Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland

Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland

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Das Europäische Parlament, direkt von den Bürgerinnen und Bürgern in 27 EU-Ländern gewählt. 🇪🇺

Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland ist eines von insgesamt 35 Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Neben den 27 zentralen, nationalen Büros in den Hauptstädten der Mitgliedstaaten existieren auch sieben Regionalbüros und ein Büro in Washington. In Deutschland gibt es neben dem zentralen Verbindungsbüro für Deutschland in der Hauptstadt Berlin ein weiteres, regionales Verbindungsbüro mit Sitz in München.

Photos from Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland's post 07/06/2026

💶 „Nennen Sie uns Ihre Gehaltsvorstellung.“ – eine Frage, die viele Bewerberinnen und Bewerber nur schwer beantworten können.


Genau hier setzt die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz an. Sie soll Lohndiskriminierung bekämpfen und die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern verringeren.

📊 Aktuell verdienen Frauen in der EU durchschnittlich 11 % weniger pro Stunde als Männer. In Deutschland liegt der Gender Pay Gap laut Statistischem Bundesamt sogar bei 16 %, bereinigt bei 6%.

Die EU hat die Richtlinie bereits 2023 beschlossen. Die Mitgliedstaaten hatten anschließend drei Jahre Zeit, die Vorgaben in nationales Recht umzusetzen.

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

- Informationen über Gehalt oder Gehaltsspannen bereits im Bewerbungsprozess
- Auskunftsrechte für Beschäftigte zu Vergütungsstrukturen
- Berichtspflichten für größere Unternehmen
- Maßnahmen bei ungerechtfertigten Lohnunterschieden von mehr als 5 %
- Stärkere Rechte für Betroffene von Entgeltdiskriminierung

06/06/2026

Was steckt eigentlich im Honigglas? 🍯

Ab dem 14. Juni gelten in der EU neue Regeln für die Kennzeichnung von Honig. Bei Honigmischungen muss künftig klarer angegeben werden, aus welchen Ländern der Honig stammt und in welchen Anteilen.

Denn Honig im Supermarkt kommt nicht immer aus nur einem Land: Je nach Wetter, Blütezeit und Ernte kann die verfügbare Menge stark schwanken. Deshalb werden Honige aus verschiedenen Regionen häufig gemischt, damit Geschmack, Farbe und Qualität möglichst gleichbleiben. 🐝

Die neuen Regeln machen die Herkunft im Glas besser nachvollziehbar. Das stärkt Verbraucher*innen und sorgt für mehr Transparenz im Regal. 🏷️🇪🇺

Für mehr Informationen: https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-content/summary/eu-labelling-rules-for-honey.html (Link in der Bio von )

05/06/2026

Umwelt schützen heißt auch, Umweltverbrechen konsequent zu verfolgen.

Zum Weltumwelttag richten wir den Blick auf eine wichtige Entscheidung des Europäischen Parlaments: Mit der 2024 verabschiedeten Richtlinie gegen Umweltkriminalität wurde der strafrechtliche Schutz der Umwelt in der Europäischen Union deutlich gestärkt. Die Mitgliedstaaten hatten anschließend zwei Jahre Zeit, die neuen Vorgaben in nationales Recht umzusetzen.

Umweltkriminalität zählt weltweit zu den größten kriminellen Geschäftsfeldern und verursacht erhebliche Schäden für Menschen, Natur und Klima. Die Richtlinie erweitert deshalb die Liste der Umweltdelikte unter anderem um illegalen Holzhandel, die Erschöpfung von Wasservorräten, schwere Verstöße gegen EU-Chemikalienvorschriften sowie Meeresverschmutzung durch Schiffe.
Zugleich werden die Sanktionen verschärft: Für besonders schwere Umweltstraftaten sind Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren möglich, Unternehmen drohen Geldbußen von bis zu 40 Millionen Euro oder 5 % ihres weltweiten Jahresumsatzes. Zudem sollen Verursacher für die Wiederherstellung geschädigter Umweltbereiche aufkommen.

Mit der neuen Richtlinie setzt das Europäische Parlament ein klares Signal: Umweltkriminalität darf sich nicht lohnen. Wer erhebliche Schäden an Natur und Umwelt verursacht, soll europaweit konsequenter zur Verantwortung gezogen werden.

