Bundesverband Liberale Senioren

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Photos from Bundesverband Liberale Senioren's post 13/10/2025

Impressionen von unsere Bundesdelegierten- und Mitgliederversammlung am 10.10.2025 in München.

27/08/2025

Die jüngsten Vorschläge von DIW-Chef Marcel Fratscher, Rentnerinnen und Rentner zu einem sozialen Pflichtjahr zu verpflichten, können wir nicht nachvollziehen. Bei diesem Vorschlag wird völlig verkannt, wie viel ältere Menschen bereits heute freiwillig zum Zusammenhalt der Gesellschaft leisten. Denn wer trägt das Ehrenamt? Es sind vor allem die Älteren. Ob in Vereinen, Kirchengemeinden, Nachbarschaftshilfen, der Kulturförderung oder sozialen Initiativen - es sind unsere erfahrenen Seniorinnen und Senioren, die ehrenamtlich mit Tatkraft, Lebenswissen und Herzblut das Gemeinwohl stärken. Jahrzehntelanges Engagement wird jedoch meist als selbstverständlich abgetan und viel zu selten gewürdigt. Die Idee eines sozialen Pflichtjahres zeugt von einer Sichtweise, die diese geleistete Arbeit ignoriert und gesellschaftliche Realitäten verkennt.

Die Boomer-Generation ist keineswegs ein Synonym für Pflegebedürftigkeit und Belastung des Gesundheitssytems. Im Gegenteil: Immer mehr Ältere investieren aktiv in ihre Gesundheit, treiben regelmäßig Sport, achten auf ihre Ernährung und sind Vorbildfunktion für jüngere Generationen. Es wird darauf ankommen, die Prävention zu stärken und Eigenverantwortung als urliberales Prinzip noch weiter zu fördern. Wer rechtzeitig Gesundheitsvorsorge betreibt, entlastet das System und genießt im höheren Lebensalter ein hohes Maß an Selbstständigkeit.

Ein weiterer Aspekt, der zu selten zur Sprache kommt: Die Betreuung und Begleitung von Enkeln ist eine zentrale Lebensleistung der Seniorinnen und Senioren. Großeltern leisten Tag für Tag praktische Hilfe, geben Werte weiter, sorgen für Geborgenheit - sie sind in vielen Familien unverzichtbare Stützen. Ihr Engagement trägt maßgeblich zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei und schafft Verbindungen zwischen den Generationen, die das soziale Klima entscheidend prägen.

Anstatt einen Zwang einzuführen, sollten Anreize für noch mehr freiwilliges Engagement geschaffen werden. Das Ehrenamt verdient Anerkennung, Wertschätzung und Unterstützung - etwa in Form steuerlicher Vorteile, Weiterbildungsangeboten oder gesellschaftlicher Auszeichnungen.

Fazit:

Die Seniorinnen und Senioren sind aktive Gesellschaftsgestalter. Deshalb stehen Liberale Senioren für Eigenverantwortung, freiwillige Solidarität und ein positives Bild des Alters. Sie sind Motoren des Ehrenamtes, sichern durch die Betreuung von Enkeln Generationengerechtigkeit und entlasten das Gesundheitssystem aktiv. Vorschlägewie ein soziales Pflichtjahr und Sondersteuern für Seniorinnen und Senioren greifen zu kurz und ignorieren die gelebte Praxis. Was jetzt zählt: Die Aufgaben der Älteren mit Respekt und fairen Anreizen unterstützen und ihr Engagement endlich angemessen würdigen.

18/07/2025

Grenzen neu ziehen statt Zwangssoli als Problemlöser

Es passt so schön in die Zeit unserer ohnehin gespaltenen Gesellschaft. Nun sollen "reiche" Rentner für die Fehler einer mutlosen Politik büßen, die jahrelang die demografische Entwicklung nicht wahrnehmen wollte. Eine Zwangssolidarisierung führ aber in Irre und lenkt von unausweichlichen Reformschritten ab. Die Liberale Senioren fordern eine schonungslose an der Realität und Fakten orientierte Sozialpolitik mit diesen Schwerpunkten:

1. Der Eintritt in Rente und Ruhestand muss dem Lebensalter entsprechend angepasst werden. Einen abzugsfreien Vorruhestand zum Beispiel können wir uns nicht mehr leisten.

2. Die Finanzierung aus der Rentenkasse muss sich auf die Altersversorgung konzentrieren. Sie ist kein Selbstbedienungsladen für versicherungsfremde Leistungen.

3. Das umlagefinanzierte System stößt schon seit langem an seine Grenzen. Es braucht eine kapitalgedeckte Säule als wesentlichen Teil der Vorsorge.

