29/05/2026
Das Foyer und die Treppenräume der Philharmonie, Räume und Mosaikwände für die Walter-Gropius-Schule mit Kindergarten, das Ägyptische Museum, die Dorfkirche in Zehlendorf, der Flughafen Tegel und viele weitere Projekte. Das alles sind Orte und Räume, die maßgeblich von der Bauhaus-Künstlerin Lou Scheper-Berkenkamp (1901–1976) gestaltet
worden sind und uns tagtäglich im Berliner Stadtraum begegnen.
Deshalb erinnert die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt seit gestern in der Bogotastraße 18, 14163 Berlin-Zehlendorf, mit einer Berliner Gedenktafel an die Künstlerin.
richterkotowski gemeinsam mit Familienmitgliedern von Lou Scheper-Berkenkamp und Dr. Meike Birkenmaier, die Personalleiterin der GASAG Berlin, bei der Enthüllung der Tafel: „Das Berliner Gedenktafelprogramm erinnert an Menschen, die diese Stadt geprägt haben – politisch, wissenschaftlich, gesellschaftlich oder kulturell. Es macht Geschichte im Stadtraum sichtbar. Und genau das passt zu Lou Scheper-Berkenkamp in besonderer Weise. Denn ihr Werk
begegnet vielen Berlinerinnen und Berlinern bis heute im Alltag – häufig, ohne dass sie ihren
Namen kennen. […] Dass wir heute an ihrem Wohnhaus eine Gedenktafel anbringen, bedeutet deshalb mehr als nur Erinnerung. Es bedeutet auch, einer Künstlerin Sichtbarkeit zu geben, deren Beitrag lange nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die er verdient.“
Besonderer Dank gilt der AG, die als langjährige Hauptsponsorin des Berliner
Gedenktafelprogramms die Tafel für Lou Scheper-Berkenkamp finanziert hat.
Pressemitteilung: https://www.berlin.de/sen/kultgz/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1675449.php
28/05/2026
Der neue Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Alexander Straßmeir, hat sich heute mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Dr. Gideon Joffe und Milena Rosenzweig-Winter, der Gemeindegeschäftsführerin, zu einem ersten Austausch getroffen.
„In Zeiten des wiedererstarkenden Antisemitismus ist mir der Schutz und die Förderung jüdischen Lebens in Berlin ein wichtiges Anliegen. Die Vielfalt der Religionen in friedlicher Gemeinschaft ist ein Pfeiler unserer Demokratie“, so der Staatssekretär.
Bei seinem Besuch in der Oranienburger Straße, wo auch die landeseigene Stiftung „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“ untergebracht ist, gab es auch eine Führung durch die Austellung „Tuet auf die Pforten“, die an das Schicksal der Berliner Juden erinnert.
Am Tag des offenen Denkmals am 13.9.2026 können Besucherinnen und Besucher dort die sonst nicht zugängliche Mikwe besuchen. Sie ist das rituelle Tauchbad – ein integraler Teil des jüdischen Lebens. Führungen gibt es um 14 Uhr.
28/05/2026
Musikalische Qualität, künstlerische Eigenständigkeit und strukturelle Stärkung: dafür steht , das zentrale Förderprogramm von , das natürlich auch von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt wird. Seit 2007 setzt sich die Plattform für Sichtbarkeit, Auftrittsmöglichkeiten, Auszeichnungen und gezielter Nachwuchsförderung ein.
Das BMC Summer Open Air am Wannsee ist dabei nur eine der vielen Bühnen, die die Berlin Music Commission durch die Plattform bietet, .richterkotowski war dabei: „Gerade für junge Musikerinnen und Musiker bleibt der Live-Auftritt wichtig: um sich auszuprobieren, Publikum zu erleben, sichtbar zu werden - und auch zu lernen, wenn einmal nicht alles perfekt läuft. Genauso wichtig sind die Kontakte, Gespräche und Kooperationen, die an solchen Abenden für die jungen Musikerinnen und Musiker, aber auch für diejenigen hinter der Bühne entstehen. Denn die Berliner Musikszene braucht nicht nur viele Talente, sondern auch Orte, Netzwerke und Menschen, die miteinander arbeiten, Kooperationen entwickeln und immer wieder neuen Ideen unterstützen.“
Foto 2,4: Christoph Mangler für Berlin Music Commission
25/05/2026
Happy Birthday dem Karneval der Kulturen.
