07/06/2026
Wir sind dabei! 🇩🇪
Wir freuen uns, am Nationalen Veteranentag 2026 erstmals mit einem eigenen Stand auf der zentralen Veranstaltung am Reichstag vertreten zu sein.
Der Veteranentag bietet eine wichtige Gelegenheit, Veteraninnen und Veteranen sichtbar zu machen, ihre Leistungen im Dienst für Deutschland zu würdigen und den Dialog zwischen Gesellschaft, Bundeswehr und Veteranengemeinschaft zu fördern.
📍 Platz der Republik, Berlin
📅 21. Juni 2026
⏰ 10:00 bis 19:00 Uhr
Besuch uns vor Ort, informiere Dich über unsere Arbeit und komm mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf den Austausch mit Veteraninnen und Veteranen, Angehörigen, Partnerorganisationen sowie allen Interessierten.
23/05/2026
Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet – die Grundlage unseres demokratischen Zusammenlebens und das Versprechen auf Freiheit, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit. 🇩🇪
77 Jahre später ist unsere Verfassung aktueller denn je. Denn Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie lebt von Menschen, die Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen.
Das Grundgesetz garantiert uns Freiheit. Aber es erinnert uns auch daran, dass Freiheit ohne Verantwortung nicht bestehen kann.
Schwarz-Rot-Gold sind dabei mehr als nur Farben.�Sie stehen für die Geschichte der deutschen Demokratiebewegung, für den Kampf gegen Unterdrückung und für die Werte unserer Republik: Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Menschenwürde.
Gerade deshalb dürfen diese Farben niemals von Extremisten vereinnahmt oder missbraucht werden. Wir stellen uns entschieden gegen Hass und jede Form von Demokratiefeindlichkeit.
Wir fordern: Der 23. Mai muss ein nationaler Verfassungstag und gesetzlicher Feiertag werden.
Ein Tag, an dem wir unsere Demokratie feiern.
Ein Tag, an dem Menschen in Städten und Gemeinden zusammenkommen.
Ein Tag, an dem Schwarz-Rot-Gold sichtbar wird – an Fenstern, Balkonen, öffentlichen Gebäuden und auf unseren Straßen.
Viele Demokratien weltweit feiern längst ihre Verfassungstage mit Stolz und Selbstverständlichkeit. Auch wir sollten das tun.
Unsere Botschaft ist klar: Die Demokratie gehört nicht ihren Feinden. Sie gehört den Menschen, die sie verteidigen!
Unsere Demokratie. Unsere Farben. 🇩🇪
22/05/2026
Die neue Ausgabe unserer Verbandszeitschrift ist endlich erschienen!
Ihr könnt sie jetzt auf unserer Website lesen. Den Link findet ihr in der Bio.
19/05/2026
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wurde heute zum Ehrenmitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold ernannt. Er nahm die Würdigung mit großer Freude an.
Bundesvorsitzender Dr. Fritz Felgentreu würdigte Pistorius als standhaften Demokraten, der dem Reichsbanner durch seine Arbeit eng verbunden ist. Mit der Ehrenmitgliedschaft unterstreicht das Reichsbanner zugleich seine Verbundenheit zur Bundeswehr als Parlamentsarmee, die den demokratischen Staat wehrhaft macht.
Pistorius: „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. Durch die wichtige Auseinandersetzung mit unserer Geschichte baut das Reichsbanner Brücken zwischen damals und heute: Das ist besonders in diesen Zeiten wichtig, in denen unsere Demokratie erneut von extremistischen Kräften angegriffen wird.“
Schwarz-Rot-Gold – das vereine das Reichsbanner mit der Bundeswehr ebenso wie mit Boris Pistorius und seinem Einsatz für unsere Demokratie.
Pistorius: „Unsere Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Das lässt sich allein daran erkennen, dass die Mehrheit der Menschen weltweit nicht mehr in einer Demokratie lebt. Wenn wir die Freiheiten, die wir in der Demokratie genießen, schützen wollen, müssen wir dies als ständigen Lernprozess, als Daueraufgabe begreifen. Genau diesem Schutz widmet sich das Reichsbanner mit seiner unschätzbaren Bildungs- und Erinnerungsarbeit.“
Zum Abschluss überreichte Dr. Felgentreu die Verleihungsurkunde, das Bundesehrenabzeichen in Gold sowie ein historisches Reichsbanner-Foto aus Pistorius‘ Heimatstadt Osnabrück.
Die Übergabe fand im Rahmen eines Rundgangs durch das Reichsbanner-Schaudepot in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Deren Direktorin, Frau Dr. Julia Spohr, danken wir herzlich für die sachkundige Gastfreundschaft.
