Feuerwache Berlin Alt-Hohenschönhausen

Feuerwache Berlin Alt-Hohenschönhausen

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Wir sind eine von 57 Freiwilligen Feuerwehren der Bundeshauptstadt. Wir sind im Stadtbezirk Berlin Lichtenberg zu Hause.

Dieser befindet sich im Nord/Osten der Stadt. Unsere Wache hat einen eigenen Ausrückebereich der durch uns betreut wird. Die Einzatzzahlen beliefen sich in der Vergangenheit zwischen 170 und 600 Einsätze pro Kalenderjahr. Die Zahlen können je nach Einsatzaufkommen stark schwanken. Uns stehen zwei Einsatzfahrzeuge zur Verfügung.

1-LHF 16-12
1-LF-Z 16 BUND

05/07/2023

⚠️⚠️ ⚠️⚠️ https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2023/07/berlin-kriegsmunition-landsberger-allee-sperrkreis.html⚠️⚠️⚠️

Auf Lautsprecherdurchsagen, Klingeltableaut, KatWarn und Cellbroadcast sowie Mediendurchsagen achten.

Auch offizielle Seiten der Berliner Feuerwehr und Polizei informieren über Medienkanäle.

Bitte Nachbarschaftlichen Umgang pflegen und auch Betroffene innerhalb des dann veröffentlichten Sperrkreises informieren.

Vor allem: Ruhe bewahren!!

28/06/2023

🌪️🚒💨💨💨🌳 Ausnahmzustand Berlin

Was war das den für ein Tag!?

Gestern war wieder Waschtag in Berlin. Mit Lärm, Wind und Starkregenschauer fegte das Wetter durch Berlin und bescherte unseren Einsatzkräften so einige Tätigkeiten.

Von Hohenschönhausen nach Mitte zum Alexanderplatz und von dort aus weiter in die City.

Wir waren sehr beschäftigt und kehrten in den späten Abendstunden zu unseren Familien zurück.

Der berlinweite Ausnahmezustand wurde ausgerufen, nahezu alle Einsatzmittel wurden besetzt um die hohe Anzahl an Einsätzen zügig abarbeiten zu können.

Lieben Dank an alle und eine gute Woche 😉!

25/06/2023

🚒💨💨 Janz schön wat los uff‘m Kiez 👩🏻‍🚒

Liebe Jemeinde,
Freunde,
Fan‘s,

in den letzten Monaten sind unsere Blauröcke so ofte uffe Spritze das wa beinahe verjessen hahm das wa hier och mal wieda wat posten müssen…

Deswejen jibt det mal, frei in Berlina Schnauze, nen kurzen Abriss unserer Produktivität am Bürjer.

Jestern Abend:

🔥Brand 4 bei de Hellersdorfer uff‘m Kiez

Heute Morjen:

🔥Brand 1 fehljeschlajene Kochversuche
🌪️Technische Hilfeleistung loser Ast

Die Taje davor waren mit reichlich Arbeit überfüllt, da kommt ordentlich wat zusammen.

Macht also keene blöden oder krumme Sachen, so‘n bisschen Pause wäre och mal janz knorke.

Tschüss‘n und nen duften Wochenstart ✌️

PSD ZukunftsPreis 2022 13/09/2022

Bitte votet wie letztes Jahr täglich für uns und helft unserer Jugendfeuerwehr an die Spitze. ❤️

PSD ZukunftsPreis 2022 60.000 Euro für Zukunftsprojekte in Berlin und Brandenburg

PSD ZukunftsPreis 2022 13/09/2022

Bitte votet auch dieses Jahr wieder für uns und unterstützt unsere Jugendfeuerwehr. ❤

PSD ZukunftsPreis 2022 60.000 Euro für Zukunftsprojekte in Berlin und Brandenburg

17/08/2022

auf Thomas „Schulle“ Schulte

*teile unseren Schulle auf seiner letzten Reise*

„Es sitzt unendlich tief.

Es ist eigentlich zu früh um es zu kommentieren. Aber wir können nicht anders.

Ein alter Hase der uns groß gemacht hat, ein Feuerfresser, ein feiner Kerl, eine typische Berliner Schnauze, Mensch, Sohn, Opa, Freund und Familienvater. Sein Herz hat für immer aufgehört zu Schlagen. Es herrscht Stille.

Gemeinsam haben wir die dicksten Dinger im Kiez gewuppt und Du warst oftmals der einzigste Maschinist der uns jungen Heißsporne den Ausrücker ermöglichte.

Du hast die besten Gartenpartys gegeben, hast damit die Mannschaft zusammengerufen und zusammengehalten. Stets aufrichtig und eine ehrliche Seele.