Vor 770 000 Besuchenden zog der knallbunte, diverse Zug dieses Jahr zum 30. Mal durch Berlin und .richterkotowski war mitten drin.
Jedes Jahr kommen Menschen aus mehr als 100 Nationen zusammen und feiern ein buntes Miteinander. Diesmal wieder mit über 60 Gruppen. Der Kinderkarneval zog durch Kreuzberg, Tausende kamen zum Fest am Blücherplatz und der Zug war natürlich der krönende Höhepunkt des Wochenendes.
Das Engagement aller unterstützt die Senatsverwaltung für Kultur mit rund 1,46 Millionen Euro und eine zusätzliche Projektförderung in Höhe von rund 77.000 Euro gabs zum runden Jubiläum obendrauf.
24/05/2026
Staatsoper für alle – vor zwei Jahrzehnten geboren, gehört das jährliche kostenfreie Open-Air der Extraklasse zum Berliner Frühsommer. Maestro Daniel Barenboim etablierte, was Christian Thielemann erfolgreich weiterführt – ohne großzügige und treue Sponsoren wie BMW wäre das nicht möglich. Diesmal gabs Beethoven live.
Staatssekretärin .richterkotowski: „Die Möglichkeit, hier gemeinsam mit so vielen Menschen ein unvergleichliches Kulturerlebnis zu genießen, gibt diesem Konzert für mich eine besondere Bedeutung. […]
Unser Kulturhaushalt beträgt rund eine Milliarde Euro pro Jahr - das ist weit mehr, als vergleichbare Großstädte zur Förderung des kulturellen Angebotes ausgeben. Berlin muss sich hier gar nicht verstecken! Den Erfolg sehen wir: Die Berlinerinnen und Berliner sind zu 90 Prozent mit dem Kulturangebot zufrieden.
Man sieht es auch heute auf dem Platz: Berlin und Kultur gehören einfach zusammen!“
21/05/2026
Premiere für den bundesweiten Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“. Den gibt es anlässlich des UNESCO-Welttags der kulturellen Vielfalt. Durch unterschiedliche Aktionen machen verschiedenste Berliner Institutionen sichtbar, wie kulturelle Vielfalt und Begegnung in unserer Stadt gelebt werden. Sie setzen ein Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Zusammenhalt.
Dazu sagt Kulturstaatssekretärin .richterkotowski:
„Kulturelle Vielfalt ist eine große Stärke Berlins. Hier leben Menschen aus über 170 Nationen. Sie bilden das Fundament unserer lebendigen Kulturlandschaft. Diese Vielfalt birgt große Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Genau hier setzt der Aktionstag ‚Zusammenhalt in Vielfalt‘ an. Er zeigt, wie Kunst und Kultur als Dialogmittel den gesellschaftlichen Zusammenhalt festigen und unsere Demokratie stärken können. Lassen Sie uns gemeinsam Räume schaffen, in denen wir einander vorurteilsfrei begegnen und die Offenheit unserer Stadt aktiv leben“.
20/05/2026
„Wenn wir heute über Bibliotheken sprechen, sprechen wir längst nicht mehr nur über Bücherregale und Lesesäle. Wir sprechen über hybride Räume, in denen sich analoge und digitale Angebote miteinander verbinden. Über E-Medien, Open Access, Künstliche Intelligenz und Bibliotheken der Dinge. Vor allem aber sprechen wir über Orte, an denen Menschen zusammenkommen, um Wissen zu teilen, zu lernen, zu diskutieren und sich auszutauschen.“, so die Kulturstaatssekretärin .richterkotowski bei der Eröffnung von Deutschlands größtem Bibliotheken-Kongress.
