SPDqueer Charlottenburg-Wilmersdorf

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Wir werden in allen gesellschaftspolitisch relevanten Themen uns einbringen und unsere Ideen vorantreiben. Jede/r ist herzlich eingeladen mitzuwirken.

Wir die SPDqueer Charlottenburg-Wilmersdorf sind eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD und setzen uns für die Rechte und Belange der intersexuellen, Transgender, Lesben und Schwulen in der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf ein. Hier werden wir unsere Themen einer Diskussion zur Verfügung stellen, wir werden unsere Veranstaltungen einstellen und wir werden darüber hier berichten.

Photos from SPDqueer Charlottenburg-Wilmersdorf's post 01/02/2024

„Habe Fertig?“ Nein, noch lange nicht aber gestern gab es eine Staffelübergabe, die mich glücklich macht: bei der gestrigen Kreisvollversammlung der AG Q***r Charlottenburg-Wilmersdorf wurde unter der bewährten Leitung von Juergen Jaenen ein neuer Kreisvorstand gewählt. Ich hatte ja bereits 2022 angekündigt, dass diese Wahlperiode meine letzte sein wird. Um so bewegter bin ich, dass mir nun ein deutlich jüngerer und vielfältiger Vorstand folgt. Lieber Marius, Miguel, Dimitar, Jürgen, Dunja, Christian, Dagmar und Elif; ich wünsche Euch alles Liebe und Gute, Glück und Erfolg in der Sache und Zufriedenheit mit der Arbeit. Danke auch an Dieter Padar, Ute Khadija Suter und Marta Sisalem.
Und Danke an meine bisherigen Mitstreiter Markus, Maximilian und Tobi.
Ich bin auch meinen Weggefährten unendlich dankbar, die ich nicht alle aufführen kann aber mein Dank gilt natürlich Ralph Ehrlich, Reinhard Naumann, Christian Hochgrebe, Juergen Jaenen, Petra Cardinal, Markus Pauzenberger, Martin Schöpe, meinen Kreiskollegen Ulli Ullrich, Ramin Rachel, Chris, Stefan Siegert, meiner Abteilung 72 und meinem „Chef“ Timur Saric, meinem Kreis und meinem Kreisvorstand - Liebe Heike, lieber Kian – ich habe Euch mit mancher Meinungsäußerung das Leben sicher nicht immer einfach gemacht. Aber Ihr wie alle anderen habt mich ertragen, gelassen, unterstützt und jeder war da, wenn ich ihn brauchte. Was ist Glück und glücklich sein? Ich weiß es nicht genau aber ich bin glücklich und fühle mich aufgehoben.
Meine Abteilung 72 und einige Projekte in der Community freuen sich nun auf eine ungeteiltere Aufmerksamkeit – wir sehen uns alle wieder.

03/07/2023

Quo vadis Q***rbeauftragte/r in Berlin?

Als nach der Wiederholungswahl SPD und CDU u.a. mitteilten, dass für queere Belange das Amt eines Q***rbeauftragten geschaffen werden soll, wurde dieses mit Wohlwollen aber auch Skepsis zur Kenntnis genommen. Ich verweise dazu auf die Stellungnahme des Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) aus dem März 2023.

Christopher Schreiber, der Sprecher des LSVD, merkte damals u.a. folgendes an:

„Es sei ein „Leuchtturmprojekt“, dass man bereits von der vorherigen Koalition eingefordert habe. Allerdings sei es wichtig, wo man einen künftigen Q***rbeauftragten ansiedele und dass er ordentlich mit Kompetenzen ausgestattet sei. Den Rang eines Staatssekretärs halte man für angemessen.“

In diesen Sinne äußerte sich auch der Mitbegründer und Sprecher der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V., Ralf Dose, bei der Kranzniederlegung an der Stehle gegenüber dem Rathaus Charlottenburg zum Gedenken an Magnus Hirschfeld am 14. Mai d. J.

