05/06/2026
Das Online-Portal Männer* berichtet über den Beitrag von Sophie Koch zu den "Perspektiven. Für die BMH der Zukunft":
Die Queerbeauftragte der Bundesregierung schlägt darin einen deutlichen Aufwuchs der Bundesförderung für queere Projekte vor - als Gegenentwurf zu gegenwärtigen Bestrebungen eben diese zu kürzen. Auch der BMH sollte nach Koch dabei eine wichtigere Rolle zukommen...
Online-Chefredakteur Christian Knuth bei maenner.media hat eine pointierte Einordnung zu Kochs Text geschrieben:
➡️ https://maenner.media/gesellschaft/politik/15-jahre-bundesstiftung-magnus-hirschfeld-sophie-koch/
Den Text von Sophie Koch in voller Länge gibt es online auf unserer Webseite unter:
➡️ https://mh-stiftung.de/2026/06/04/sophie-koch-mehr-foerdern-wagen/
Und nächste Woche Donnerstag lesen Sie bei uns bereits die nächste spannende Perspektive für die BMH der Zukunft.
Bundesstiftung Magnus Hirschfeld: „Mehr Fördern wagen"?
15 Jahre Bundesstiftung Magnus Hirschfeld – und statt nur zurückzublicken, stellt die Stiftung gleich die Frage nach ihrer eigenen Zukunft. Den Auftakt einer neuen Online-Textreihe macht am Donnerstag Queerbeauftragte Sophie Koch.
05/06/2026
Wir haben Luan Pertl, Inter* Aktivist* zum aus Perspektive gestellt:
Frage 1: Was bedeutet das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) für intergeschlechtliche Menschen?
Frage 2: Wie bewertest Du die aktuellen Debatten um das aus intergeschlechtlicher Perspektive?
Frage 3: Was sind für Dich wichtige Punkte am SBGG, die verbessert werden müssen?
Hören und sehen Sie Luans pointierte Antworten in unserem kurzen, 6-minütigen Video:
➡️ https://mh-stiftung.de/medien/videos/
: Luan Pertl war auch unter den Speaker_innen unseres Kolloquium zu 1 Jahr Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland vergangenen November 2025. Ausgewählte Vorträge des Kolloquiums finden Sie ebenfalls auf der oben verlinkten Seite.
04/06/2026
Wir starten heute unsere neue Online-Reihe mit Texten zu "Perspektiven. Für die BMH der Zukunft".
Den Auftakt macht , Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt:
Ein programmatischer Text zur Zukunft der Bundesförderung queerer Projekte. Ein hochaktuelles Thema, nicht zuletzt mit Blick auf das Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Die Queerbeauftragte der Bundesregierung macht erste Vorschläge, wie eine deutliche Erhöhung anzugehen wäre und nennt dabei auch konkrete Zahlen. Außerdem eröffnet Koch mit ihrem Beitrag die Debatte darüber, wie die BMH hier eine wichtigere Rolle spielen kann.
Den ganzen Artikel von Sophie Koch finden Sie hier auf unserer Webseite:
➡️ https://mh-stiftung.de/2026/06/04/sophie-koch-mehr-foerdern-wagen/
Beteiligen Sie sich jetzt an der Debatte!
Was halten Sie von den Vorschlägen und Thesen von Sophie Koch? Schreiben Sie es hier in die Kommentare! Wir freuen uns auf Ihren konstruktiven Debattenbeitrag.
Worum geht es in der Reihe "Perspektiven. Für die BMH der Zukunft" genau?
Anlässlich von in diesem Jahr haben wir Menschen gebeten, ihre Perspektive für die BMH der aufzuschreiben: Die Autor_innen der Online-Textreihe antworten auf wichtige und spannende Fragen: Wie muss sich die BMH weiterentwickeln? Welche Themen muss die Stiftung stärker in den Blick nehmen? Welche Forschungslücken gilt es in Zukunft zu füllen? Und nicht zuletzt: Welche Ressourcen werden für die wachsenden Aufgaben der Zukunft benötigt - und woher sollen sie kommen?
Jede Woche erscheint ab sofort immer donnerstags ab 9:00 Uhr ein neuer Beitrag der Reihe auf der Stiftungswebseite
➡️ https://mh-stiftung.de/projekte/perspektiven .
Sophie Koch: Mehr Fördern wagen – BUNDESSTIFTUNG MAGNUS HIRSCHFELD
Wie können queere Strukturen in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Angriffe auf Qu**rs gesichert werden? Anstatt Förderungen in Frage zu stellen, fordert Sophie Koch das genaue Gegenteil: eine deutliche Ausweitung der Bundesförderung für queere Projekte. Die Queerbeauftragte...
