Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken

Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken

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Wilkommen auf der Facebookseite des Bundesvorstandes der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken! FREUNDSCHAFT!

Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Ein wichtiger Aspekt ist die Internationale Begegnung mit Partnerorganisationen in der

05/10/2023

Du warst auf einem der Frauen-Theorie-Seminare oder sogar auf mehreren? Du hast tolle Genoss*innen kennengelernt und spannende Diskussionen geführt, viel gelacht und Neues gelernt? Wir wollen deine Story hören und sie abdrucken!

Die Thesenpapiere der Frauen-Theorie-Seminare werden veröffentlicht und mit ihnen wollen wir auch eure und unsere Erfahrungen rund um das Schreiben der Thesen, Theoriearbeit und gemeinsame Erlebnisse auf den Seminaren publizieren.

Also: Schickt uns eure Anekdoten mit einer Länge von maximal 850 Zeichen (inkl. Leerzeichen) bis zum 30. Oktober an [email protected]!

18/09/2023

Mariarosa Dalla Costa (geb. 1943) ist eine Feministin, Marxistin und Aktivistin aus Italien und war in den 1970er Jahren an der Organisation der „Lohn-für-Hausarbeit“-Kampagne beteiligt, bei der es um die Unabhängigkeit der Frau und die große Bedeutung von Hausarbeit im ökonomischen System ging.

Nachdem Dalla Costa sich in der Gruppierung „Potere Operaio“ (Arbeitermacht) mit Themen wie Hausarbeit, Sexismus und Gewalt an Frauen, die als Nebenwiderspruch abgelehnt wurden, nicht ernst genommen fühlte, gründete sie 1971 die erste außerparlamentarische Organisation „Lotta Feminista“ (feministischer Kampf). Den Gruppen lag ein materialistisches Verständnis und ein Fokus auf den Klassenkampf zugrunde. Der Unterschied zu traditionellen marxistischen Gruppen bestand in der Einbeziehung der Geschlechterverhältnisse auf allen gesellschaftlichen Ebenen.

1972 gründete Dalla Costa gemeinsam mit ihren Genossinnen Silvia Federici, Selma James und Brigitte Galtier das „International Feminist Collective“. Diese Gründung und die Erscheinung des Werks „Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft“ von James und Dalla Costa bildeten den Haupt-Impuls der „Lohn für Hausarbeit“-Kampagne.

Bei der Kampagne ging es nicht nur darum, den Produktivitätsbegriff von Marx auf die Hausarbeit zu erweitern, sondern auch auf die Relevanz von Frauen im Klassenkampf und gegen das Kapital aufmerksam zu machen.

Die zentralste Forderung bestand darin, die Hausarbeit mit Lohn zu vergüten. Die unsichtbare Hausarbeit stellte für Dalla Costa ein Instrument der herrschenden Klasse dar. Während das Produkt des männlichen Arbeiters und seiner Arbeitskraft im Kapitalismus sichtbar waren, war die Reproduktion der Arbeitskraft durch die Frauen eine versteckte, private.

Dalla Costa sah diese Ansätze als Basis für einen internationalen Feminismus. Sie begriff die Hausarbeit als etwas, das alle Frauen auf der Welt miteinander verband und rief zum gemeinsamen Kampf auf.

📸: „Gegen die Hausarbeit, die die Welt am Laufen hält, aber die Frauen unterdrückt und einschränkt“, (Lotta Femminista per il salario al lavoro domestico di Padova, creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

13/09/2023

Nächste Woche Mittwoch soll im Bundestag über die geplante Kürzung des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) beraten werden. Der KJP soll um ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr gekürzt werden. Der ruft mit weiteren Trägern zu einer Demo dagegen auf.

Am Weltkindertag wollen wir unter dem Motto "Eure Entscheidung lässt Millionen Zukünfte platzen" gegen die Kürzung und für eine gute Förderung der Jugendarbeit demonstrieren.

Am 20.09.2023 ab 10:30 Uhr gehts am Washington-Platz (Berlin Hbf) los, vorbei am Bundestag, Bundesjugendministerium und Bundesfinanzministerium zur Abschlusskundgebung am Potsdamer Platz.

Kommt mit Blauhemd und Fahne vorbei!

Die Falken NRW organisieren eine gemeinsame Anreise. Ein Sonderzug hält in mehreren Städten in NRW. Infos dazu findet ihr unter .

Bei Fragen könnt ihr euch an Lolo unter [email protected] wenden.

01/09/2023

Der 1. September, der Antikriegstag, soll an die Schrecken des Ersten und vor allem auch des Zweiten Weltkriegs sowie an die grausamen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnern. An diesem Tag jährt sich der Überfall der deutschen Nationalsozialisten auf Polen am 1. September 1939 und damit der Beginn des zweiten Weltkriegs.

