Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold e.V.

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Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold e.V. Für Demokratie und Republik. Seit 1924. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold wurde am 22. Ab 1931 kämpften Reichsbanner, SPD, Gewerkschaften u.a. Juli 1944).

Februar 1924 in Magdeburg als überparteiliches Bündnis von der SPD, der liberalen Deutschen Demokratischen Partei und der katholischen Zentrumspartei gegründet. Mit diesem demonstrativen Schulterschluss reagierten die Demokraten auf die zahlreichen Morde sowie die links- und rechtsextremistischen Putsch- und Aufstandsversuche in den Anfangsjahren der Weimarer Republik. Schnell entwickelte sich das Reichsbanner zu einer Massenorganisation mit mehr als drei Millionen Mitgliedern. in der Eisernen Front gemeinsam gegen die Nationalsozialisten. Nach deren Machtergreifung wurde das Reichsbanner im März 1933 verboten und sein Vermögen beschlagnahmt. Seine Mitglieder wurden verfolgt, mussten ins Exil gehen und wurden Teil des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus, so im Kreisauer Kreis (20. Neben fünf Reichskanzlern waren bekannte Mitglieder des Reichsbanners u.a. Philip Scheidemann, Otto Wels, Julius Leber, Kurt Schumacher, Fritz Bauer, Paul Löbe und Theodor Heuss. Die Bundesrepublik Deutschland als parlamentarische, demokratische Republik zu erhalten, ist nach unserer Überzeugung eine fortwährende Aufgabe für uns alle. Die Arbeit des Reichsbanners ist seit seiner Wiedergründung im Jahr 1953 daher gemäß des Satzungszwecks von politisch-historischer Bildungs- und Erinnerungsarbeit sowie demokratischer Traditionspflege geprägt. Der Verein kooperiert dazu mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ob in Ausstellungen, Ausflügen, Seminaren, Podiumsdiskussionen oder dem Besuch von Gedenkveranstaltungen – stets steht die Vermittlung staatsbürgerlicher Bildung und Werte insbesondere an Schüler und junge Menschen im Mittelpunkt. Damit wollen wir das Bewusstsein stärken, dass Demokratie und Freiheit sowie Wohlstand und sozialer Friede auch heute täglich neu erstritten werden müssen. Facebook-Gruppe (für Mitglieder):
https://www.facebook.com/groups/reichsbanner/

Heute besuchte der Präsident des Reservistenverbandes Reservistenverband, Bastian Ernst, das Reichsbanner-Schaudepot in ...
08/10/2026

Heute besuchte der Präsident des Reservistenverbandes Reservistenverband, Bastian Ernst, das Reichsbanner-Schaudepot in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Dort erhielt er eine Führung durch die Direktorin des Schaudepots, Frau Dr. Julia Spohr, und Herrn Dr. Stefan Heinz. Ebenfalls teil nahmen der Bundesvorsitzende des Reichsbanners Dr. Fritz Felgentreu, das Mitglied des Abgeordnetenhauses Marco Hahnfeld sowie der Bundesgeschäftsführer des Reservistenverbandes Christoph Max Vom Hagen.

Ernst würdigte den über 100-jährigen überparteilichen Einsatz des Reichsbanners für die Demokratie und zeigte sich beeindruckt von der großen Vielfalt an historischen Alltagsgegenständen, Fahnen und deren musealer Vermittlung in der Gedenkstätte.

Am Wochenende besuchte das Reichsbanner Berlin-Brandenburg den “Wald der Erinnerung” in der Henning-von-Tresckow-Kaserne...
28/09/2026

Am Wochenende besuchte das Reichsbanner Berlin-Brandenburg den “Wald der Erinnerung” in der Henning-von-Tresckow-Kaserne bei Potsdam. Im Rahmen einer ausführlichen Führung durch die Bundeswehr erhielt das Reichsbanner einen umfassenden Einblick in die Entstehung, Bedeutung und Entwicklung dieses besonderen Gedenkortes.

Der Wald der Erinnerung ist den Toten der Bundeswehr gewidmet und ergänzt das Ehrenmal der Bundeswehr am Berliner Sitz des Bundesministeriums der Verteidigung. Während das Ehrenmal dem öffentlichen und staatlichen Gedenken dient, bietet der Wald der Erinnerung insbesondere Angehörigen, Kameradinnen und Kameraden sowie Hinterbliebenen einen Ort der persönlichen Trauer und des stillen Erinnerns.

Die Führung spannte einen weiten Bogen über die Einsatzgeschichte der Bundeswehr, die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen sowie die Entwicklung der Erinnerungskultur innerhalb der Streitkräfte. Besonders eindrucksvoll waren die verschiedenen Ehrenhaine aus den Einsatzgebieten der Bundeswehr. Diese wurden nach dem Ende der jeweiligen Einsätze nach Deutschland überführt und im Wald der Erinnerung neu aufgebaut. Zu sehen sind dort unter anderem Ehrenhaine aus Masar-i-Scharif und Kabul.

