Heimatkunde - Heinrich Böll Stiftung

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Heimatkunde - Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung https://heimatkunde.boell.de So vielfältig wie die Gesellschaft sind auch unsere Themen.

Heimatkunde präsentiert ein vielfältiges Angebot an Informationen, Analysen und Meinungen zu dem großen Themenfeld Migration und Diversity. Die Website https://heimatkunde.boell.de vermittelt Hintergrundwissen und präsentiert Expert*innen aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft u.v.m. In der Mediathek sammeln wir unsere audiovisuellen Inhalte wie Podcast, Videos und Veranstaltungsmitschnitte.

Photos from Heinrich-Böll-Stiftung's post 05/06/2026
Verbinden statt spalten Gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit 04/06/2026

Konferenz VERBINDEN STATT SPALTEN am 15. und 16. Juni in Kooperation mit dem Theater an der Parkaue - jetzt anmelden!

Das Vertrauen junger Menschen in demokratische Strukturen schwindet, während rechte Positionen zunehmend normalisiert werden und Gewalt immer häufiger als gesellschaftsfähig wahrgenommen wird. Diskriminierung, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Queerfeindlichkeit und rechte Erzählungen gewinnen an Sichtbarkeit und Akzeptanz – nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in Schule, Familie und digitalen Lebenswelten junger Menschen. Bildungs- und Kulturorte wie Schulen, Theater und Einrichtungen der kulturellen Bildung stehen daher vor der dringenden Aufgabe, Räume zu schaffen, die solidarisch, inklusiv und handlungsfähig bleiben – Orte, an denen junge Menschen Demokratie als wertvoll und zukunftsfähig erleben können.

Die Konferenz „Verbinden statt spalten“ am Theater an der Parkaue versteht sich als Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Sie bringt Kulturschaffende, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und Künstler*innen zusammen und eröffnet Räume für Austausch und kritische Reflexion.

Vor dem Hintergrund zunehmender queerfeindlicher Stimmungen und Haltungen in vielen gesellschaftlichen Bereichen steht das Thema Queerfeindlichkeit im Fokus dieser von dem Theater an der Parkaue und der Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam durchgeführten Konferenz. Sie widmet sich u.a. folgenden Fragen: Wie kann Queerfeindlichkeit erkannt werden? Wie wirkt sie auf die Betroffenen? Welche Strategien und Handlungsoptionen helfen dagegen? Das zweitägige Programm umfasst Impulse, Tischgespräche und Workshops. Eingeladen sind Akteur*innen aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Das vollständige Programm und den Link zur Anmeldung findet ihr hier 👇

Verbinden statt spalten Gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit Das Vertrauen junger Menschen in demokratische Strukturen schwindet, während rechte Positionen zunehmend normalisiert werden und Gewalt immer häufiger als gesellschaftsfähig wahrgenommen wird. Diskriminierung, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Queerfeindlichkeit und rechte Erzählungen ...

„Ohne ihr Vertrauen könnte ich kein einziges Foto machen“ | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung 29/05/2026

Der Fotograf Toby Binder dokumentiert in seiner Fotografie den Alltag von Menschen, die in der Gesellschaft oft marginalisiert sind. In seinem Bildband portraitiert er Kinder und Jugendliche im Duisburger Stadtteil Hochfeld. Was es für diese Art der Arbeit braucht und was sie für ihn ausmacht, erzählt er im Interview mit Hakan Akçit für unseren .

"Die Dokumentarfotografie hat für mich eine unglaubliche Kraft. Sie zeigt uns die Lebensrealität unterschiedlichster Menschen. Sie kann den Betrachter dorthin mitnehmen und bei ihm Empathie für andere hervorrufen, wie es kein anderes Medium kann. Diese Fähigkeit ist für mich verknüpft mit der Verpflichtung sie zu nutzen, um Dinge zum Positiven zu verändern."

„Ohne ihr Vertrauen könnte ich kein einziges Foto machen“ | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung Toby Binder dokumentiert in seiner Fotografie den Alltag von Menschen, die in der Gesellschaft oft marginalisiert sind. In seinem Bildband portraitiert er Kinder und Jugendliche im Duisburger Stadtteil Hochfeld. Was es für diese Arbeit braucht, erzählt er im Interview.