Seit 1957 wird der Antikriegstag in der BRD in unterschiedlichen Formen begangen. Am 1. September 1957 riefen wir Falken, gemeinsam mit der Naturfreundejugend, der Solijugend, sowie der Gruppe der Wehrdienstgegner e.V. zu einer Demo in Frankfurt am Main auf. Als Bündnis nannte man sich „Antimilitaristische Aktion 1957“. Man hatte sich als Reaktion auf die Einführung der Wehrpflicht im Juli 1956 und der ersten Rekrutierungen von Soldaten zusammengeschlossen, um vereint gegen die Wehrpflicht, die Wiederbewaffnung und die militaristischen Bestrebungen der Bundesrepublik mobilzumachen. Und das mit Erfolg: 5000 Jugendliche kam an diesem ersten Antikriegstag zusammen, um gegen Wehrpflicht und Kriege zu demonstrieren.

Als Verband war für uns immer klar, dass Kriege und Militarismus nicht zufällig passieren. Die kapitalistische Weltordnung basiert auf Konkurrenz und Unterdrückung und bringt damit notwendigerweise Konfrontation zwischen Staaten und somit auch Kriege hervor. Diese Kriege liegen nicht im Interesse der Arbeiter*innen auf der ganzen Welt. Wir wollen sicher und gut leben können! Für uns ist der Kampf gegen Krieg und Aufrüstung daher untrennbar verbunden mit der Überwindung des Kapitalismus.

Wir sagen: Nie wieder Krieg!

22/08/2023

Falken in die Klimagerechtigkeitsbewegung! Kommt zum Protest gegen die IAA in München!

Vom 5.-10. September 2023 findet in München die Internationale Automobilausstellung statt. Die Autoindustrie ist eine der mächtigsten wirtschaftlichen Interessensgruppen in Deutschland. Dabei stehen ihre Kapitalinteressen den unseren aus gleich zwei Gründen entgegen: Einerseits hat die Ausbeutung in der Autoindustrie samt ihrer Zulieferer einige der reichsten Familien Deutschlands hervorgebracht. Andererseits verschlimmert das Festhalten am Verbrenner-Auto die Klimakrise massiv, während es mit einer so mächtigen Autoindustrie aber unausweichlich ist.

Die Kapitalist*innen der Autoindustrie wollen sich bei der IAA selbst feiern. Wir Falken sagen: Nicht mit uns! Gemeinsam wollen wir in der Klimabewegung gegen die kapitalgemachte Klimakrise demonstrieren und unsere Fähigkeiten und unser Wissen in die Bewegung einbringen.

Unterstützt die Demonstrationen vom 5.-10. September 2023 in München und bringt euch beim Protestcamp ein!
Bei Rückfragen meldet euch bei: [email protected]

17/08/2023

Die Vorbereitung für das Rosa & Karl 2024 geht los!
Erstes Orga-Treffen am: Donnerstag, 24. August um 20 Uhr, online

Das Seminar, benannt nach den beiden Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, ist die größte jährliche Veranstaltung des Bundesverbandes der Falken und findet statt, um ihrer Ermordung vor über hundert Jahren durch rechte Freikorps während der Novemberrevolution zu gedenken.

Inhaltlich soll sich in diesem Jahr alles rund um den Themenkomplex „Krieg, Frieden und Imperialismus“ drehen. Angesichts des Krieges in der Ukraine ist selbst bei bürgerlichen Politiker*innen wieder der „Imperialismus“-Begriff in aller Munde, weshalb wir als Verband nicht umhin kommen, uns damit kritisch auseinanderzusetzen und diesen in seinen Facetten zu beleuchten: Was bedeutet Imperialismus überhaupt? Wie entstehen Kriege? Wer profitiert davon? Und ist „der Frieden“ – wie wir ihn unter kapitalistischen Verhältnissen vorfinden – für uns als Sozialist*innen etwas Erstrebenswertes oder gar die Voraussetzung für das staatlich angeordnete Töten auf der Welt? Wie hängen Fluchtbewegungen mit der herrschenden Weltordnung zusammen? Viele Fragen tun sich auf, sobald wir einmal damit anfangen, uns der undurchdringlich wirkenden Begrifflichkeit anzunähern.

Für das kommende Jahr wollen wir gemeinsam mit interessierten Genoss*innen in einer Arbeitsgruppe daran arbeiten, ein stringentes und spannendes Seminarkonzept auf die Beine zu stellen, bei dem der Spaß nicht zu kurz kommt und wir auch das gemeinsame Gedenken weiterentwickeln.

Wir freuen uns insbesondere über junge und aktive Genoss*innen, die Zeit und Lust haben, ihre Ideen einzubringen und sich an der Planung zu beteiligen – keine Sorge, ihr müsst dafür keine alten Hasen sein! Sagt’s weiter & beteiligt euch!