Der Besuch machte deutlich, wie sich mit den Auslandseinsätzen auch der Umgang der Bundeswehr mit Verlust, Tod und Gedenken verändert hat. Die sachkundige Führung bot hierzu zahlreiche historische und persönliche Einblicke.

Anlässlich seines 70. Todestages erinnern wir heute an Walter Kolb. Der Sozialdemokrat gehörte seit 1924 dem Reichsbanne...
20/09/2026

Anlässlich seines 70. Todestages erinnern wir heute an Walter Kolb. Der Sozialdemokrat gehörte seit 1924 dem Reichsbanner Schwarz Rot Gold an und engagierte sich als Redner und im Reichsbanner-Reichsausschuss für die Republik. Nach 1945 wirkte er als Oberbürgermeister von Düsseldorf und Frankfurt am Main am demokratischen Wiederaufbau mit.

Am 11. September 2026 wurde in Hamburg-Barmbek eine Gedenktafel für Heinrich Tiedemann feierlich enthüllt.Nach der Begrü...
15/09/2026

Am 11. September 2026 wurde in Hamburg-Barmbek eine Gedenktafel für Heinrich Tiedemann feierlich enthüllt.

Nach der Begrüßung im Kulturzentrum Barmbek Basch e. V. durch Marion Goers (Gedenkstätte Deutscher Widerstand) und Xavier Wasner (Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten, Landesverband Hamburg e. V.) würdigte Wolfgang Kopitzsch, Polizeipräsident der Freien und Hansestadt Hamburg a. D., Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord a. D., Bundes- und Landesvorsitzender des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten sowie Mitglied im Landesvorstand des Reichsbanners Hamburg, in seiner Ansprache das Engagement von Heinrich Tiedemann für die Demokratie und ordnete die historischen Ereignisse in den zeitlichen Kontext ein.

Im Anschluss an die Redebeiträge begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam zur Zeisigstraße 20, wo die Gedenktafel in einem würdigen Rahmen an einem Gebäude der Baugenossenschaft Fluwog-Nordmark eG enthüllt wurde. Die Veranstaltung wurde im Vorfeld öffentlich beworben, insbesondere bei lokalen Akteuren und Parteien, und verlief erfolgreich und reibungslos. Die Reden und die Enthüllung der Gedenktafel wurden von den Anwesenden sehr positiv aufgenommen.

Heinrich Tiedemann, geboren am 22. Oktober 1902, war Mitglied des Deutschen Verkehrsbundes und der SPD und engagierte sich im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Am 18. Mai 1928 wurde er im Zuge politischer Auseinandersetzungen mit Kommunisten durch eine Schussverletzung tödlich verletzt und war das zweite Todesopfer des Hamburger Reichsbanners. Die Gedenktafel erinnert an sein Engagement und sein tragisches Schicksal und setzt ein Zeichen gegen politisch motivierte Gewalt sowie für die Verteidigung demokratischer Werte.

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Reichsbanner Hamburg laden zur Gedenktafeleinweihung für Heinrich Tiedeman...
08/09/2026

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Reichsbanner Hamburg laden zur Gedenktafeleinweihung für Heinrich Tiedemann am 11. September in Hamburg ein.

🗓️ Freitag, 11. September 2026, 16:00 Uhr

🏠 Kulturzentrum Barmbek Basch e.V., Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg

Vor der Reichstagswahl am 20. Mai 1928 war Tiedemann im Wahlkampf aktiv. Zusammen mit seinen Kameraden vom Reichsbanner war er oft unterwegs, um die Menschen von den Parteien zu überzeugen, die treu zur Verfassung standen. Mitten in der heißen Phase des Wahlkampfes, nur vier Tage vor dem Wahltermin, wurde auch der arbeitsfreie Himmelfahrtstag für eine intensive Kampagne in Bergedorf, im Hamburger Umland, genutzt. Im Anschluss kehrten zirka 25 Kameraden noch in das Barmbeker Reichsbanner- Vereinslokal in der Volksdorfer Straße Ecke Vogelweide ein, darunter Heinrich Tiedemann. Kurze Zeit später machten mehrere Hundert Kommunisten, die ebenfalls von einer Propagandafahrt zurückkehrten, auf dem Platz direkt vor dem Vereinslokal Halt. Es kam zu heftigen Wortwechseln und tätlichen Übergriffen. Schließlich wurde ein Schuss in das Lokal abgefeuert und verletzte Heinrich Tiedemann lebensgefährlich. In der darauffolgenden Nacht erlag er im Krankenhaus Barmbek seinen Verletzungen. Tiedemann war das zweite Todesopfer des Hamburger Reichsbanners, das durch politisch motivierte Gewalt getötet wurde. Wenige Stunden vor Heinrich Tiedemann war Hermann Heidorn aus Hamburg-Eimsbüttel tödlich verletzt worden.