Und genau hier fangen die Probleme an. Seitdem gibt es bis heute keine Klarheit über Umfang, Ausstattung, Aufgaben und Kompetenzen des Amtes, keine Stellenbeschreibung, keine Auschreibung einer Stelle bzw. steht überhaupt die Frage an, ob eine Stellenausschreibung überhaupt beabsichtigt ist?

Schlimmer noch: Stattdessen wird seit der Zeit durchgängig ein einziger und wahrlich nicht unumstrittener Name gehandelt, der wohl von Anfang an als Q***rbeauftragter gesetzt sein soll – bislang ohne jede Klarstellung oder Stellungnahme der genannten Person.

Ich frage mich, ob die Politik auch nur annähernd eine Vorstellung hat, wie sauer, verärgert und enttäuscht die Berliner Communities mittlerweile sind?

Der Berliner Communities sind doch keine Ansammlung unmündiger Kinder, denen man etwas vorsetzt, sondern sie erwarten selbstverständlich und zurecht, dass sie eingebunden und angesprochen werden bzw. dass man nicht ÜBER SIE sondern MIT IHNEN spricht – warum tut man also das nicht?

Ich sehe die Gefahr und mache mir große Sorgen, dass die Schaffung des Amtes eines Q***rbeauftragten ein Flopp zu werden droht und zwar sachlich wie personell. - Man spricht schon von einem „Belohnungsamt“ (nicht meine Wortwahl!).

Was spricht eigentlich dagegen, das Amt des Q***rbeauftragten im Rang eines Staatssekretärs anzusiedeln?

Wenn der oder die Q***rbeauftragte – denn ich will hoffen, dass hier nicht schon eine einzelne Benennung feststeht - keine ordnungsgemäße übliche Qualifikation für das Amt mitbringt, wäre alleine dieses schon eine Missachtung der queeren Communities. Vor allem ist dieses auch unverständlich, da wir schon in den Bezirken qualifizierte, erprobte und gut vernetzte Q***rbeauftragte haben, wie z.B. in Tempehof-Schöneberg, Lichtenberg usw.

Wir benötigen für ein solches Amt nämlich keine Menschen, die ein unsachliches und lautes Auftreten, persönliche Angriffe und Anfeindungen sowie Empörungsrethorik mit inhaltlicher Arbeit verwechseln und unfähig sind, Menschen zusammen zu führen.

Ich bitte die Politik daher inständig, die bisherige Vorgehensweise sofort zu verändern und das peinliche Geschwurbel – wie gerade in dieser Woche im AGH geschehen - um einen vermeintlich gesetzten Kandidaten, der zum Teil hochgradig umstritten ist, unverzüglich zu beenden.

Bitte bewegt Euch auf die Communities zu. Ladet sie zu einem runden Tisch ein und schafft ein dauerhaftes Gesprächsgremium für einen relmäßigen dauerhaften Austausch zwischen der Politik und den Comminities.

Fragt die Communities, wen sie sich als Q***rbeauftragte/n vorstellen können.

Nur dann hat die Politik eine echte und gerechte Chance auf Anerkennung und Respekt im queeren Bereich.

17/05/2022

Vielen Dank an unsere SPD-Fraktion in Charlottenburg-Wilmersdorf für ihren Gruß und ihre Positionierung zum heutigen IDAHOBIT 2022. Die am vorigen Samstag von Euch übernommene Organisation des Gedenkens an der Magnus-Hirschfeld-Stehle, die nötig wurde, weil das Bezirksamt unter der grünen Bürgermeisterin den Gedenktag aus "Haushaltsgründen" gestrichen hat, zeigt wie wichtig der Einsatz für Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz auch in den Berliner Bezirken ist 🌹❤️🌈

Heute ist Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie. Deshalb wurde auch die Regenbogen Fahne traditionell vor dem Rathaus Charlottenburg gehisst. 🏳️‍🌈

Gerechtigkeit und Schutz vor Diskriminierung für alle Menschen, egal welcher sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität, sind leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.
In vielen Staaten werden Menschen sogar noch für ihre Identität bestraft. Aber auch in Deutschland sind queere Menschen oft von Diskriminierung betroffen - deswegen müssen wir weiter für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft einstehen.

