22/02/2024
Der Berufsfeuerwehr Frankfurt fehlen 320 Leute: Einsatzkräfte sind am Limit
Die Berufsfeuerwehr hat 320 Stellen zu wenig. Seit 30 Jahren agiert sie mit nahezu gleich großer Belegschaft, obwohl die Stadt massiv gewachsen ist.
15/02/2024
„Der Rettungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern steht in den kommenden Monaten vor möglicherweise massiven Veränderungen. In den sechs Landkreisen laufen die bestehenden Alt-Verträge mit Anbietern wie dem DRK, den Johannitern oder dem Arbeiter-Samariter-Bund aus. Das sieht das Rettungsdienst-Gesetz vor."
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Mehr-Wettbewerb-setzt-Notfall-Rettung-unter-Druck,rettungsdienst344.html
22/01/2024
⚠️ Ärztekammer warnt vor Lidocain i.o.
Es ist eine der ersten Konsequenzen aus Lönnes Tod:
Seit dem Dezember 2022 warnt die Bundesärztekammer davor, Lidocain i.o. einzusetzen, um Kindern Schmerzen zu nehmen.
Um dieses Ziel zu erreichen, solle man bei einem intraossären Zugang stattdessen auf Morphin, Esketamin oder Fentanyl zurückgreifen.
❌ Dieser Einsatz von Lidocain bei Kindern sei „abzulehnen, da der Wirkstoff wegen seiner unberechenbaren systemischen Wirkung gefährlich sein kann“.
Genau das war bei Lönne Ratzow passiert: Der Notarzt dosierte das Lidocain fast drei mal höher als damals für ein Baby empfohlen. Er gab es über den i.o.-Zugang, es wirkte nicht lokal betäubend, sondern „systemisch“, gelangte in den Blutkreislauf. Lönne hörte auf zu atmen.
Der ärztliche Berater von Familie Ratzow hatte im Laufe Ermittlungen zur Lönnes Tod der Arzneimittelkommission einen entsprechenden Hinweis gegeben.
Bundesärztekammer (2022): „Intraossäre Gabe von Lidocain zur Schmerztherapie bei pädiatrischen Patienten – eine nicht sachgerechte, potenziell gefährliche Off-Label-Empfehlung“. https://cutt.ly/Lido-BAEK
05/01/2024
Maucher Jenkins stellt für DBRD Antrag auf Nichtigkeit gegen die „Star of Life“-Marken des BKS beim Deutschen Patent- und Markenamt
de.maucherjenkins.com
02/01/2024
Seit dem 1. Januar 2014 ist das Notfallsanitätergesetz in Kraft. Für die einen ist es der Schlusspunkt einer lange überfälligen Entwicklung, für die anderen der Beginn einer grundlegenden Neuausrichtung der präklinischen Notfallmedizin. Mit dieser RETTUNGSDIENST schauen wir zurück, was sich in den vergangenen zehn Jahren geändert hat, und wagen gleichzeitig einen Ausblick auf die Schritte, die in der Zukunft noch gemacht werden müssen. Denn auch heute noch ist das Notfallsanitätergesetz in keinem einzigen Bundesland in vollem Umfang umgesetzt worden. Auch ist weiterhin ungeklärt, wer vor Ort letztlich die Verantwortung dafür hat, wie die notfallmedizinische Versorgung erfolgt. Fest steht: Es gibt noch einiges zu klären.
Mehr dazu hier: https://bit.ly/3RGXT3T