DIE MÖLLNER BRIEFE Erinnern als politische Praxis 17/04/2026

🎥Filmvorführung & Gespräch: DIE MÖLLNER BRIEFE 📅 13. Mai 2026 ab 19 Uhr📍Heinrich-Böll-Stiftung

Der hochaktuelle Dokumentarfilm der vielfach ausgezeichneten Regisseurin Martina Priessner erzählt die Geschichten der Opfer und Überlebenden der rassistischen Brandanschläge in Mölln von 1992 – und von der großen Solidarität, die lange im Verborgenen blieb.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Martina Priessner (Regisseurin), Bengü Kocatürk-Schuster (DOMiD) und Kim Dresel (Arolsen Archives - International Center on N**i Persecution) über die Frage, die der Film aufwirft: Wessen Erinnerung zählt, wird aufbewahrt oder verschwiegen? Das Gespräch fragt nach der Rolle von Archiven im Umgang mit rassistischem Terror, nach Erinnerungspolitik und danach, wem das Erinnern gehört. Es wird von Borjana Gaković (Film- und Medienwissenschaftlerin) moderiert.

Jetzt anmelden!

DIE MÖLLNER BRIEFE Erinnern als politische Praxis 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln das Leben der Familie Arslan. Der damals 7-jährige İbrahim Arslan überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Nach dem Anschlag schickten Menschen aus ganz Deutschland Briefe, um ihre Anteilnahme und Solida...

23/03/2026

Suraj Mailitafi ist eine wichtige Stimme im Kampf gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt in Deutschland. Anlässlich des internationalen Tag gegen Rassismus am 21.03. hat die Journalistin Djamilia Prange de Oliveira ihn getroffen und mit ihm über seine politische Arbeit gesprochen.

Suraj spricht auf Demos, macht Aufklärungsarbeit auf Instagram und engagiert sich neben seinem Chemie-Studium in der Kommunalpolitik. In der Initiative Gerechtigkeit für Lorenz setzt er sich dafür ein, dass der Tod von Lorenz A. aufgeklärt wird, der letztes Jahr von der Polizei in Oldenburg erschossen wurde.

Dass Rassismus auch in deutschen Institutionen wirkt, z.B. bei der Polizei, in der Justiz, bei Jobcentern oder anderen Behörden, hat kürzlich eine Studie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt bestätigt. Das schwächt das Vertrauen in den Staat und seine Sicherheitsbehörden – und muss verändert werden!

Hier geht's zum gesamten Portrait auf Heimatkunde: https://heimatkunde.boell.de/de/2026/03/20/suraj-mailitafis-kampf-um-gerechtigkeit

Suraj Mailitafi ist eine wichtige Stimme im Kampf gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt in Deutschland. Anlässlich des internationalen Tag gegen Rassismus am 21.03. hat die Journalistin Djamilia Prange de Oliveira ihn getroffen (das ganze Porträt im Link in den Kommentaren).

Mehr Infos: Suraj spricht auf Demos, macht Aufklärungsarbeit auf Instagram und engagiert sich neben seinem Chemie-Studium in der Kommunalpolitik. In der Initiative Gerechtigkeit für Lorenz setzt er sich dafür ein, dass der Tod von Lorenz A. aufgeklärt wird, der letztes Jahr von der Polizei in Oldenburg erschossen wurde.

Dass Rassismus auch in deutschen Institutionen wirkt, z.B. bei der Polizei, in der Justiz, bei Jobcentern oder anderen Behörden, hat kürzlich eine Studie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt bestätigt. Das schwächt das Vertrauen in den Staat und seine Sicherheitsbehörden – und muss verändert werden!

"Die Arbeit von Betroffenen muss strukturell unterstützt werden" | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung 18/03/2026

Ibrahim Arslan überlebte den rassistischen Brandanschlag in Mölln 1992 und kämpft seit Jahren für eine Erinnerungskultur, die aus der Perspektive von Betroffenen erzählt wird. Nun ist er mit dem Film „Die Möllner Briefe“ quer durchs Land getourt. Mit der Journalistin Derya Türkmen hat er über besondere Begegnungen, Solidarität an unterschiedlichen Orten und politische Verantwortung gesprochen.

"Unsere Arbeit wird zwar oft gelobt und als wichtig bezeichnet. Aber strukturelle Unterstützung bleibt aus. Das zeigt für mich ein grundlegendes Problem: Die Arbeit der Betroffenen wird zwar anerkannt, aber sie wird nicht wirklich unterstützt."

"Die Arbeit von Betroffenen muss strukturell unterstützt werden" | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung Ibrahim Arslan kämpft seit Jahren für eine Erinnerungskultur, die aus der Perspektive von Betroffenen erzählt wird. Nun ist er mit dem Film „Die Möllner Briefe“ quer durchs Land getourt. Ein Gespräch über besondere Begegnungen, Solidarität und politische Verantwortung.