Schreibt für die Zugangsdaten eine Mail an: [email protected]

15/08/2023

Clara Lemlich Shavelson (1886-1982) war eine jüdische Kommunistin, die als Initiatorin des „Aufstand der 20.000“ Bekanntheit erlangt hat.

Als junges Mädchen lernte sie entgegen dem Willen ihrer jiddisch-sprechenden Eltern heimlich Russisch, um lesen zu können. Da es in Horodok (damals Russland, heutige Ukraine) keine jüdische Mädchenschule gab, kümmerte sie sich selbst um ihre Bildung. 1903 musste ihre Familie aufgrund von antisemitischen Pogromen fliehen und zog nach New York.

Bereits nach zwei Wochen hatte Clara eine Anstellung als Näherin. Zeitweise war sie die Alleinverdienerin der Familie. Zu der Zeit waren vor allem jüdische und italienische Migrantinnen in den Nähereien tätig. Sie lebten so prekär, dass ihre Arbeitskraft austauschbar war und die Fabrikbesitzer sie unter katastrophalen Bedingungen arbeiten lassen konnten.

Auf einer Versammlung im Jahr 1909 sprachen einige Gewerkschafter über diese Situation. Clara reichte das Darüber-Sprechen jedoch nicht. So ging sie auf die Bühne und rief die anwesenden Näherinnen auf Jiddisch zum Generalstreik auf. In der Folge streikten über 20.000 Näherinnen in New York monatelang und die Streiks weiteten sich auf andere Teile des Landes aus. Danach wurde die 52-Stunden-Woche eingeführt und es gab u.a. Lohnerhöhungen. Zudem war der Streik Vorbild für weitere große Streiks und führte indirekt zu einem hohen Organisierungsgrad in der Textilindustrie. Einige Quellen sagen jedoch, dass kurzfristig große Veränderungen trotzdem ausblieben.

Clara durfte danach nicht mehr in der Textilindustrie arbeiten. Sie kämpfte fortan vor allem für das Wahlrecht von Arbeiterinnen. Später gründete sie eine Familie und organisierte die Frauen in ihrer Nachbarschaft, um beispielsweise gegen hohe Lebensmittelpreise vorzugehen. Selbst im hohen Alter organisierte Clara noch die Mitarbeiter*innen ihres Seniorenheims.

Clara Lemlich Shavelson war ihr Leben lang nicht bereit, die schlechten Lebensbedingungen der Arbeiter*innen hinzunehmen und setzte dagegen auf die Kraft der gemeinsamen Organisierung. Als Frau konnte sie großen Einfluss in oft männerdominierten Bereichen nehmen.

09/08/2023

Im Oktober veranstalten wir wieder unsere Seminare zu Prävention Sexualisierter Gewalt! Ihr habt dabei die Auswahl zwischen 2 Seminaren:

- Seminar 1: Einführung in die Thematik und Sensibilisierung gegen sexualisierte Gewalt
Das Seminar 1 richtet sich an Personen, die sich mit dem Thema Prävention sexualisierter Gewalt befassen und es in ihre Gliederung hineintragen möchten. Es bietet einen Einstieg in Begrifflichkeiten, in die Gesetzeslage und stellt Zahlen, Daten und Fakten dar. Außerdem werden Interventionsmöglichkeiten für einen Umgang mit den Betroffenen und Personen unter Verdacht thematisiert.

- Seminar 2: Strukturelle Prävention sexualisierter Gewalt
Das Seminar 2 richtet sich an Personen, die Präventionsstrategien in ihrer verbandlichen Praxis realisieren möchten. Im Seminar setzen wir uns mit Themen auseinander, die für die Implementierung und Umsetzung von struktureller Prävention notwendig sind, wie zum Beispiel Gefährdungsanalysen, Schutzkonzepten und Notfallinterventionsplänen.

Datum: 13.-15. Oktober 2023
Ort: Salvador-Allende-Haus, Oer-Erkenschwick
Teilnahmebeitrag: 25€
Zielgruppe: Falkenmitglieder

Melde dich jetzt an: https://next.cloud-wir-falken.de/index.php/apps/forms/f5YJW7sze3EdXfcw

22/07/2023

Wir gedenken unseren auf Utøya ermordeten Genoss*innen, wir erinnern an sie, wir nennen ihre Namen – Wir werden euch nicht vergessen!

Heute vor 12 Jahren ermordete ein Rechtsterrorist 77 Menschen. 8 von ihnen kamen bei einem Bombenanschlag in Oslo ums Leben. Danach verschaffte er sich Zugang zu einem Sommerzeltlager der Norwegischen Arbeiter*innenjugend (Arbeidernes Ungdomsfylking – AUF) auf der Insel Utøya und erschoss dort 69 Jugendliche und Helfer*innen.

