmissionen - rund 53.000 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeitende leisten ihren Beitrag im Namen der Vereinten Nationen. Die Bundeswehr ist an verschiedenen friedenssichernden Missionen und einigen politischen Initiativen beteiligt, zum Beispiel an UNIFIL im Libanon, UNMISS im Südsudan oder MINUSRO in der Westsahara. Außerdem unterstützt die Bundeswehr die UN bei der Ausbildung von Friedenstruppen.
Doch dieser Dienst ist nicht ohne Gefahr: Bislang starben 4.500 UN-Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Ihnen und den aktiven Soldatinnen und Soldaten wird am 29. Mai, dem internationalen Tag der UN-Friedenstruppen, gedacht.
Mehr zu aktuellen Einsätzen erfährst du über den Link in unseren Kommentaren.
(Fotos: / Tessensohn / Muth / Erdmann / Dahlmann)
27/05/2026
Du stehst auf den Geruch von Kerosin und das Donnern von Düsentriebwerken? Dann komm doch zur ILA 2026!
Vom 10. bis zum 14. Juni präsentiert sich die Bundeswehr auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin. Sowohl in den Hallen als auch auf dem Freigelände wird es viele Exponate zu entdecken, anzufassen und zu fotografieren geben. Und mit Flugvorführungen und Fallschirmsprüngen erobert die Bundeswehr wieder den Himmel über dem Hauptstadtflughafen.
Eurofighter, Tornado und NH-90: Gezeigt werden viele Hubschrauber, Flugzeuge, Drohnen und jede Menge Technik. Zu den Highlights gehören auch der neue Marineaufklärer P-8A Poseidon, Flugabwehrraketen wie IRIS-T und elektronische Aufklärungssysteme.
Ein Grund zur Party auf der ILA: Die Luftwaffe feiert dieses Jahr ihr 70-jähriges Bestehen - und das mit einem Blick in Gegenwart und Zukunft unserer Luftstreitkräfte. Eine große Rolle spielen natürlich auch die Themen Drohnen und Drohnenabwehr.
Mehr zur ILA, den Highlights und weitere Informationen findest du über den Link in den Kommentaren.
(Foto: / Falk Bärwald)
27/05/2026
Zwischen Alarm und Schreibtisch – Brandamtmann Rainer Zeller kennt keinen Stillstand
Als Soldat ist Rainer Zeller viel herumgekommen, hat viel gesehen, viel erlebt. Heute ist er als Brandamtmann stellvertretender Leiter der Bundeswehrfeuerwehr in Landsberg am L**h, kümmert sich aber hauptsächlich im Personalrat um die Belange der Feuerwehrleute.
Veteranen erzählen
Angefangen hat es für ihn mit der Uniform. Von 1996 bis 2000 leistet Rainer Zeller seinen Dienst als Soldat auf Zeit bei der Luftwaffe: „Ich bin zwischen Reservisten aufgewachsen und schon als ganz kleiner Junge mit zum ehemaligen Lufttransportgeschwader 61 nach Penzing gefahren. Die Frage nicht zur Bundeswehr zu gehen, die stellte sich gar nicht.“, sprudelt es aus dem Feuerwehrmann heraus. In Hagenheim in Bayern geboren, liest sich seine aktive Bundeswehrzeit wie eine Landkarte seiner Heimat: das Luftwaffenversorgungsregiment 3 in Landsberg, das Lufttransportgeschwader 61 in Penzing. Dann der Wechsel – nicht raus aus der Bundeswehr, sondern tiefer hinein, in eine andere Rolle. Ab 2001 ist er Beamter im feuerwehrtechnischen Dienst, als ziviler Angehöriger des Brandschutzes der Bundeswehr.
Was folgt, ist eine Laufbahn, die ihn quer durch Deutschland, an einige der bekanntesten Bundeswehrstandorte führt. Die Luftlande- und Transportschule in Altenstadt, das Jagdbombergeschwader 32 auf dem Fliegerhorst L**hfeld, das Jagdgeschwader 73 „S“ in Laage, das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr in Sonthofen. Jede Station ein neues Umfeld, andere Strukturen, andere Risikoprofile – doch immer dieselbe Grundfrage: Wie schützt man Menschen und Infrastruktur im Ernstfall? An seinen Afghanistan-Einsatz bei ISAF 2013 erinnert sich Rainer Zeller bis heute: „Ich bin öfter mit rausgefahren als Feuerwehrmann. Bei Ausfahrten nahe Kunduz hat man sich immer vorher Gedanken gemacht, die Anspannung war groß. Bei Handwaffenbeschuss hat es sich angehört, als würde man auf Metall klopfen, ein helles Klingeln.
Heute ist Zeller Beamter im feuerwehrtechnischen Dienst, Amtsbezeichnung Brandamtmann. Sein militärischer Dienstgrad daneben: Leutnant der Reserve. Zwei Identitäten, die er trägt – die zivile des Beamten, die militärische des Reservisten: „Zum Volkstrauertag trage ich die Uniform noch. Erst war ich nur zur Ehrenwache dabei, jetzt bin ich der, der auch die Reden hält. Da habe ich meinen Vater beerbt.“
Was ihn antreibt, formuliert er klar: das Richtige tun. Für sein Land, für seine Familie, für sich selbst. Dass dabei bürokratische Vorgaben manchmal bremsen, nimmt er in Kauf. Die Bundeswehr, sagt er, müsse wieder als das wahrgenommen werden, was sie ist – verwurzelt in der Gesellschaft, mitten drin. Und so engagiert er sich mit unendlicher Energie in Beruf, Berufung, Familie, Ehrenamt, Vereinswesen, Fernstudium – und zwar mit der ruhigen Selbstverständlichkeit eines Mannes, der gelernt hat, dass Haltung keine Frage der verfügbaren Zeit ist.