Mehr Informationen: https://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20240223IPR18075/environmental-crimes-meps-adopt-extended-list-of-offences-and-sanctions

Photos from Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland's post 04/06/2026

🗺️ EU-Erweiterungspolitik im Fokus 🇪🇺

Am Mittwoch hat der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments Berichte zu Ukraine, Moldau, Serbien, Kosovo, Nordmazedonien sowie Bosnien und Herzegowina mit hoher Mehrheit angenommen.

Die Berichte unterstreichen: Die EU-Perspektive der Partnerländer bleibt bestehen. Fortschritte auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft hängen jedoch von konkreten Reformen, Rechtsstaatlichkeit, demokratischen Institutionen, Korruptionsbekämpfung und Grundrechten ab.

Ukraine, Moldau, Serbien, Nordmazedonien sowie Bosnien und Herzegowina sind offizielle EU-Beitrittskandidaten. Kosovo gilt als potenzieller Beitrittskandidat.

Zugleich machen die Berichte deutlich, dass politische Verantwortung, Reformumsetzung und regionale Zusammenarbeit gestärkt werden müssen. Auch der Schutz vor ausländischer Einflussnahme, Desinformation und Bedrohungen für Sicherheit und Stabilität bleibt zentral.

Die EU-Erweiterung bleibt damit eine strategische Investition in Frieden, Sicherheit und Wohlstand in Europa.

Nächster Schritt: Die Berichte werden nun dem Europäischen Parlament als Ganzem zur Abstimmung vorgelegt.

Für mehr Informationen: https://www.europarl.europa.eu/committees/en/afet/home/press-releases

Photos from Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland's post 03/06/2026

Das Europäische Parlament und der Rat der EU-Mitgliedstaaten haben am Montag, den 1. Juni 2026, eine vorläufige Einigung über Änderungen der Rückführungspolitik für Drittstaatsangehörige, die sich illegal in der Europäischen Union aufhalten, erzielt.

Die überarbeiteten Vorschriften basieren auf dem im März 2025 von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag.

Ziel ist es, die Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen, dabei die Grundrechte und das Völkerrecht uneingeschränkt zu achten, und außerdem Missbrauch und unerlaubte Weiterwanderung innerhalb der EU zu verhindern.

Die Einigung muss noch formell vom Europäischen Parlament und vom Rat der EU-Mitgliedstaaten angenommen werden, bevor die Verordnung in Kraft tritt.

Für mehr Informationen: https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20260518IPR43408/deal-on-new-eu-rules-on-migrant-returns

02/06/2026

Der Berliner EuropaDialog als Kooperationsprojekt der JEF Berlin-Brandenburg, des Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland und der Europäische Kommission – Vertretung in Deutschland geht in die 12. Runde.

Diesmal werfen wir einen Blick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in nationalen und europäischen Sicherheitsbehörden.

Die innere Sicherheit im öffentlichen Raum ist seit jeher ein umkämpftes Feld. KI-gestützte Analyseinstrumente sollen unseren Sicherheitsbehörden durch die benutzerfreundliche Verarbeitung und logische Verknüpfung riesiger Datenmengen den entscheidenden Vorteil im Kampf gegen Verbrechen verschaffen – entsprechend werden die Forderungen nach KI-Anwendungen für Institutionen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung in ganz Europa immer lauter. Zeitgleich mangelt es an europäischen Lösungen und die breite Nutzung von Künstlicher Intelligenz scheint immer mehr zum Balanceakt zwischen effizienter Sicherheitspolitik und grundrechtlichen Privatsphäre- und Datenschutzinteressen zu werden.

Wo kommen KI-Anwendungen schon heute zum Einsatz und ist Künstliche Intelligenz wirklich unverzichtbar für eine zukunftsgerüstete Sicherheitsstrategie? Auf welche Daten sollte eine solche KI zugreifen dürfen und wann wird Sicherheit zur Überwachung? Wie können unsere Daten geschützt bleiben? Und welche Rolle spielt eigentlich Europa dabei?

