Praxis für Soziotherapie und Psychotherapie

Praxis für Soziotherapie und Psychotherapie

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Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Praxis für Soziotherapie und Psychotherapie, Sozialdienstleistungen, Kochhannstraße 21, Berlin.

Soziotherapie bezeichnet die ambulante Betreuung von Patienten mit stark ausgeprägten psychischen Krankheitsbildern, bei denen jedoch grundsätzlich davon ausgegangen werden kann, dass eine ambulante Therapie erfolgversprechend sein würde.

18/02/2025

Psychodrama in der Therapie!

Psychodrama ist weit mehr als eine Technik - es ist eine Haltung zum Leben.

In Therapie, Beratung oder Teamentwicklung ermöglicht es uns, Verhaltensweisen zu erproben, neue Perspektiven einzunehmen und kreative Lösungen zu entdecken.

Durch das spielerische Erkunden von Rollen und Situationen wird Veränderung spürbar - nicht nur im Kopf, sondern mit dem ganzen Körper und in der Begegnung mit anderen. So entsteht ein Raum, in dem neue Handlungsoptionen wachsen können.

Photos from Praxis für Soziotherapie und Psychotherapie's post 24/12/2022

Schöne Feiertage und einen guten Start in das neues Jahr 2023!

05/02/2022

Wie Sie trotz Pandemie wieder zu mehr Leichtigkeit findest:
Sich auf sich selbst fokussieren
Mittels achtsamer Wahrnehmungsfragen im Rahmen eines kleinen Eigen-Focusing können wir uns immer wieder gut im Hier und Jetzt verorten, und unseren Fokus ganz behutsam auf das Positive, Stärkende und Gelingende lenken. Damit fühlen wir uns wieder selbstwirksam und kommen zurück in unsere Kraft. Manchmal können auch angeleitete Meditationen, positive Kindheitserinnerungen oder Fantasiereisen sinnvoll sein, um uns wieder mit unseren Stärken zu verbinden.

Diese Eigen-Interventionen sind vor allem jetzt, in einer sehr unsicheren Zeit mit vielen diffusen Ängsten und Sorgen, sehr hilfreich, um Gedankenkarusselle oder Negativspiralen stoppen zu können und sich nicht länger fremdbestimmt fühlen zu müssen. Achtsamkeit kann uns dabei helfen, uns mit unseren Gefühlen und Gedanken auszusöhnen und uns so wieder stimmiger und authentischer zu fühlen.

So ein Mini-Focusing vor Therapiebeginn ist hilfreich, um unsere Klient*innen mitfühlend, kongruent und wertschätzend begleiten zu können.

Humor schafft eine hilfreiche Distanz
Die (für mich) mächtigste Intervention, um schnell in eine gute und stabile Gemütslage zu kommen und Abstand zu gewinnen, ist der Humor. Ein leichter, verspielter Umgang, gerade mit schweren Themen, schafft eine hilfreiche Distanz, aus der heraus Emotionen in erträglichen Dosen erlebt werden können. Wie du deinen eigenen Humor kultivieren kann, kannst du hier nachlesen.

Quasi ein Teilbereich des (therapeutischen) Humors ist die kindliche Verspieltheit und das Lachen. Gerald Hüther sagt: „Begeisterung ist Dünger fürs Gehirn“. Wenn uns etwas Spaß bringt und wir uns in einem verspielten Modus befinden, dann ist unser Gehirn bereit für neuroplastische Veränderungen: Bahn frei für neue Denk- und Verhaltensmuster!

Wir können versuchen, auf die immer wiederkehrenden Herausforderungen der aktuellen Situation einfach mal ganz anders – positiv und heilsam – zu reagieren, indem wir vielleicht erst mal nur „so tun als ob“.

Mit Lachyoga zu mehr Leichtigkeit finden
Beim Lachyoga versucht man, über die körperlich-mechanische Ebene – also durch das „so tun, als ob“ – ins Lachen zu kommen. Während Kinder häufig noch beim Erleben positiver Emotionen lächeln oder lachen, wird bei Erwachsenen meist nur noch auf der kognitiven Ebene ein Lachen oder Lächeln ausgelöst, z. B. durch einen Witz. Indem wir so tun, als ob wir lachen würden, kann sehr schnell ein echtes Lachen und ein Zustand von kindlicher Verspieltheit erreicht werden.

Neben meiner Zusatzqualifikation als Humorberaterin (HCDA-Akademie) bin ich auch Lachyoga-Lehrerin nach Dr. Madan Kataria. Er hat ganz genaue Vorstellungen, wie eine Lachyoga-Stunde abzulaufen hat. Ich nutze jedoch einzelne Übungen ganz gezielt, um mir selbst etwas Gutes zu tun und meine Laune zu heben. Mittels dieser einfachen „positiver Körperarbeit“ können wir schnell für eine helle und fröhliche Atmosphäre sorgen, in der sich Schweres auf einmal viel leichter anfühlen kann. Diese sich ganz ohne Anstrengung einstellende Leichtigkeit hilft uns dabei, Abstand von der momentanen Pandemie-Situation zu bekommen. So können wir uns wieder frisch und offen unseren Klient*innen widmen.