Bis zum 22.Mai treffen sich im Neuköllner Estrel Congress Center Bibliothekarinnen und Bibliothekare, um sich mit Fachvorträgen, Workshops, Best-Practice-Beispielen und Networking über innovative Ansätze zwischen traditioneller Bibliotheksarbeit und digitaler Transformation auszutauschen. Ob Bibliotheksleitungen, Bibliothekteams oder Studierende – die BiblioCon 2026 Berlin ist ein Muss für alle, die die Zukunft der Bibliotheken aktiv mitgestalten möchten.
18/05/2026
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt legt auch in
diesem Jahr erneut einen Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus auf. Gefördert werden u. a. Projekte der Antisemitismusprävention, politische Bildungsangebote, Kampagnen, Awareness- und Monitoringmaßnahmen sowie Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Die Auswahl der zu fördernden Projekte
erfolgt durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt auf Grundlage fachlicher Kriterien und unter Einbeziehung der Einschätzung einer fachkundigen Jury mit ausgewiesener Expertise im Bereich der
Antisemitismusprävention nach einheitlichen Maßstäben.
„Mit der Weiterführung des Aktionsfonds setzen wir ein starkes Zeichen: Wir lassen nicht zu, dass Antisemitismus unsere Stadt spaltet. Wir fördern und unterstützen diejenigen, die Berlin zu einer Stadt der Vielfalt und des friedlichen Miteinanders machen.“, Alexander Straßmeir, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Anträge können gestellt werden von gemeinnützigen Organisationen, gemeinnützigen Körperschaften des öffentlichen Rechts und gemeinnützigen Stiftungen des öffentlichen Rechts in Trägerschaft unter Beteiligung des Landes Berlin. Die minimale
Fördersumme beträgt 50.000 Euro und die maximale Fördersumme 200.000 Euro.
Antragstellung:
20. Mai 2026, 10 Uhr bis 5. Juni 2026, 18 Uhr (online)
Digitale Informationsveranstaltung:
20. Mai 2026 | 10:00–11:30 Uhr
Offene digitale Sprechstunden:
27. Mai & 3. Juni 2026 | jeweils 10:00–11:30 Uhr
Pressemitteilung:
https://www.berlin.de/sen/kultgz/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1671958.php
18/05/2026
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt legt auch in
diesem Jahr erneut einen Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus auf. Gefördert werden u. a. Projekte der Antisemitismusprävention, politische Bildungsangebote, Kampagnen, Awareness- und Monitoringmaßnahmen sowie Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Die Auswahl der zu fördernden Projekte
erfolgt durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt auf Grundlage fachlicher Kriterien und unter Einbeziehung der Einschätzung einer fachkundigen Jury mit ausgewiesener Expertise im Bereich der
Antisemitismusprävention nach einheitlichen Maßstäben.
„Mit der Weiterführung des Aktionsfonds setzen wir ein starkes Zeichen: Wir lassen nicht zu, dass Antisemitismus unsere Stadt spaltet. Wir fördern und unterstützen diejenigen, die Berlin zu einer Stadt der Vielfalt und des friedlichen Miteinanders machen.“, Alexander Straßmeir, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Anträge können gestellt werden von gemeinnützigen Organisationen, gemeinnützigen Körperschaften des öffentlichen Rechts und gemeinnützigen Stiftungen des öffentlichen Rechts in Trägerschaft unter Beteiligung des Landes Berlin. Die minimale
Fördersumme beträgt 50.000 Euro und die maximale Fördersumme 200.000 Euro.
Antragstellung:
20. Mai 2026, 10 Uhr bis 5. Juni 2026, 18 Uhr (online)
Digitale Informationsveranstaltung:
20. Mai 2026 | 10:00–11:30 Uhr
Offene digitale Sprechstunden:
27. Mai & 3. Juni 2026 | jeweils 10:00–11:30 Uhr
Pressemitteilung:
https://www.berlin.de/sen/kultgz/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1671958.php
12/05/2026
Willkommen, Stefan Evers: Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Stefan Evers stellte sich heute den Kolleginnen und Kollegen in einem persönlichen Austausch vor.
Für die Kulturlandschaft gibt es weiterhin viel anzupacken - er sicherte zu, Projekte mit
Verantwortung und Verlässlichkeit fortzuführen.