💬Diese und weitere Fragen möchten wir mit Euch und unserem Panel diskutieren:
• Irina Orssich, Head of Sector for AI Act Governance and Regulatory Policy, GD CONNECT, European Commission
• Alexander_Poitz, Stellv. Bundesvorsitzender, Gewerkschaft der Polizei
• Simone Ruf, Stellv. Leiterin des Center for User Rights, Gesellschaft für Freiheitsrechte

📅Wann? Donnerstag, den 11. Juni um 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
📍Wo? 🏢Vor Ort im Europäischen Haus am Brandenburger Tor oder 🖥️online im Livestream auf YouTube
🥂Im Anschluss wird es einen Abendempfang geben. Wer also in Berlin vor Ort dabei ist, kann bis 20:30 Uhr networken und weiterdiskutieren.

Achtung❗Die Plätze vor Ort sind limitiert. Bis Dienstag, den 9. Juni, 23:59 Uhr könnt Ihr euch hier anmelden: tinyURL.com/europadialog-ki

Photos from Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland's post 01/06/2026

🇪🇺 EU on tour-Ausstellung in vielen Formaten: Roll-ups, Video-Clip, Poster, Bauzaunbanner 🇪🇺

„Die EU auf einen Blick“ ist eine Ausstellung, in der wir euch die Basics der Europäischen Union vorstellen: Wie ist sie entstanden? Wie funktioniert die Gesetzgebung? Um welche Themen kümmert sich die EU? Und vor allem: Wie könnt ihr euch einbringen?

Die Ausstellung steht in verschiedenen Formaten zur Verfügung, sodass ihr für jeden Anlass, die Inhalte in eurer Schule oder bei einem Event zu präsentieren, das für euch passende Variante wählen könnt:

⭐ Die Klassische: Sechs Roll-ups, die ihr zu euch an die Schule oder zu eurem Event holen könnt. Füllt dazu die kurze Bewerbung aus und wir schicken euch die Roll-ups für bis zu vier Wochen und kümmern uns später um die Abholung! Es gibt noch viele freie Slots für das restliche Jahr!

⭐Die Moderne: Die Inhalte haben wir als ca. 3-minütigen Clip für einen Screen, auf dem ihr die Ausstellung als Schleife laufen lassen könnt.

⭐ Die Papierversion: Es gibt die Ausstellung auch als Poster-Variante: Die 10 Seiten zum Selbstausdrucken gibt es im A3-Format oder auch im A1-Format.

⭐Die Robuste: Auf sechs Bannern gibt es die Ausstellung auch für Bauzäune. Gibt es bei euch in der Stadt einen Bauzaun, der verschönert werden könnte? Bei uns gibt’s die Druckdaten

⭐Die Lehrreiche: Auf der Webseite gibt es umfangreiche Begleit- und Lehrmaterial sowie ein Quiz, um die Ausstellung bewusster zu erleben.

Alle weiteren Informationen und das Bewerbungsformular, um die Roll-ups zu bekommen, findet ihr unter www.eu-on-tour.eu

30/05/2026

Der Berliner EuropaDialog als Kooperationsprojekt der JEF Berlin-Brandenburg, des Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland und der Europäische Kommission – Vertretung in Deutschland geht in die 12. Runde 🇪🇺

Diesmal werfen wir einen Blick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI/AI) in nationalen und europäischen Sicherheitsbehörden.

Die innere Sicherheit im öffentlichen Raum ist seit jeher ein umkämpftes Feld. KI-gestützte Analyseinstrumente sollen unseren Sicherheitsbehörden durch die benutzerfreundliche Verarbeitung und logische Verknüpfung riesiger Datenmengen den entscheidenden Vorteil im Kampf gegen Verbrechen verschaffen – entsprechend werden die Forderungen nach KI-Anwendungen für Institutionen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung in ganz Europa immer lauter. Zeitgleich mangelt es an europäischen Lösungen und die breite Nutzung von Künstlicher Intelligenz scheint immer mehr zum Balanceakt zwischen effizienter Sicherheitspolitik und grundrechtlichen Privatsphäre- und Datenschutzinteressen zu werden.

Wo kommen KI-Anwendungen schon heute zum Einsatz und ist Künstliche Intelligenz wirklich unverzichtbar für eine zukunftsgerüstete Sicherheitsstrategie? Auf welche Daten sollte eine solche KI zugreifen dürfen und wann wird Sicherheit zur Überwachung? Wie können unsere Daten geschützt bleiben? Und welche Rolle spielt eigentlich Europa dabei?