Probier es einfach mal aus
Lachyoga erfordert ein wenig Mut, seine eigenen Schamgrenzen anzuerkennen und sich dann ein klein bisschen darüber hinwegzusetzen. Ich möchte dich ermuntern, dich einfach mal darauf einzulassen und dies auszuprobieren. Die von mir vorgestellten Übungen funktionieren auch, wie du sehen wirst, sehr gut virtuell.

Lachübungen_PsyLife from Nanni Glück on Vimeo

19/12/2021

Ich wünsche Ihnen allen schöne und friedliche Feiertage und einen guten erfolgreichen Start ins neue Jahr 2022. Passen Sie alle gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

12/06/2021

Mache gerade eine Weiterbildung im CBASP
Psychotherapie chronischer Depression nach dem CBADP-Konzept

Auch chronische Depressionen sind behandelbar

Wie sich zeigte, führten beide Behandlungen zu einer deutlichen Besserung für die Patienten. Diese zeigte sich sowohl in der Verminderung der depressiven Symptome als auch in einer verbesserten allgemeinen Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Auf die spezifische Therapie mit CBASP sprachen jedoch mehr Patienten an, nämlich 53 Prozent im Vergleich zu 41 Prozent bei der supportiven Therapie. Auch eine vollständige Besserung der depressiven Symptome (Remission) wurde unter CBASP deutlich häufiger erreicht (37 Prozent im Vergleich zu 26 Prozent). Das ist angesichts der Schwere und Hartnäckigkeit der Erkrankung ein beachtlicher Erfolg, so die Einschätzung der Wissenschaftler.
„Das wichtigste Ergebnis dieser Studie ist aus unserer Sicht, dass auch schwer behandelbaren chronisch depressiven Patienten mit einer alleinigen störungsspezifischen Psychotherapie geholfen werden kann, wenn diese Psychotherapie über einen längeren Zeitraum angeboten wird“, erläutert Professor Elisabeth Schramm von der Universitätsklinik Freiburg. Die Studie sei die erste, in der die Wirksamkeit der neu entwickelten Methode im Vergleich zu einer unspezifischen Psychotherapie geprüft wurde. Und Professor Härter ergänzt: „Möglicherweise lässt sich der Behandlungserfolg durch eine Kombination aus Psychotherapie und antidepressiver Medikation in der Zukunft noch steigern, dies müsste in Folgestudien untersucht werden.“

08/03/2021

Das Monodrama in der Therapie

Monodrama ist eine Technik, die ein Psychodrama im kleinstmöglichen Setting, sprich Klient und Therapeut umsetzt. Ausgangsbasis bildet hier wie dort, zunächst ein entspannendes Ankommen im Therapieraum, z.B. durch Bewegung oder auch Nachspüren von Tönen einer Klangschale. Im Anschluss erfolgt die Schilderung eines Themas oder Problems durch den Patienten. Die beteiligten Personen werden benannt und Symbole oder Stellvertreter für sie ausgesucht. Anschließend erfolgt das sogenannte Eindoppeln.

Der Klient legt seine Hand an die jeweiligen Personen-Gegenstände und spricht in Ich-Form wichtige Grundinformationen. Z.B. “Ich heiße X und bin die Mutter von (Klient nennt den eigenen Namen). Ich bin 68 Jahre alt und verwitwet. Ich bin traurig darüber, dass mich (Name des Klienten) so selten besucht.” Ähnliches wird dann für alle anderen wichtigen Beteiligten, z.B. Geschwister und Lebensgefährtin des Klienten gemacht.

Dann bringt der Therapeut ein Gespräch zwischen dem Klienten (Protagonist) und den anderen Beteiligten (Antagonisten) in Gang. Dabei wird der Klient die Rollen wechseln und sich im Rollentausch selbst gegenübertreten. Dies wird im Monodrama dadurch erreicht, dass der Therapeut die Worte, die der Klient, in der Rolle seiner Mutter gesprochen hat, wiederholt.

Wichtig und zentral im Mono- wie im Psychodrama ist, das jeweils in der Ich-Form der jeweiligen Rolle gesprochen wird. In der szenischen Darstellung ist kein Platz für Erklärungen, wie z.B. “Meine Mutter geht viel zu selten aus dem Haus”. Hier würde der Therapeut sofort intervenieren, sagen sie dies direkt Ihrer Mutter (sprich dem Stellvertreter-Gegenstand): “Du gehst viel zu selten aus dem Haus”. Im nächsten Schritt würde der Klient die Rolle wechseln und als seine Mutter, darauf antworten. Ein rasches Hin- und Her von Rollenwechseln, begleitet von weiteren therapeutischen Interventionstechniken des Psychodramas bringt Aussensicht und Dynamik in kreisende Gedanken.

Den Abschluss einer Monodramasitzung bildet das Feedback des Therapeuten und eine Reflexion über das Erlebte.

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