02/06/2026
Wie schützen wir Kinder und Jugendliche im digitalen Raum – und stärken gleichzeitig ihre Teilhabe? 📲☂️
Darüber haben Bundesbildungsministerin Karin Prien, Bundesjustizministerin Stefanie Hubig und Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann MdL heute mit Schülerinnen und Schülern des Dalton-Gymnasiums in Potsdam diskutiert.
„Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, sicher, selbstbestimmt und kompetent in der digitalen Welt aufzuwachsen. Dafür brauchen wir einen modernen Kinder- und Jugendmedienschutz, der Schutz, Befähigung und Teilhabe zusammendenkt. Zudem wird entscheidend sein, dass die Plattformen stärker in die Verantwortung genommen werden, um sicherzustellen, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter überhaupt keinen Zugang zu gefährlichen Inhalten auf Social-Media-Plattformen erhalten. Deshalb kommen wir an einer wirksamen gesetzlichen Regulierung nicht vorbei. Zentral für die Akzeptanz ist aber auch, dass wir nicht nur über junge Menschen sprechen, sondern mit ihnen. Deshalb ist mir der direkte Austausch mit Schülerinnen und Schülern besonders wichtig – denn ihre Erfahrungen und Perspektiven müssen in politische Entscheidungen einfließen“, so Ministerin Prien.
Ende Juni wird unsere Expertenkommission konkrete Handlungsempfehlungen für mehr Schutz und eine sichere digitale Teilhabe vorlegen.
📸: Photothek Media Lab
01/06/2026
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik 🧬🔬🚀
In diesen Kategorien wurden am Wochenende wieder die besten jungen Forschenden beim 61. Bundesfinale von „Jugend forscht“ ausgezeichnet.
Unser Ziel ist, Jugendliche mit dem Wettbewerb für Wissenschaft zu begeistern, neue Talente zu finden und zu fördern.
Jugendministerin informierte sich beim Rundgang über die vielen spannenden Projekte und überreichte anschließend die Preise für die beste interdisziplinäre und außergewöhnliche Arbeit.
Die beste interdisziplinäre Arbeit lieferte Julian Scharnowski aus Baden-Württemberg. Er konstruierte eine Vakuumpinzette, mit der sich winzige Elektronikbauteile präzise auf Platinen platzieren lassen.
Den Preis für eine außergewöhnliche Arbeit überreichte die Ministerin an Viyona und Aarav Singh für ihre Strukturanalyse von Proteinen mit KI.
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner und danke für eure großartigen Projekte!
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01/06/2026
Kinder stehen im Mittelpunkt. 🧸
Nicht nur heute. Es geht um ihre Chancen, ihre Teilhabe und ihre Zukunft. Gerechte Bildungschancen sind kein abstraktes politisches Ziel – sie sind das Fundament für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.
Mit dem Startchancen-Programm investieren Bund und Länder in zehn Jahren insgesamt 20 Milliarden Euro. Das Prinzip dahinter: Ungleiches ungleich behandeln! Das bedeutet konkret: mehr Unterstützung dort, wo die Herausforderungen am größten sind.
Rund 4.000 Schulen in herausfordernden Lagen profitieren gezielt von modernen Lernumgebungen und Chancenbudgets für passgenaue Lösungen vor Ort, Stärkung von Basiskompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen) und sozio-emotionalen Fähigkeiten. Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden.
Das gute Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist ein Kernanliegen der Bundesregierung. Denn wer in Kinder investiert, investiert in Zusammenhalt, in Demokratie und in die Zukunft unseres Landes.
30/05/2026
Brückenbauer zwischen Jung und Alt: Das sind unsere Mehrgenerationenhäuser! Aus Nachbarschaften machen sie lebendige Gemeinschaften – mit dem inhaltlichen Schwerpunkt, der für die Kommune am besten passt.
Familienministerin Karin Prien und Brandenburgs Sozialminister René Wilke haben gemeinsam das MGH Falkensee besucht. Das Haus bietet maßgeschneiderte Angebote für Familien, Kinder und ältere Menschen. Und vor allem: Es gibt dort über 70 freiwillig Engagierte, die das Haus mit Leben füllen!
Danke für den spannenden Rundgang und den wertvollen Austausch!
29/05/2026
„Für eine starke Kinder- und Jugendpolitik braucht es einen engen Schulterschluss zwischen Bund und Ländern.“ 🤝
Bei ihrem Länderbesuch in Hamburg hat sich Bundesministerin Karin Prien mit dem Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher über zentrale gesellschaftspolitische Vorhaben ausgetauscht. Themen waren unter anderem die Reform der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), ein wirksamer Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt sowie das Qualitätsentwicklungsgesetz für die frühkindliche Bildung.
DANKE für den konstruktiven Austausch!
29/05/2026
Bildung ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe, sozialem Aufstieg und persönlicher Freiheit. 📚🗝️
In Deutschland hängt Bildungserfolg aber noch immer zu stark von der sozialen Herkunft ab. Genau das wollen wir mit dem Startchancen-Programm ändern: Mit rund 20 Milliarden Euro über zehn Jahre investieren Bund und Länder gezielt dort, wo die Herausforderungen am größten sind und Unterstützung besonders gebraucht wird – an Schulen in sozial herausfordernden Lagen.
Ziel ist es, allen Kindern gerechte Bildungschancen zu ermöglichen und dabei auch die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems insgesamt zu erhöhen.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Grundschule Osterbrook in Hamburg, die Bundesbildungsministerin Karin Prien heute besucht hat. Die Ganztagsgrundschule setzt im Rahmen des Startchancen-Programms u. a. verstärkt auf datengestützte Schulentwicklung, soziale Kompetenztrainings, Schulsozialarbeit und sprachsensiblen Unterricht – und stärkt damit Chancengerechtigkeit ganz konkret im Schulalltag.
Im Anschluss nahm Ministerin Prien am Workshop „Gemeinsam an einem Strang ziehen“ teil und betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Schulleitungen, Schulaufsicht und Schulentwicklungsberatung sind.
„Das Startchancen-Programm kann seine volle Wirkung nur in einer Verantwortungsgemeinschaft entfalten, in der alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen“, so die Ministerin.
28/05/2026
Im KZ Sachsenhausen waren mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit, medizinische Versuche und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS.
Gemeinsam mit dem brandenburgischen Ministerpräsidenten hat Bildungsministerin heute das besucht.
Die Gedenkstätte ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch der Verantwortung. Gedenkstätten wie Sachsenhausen sind heute unverzichtbare Lernorte unserer Demokratie – denn sie sind authentische Orte, die ermöglichen zu erspüren und zu begreifen, was der nationalsozialistische Terror, die nationalsozialistische Gewalt und Willkürherrschaft für Menschen bedeutet hat.
28/05/2026
wird in München ein Holocaust-Bildungszentrum eröffnen und damit sein weltweites Engagement in der Holocaust-Bildung und Erinnerungsarbeit verstärken. Das neue Bildungszentrum ist das erste von Yad Vashem außerhalb Israels. In Leipzig soll zusätzlich eine Außenstelle entstehen.
“Die pädagogische Erfahrung von Yad Vashem bietet eine einzigartige Chance, durch innovative Bildungsformate die Perspektive der Opfer noch wirksamer zu vermitteln und Multiplikatoren für die ganze Republik auszubilden.
Der Kampf gegen das Vergessen und der Kampf gegen Antisemitismus sind ein gesamtdeutsches Anliegen. Mit einer Außenstelle in Leipzig wird Yad Vashem zudem von Beginn an konzeptionell für die gesamte Republik arbeiten“, so Bundesbildungsministerin .