12/08/2026
Als Berliner Landesverband liegen uns dieser Teil der Geschichte und das Schicksal der vielen Mauertoten besonders am Herzen. Wir wollen gerade in den heutigen Debatten nicht vergessen, dass es linksextreme demokratiefeindliche Ideologien waren, die Deutschland, Europa und die Welt über Jahrzehnte gespalten haben. Gefahren für Demokratie und Rechtsstaat liegen an beiden Rändern der politischen Skala.
Am 13. August 1961 begann das SED-Regime mit dem Bau der Berliner Mauer. Stacheldraht, Beton, Todesstreifen und Schießbefehl sollten verhindern, dass die eigenen Bürger das Land verlassen konnten.
🕯️ Mindestens 140 Menschen kamen an der Berliner Mauer ums Leben oder starben im unmittelbaren Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime. Hinter dieser Zahl stehen persönliche Schicksale, getrennte Familien und Menschen, die für ihren Wunsch nach Freiheit ihr Leben riskierten.
Die Mauer machte zugleich weithin sichtbar, wofür der Eiserne Vorhang in ganz Europa stand: für die Teilung unseres Kontinents und die Unfreiheit von Millionen Menschen. Was Europa politisch und ideologisch trennte, wurde in Berlin buchstäblich in Beton gegossen.
Doch 1989 waren es mutige Menschen, die mit ihrem friedlichen Protest die kommunistische Diktatur ins Wanken brachten und schließlich auch die Mauer überwanden. 🇩🇪🕊️
UdVA-Bundesvorsitzender Egon Primas erinnert deshalb zum 65. Jahrestag des Mauerbaus: „Geschichte zeigt: Freiheit und Demokratie lassen sich nicht einmauern!“
Freiheit, Demokratie und Menschenwürde sind keine Selbstverständlichkeit. Sie zu bewahren und zu verteidigen, bleibt Aufgabe jeder Generation.