Ein Hundenaar und ein Mann der Einfachheit. Ein Mensch der Mitte unserer Gesellschaft.

Stets auf dem Teppich geblieben.

Du hattest immer eine offene Haustür, die Küchenstube war stets der Mittelpunkt.

Es gab immer einen warmen Kaffe und einen guten Rat. Niemand musste Hungern, im Hause gab es stets für alle etwas. Besonders der Hund unter dem Küchentisch lauerte immer in freudiger Erwartung auf eine kleine Leckerei.

Camping im Klappanhänger, später im bequemen Wohnwagen, war Dein Ding. Die Nähe zur Basis hast Du auch mit dem Übertritt in unsere Ehrenabteilung nicht verloren, so warst Du sehr lange im Vorstand unseres Fördervereins aktiv.

Ja Thomas, Du hast deine eigenen Spuren hinterlassen, vor allem Menschlichkeit.

Deine geliebte Ehefrau, deine liebevollen Eltern, deine Tochter und Enkel werden Dich sehr vermissen. Genauso wie wir.

Danke für die gemeinsame Zeit auf Erden!!!!

Auch wenn sich Wege auseinanderleben, es bleiben die vielen gemeinsamen Erinnerungen. Es sind die unzähligen Einsätze und die vertrauten Gespräche dazwischen die für immer im Herzen bleiben. Unvergessen.

Deinen liebenden Eltern, deiner lieben Ehefrau und deiner Tochter wünschen wir aus tiefsten Herzen unser aufrichtiges Beileid.

Gute Reise Schulle, wir sind sehr betrübt, wir werden Dich vermissen.

In ewiger und wehmütiger Erinnerung, die Wache vom Feuer-Zug Hohenschönhausen.

Mach‘s jut Schulle!“

Von den Machern des Erfolgspatches „Black Ops 6310“ und „Saint Patrick’s Day 6310“ präsentieren wir am internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (17.05.) die lang ersehnte und gewünschte Fortsetzung! 
Das Pridepatch 6310 🏳️‍🌈! 

Dieses Schmuckstück ist auf 100 Stück limitiert und wechseln für 20€ pro Stück den Besitzenden.
Wir werden 10€ pro Pridepatch an den Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) spenden. Also Win Win für Alle!
Ihr habt Interesse dieses wunderbare Patch zu besitzen? Am 17.05.2022 wird es eine Story auf unserer Instagramseite geben, auf die ihr entsprechend antworten müsst. Wir setzten uns dann mit euch in Verbindung. 
Eine Vorbestellung ist nicht möglich. Bestellen ist nur über die am Story am 17.05. möglich. 

Wir freuen uns von euch zu hören! 10/05/2022

Von den Machern des Erfolgspatches „Black Ops 6310“ und „Saint Patrick’s Day 6310“ präsentieren wir am internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (17.05.) die lang ersehnte und gewünschte Fortsetzung!
Das Pridepatch 6310 🏳️‍🌈!

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Wir freuen uns von euch zu hören!

https://instagram.com/stories/fw_alt_hohenschoenhausen/2835142022293607243?igshid=MDJmNzVkMjY=

Von den Machern des Erfolgspatches „Black Ops 6310“ und „Saint Patrick’s Day 6310“ präsentieren wir am internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (17.05.) die lang ersehnte und gewünschte Fortsetzung! Das Pridepatch 6310 🏳️‍🌈! Dieses Schmuckstück ist auf 100 Stück limitiert und wechseln für 20€ pro Stück den Besitzenden. Wir werden 10€ pro Pridepatch an den Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) spenden. Also Win Win für Alle! Ihr habt Interesse dieses wunderbare Patch zu besitzen? Am 17.05.2022 wird es eine Story auf unserer Instagramseite geben, auf die ihr entsprechend antworten müsst. Wir setzten uns dann mit euch in Verbindung. Eine Vorbestellung ist nicht möglich. Bestellen ist nur über die am Story am 17.05. möglich. Wir freuen uns von euch zu hören!

14/11/2021

/Nachruf

HBI Heinz Gläser jun.
Geboren 1943 - 15.11.2008

Die Feuerwehrhistorik ist im Kanon der modernen Wissenschaften eine relativ junge Disziplin. Etliche Fragen sind noch völlig unerforscht. Mit seinem Standardwerk „Wasser marsch in der DDR“, einem faustdicken Monolith, fast 800 Seiten stark, hat Heinz Gläser einen weithin sichtbaren Pflock in die karge Forschungslandschaft geschlagen. Das Nachfolgewerk über die Ost-Berliner Feuerwehr befand sich seit Jahren im Entstehen, wuchs Seite um Seite, verdrängte die Sorgen um die eigene Gesundheit.