03/06/2026
Wir sind bei jeder Eröffnung einer neuen Station unserer Wanderausstellung “gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945” immer wieder aufs Neue begeistert, dass die Reise durch Deutschland weiter und weiter geht: Am kommenden Wochenende eröffnet unsere Ausstellung nun bereits zum 22. Mal eine neue Station:
Ab Samstag, 6. Juni können Sie “gefährdet leben” in der Alten Hofhaltung in besuchen. Dort gastiert sie bis einschließlich 28. Juni 2026.
Zur Eröffnung am Sa. 6. Juni ab 11 Uhr singt Arnd Rühlmann queere Lieder aus den 1920er und 1930er Jahren.
Wir zeichnen in der Ausstellung die vielfältigen und ambivalenten Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 – 1945 anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nach. Die Ausstellung erzählt dabei keineswegs nur Verfolgungsgeschichten, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität. Tauchen Sie ein in einen wichtigen Teil jüngerer deutscher Geschichte.
Möglich gemacht hat diese neue Ausstellungsstation der CSD Bamberg (www.csd-bamberg.de).
Mehr Infos zur Station in Bamberg (6.-28. Juni 2026) gibt es hier:
➡️ https://museum.bamberg.de/news/gefaehrdet-leben-queere-menschen-1933-1945-wanderausstellung-der-bundesstiftung-magnus-hirschfeld/
Bamberg ist Ihnen zu weit? Kein Problem! Wir können Sie leider nicht selbst in die schöne Stadt in Oberfranken fahren - dafür können Sie aber unsere Ausstellung auch virtuell besuchen: Klicken Sie sich jetzt direkt online im 360°-Modus durch die Ausstellung. Dort bekommen Sie einen guten Eindruck vom Aufbau und den Inhalten von “gefährdet leben”:
➡️ https://www.gefährdetleben.de/
02/06/2026
Eine schöne Nachricht zum Thema schwule und queere Sichtbarkeit im Sport! 💜
So was gab's noch nie: Vier offen schwule Spieler für Brasilien
Während sich schwule Sportprofis anderswo noch mit Alibi-Frauen ablichten lassen, zeigen sich vier schwule Spieler der brasilianischen Nationalmannschaft stolz in gemeinsamen Bildern. (Sport)
01/06/2026
Gestern vor 100 Jahren wurde geboren - Autor von Kinderbuchklassikern wie "Timm Thaler".
Axel Krämer hat jetzt auf queer.de eine ausführliche Würdigung des Lebens von Krüss veröffentlicht. Darin erfahren Sie, wieso die Homosexualität des Autors ein Tabu blieb, warum er 1966 Deutschland verließ und sie finden dort auch einen Link zur bevorstehenden Fachtagung "100 Jahre James Krüss" am 4. Juli in München.
Wenn das keinen Klick zum Wochenstart wert ist... :)
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James Krüss zum Hundertsten: Queerness zwischen den Zeilen
Heute vor 100 Jahren – am 31. Mai 1926 – kam der Kinderbuchautor James Krüss zur Welt. Er schuf Klassiker wie "Timm Thaler", aber auch Gedichte wie "Ein Junge namens Monika". 1966 verließ er Deutschland – vor allem wegen des homophoben Klimas. (Buch - Aktuell)
29/05/2026
Nächsten Di. 2. Juni 2026 zeichnet NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst auch queere Aktivist_innen mit dem Verdienstorden des Landes NRW aus, die sich für ein vielfältiges Miteinander einsetzen.
Unter den Preisträger_innen ist auch Marcus Velke-Schmidt vom CSG - Centrum Schwule Geschichte Köln. Der Historiker Velke-Schmidt hat auch an 12 lebensgeschichtlichen Videointerviews queerer Menschen mitgewirkt, die Teil unseres sind.
Wir gratulieren Marcus Velke-Schmidt und den weiteren Preisträger_innen zu dieser verdienten Auszeichnung.
Mehr zur bevorstehenden Preisverleihung in Nordrhein-Westfalen berichtet das Nachrichtenportal queer.de:
➡️ https://www.queer.de/detail.php?article_id=58142
Alles zum CSG Köln gibt es auch auf deren Webseite unter:
➡️ https://www.csgkoeln.org/
Unser Archiv der anderen Erinnerungen stellen wir online vor - hier erfahren Sie auch, wie Sie die Videointerviews im Archiv für Forschung, Bildung oder journalistische Arbeit nutzen können:
➡️ https://mh-stiftung.de/projekte/interviews/
NRW-Verdienstorden: Hendrik Wüst würdigt queere Aktivist*innen
Ministerpräsident Wüst zeichnet 15 Menschen aus, die sich für ein vielfältiges Miteinander einsetzen. Geehrt werden unter anderem Volker Beck und die "Lindenstraßen"-Schauspieler Georg Uecker und Claus Vinçon. (Politik - Deutschland)
28/05/2026
Das Nachrichtenportal queer.de meldet, dass die beiden großen christlichen Konfessionen in unserem Nachbarland Schweiz ein von bei Menschen unterstützen.