18/05/2026
Heute hat der Landesverband Berlin-Brandenburg des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold anlässlich des 150. Geburtstags des ehemaligen Reichskanzlers Hermann Müller eine Gedenkveranstaltung auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde veranstaltet. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, und die Grußworte von und .geisel.mda.
Der Sozialdemokrat Hermann Müller ist zunächst Redakteur parteieigener Tageszeitungen in Breslau und Görlitz, später Stadtverordneter in Görlitz und ab seinem 30. Lebensjahr in hohen Parteifunktionen tätig. Schließlich übernimmt er 1919 gemeinsam mit Otto Wels den Vorsitz der SPD.
Bereits in der Kaiserzeit Mitglied des Reichstages, erlangt Müller 1919 ein Mandat für die verfassunggebende Nationalversammlung und wird anschließend erneut in den Reichstag gewählt. Als Außenminister der Regierung Gustav Bauer unterzeichnet er 1919 den Friedensvertrag von Versailles, mit dem der Erste Weltkrieg völkerrechtlich endet. Übergangsweise wird er 1920 für einige Monate Reichskanzler und führt erneut in dieser Position ab 1928 eine Regierung der großen Koalition, die aus fünf Parteien besteht. Während der Weltwirtschaftskrise zerbricht diese Koalition 1930 an der Frage der Finanzierung der Arbeitslosenversicherung. Mit dem Rücktritt Müllers scheidet der letzte parlamentarisch legitimierte Kanzler der Weimarer Republik aus dem Amt. Seine Nachfolger gelangen in Ermangelung parlamentarischer Mehrheiten über Notverordnungen des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg ins Amt.
Als Mitglied im Reichsbanner unterstützt Hermann Müller die Arbeit des Bundes sowohl innerhalb der Verbandsorganisation durch seine beratenden Aktivitäten im Reichsausschuss als auch durch Auftritte bei öffentlichen Veranstaltungen sowie mit zahlreichen Artikeln in den verbandseigenen Zeitungen.
18/05/2026
📣 Für Freiheit und Republik!
Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 bis 1933
04.06.–30.08.2026
Die Wanderausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold e.V. wird ab dem 4. Juni im Ausstellungscontainer des forum 1848 gezeigt werden.
Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund der republikanischen Kriegsteilnehmer e.V. wird nach den schweren politischen Unruhen des Jahres 1923 als parteiübergreifende Organisation zum Schutz der Weimarer Republik gegründet. Sozialdemokraten, Mitglieder der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und des Zentrums engagieren sich hier für die Festigung der Republik und für die Achtung der Verfassung.
Fotos, Dokumente und Biografien rekonstruieren in der Ausstellung den unermüdlichen Einsatz des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold für die Demokratie der Weimarer Republik.
🎉 Ausstellungseröffnung
04.06., 18 Uhr
Der Eintritt ist frei, bitte melden Sie sich an unter https://forum1848.de/veranstaltungen/eroeffnung-fuer-freiheit-und-republik/
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📷 Aufmarsch des Reichsbanners am 10.08.1924 vor dem Berliner Schloss, Ausschnitt aus einer Postkarte, Bild RB 2297, © Gedenkstätte Deutscher Widerstand
07/05/2026
Stellt euch vor, das Reichsbanner würde für die Öffentlichkeitsarbeit den Adler im Strahlenkranz – unser Emblem seit über 100 Jahren – von einem auf den anderen Tag durch ein minimalistisches, zeitgemäßes Markenlogo ersetzen.
Völlig absurd. Schließlich steht dieses Symbol für unsere Geschichte, unsere Tradition und die Kontinuität des Kampfes für Republik, Rechtsstaat und Freiheit.
Doch genau das geschieht zunehmend in Deutschland: Immer mehr Bundesländer geben sich neue Markenauftritte. Historische Wappen verschwinden aus dem Alltag, ersetzt durch Logos, die alle paar Jahre an gestalterische Trends angepasst werden.
Dabei sind staatliche Symbole weit mehr als bloße Gestaltung.
Sie repräsentieren den Ort, für den sie stehen.
Das baden-württembergische Landeswappen etwa zeigt einen Schild mit drei Löwen (Schwaben), gehalten von einem Hirschen (Württemberg) und einem Greif (Baden). Das neue Markenlogo des Landes zeigt seit Ende 2024 aber nur noch die drei Löwen. Ganze Regionen werden damit negiert und unsichtbar gemacht.
Und während nur noch einen an das Stadtwappen angelehnten, lächelnden Bären nutzt, musste im Saarland das Wappenschild einer abstrakten Darstellung der Silhouette des Landes weichen.
👉 Wir fordern daher: Mehr Sichtbarkeit für unsere Wappen und mehr Bewusstsein für unsere gemeinsamen Symbole!
Die gesamte Stellungnahme findet Ihr auf unserer Website. (Link in der Bio)