Wir erinnern heute auch an die Verfolgung homosexueller Menschen in Deutschland. Noch bis 1994 standen sexuelle Handlungen zwischen Männern offiziell unter Strafe. Seit 2017 können Opfer von Paragraph 175 für das erlittene Unrecht Entschädigung beantragen.

Photos from SPDqueer Charlottenburg-Wilmersdorf's post 15/05/2022

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Vorstandsmitglied und Mitglied der BVV Timur Sarić und unserer BVV-Fraktion sowie der Gleichstellungsbeauftragten Katrine Lück für ihre Ansprachen zum diesährigen Gedenken an Magnus Hirschfeld. Nachdem die Bezirksbürgermeistern das Gedenken dieses Jahr aus Haushaltsgründen gestrichen hat, hat unsere BVV-Fraktion das Gedenken selbst organisiert. Mit den ebenfalls anwesenden Vertreter*Innen von queeren Oranisationen und Aktivisten gehen wir davon aus, dass das Gedenken im nächsten Jahr wieder offiziell vom Bezirk organisiert wird. Danke auch an Ralf Dose, Helmut Metzner, Daniel Bararanowski und Detlef Mücke.

Photos from SPD-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf's post 08/05/2022

Kaum ist die AG Q***r in CW neu gewählt, gibt es etwas zu tun: leider ist es dem Bezirksamt aus Haushaltsgründen nicht möglich, den Gedenktag am 14. Mai zu Ehren von Magnus Hirschfeld abzuhalten ! Keine Geld für einen einen Kranz übrig ?
Danke zunächst an die SPD-Fraktion in CW, dass sie das Gedenken am kommenden Samstag um 9.00 Uhr an der Stehle gegenüber dem Rathaus Charlottenburg übernommen hat.
Aber es ist klar, dass wir dafür Sorgen müssen, dass dieser Gedenktag einen festen Platz in Charlottenburg-Wilmersdorf zurück erhält. Dafür werden wir uns einsetzen !

Münster 1972: Deutschlands erste Homosexuellen-Demo 28/04/2022

Vor 50 Jahren fand die erste Homosexuellen-Demo in Deutschland statt - nicht wie man vielleicht denken würde, in einer größeren Stadt, sondern im beschaulichen katholischen Münster. Ein Würdigung von Q***r.de 🌈

Münster 1972: Deutschlands erste Homosexuellen-Demo Am Freitag vor 50 Jahren – am 29. April 1972 – fand in Münster die erste Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben in der Bundesrepublik statt. Ein Grund zum Feiern – nicht nur in Westfalen. (Kunst & Kultur - Geschichte)

Photos from SPDqueer Charlottenburg-Wilmersdorf's post 14/04/2022

Mit viel Elan und positiver Energie hat die AG Q***r in Charlottenburg-Wilmersdorf gestern im Rathauses Charlottenburg den neuen Vorstand gewählt. Zum geschäftsführenden Vorstand wurden gewählt: als Vorsitzender Lutz Ermster; als Stellvertreter Maximilian Mathes und Markus Sachse; als Schriftführer Tobias Schemmel. Als Beisitzer: Dagmar Bartz, Ralph Ehrlich, Christian Hochgrebe, Frank Hofmann, Reinhard Naumann, Timur Saric und Rainer Sulanke. Herzlichen Glückwunsch an Alle, auch den Kreisdelegierten, Ersatzdelegierten und Nominierten. Herzlich Dank auch an den Genossen Martin Schöpe aus Mitte für die tolle Wahlleitung. Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit für unsere AG 🌹🍀🌈

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