20/07/2023

Kommenden Samstag jähren sich das Attentat auf das Sommerzeltlager der norwegischen Jugendorganisation Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF) sowie der Bombenanschlag im Regierungsviertel in Oslo zum zwölften Mal.
Als Falken-Bundesverband laden wir gemeinsam mit SJD-Die Falken KV Neukölln sowie Jusos in der SPD und Jusos Berlin alle Genoss*innen und Antifaschist*innen dazu ein, wie auch in den letzten Jahren am 22. Juli unseren ermordeten Genoss*innen zu gedenken und ein Zeichen gegen rechten Terror zu setzen.

Am 22. Juli 2011 ermordete ein Rechtsterrorist 77 Menschen. 8 davon kamen bei einem Bombenanschlag in Oslo ums Leben. Danach verschaffte er sich Zugang zu einem Sommerzeltlager der Norwegischen Arbeiter*innenjugend auf der Insel Utøya und erschoss dort 69 Jugendliche und Helfer*innen. Sie galten dem Attentäter in seinem Manifest als verantwortlich für eine plurale und offene Gesellschaft, für Feminismus ebenso wie für Migration. Die Betroffenen der Jugendorganisation machten danach immer wieder deutlich, dass sie zwar von einem einzelnen Täter angegriffen wurden, dieser sich aber als Teil eines internationalen Netzwerks sah, innerhalb dessen er neun Jahre auf die Tat hin plante.

Der Terroranschlag von Utøya hat uns und unsere Genoss*innen auf der ganzen Welt schockiert. Und sowohl davor als auch danach hat es viele weitere Opfer rechten Terrors gegeben. Daher müssen wir zusammenstehen und unsere Solidarität gegen ihren Terror stellen. Denn nur so können wir die Kontinuitäten durchbrechen!
So haben wir vor zwei Jahren ein Denkmal für die Opfer des 22. Juli auf dem Gelände des Anton-Schmaus-Hauses der Falken Neukölln errichtet, wo es 2011 eine Serie an Brandanschlägen gegeben hat. Damit wollen wir den Opfern gedenken, uns an sie erinnern und ihre Namen nennen.

Kommt am Samstag um 09.30 Uhr zum Anton-Schmaus-Haus in Berlin-Neukölln, um gemeinsam unseren Genoss*innen zu gedenken!

15/07/2023

Zhang Qinqiu (1904-1968) war eine chinesische Kommunistin, Politikoffizierin und Generalin der Chinesischen Roten Armee.

Zhang wurde in eine wohlhabende Familie geboren. Ab 1920 ging sie auf die Hangzhou-Mädchenschule. Danach studierte sie Soziologie in Shanghai. Dort lernte sie ihren Ehemann Shen Zemin kennen, über den sie zur Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) kam.

Mit anderen studentischen Frauen etablierte Zhang eine Abendschule für Arbeiterinnen in Shanghai und organisierte 1924 einen Streik der Seide-Arbeiterinnen. 1925 ging Zhang mit ihrem Mann nach Moskau. Sie wurde Teil der Student*innen-Gruppe “28 Bolshewiki”, welche später großen Einfluss auf die chinesische Kultur hatten.

1930 kehrte sie nach China zurück und wurde Generalin der Allgemeinen politischen Abteilung der vierten Roten Armee Chinas. Zhang hatte damit die höchste militärische Position, die jemals eine Frau in der chinesischen Armee innehatte. Als Generalin und Politikoffizierin der Frauenabteilung befehligte sie außerdem 2000 Soldatinnen. Sie nahm am Langen Marsch, dem militärischen Rückzug der KPCh aus der Einkreisung der nationalchinesischen Armee, teil.

Beim sogenannten Zwischenfall von Xi'an wurde der Anführer der nationalistischen Armee von seinen Untergeordneten geputscht. Im Verlauf dessen war Zhang Qinqiu mit ihrer Truppe von der Gefahr der nationalistischen Armee befreit und sie wurde nach Yan'an entlassen, eine Stadt, die zu dem Zeitpunkt in kommunistischer Hand war. Immer mehr Menschen flüchteten nach Yan’an, weshalb die Chinesische Universität für Frauen gegründet wurde, deren Rektorin Zhang wurde.

1948 wurde sie außerdem zur Vize-Sekretärin der Textilindustrie ernannt. Während der Kulturrevolution wurde Zhang hart verfolgt, weshalb sie Suizid beging.

Im deutschsprachigen Raum ist wenig von Zhang Qinqiu übersetzt. Als kommunistische Feministin hat sie ausgezeichnet, viele Frauen für die kommunistische Revolution Chinas zu organisieren und sich für die Bildung von Frauen, vor allem Arbeiterinnen, einzusetzen, damit diese für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen können.

📸: Zhang Qinqiu & Shen Zemin

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