Die gemeinsame Überführung der sterblichen Überreste von Heinrich Tiedemann und Hermann Heidorn zum Friedhof Ohlsdorf sowie die Beisetzungsfeier am nächsten Tag erfolgten unter breiter öffentlicher Anteilnahme. Die staatsanwaltlichen Ermittlungen nach dem Barmbeker Schützen wurden im Januar 1929 aus Mangel an Beweisen eingestellt. Bis zum Beginn der NS-Herrschaft 1933 fanden an den Gräbern der Getöteten regelmäßig Gedenkveranstaltungen des Reichsbanners Hamburg statt.

Für Freiheit und Republik! 🇩🇪Vom 3. Oktober bis 27. November 2026 ist die Reichsbanner-Wanderausstellung „Für Freiheit u...
07/09/2026

Für Freiheit und Republik! 🇩🇪

Vom 3. Oktober bis 27. November 2026 ist die Reichsbanner-Wanderausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924–1933“ in der Gedenkstätte Moritzplatz in Magdeburg zu sehen.

📍 Gedenkstätte Moritzplatz, Umfassungsstraße 76, 39124 Magdeburg

Hinweis: Am 13. Oktober 2026 um 17:00 Uhr wird es anlässlich der Ausstellung eine begleitende Veranstaltung mit wissenschaftlichen Vorträgen und anschließendem Empfang geben. Informationen dazu folgen in Kürze!

Heute vor 86 Jahren, am 6. September 1940, wurde der Reichsbanner-Kamerad und Widerstandskämpfer Wilhelm „Willi“ Buisson...
06/09/2026

Heute vor 86 Jahren, am 6. September 1940, wurde der Reichsbanner-Kamerad und Widerstandskämpfer Wilhelm „Willi“ Buisson in Berlin-Plötzensee von den Nationalsozialisten ermordet. Der Münchner Sozialdemokrat hatte sich in der Weimarer Republik im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold gegen politische Gewalt engagiert und setzte seinen Kampf gegen das NS-Regime später aus dem tschechoslowakischen Exil fort.

Über Willi Buisson ist zudem auch ein neuer Band in der Schriftenreihe zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold erschienen. Der zehnte Band der Reihe zeichnet unter dem Titel „Willi Buisson (1892–1940). ‚… einer der gefährlichsten Feinde des nationalsozialistischen Deutschlands‘“ das Leben des Münchner Sozialdemokraten, Reichsbanner-Mitglieds und Widerstandskämpfers nach. Auf Grundlage bislang unbekannter Quellen werden sowohl sein vielfältiges Engagement vor 1933 als auch sein Widerstand aus dem Exil dargestellt. Der Band widmet sich zudem Buissons langer Vergessenheit und seiner späteren Wiederentdeckung durch Fußballfans und die Münchner Stadtgesellschaft.

Vom 7. bis 9. August 2026 lud der Landesverband Nordrhein-Westfalen zum 3. Reichsbanner-Bundestag nach Bochum und ins Ru...
30/08/2026

Vom 7. bis 9. August 2026 lud der Landesverband Nordrhein-Westfalen zum 3. Reichsbanner-Bundestag nach Bochum und ins Ruhrgebiet. Drei Tage standen ganz im Zeichen republikanischer Erinnerungskultur, der Heimatgeschichte und nicht zuletzt der Kameradschaftspflege.
 
Am 8. August führte der Weg zunächst mit rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Republikanerdenkmal auf dem Hohenstein in Witten. Das 1926 vom Reichsbanner errichtete Denkmal für Friedrich Ebert, Walther Rathenau und Matthias Erzberger gehört zu den besonderen Zeugnissen republikanischer Erinnerungskultur im Ruhrgebiet. Der Reichsbanner-Landesverband Nordrhein-Westfalen bemüht sich seit einiger Zeit um seine Wiederherstellung und wird dieses Vorhaben trotz mancher Herausforderungen weiterverfolgen. 

Der ausführlichen Veranstaltungsbericht findet sich auf unserer Internetseite!

Heute hat das Reichsbanner Berlin-Brandenburg anlässlich des 89. Todestages von Otto Hörsing eine Kranzniederlegung an s...
16/08/2026

Heute hat das Reichsbanner Berlin-Brandenburg anlässlich des 89. Todestages von Otto Hörsing eine Kranzniederlegung an seinem Grab auf dem Waldfriedhof Dahlem abgehalten.

Vielen Dank auch an unser Reichsbanner-Mitglied und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, .hahnfeld, für die einleitenden Worte.

Otto Hörsing war Mitbegründer des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold und bis 1931 dessen Bundesvorsitzender. Er starb am 16. August 1937 in Berlin. Wir haben heute an einen großen Republikaner erinnert, der 1924 gemeinsam mit anderen den Mut hatte, einer bedrohten Republik eine Organisation zu geben, die ihre Farben Schwarz-Rot-Gold selbstbewusst und mit Stolz auf die Straße trug.

Eine ausführliche Biografie zu Otto Hörsing und seinem wechselvollen Leben findet sich auf unserer Internetseite. Ein Veranstaltungsbericht folgt.

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Stauffenbergstraße 13-14
Berlin
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Montag 16:00 - 19:00
Freitag 15:00 - 18:00

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