Photos from Heimatkunde - Heinrich Böll Stiftung's post 19/02/2026

Heute gedenken wir der Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau vor sechs Jahren. Unsere Solidarität und Anteilnahme gelten den Angehörigen, Überlebenden und Freund*innen.
Am Abend des 19. Februar 2020 erschoss ein Rechtsterrorist neun junge Menschen an mehreren Tatorten in Hanau aus rassistischen Motiven. Weitere Menschen wurden verletzt, teils schwer. Im Anschluss tötete der Täter erst seine Mutter, dann sich selbst.

Wir erinnern heute auch an Ibrahim Akkuş, der den Anschlag schwerverletzt überlebte. Kurz vor dem heutigen sechsten Jahrestag verstarb Akkuş am 10. Januar 2026 im Alter von 70 Jahren an den Spätfolgen des Anschlags. Ibrahim Akkuş ist somit ein weiteres Todesopfer rechter Gewalt. Sein Tod führt uns schmerzhaft vor Augen, dass, wie bei vielen Betroffenen rechter Gewalt, der Anschlag für ihn nicht mit der Tatnacht endete.
Erinnerung ist Verantwortung und unumgänglich im Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung.

: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov und Ibrahim Akkuş.

„Jetzt ist keine gute Zeit, um unpolitisch zu sein“ | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung 18/02/2026

Die Schriftstellerin und Lektorin Alla Leshenko hat ein Faible für Märchen, Horror und die deutsche Sprache, die sie sich selbst beigebracht hat. Für ihr Engagement gegen rechts bekommt sie viel Hass ab, trotzdem steht für sie fest: Unpolitisch zu sein ist keine Option. Hakan Akçit hat mir ihr für unseren Zwischenraum für Kunst gesprochen.

„Jetzt ist keine gute Zeit, um unpolitisch zu sein“ | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung Die Schriftstellerin und Lektorin Alla Leshenko hat ein Faible für Märchen, Horror und die deutsche Sprache, die sie sich selbst beigebracht hat. Für ihr Engagement gegen rechts bekommt sie viel Hass ab, trotzdem steht für sie fest: Unpolitisch zu sein ist keine Option.

"Die Balance in der Migrationspolitik ist gekippt" | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung 16/01/2026

Kontrolle und Abschreckung dominieren heute die Migrationspolitik, zulasten von Schutzstandards und Menschenrechten. Im Rückblick auf die Entwicklungen der letzten zehn Jahre beschreibt Migrationsforscherin Petra Bendel im Gespräch mit Christian Jakob, wie es anders gehen könnte und erinnert an die Ursprünge des Flüchtlingsrechts.

"Ich würde heute daran erinnern, dass wir Menschenrechte und Flüchtlingsrechte haben, die just aufgrund der deutschen Historie mit einem Unrechtsregime entstanden [...] Geschichtsvergessenheit und eine mangelnde Faktenbasiertheit von Politik werden sich rächen und gehen auch auf Kosten der Glaubwürdigkeit einer Regierung, die anderswo die Geltung von Menschenrechten einfordert."

"Die Balance in der Migrationspolitik ist gekippt" | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung Kontrolle und Abschreckung dominieren heute die Migrationspolitik, zulasten von Schutzstandards und Menschenrechten. Im Rückblick auf die Entwicklungen der letzten zehn Jahre beschreibt Migrationsforscherin Petra Bendel, wie es anders gehen könnte und erinnert an die Ursprünge des Flüchtlingsrec...

„Wer sind die Unzivilisierten?“ | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung 19/11/2025

Die kürzlich mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Serie „Uncivilized“ erzählt von medialen Großereignissen, postmigrantischen Lebensrealitäten und Alltagsrassismus in Deutschland. Safiye Can und Hakan Akçit haben für unseren mit dem Produzenten der Serie Çağdaş Eren Yüksel gesprochen.

"Wir sollten nicht vergessen, dass wir am Ende des Tages als Filmschaffende nicht einfach nur Filme schaffen, sondern Realitäten. Und wenn diese Realitäten nicht mehr mit der Lebensrealität mehrerer Millionen Menschen hierzulande matchen, haben wir einfach ein Problem."

„Wer sind die Unzivilisierten?“ | heimatkunde | Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung Die kürzlich mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Serie „Uncivilized“ erzählt von medialen Großereignissen, postmigrantischen Lebensrealitäten und Alltagsrassismus in Deutschland. Ein Gespräch mit dem Produzenten Çağdaş Eren Yüksel.

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