Zuletzt, so schien es, bestand Heinz Gläser nur noch aus einem einzigen Gedanken, den er auf seinem Sterbebett als Mahnung an die Zurückbleibenden formulierte: „Das Buch!“

„Ich wuchs bei Oma und Opa auf, meine Eltern brachte der Krieg auseinander.

Mein Vater war in westalliierter Gefangenschaft, meine Mutter fand eine andere Liebe. Oma und Opa hielten ihr Versprechen, das sie ihrem Sohn mit in den Krieg gaben: auf mich aufzupassen.
Für seine eigene Lebensgeschichte reichten sieben Seiten. Überschrieben ist sie mit „Die Hohenschönhausener Feuerwehr – fast mein Zuhause“.

Ein Foto zeigt drei Männer in Feuerwehruniform, die Arme hinter den Rücken verschränkt, links Jochen, der Sohn von Heinz, mittig der Vater, der auch Heinz heißt, rechts Heinz selbst, ein breitschultriger Kerl mit offenem Lächeln und Bauchansatz.

Den Vater hatte er erst mit fünf Jahren kennengelernt. Heinz durfte ihn zur Brandschutzkontrolle begleiten, in die Gewächshäuser der LPGs und ins Tropenhaus der Humboldt-Universität. Dort wuchsen die Kakteen, die Heinz so liebte. Er steckte sich Ableger in die Hosentasche und litt höllische Qualen, bis der Kontrollgang beendet war.

Mit 20 durfte Heinz endlich selbst Feuerwehrmann werden, freiwilliger Feuerwehrmann, der Unterschied war ihm wichtig. Wenn die Sirene heulte, sprangen Papa und Sohn nun zusammen aus ihren Betten, polterten die Treppen hinunter und radelten zur Feuerwache.

Heinz machte Karriere, in der Brandbekämpfung und auch sonst. Er war fleißig, hatte gute Noten, studierte Geografie, wollte eigentlich Lehrer werden, bekam aber eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ministerium für Verkehrswesen. Und eine Wohnung auf der Fischerinsel, 19. Stock, drei Zimmer mit Telefon und Zentralheizung.

Damit befand er sich leider nicht mehr im Ausrückebereich der Feuerwache Hohenschönhausen. So verpasste er viele Einsätze. Nur am Wochenende, wenn sie im Kleingarten die Alarmsirene hörten, schwang sich Heinz Gläser wieder aufs Fahrrad.

Nach 25 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr war er ganz oben angekommen. Sein Titel: „Hauptbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr der DDR“. Mehr ging nicht. Bei alledem kamen Beruf und Familie nicht zu kurz. Heinz brauchte ein solides Fundament, von dem aus er seiner Leidenschaft nachging. Es traf sich gut, dass seine Frau die Leidenschaft zunehmend teilte.
Was von seiner Freizeit übrig blieb, investierte Heinz in Archivrecherchen.

Er gründete den „Beirat der Berliner Feuerwehrhistoriker“ und besorgte sich ein Buch aus dem Westen. Es erzählt die Geschichte der Berliner Feuerwehr von Anbeginn und hat gerade mal 221 Seiten.

Jede Seite bezahlte Heinz Gläser mit mehr als zwei DDR-Mark.
Einen Monat später bekam er das Buch geschenkt, mit einer Widmung vom Autor. Das war 1987, zur 750-Jahrfeier Berlins. Heinz war mit Festumzugsvorbereitungen befasst und lernte den obersten Feuerwehrhistoriker West-Berlins kennen. Die Männer verstanden sich prächtig. Im Januar 1990 besiegelten sie die Wiedervereinigung der Berliner Feuerwehrhistoriker.
Heinz war nach der Wende keinen Tag arbeitslos, er wurde von der Deutschen Bahn als Personalreferent übernommen und begab sich zum frühestmöglichen Zeitpunkt in die Altersteilzeit, um weiter zu forschen und zu schreiben.

Seine Wohnung wurde zur Kommunikationszentrale für die Aufarbeitung der DDR-Feuerwehrgeschichte. Allein das Material für seine Bücher füllte drei Festplatten.
Heinz Gläser überlegte noch, wie er es am besten organisieren könnte, in der Rehaklinik mit seinem Laptop, den vielen Telefonaten und der Korrespondenz.

Da hatte der Krebs ihn längst besiegt.

Wir vermissen Dich lieber Heinz.

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