Gleichzeitig führt das Portal aus, dass es jedoch weiterhin andere Religionsgemeinschaften gibt, die weiterhin solche Maßnahmen nicht generell ablehnen.
Auch erwähnt der Artikel, dass es in Deutschland seit 2020 ein gesetzliches Verbot gibt. Dazu schreibt queer.de unter anderem: "An Erwachsenen sind Maßnahmen unter bestimmten Umständen erlaubt."
Dabei ist wichtig zu wissen, dass Konversionsbehandlungen in Deutschland an Personen über 18 Jahren nur erlaubt sind, wenn kein "Willensmangel" bei der betroffenen Person besteht.
Ein solcher Willensmangel liegt aber beispielsweise bereits vor, wenn die Person über die Konsequenzen solcher Maßnahmen getäuscht wird.
Da in anerkannten Fachgutachten festgestellt wurde, dass Konversionsbehandlungen nicht wirken (die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität ist nicht von außen beeinflussbar) UND solche Maßnahmen potentiell erheblichen psychischen Schaden bei den Betroffenen auslösen, liegt nach unserer Auffassung bereits eine Täuschung vor, wenn der betroffenen Person nicht auch diese klaren Fakten mitgeteilt wurden.
Erst dieser unwahrscheinliche, oder besser gesagt sehr seltene Fall wäre ein solcher "Umstand" (wie es im Artikel heißt), der Konversionsmaßnahmen bei über 18 Jahre alten Personen theoretisch erlauben würde.
Deshalb sind wir der Auffassung, dass das gesetzliche Verbot in Deutschland auch für Ü-18 sehr weitgehend ist. Nichtsdestotrotz bleibt die komplizierte rechtliche Konstruktion über den "Willensmangel" ein Hindernis hinsichtlich einer nachhaltigen gesamtgesellschaftlichen Ächtung dieser Praktiken.
➡️ https://www.queer.de/detail.php?article_id=58130
Schweiz: Evangelische und katholische Kirche für Verbot von "Konversionstherapien"
In der Schweiz unterstützen beide große Kirchen ein Verbot der "Heilung" von queeren Menschen. International werben aber noch viele Kirchen für die Praxis, die laut Ärzteorganisationen in Depression und Suzid führen kann. (Glaube)
27/05/2026
Im April hatten wir über die Preisverleihung des Max Spohr Preises 2026 des Berufsverband VK e.V. berichtet - in der Jury saß dieses Jahr auch unser Vorstand.
Einer der Preisträger_innen 2026, Sebastian Krug vom Rainbow-Career-Day hat jetzt dem Onlinemagazin Männer ein gegeben. Darin "spricht er über queere Sichtbarkeit im Berufsleben, den Anspruch der Rainbow-Career-Days als „come-as-you-are“-Event und die Frage, wie Arbeitgebende echte Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inklusion ermöglichen können"
Hier geht's zum gesamten Interview (kostenfrei):
➡️ https://maenner.media/gesellschaft/community/mit-freude-arbeiten-rainbow-career-days/
Wenn Sie nochmal alles über die diesjährigen Max-Spohr-Preisträger_innen nachlesen möchten, dann sei Ihnen die Pressemitteilung des Berufsverband VK e.V. ans Herz gelegt:
➡️ https://max-spohr-preis.de/verleihung-2026-pressemitteilung/
Mehr über den Rainbow-Career-Day gibt es hier online:
➡️ https://rainbow-career.de/
Mit Freude arbeiten. Sebastian vom „Rainbow-Career-Day“ im Gespräch
Sebastian Krug, Geschäftsführer der Rainbow-Day GmbH, wurde mit dem Max-Spohr-Preis 2026 ausgezeichnet. Im Interview spricht er über queere Sichtbarkeit im Berufsleben, Freude an der Arbeit – und warum Vielfalt gerade jetzt verteidigt werden muss.
26/05/2026
Aktuell gastiert unsere Wanderausstellung "gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945" noch bis diese Woche Sonntag, 31. Mai im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte in
Am Abschlusstag (31. Mai) lädt das Museum mit seinen Unterstützenden zu einer abschließenden um 16 Uhr: Sie erwartet eine szenische Lesung und ein Gespräch zu den Themenkomplexen Ravensbrück, Ost-Berliner Lesben und queerer Aktivismus in der .
Alle Infos zur Finissage gibt es hier:
➡️
Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte –
31. Mai 202616 Uhr „… wie Verbrecherinnen behandelt“ – Finissage der Ausstellungsintervention „gefährdet leben“ am 31.5.2026 Szenische Lesung und Gespräch zu Ravensbrück, Ost-Berliner Lesben und queerem Aktivismus in der DDR. Finissage zur Ausstellungsintervention „gefährdet leben...