4. Dazu gehört die von der FDP vorgeschlagene Aktienrente. Dafür schafft der Staat Anreize. Bereits staatlich geförderte private Vorsorge darf nicht angetastet werden wie das DIW will. Sie muss vielmehr weiterentwickelt werden.

5. Wir müssen wieder mehr Vertrauen in den Einzelnen setzen. Eigenverantwortung muss persönliche Entscheidungen prägen. Wahlfreiheit muss das System der Zwangsabgaben ergänzen.

6. Die Definition der Altersarmut verzerrt die Realität. Die Armutsgefährdungsquote eines Einkommens im Alter unter 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung gehört auf den Prüfstand. Die Grenze liegt derzeit bei einem Jahresnettoeinkommen von 13.628 Euro oder bei einem Monatseinkommen unter 1135 Euro.

7. Die viel beschworene und ideologisch verführerisch Work-Life-Balance bedarf einer neuen Interpretation: Work brings your life in balance - ohne Arbeit und Leistung kein persönliches Wohlergehen.

Der demografische Wandel fordert uns alle heraus. Wir können unseren Wohlstand nur sichern, wenn alle leistungsbereiter werden und alle an ihre persönlichen Grenzen oder sogar darüber hinaus gehen. Eine aktuelle Presseüberschrift in der Rheinischen Post gibt wirklich zu denken: Lieber das schnelle Geld - jeder fünfte junge Mensch möchte jobben statt eine Ausbildung zu beginnen. So können wir den Generationenvertrag nicht auf neue Beine stellen und werden den Sozialstaat bis zum Geht-nicht-mehr überfordern.

16/05/2025

Unser Bundesvorsitzende Detlef Parr bei der Aussprache auf dem ordentlichen Bundesparteitag der FDP.

16/05/2025

Wir Liberale Senioren an unserem Stand auf dem ordentlichen Bundesparteitag der FDP.

12/05/2025

Unser stellvertretender Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender des Landesverbandes NRW, Elmar Conrads-Hassel, kandidiert auf dem kommenden Bundesparteitag der FDP am 16 und 17.05.2025 in Berlin als Beisitzer für den neu zu wählenden Bundesvorstand der FDP. Er ist Rechtsanwalt und lebt in Bonn.

03/04/2025

Auf unserem Stand beim Deutschen Seniorentag

Photos from Bundesverband Liberale Senioren's post 01/02/2025

Unser Flyer zur Bundestagswahl 2025.

23/12/2024

Liberale Senioren finden sich im FDP-Bundestagswahlprogramm wieder.

Der FDP-Bundesvorstand, dem unser Bundesvorsitzende Detlef Parr als kommissarisches Mitglied angehört, hat am 18.12.24 aus bekannten Gründen für den Bundesparteitag des Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2025 am 23.02.25 beschlossen. Erstmals waren wir Liberale Senioren in der Programmkommission vertreten und unser Bundesvorsitzender konnte unter enormen Zeitdruck an der Erarbeitung mitwirken. Die Schwerpunkte unserer inhaltlichen Positionen sind vor allem in Teil II "Weltbeste Bildung für selbstbewusste Bürger", Teil IV "Selbstbestimmung" und Teil V "Für einen schlanken Staat, der funktioniert" nachzulesen. Unter der Überschrift "Modernes Recht und faire Chancen für Familie und Senioren" findet sich ein eigener Unterabschnitt. Naturgemäß konnten wir unsere Positionen nicht Eins-zu Eins umsetzen, sind aber mit Ergebnis insgesamt zufrieden. Weitere Inhalte werden in einem zusätzlichen Papier mit ergänzenden Modulen noch veröffentlicht werden.

Damit stehen uns für die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern ausreichend Argumente zur Verfügung, mit denen wir Vertrauen zurückgewinnen und mit einem guten Ergebnis die liberale Arbeit im Bundestag fortsetzen können - in welcher Konstellation auch immer. Jeder Wahlkampf war für uns Liberale immer eine besondere Herausforderung. Wir müssen in der Phase der Zeitenwende jetzt für eine Richtungsentscheidung werben, die in der Geschichte der Bundesrepublik (75 Jahre Grundgesetz!) noch nie so bedeutend war. Wir Ältere nehmen unsere vor Jahren schon ins Leben gerufene Initiative "Standfeste Liberale" wieder auf und wollen zeigen, dass auf die FDP entgegen macher Presseverlautbarung Verlass ist und u.a. Hans-Dietrich-Genscher, Walter Schell, Otto Graf Lambsdorff, Burkhard Hirsch oder Guido Westerwelle nicht vergessen sind.

Detlef Parr
Bundesvorsitzender

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