Am 11. Juni um 18:00 Uhr (Einlass erst ab 17:30 Uhr) wollen wir mit Euch zusammen und unseren Panelmitgliedern diskutieren:
Irina Orssich, Generaldirektion CONNECT, European Commission
Alexander Poitz, Gewerkschaft der Polizei
Simone Ruf, Gesellschaft für Freiheitsrechte

Seid vor Ort oder online dabei und bringt Eure Perspektiven ein! 💬
🥂 Im Anschluss wird es einen Abendempfang mit Getränken & Snacks geben. Wer also in Berlin vor Ort dabei ist, kann von 19:30 bis 20:30 Uhr networken und weiterdiskutieren.
Achtung❗Die Plätze vor Ort sind limitiert. Bis Dienstag, den 9. Juni, 23:59 Uhr könnt Ihr euch hier anmelden: tinyURL.com/europadialog-ki

28/05/2026

Fürsorge kennt kein Geschlecht 🫂

Dennoch werden Pflege- und Sorgearbeit weiterhin überwiegend von Frauen übernommen.

Ob Kinderbetreuung, Altenpflege oder die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen – rund 60 % der informellen Pflege- und Sorgearbeit werden von Frauen übernommen. Dieses Ungleichgewicht wird als „Gender Care Gap“ bezeichnet und wirkt sich auf Einkommen, Karrierechancen, Renten sowie die körperliche und psychische Gesundheit von Frauen aus.

Doch es ist nicht nur ein Thema, das Frauen betrifft. Die ungleiche Verteilung unbezahlter Pflege- und Sorgearbeit kostet der Gesellschaft schätzungsweise 147 bis 220 Milliarden Euro pro Jahr und betrifft uns deshalb alle.

📣 Das Europäische Parlament setzt sich dafür ein, diese Lücke zu schließen, und fordert:
• Bezahlbare und leicht zugängliche Betreuungs- und Pflegedienste
• Faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen im Pflegesektor
• Elternzeit und flexible Arbeitsmodelle
• Mehr Schutz und Anerkennung für informell Pflegende
• Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern an Sorgearbeit

🔗 Mehr über die Arbeit des Parlaments: https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20260513IPR43307/gender-care-gap-mehr-unterstutzung-fur-pflegekrafte

28/05/2026

Europaabgeordneten-Gespräch: EU-Haushalt 2028-2034: Die Zukunft des Europäischen Sozialfonds (ESF+)
mit Gaby Bischoff (SPD für Europa; Socialists and Democrats Group in the European Parliament),
Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des EU-Parlaments

Seit über 65 Jahren fördert der Europäische Sozialfonds (ESF+) Beschäftigung und Qualifizierung, soziale Inklusion und die Bekämpfung von Armut. Durch gezielte Investitionen vor Ort macht er die soziale Dimension der EU im Alltag sichtbar. In Deutschland entfaltet der ESF+ seine Wirkung über ein Bundesprogramm sowie 16 Landesprogramme. Mit einem Volumen von 6,56 Milliarden Euro in Deutschland von 2021 bis 2027 schafft er konkrete Perspektiven: von Weiterbildungsangeboten über Integrationsprojekte bis hin zu sozialen Maßnahmen.

Die Vorschläge der EU-Kommission für den neuen langfristigen EU-Haushalt 2028-2034 werden derzeit in Brüssel verhandelt.
Der Vorschlag der EU-Kommission sieht eine Neugestaltung des ESF+ vor. Nach dem Vorschlag würde der ESF+ in einen zentralisierten Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan (NRPP) aufgehen, was das Europäische Parlament ablehnt.

Bei diesem Europaabgeordneten-Gespräch könnt ihr Fragen zur Zukunft des ESF+ stellen. Im Fokus stehen die Auswirkungen der von der European Commission vorgeschlagenen Reformen und die Positionen des European Parliament dazu. Was würden sie für Regionen und die Menschen vor Ort bedeuten? Lasst uns gemeinsam Handlungsoptionen und politische Gestaltungsmöglichkeiten zur sozialen Dimension des EU-Haushaltes erörtern.

Donnerstag, 25. Juni 2026, 11:00 – 12:00 Uhr
Online via Microsoft Teams
Anmeldung: tinyURL.com/ESF-MEP-Gespraech

Veranstalter: Europäisches Parlament - Verbindungsbüro in Deutschland & Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bundesverband
Musik: Yb Wasg*ood & Ariis - LUNA BALA (Slowed)

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